Sollten Christen Weihnachten feiern?

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17 Antworten

In der Bibel steht nichts darüber, dass die Geburt Jesu gefeiert wurde. Auch ist kein Datum überliefert, an welchem Tag Jesus geboren wurde.

Im Prinzip sind Christen völlig frei, ob sie Weihnachten feiern wollen oder nicht. Wichtig ist dabei die eigene Herzenshaltung. Wer an Weihnachten in besonderer Weise die Geburt unseren Herrn und Erlösers Jesus Christus feiern möchte, darf das gerne tun und handelt bestimmt richtig. Wer mit dem ganzen Kommerz um das Weihnachtsfest herum nicht viel anfangen kann und beispielsweise daran erinnert, dass Christen quasi jeden Tag "Weihnachten und Ostern" feiern können (in der Beziehung, dass sich Christen jeden Tag daran erinnern sollten, dass Jesus für uns Mensch wurde und zur Vergebung unserer Schuld am Kreuz starb und nach 3 Tagen auferstand und den Tod besiegte), ist das auch in Ordnung.

Man sollte aber niemanden verurteilen wegen bestimmter Feiertage oder Feste. In Kolosser 2,16 steht: "So laßt euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate."

Noch ein paar Worte zum Datum von Weihnachten (Quelle: Mitternachtsruf, 12/2015):

"Üblicherweise behaupten Kritiker, Weihnachten sei heidnischen Ursprungs, weil die Römer am 25. Dezember ihr Sonnenfest feierten. Und dieses Fest sei dann um das Jahr 313 herum mit Kaiser Konstantins Hinwendung
zum Christentum einfach christianisiert worden.

Auf der Webseite The Cripplegate zeigt der Kirchenhistoriker Nathan Busenitz allerdings: Kaiser Aurelius machte erst im Jahre 274 den
Sonnenkult zu einem römischen Staatsfest.

Doch unabhängig davon kursierten schon mindestens 80 Jahre vorher in der Gemeinde zwei Daten, die als Geburtstag des Herrn vermutet wurden: Im Osten ging Clemens von Alexandria vom 6. Januar aus und im Westen meinte Hippolyt von Rom, es sei der 25. Dezember gewesen. Das Datum steht somit weder mit einem römischen Feiertag noch mit deren Christianisierung in Verbindung.

Hippolyt, der sowohl zu Aurelius’ als auch zu Konstantins Zeiten schon lange tot war, hatte andere theologische Gründe für seine Annahme: Er glaubte, dass der 25. März der erste Tag der Schöpfung gewesen
sei. Aufgrund dessen spekulierte er, dass Jesus an diesem Tag auch in der Jungfrau Maria gezeugt wurde. Er rechnete neun Monate hinzu, und, voilà, so kam er auf den 25. Dezember als Gedächtnistag der Geburt Jesu."

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chrisbyrd 25.12.2016, 22:44

Vielen Dank für den "Stern", liebe Grüße und Gottes Segen!

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Ich feiere Weihnachten aus Tradition. Nicht aber um die Geburt Jesu zu feiern, sondern um die Familie zu feiern. Meine eigene.

Weihnachten ist übrigens ein keltisches Fest, das Fest der Wintersonnenwende wenn ich mich nicht irre. Es wurde gefeiert dass nun die Tage endlich wieder länger werden und das Schmücken eines Nadelbaumes gehörte zu den keltischen Bräuchen.

Die Christen legten den Termin des Weihnachtsfestes über den der Kelten und nahmen die Bräuche an um die keltischen Bräuche (leider erfolgreich) verschwinden zu lassen. Das war ein Teil ihrer Missionierungsstrategie.

Selbiges gilt für Ostern.

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eine sehr gut formulierte Frage.

Ich persönlich bin eine gläubige Christin, gehöre keiner Institution an und orientiere mich ausschliesslich an der Heiligen Schrift. Ich halte mich nicht an den üblichen Sonntag, und ebensowenig feier ich Weihnachten. Seit ich erkannt habe, was der Unterschied zwischen den Kirchengemeinden und der Bibel ist, habe ich die dementsprechenden Konsequenzen gezogen. Als ich vor vielen Jahren erfuhr, wo das Weihnachtsfest und Tannenschmuck und Lichterglanz zurück zuführen sind, kann ich es nicht mit gutem Gewissen feiern - daher lass ich es sein.

Mein Kommentar hier an dieser Stelle soll niemanden angreifen, sondern ausschliesslich meine Sicht darstellen. Dies schreibe ich, um Missverständnissen zuvor zu kommen.

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Ich persönlich feier Weihnachten, da man bei diesem Fest nicht nur Jesu Geburt feiert, sondern auch viel Zeit mit der Familie verbringt und ihnen mit den Geschenken und dem Beisammensein seine Liebe zueinander zeigt. Natürlich kann ich es auch verstehen, wenn man kein Weihnachten feiert. Ich kenne ein paar, die es nicht feiern, weil sie die ganze Einkauferei sinnlos finden. Doch das ist Geschmackssache.

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Nun, für mich als konfessionsloser Christ ist es eigentlich selbstverständlich, daß jeder Tag ein christlicher Feiertag ist.

Und ich feiere das am besten durch gelebte Nächstenliebe. Und das halt an allen Tagen des Jahres.

Sei es einen Fahrgast in Bus und Bahn mal mit meiner Monatskarte mitzunehmen, damit derjenige nicht schwarzfahren muss oder eben hier bei GF mit möglichst gutem Rat anderen zu helfen. Für mich ist all das wirklicher Gottesdienst.

Laut Bibel soll ein Christ ja alles, was er tut, zur Ehre Gottes tun. Berücksichtigt man diesen Grundsatz sowie alle anderen biblischen Richtlinien, wird man schon den richtigen Umgang mit "christlichen" Festen finden.

Man muss halt einfach mal überlegen, wen man mit der jeweiligen Aktivität wirklich am meisten ehrt... Und ob derjenige sich auch damit geehrt fühlen kann...

warehouse14

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Fantho 24.11.2015, 03:49

Bitte, was ist bei Dir ein konfessionsloser Christ?

Gruß Fantho

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warehouse14 24.11.2015, 07:50
@Fantho

@Fantho:

Was ist an dem Wort konfessionslos nicht zu verstehen? ;)

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warehouse14 24.11.2015, 14:17
@Fred4u2

Also für alle Sprachverwirrten hier: ein konfessionsloser Christ gehört keiner Kirche an, aber erkennt die tatsächliche biblische Lehre an.

Im Christentum gibt es ja inzwischen eine Menge sogenannter Konfessionen.

Und keine davon passt zu mir 100%ig (oder umgekehrt...). :(

Daher gehöre ich aus meiner Sicht nur zu Jesus. Und der ist weder katholisch noch evangelisch oder was auch immer. 

Er ist einfach nur Christus.

Und ich eben einfach nur Christ. ;)

warehouse14

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Fantho 24.11.2015, 21:40
@warehouse14

Danke für diese Erklärung! Über die Bedeutung des Begriffes 'konfessionslos' war ich vertraut, schließlich zähle ich mich selbst zu den Konfessionslosen.

Jedoch habe ich das Christsein immer mit der Religion in Verbindung gesehen...

Zu Christos: Es ist die Frage, ob Jesus je zu dessen Lebzeiten sich als Christus gesehen hatte. Man darf nicht vergessen, dass die Berichte und Zeugnisse von Personen geschrieben wurden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Jesus nie gekannt hatten. Und war Jesus nicht zuerst dem Judentum entsprungen, danach der esoterischen Essener beigetreten, bevor er dann selbst als konfessionsloser Prediger in die Welt hinaus trat? Das Christentum hatte er ja nicht begründet, soviel steht ja schon einmal fest....

Aus diesem Grund interessiert es mich sehr, mit was Du dann 'Christus' verbindest, wenn Du nicht dem Christentum zugewandt bist? Solltest Du nicht einfach vielmehr 'Jesuist' (nicht Jesuit!), oder Jesus-Anhänger nennen?

Gruß Fantho

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Fred4u2 25.11.2015, 02:22
@Fantho

Konfessionsloser Christ ist schon in Ordnung, es gibt auch viele Deutsche die außerhalb Deutschlands leben. Jesus wusste ganz sicher dass er der Christus, also der gesalbte Gottes war. Die Evangelien sind Augenzeugenberichte, Du bist im Irrtum, wenn Du meinst die Schreiber hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit Jesus nie gekannt. Ich vermute Du hast die Bibel insbesondere die Evangelien noch gar nicht selbst gelesen. Matthäus und Johannes waren direkte Jünger Jesu, also Augenzeugen. Markus war Jesus sicher auch begegnet, aber die legitimierende Autorität hinter Markus ist Petrus. Markus hatte seinen Stoff aus eigenen Beobachtungen, aber auch besonders aus den mündlichen Erzählungen des Petrus bekommen und aufgeschrieben. Als Matthäus und Lukas ihre Evangelien verfassten, war das Markusevangelium schon im Umlauf, denn es geht vollständig in ihnen auf. Von Lukas dem Arzt wissen wir durch die Anfänge seiner Bücher, dass er neben dem Markusstoff vor allem Augenzeugen befragt hat, um zu seinen Stoffen zu kommen. Johannes hat ein ganz eigenes Berichtsmuster und auch viele Berichte, die in den anderen dreien nicht vorkommen. Während die ersten drei Evangelien ihren Bericht in ein Jahr Wirkungszeit fassen, berichtet Johannes von einer dreijährigen Wirkungszeit Jesu. Bei allen Evangelien ist es wichtig, dass sie in unmittelbarer Folge solcher mündlichen Berichte der Jünger (Apostel) verfasst wurden oder sogar von den Aposteln selbst. Der Grund der Evangelienverfassung war ganz einfach die Tatsache, dass die Augenzeugen langsam alt wurden. Nun mussten ihre Berichte über das Leben mit Jesus glaubhaft dokumentiert werden. Tatsache ist jedoch, dass die Evangelien zu einer Zeit verfasst und  veröffentlicht wurden, als weitere Augenzeugen Fehler, Dichtung und Übertreibungen durchaus hätten öffentlich anmahnen können.  http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn11ma_art5.htm

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Fantho 25.11.2015, 12:47
@Fred4u2

Ich möchte hier nicht viel dazu sagen, denn es sei Dir Deine Religion gegönnt. Jedoch bringe bitte nicht die Apostel mit den Evangelisten durcheinander. Matthäus wird nach der heutigen Wissenschaft nicht mit dem Apostel gleich gesetzt. Auch bei dem Evangelium nach Johannes ist nicht gesichert, dass es sich um den Apostel Johannes selbst als Verfasser handelt. Zu Markus habe ich das gefunden (Wiki): Die Identität des Verfassers des Markusevangeliums mit den Namensträgern im Neuen Testament ist umstritten.

Bei Lukas ist man sich auch nicht sicher, da nach Lk1,3 es sich so liest, dass er selbst nicht dabei gewesen war: So habe auch ich's für gut gehalten, nachdem ich alles von Anfang an sorgfältig erkundet habe...


Jesus wusste ganz sicher dass er der Christus, also der gesalbte Gottes war.

Das könnte sein, das weiß man nicht. Jedoch bezweifle ich sehr, wenn man Jesus in der Bibel kennenlernt, dass er sich sicherlich nicht selbst so hoch gesetzt hätte; da Bescheidenheit und Demut seine Eigenschaften waren...

Ist aber auch egal. Letztendlich ist es entscheidend, wie Du denkst, sprichst, handelst und lebst...

Es ist ja schon (mal) ganz gut, dass Du keiner Religion (mehr) angehörst ;-))

Gruß Fantho

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Bei deiner Frage unterligst du einigen Irrtümern.

  1. Das Christentum war von Anfang an kein lehrmäßiger Einheitsbrei. Bereits in den Gemeinden des 1. Jahrhunders gabe es Judenchristen (auch 'Eiferer' für das Gesetz) und Heidenchristen, denen das jüdische Gesetz ziemlich egal war. Einige Jahrhunderte später hätte das wahrscheinlich für drei Glaubenskriege gericht, aber das ist ein anderes Thema. Jede größere christliche Organisation, die also so eine Vielfalt nicht zulässt, hat schon einmal mit den ersten Christen nichts zu tun.
  2. Das Datum des Weihnachtsfestes war nicht das Datum der Feier des Sol Inviktus, auch wenn die Zeugen Jehovas das Gegenteil behaupten. Damals hat man nämlich nach dem julianische Kalender gerechnet, der bekanntlich vom gregorianischen um zwei Wochen differiert. Die julianische Wintersonnenwende würde gregorianisch auf den 8.Dezember fallen.
  3. Die meisten Bräuche des Weihnachtsfestes sind genauso wenig christlich, wie Jesus in einem Stall geboren wurde. Die Lichterbräuche sind meist heidnischen Ursprungs. Allerdings ist z.B. der Adventskranz eine rein christliche Erfindung, genauso wie das Lesen der Weihnachtsgeschichte.

Ich möchte noch erwähnen, dass meine Gemeinde zwar das Weihnachtsfest feiert und ich auch öfter den Weihnachtsmann spiele, ich aber persönlich das Fest nicht feiere, weil ich mir den Stress nicht antun will.

Josef als Weihnachtsmann (25.12.2014) - (Religion, Weihnachten, Christentum)
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Wenn Christen das Weihnachtsfest als Geburt Jesu feiern: Nein! Denn Jesus wurde ja nicht in dieser Zeit geboren...Also 'befeiern' jene einen Irrtum...

Wenn Christen das Weihnachtsfest als Kommerz betrachten: Nein! Denn dafür benötigen wir das Weihnachtsfest nicht, sondern missbrauchen dieses 'christliche' Fest, denn es gibt viele verarmte Christen...

Wenn Christen das Weihnachtsfest im Sinne göttlicher Liebe und Gemeinschaft feiern: Ja! Doch dies können auch Nichtchristen und Nichtgläubige...und braucht auch nicht nur in dieser Zeit vonstatten gehen...

Gruß Fantho

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Das hab ich mir auch schon überlegt. Mir hängen die Dekoration, die Geschenke, die süsslichen Lieder, der ganze Rummel ums Weihnachtsfest zum Hals raus.

Aber sich einen oder mehrere Tage im Jahr nehmen, um bewusst die Geburt von Jesus, unserem Retter, zu feiern? Grosses JA.

Denn sind nicht auch die Engel gekommen und haben gesungen? War es nicht ein himmlisches Freudenfest, diese Geburt? Sind nicht die Hirten hingeeilt, um dem Kind Ehre zu erweisen? Haben sich nicht Könige oder Weise auf den Weg gemacht, um das Kind anzubeten? Und Geschenke zu bringen?

Warum sollten wir das dann nicht tut?

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warehouse14 24.11.2015, 16:49

"Und Geschenke zu bringen?"

Haben diese Hirten/Könige/Weisen ihre Geschenke dem anzubetenden Kind oder sich selber gebracht? ;)

Es schadet nicht, wenn man Gebräuche mal überdenkt.

warehouse14

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Whitekliffs 24.11.2015, 17:42
@warehouse14

Wie ein Mitglied unserer Gemeinde, (Afrikaner mit Migrationshintergrund) neulich, als wir über Weihnachten redeten, sagte : 

'Weihnachten ist das Fest unseres Herrn. Es ist nicht unser Fest. Unser Herr Jesus Christus muss im Mittelpunkt stehen. Er hat für uns den Himmel verlassen. Er ist für uns gestorben. Ein ganzes Jahr hat er für uns gesorgt; Können wir dann nicht ein bis zwei Tage im Jahr für IHN reservieren?'.

Ich war sehr gerührt über diese Worte.

Und was können wir Jesus mehr bringen als uns selbst? Ist es nicht das, was er will?

Ich fürchte, Jesus wird sich oft entsetzt abwenden, wenn er zusieht, was da in seinem Namen so alles unter dem Weihnachtsbaum ausgepackt wird.

Aber eine kleine Aufmerksamkeit untereinander in der Familie ist bestimmt keine Sünde.

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Ich wüsste nicht, was am Weihnachtsfest ein Götzendienst sein sollte. Der Zeitpunkt lässt auf das antike Fest der Wintersonnenwende schließen, was ja auch zutreffend ist, denn dieses Datum wurde (in etwa) übernommen, um die Christianisierung unter Andersgläubigen in der Frühzeit der katholischen Kirche zu erleichtern. Der Zweck des Weihnachtsfestes bezieht sich jedoch auf das Andenken der Geburt Jesu Christi, dem Erlöser und Sohn Gottes. Es geht dabei nicht darum, den Sohn anzubeten, sondern den Vater, so wie auch Christus selbst zum Vater gebetet hat, beispielsweise als er in Getsemani war.

An sich ist der Zweck eines positiven Festes in einer Jahreszeit mit unterdurchschnittlicher Tageslichtdauer ebenfalls von positiver Wirkung, was schon aus biochemischer und psychologischer Sicht von Nutzen ist. Ebenso auch dass das Weihnachtsfest allgemein ein Fest der Liebe und der Familie ist, oder zumindest so gelebt werden sollte.

Wenn ich all dies berücksichtige, sehe ich nichts, was auf eventuellen Götzendienst hinweisen könnte, sondern nur Eigenschaften, die in den christlichen Lehren immer wieder zu finden sind.  

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Ja klar ist Weihnachten ein heidnisches Fest, nämlich die Wintersonnwende. 

Deshalb passt es ja so gut zur Jesus-Geschichte. Auf der Nordhalbkugel steht die Sonne zu Weihnachten im "Kreuz des Südens" Sternbild, steht dann 3 Tage still und bewegt sich dann in die entgegen gesetze Richtung. Stirbt am Kreuz, ist 3 Tage tot und ersteht dann wieder auf.

Deshalb wird Jesus ja am 24./25. geboren, weil das im Julianischen Kalender, der erste Tag ist an dem sich die Sonne wieder bewegt.

Das Buch Genesis zeigt starke Ähnlichkeit zum Gilgamesch-Epos, die große Flut und kommt wahrscheinlich auch genau daher. Lehne ich deshalb das alte Testament ab - nein. 

Dann kann ich auch Weihnachten feiern.

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Als Christ feiere ich kein Weihnachten, weil die Bibel und nur diese allein die Grundlage für den Glauben ist, das heißt keine heidnischen Tradition auch wenn sie schon über Jahrhunderte Eingang in das kirchliche Christentum gefunden haben dürfen diesem Grundsatz widersprechen. Es gibt in der Bibel einige Feste aber kein Weihnachtsfest, dieses ist heidnischen Ursprungs (Tag der Wintersonnenwende).  http://rcg.org/de/broschuren/ttooc-de.html

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Waldfrosch4 23.11.2015, 22:54

als christ feier ich keine Weihnachten ...

Einen Widersprüchlicheren Satz habe ich im Leben nicht gelesen ...restaurierte Kirche Gottes ? 

Noch eine neue solche krude Sekte ? 

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Fred4u2 24.11.2015, 08:20
@Waldfrosch4

Nun ja manch einer der Katholen schafft es dagegen nie zu begreifen: Es ist ja zugegeben auch nicht leicht zuzugeben, dass man ein Leben lang von der Kirche getäuscht belogen und betrogen wurde, denn wie kann es falsch sein, wenn es doch (fast) alle sagen und tun. Doch da liegt der große Irrtum es ist nämlich der große und breite Weg der in die Verdammnis führt, der kleine und schmale Weg dagegen führt zum (ewigem) Leben, sage Jesus (Mat.07:13).  https://www.cai.org/de/bibelstudien/irrlehre-der-katholischen-kirche-666

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Waldfrosch4 24.11.2015, 14:36
@Fred4u2

Matthaeus 7
1Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. 2Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.…

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Waldfrosch4 24.11.2015, 17:42
@Fred4u2

Na das ist dem Papst sein Gutes recht ,da hier offensichtlich alles behauptet werden kann heute .Deshalb gibt es das Lehramt das der Papst zu recht ausübt .

Immerhin kann der Papst auf eine 2000 Jährige apostolische Sukzession sich berufen .Und deine Gemeinde ? 

Dazu verwechselst du hier eine Klare Unterscheidung der Geister ,die Jeder Christ vornehmen muss laut Bibel ,mit veurteilen ...

Christen feiern kein weihnachten ..Jesus ist nicht Gott ..etc..An Ostern feiern Christen heidnische Feste ..etc...

Das sind alles reine Suggestionen und Unterstellungen .

  • Und gäb es kein Lehramt ,welches über den Glauben wacht und klar stellt ... was christlich ist und was nicht ,würde solchen Unsinn ,der von vom Wachturm posaunt  wird gewiss schon alle Welt glauben ...
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Was sollte man über Weihnachten wissen?

Auf der ganzen Welt freuen sich viele aus den unterschiedlichsten Gründen auf Weihnachten. Manche, weil sie dann mit Familie und Freunden feiern können. Für andere ist es eine Zeit, die sie Gott widmen oder in der sie etwas für Arme und Bedürftige tun. Für sich genommen sind diese Dinge ja auch wirklich etwas Gutes. Doch dieses Lichterfest birgt ein dunkles Geheimnis.

Erstens: Viele denken, sie würden an Weihnachten die Geburt Christi feiern. Historiker sind sich allerdings weitestgehend darin einig, dass Jesu Geburtsdatum gar nicht bekannt ist. Und wie standen die ersten Christen dazu, Jesu Geburtstag zu feiern? Im Evangelischen Kirchenlexikon (1959) heißt es: „Die Kirche der Märtyrerzeit lehnte ein solches Geburtsfest mit Entrüstung ab im Hinblick auf die heidnischen Göttergeburtstagsfeste und ihre Kulte“ (Bd. 3, Sp. 1742). In der Bibel gibt es außerdem keinen Hinweis darauf, dass Jesus seinen eigenen oder irgendeinen anderen Geburtstag gefeiert hätte. Vielmehr wollte er, dass seine Nachfolger eine Gedenkfeier für seinen Tod abhalten (Lukas 22:19).

Zweitens: Viele Fachbücher weisen übereinstimmend darauf hin, dass die meisten Weihnachtstraditionen auf heidnische, nichtchristliche Bräuche zurückgehen — zum Beispiel der Weihnachtsmann und der Weihnachtsbaum sowie Kränze, brennende Kerzen, Mistelzweige, Geschenke, der Julklotz und das Singen von Haus zu Haus. Über einige dieser Bräuche schreibt das Buch Die äußeren Formen der katholischen Kirche: „Wenn wir Weihnachtsgeschenke geben oder empfangen und wenn wir den grünen Tannenbaum oder Lorbeer- und Mistelzweige in Haus und Kirche zur Dekoration verwenden, denken sicher die wenigsten daran, dass sie damit alte heidnische Bräuche weiterleben lassen.“

„Wenn wir Weihnachtsgeschenke geben oder empfangen und wenn wir den grünen Tannenbaum oder Lorbeer- und Mistelzweige in Haus und Kirche zur Dekoration verwenden, denken sicher die wenigsten daran, dass sie damit alte heidnische Bräuche weiterleben lassen“ (Die äußeren Formen der katholischen Kirche)

Aber, sind solche Traditionen nicht völlig harmlos? Dabei ist ein dritter Punkt zu bedenken: Für Gott ist es nicht in Ordnung, wenn man heidnische Bräuche in seine Anbetung einfließen lässt. Dazu ein Beispiel aus der Vergangenheit. Durch den Propheten Amos sagte Gott zu Israeliten, die ihm untreu geworden waren: „Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie . . . Weg mit dem Lärm deiner Lieder!“ (Amos 5:21, 23, Einheitsübersetzung, Textauszeichnung von uns).

Warum so harte Worte? Damals hatte Gott eigentlich für den Tempel in Jerusalem gesorgt, und er wollte, dass ihn das Volk dort anbetet. Doch Jerobeam, der erste König des Nordreichs von Israel, stellte in den Städten Dan und Bethel goldene Kälberstatuen auf und brachte das Volk dazu, diese zu verehren. Er führte auch Feiern ein und ernannte eigene Priester, die die Feste leiteten (1. Könige 12:26-33).

Es sah so aus, als würde das alles für Gott sein und zu seiner Ehre geschehen. Aber sah Gott das genauso? Die scharfen Worte, die Jehova durch Amos und andere Propheten mitteilen ließ, machen seine Abscheu ganz deutlich. Und er sagte durch den Propheten Maleachi: „Ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert“ (Maleachi 3:6). Ist das nicht ein eindeutiger Hinweis darauf, wie ihn heute die „fröhliche Weihnacht überall“ berührt?

Für viele waren die genannten Punkte der Grund, warum sie nicht mehr Weihnachten feiern. Sie genießen es das ganze Jahr über, wann immer sie Lust haben, mit der Familie und Freunden Zeit zu verbringen, und es macht sie zufrieden, Bedürftigen jederzeit zu helfen.


Quelle und weitere Infos:

Der Wachtturm, Dezember 2014, auf jw.org

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Naja Weihnachten ist ja auch ein Christliches Fest an dem die Geburt Jesu gefeiert wird, also alle gläubigen Christen die ich kenne gehen zu Weihnachten in die Kirche. Auch wenn Jesus nicht wirklich zu Weihnachten geboren wurde, wird seine Geburt trotzdem traditionell an dem Tag gefeiert.

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In der "Religion" für "Christen" (2.Kor.4,4) wird so etwas angeboten (Offb.12,9).

Wenn wir unserem ewigen Schöpfer glauben, ist dieses ein heidnisches Fest (der "Wintersonnenwende"), die am 24.Dezember stattfindet 2.Kor.11,14).

Gottes Sohn ist im Herbst geboren, als der Kaiser Augustus seiene Volkszählung machte (Lk.2,1-7).

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Die Frage ist total berechtigt :)

Ein Grund dagegen wäre das viele "Christen" heutzutage gar nicht mehr daran denken,warum wir Weihnachten feiern.

Aber echte Christen feiern Jesus Geburtstag und ich denke Jesus möchte uns auch eine Freude mit dem gegenseitigen Zusammensein und Beschenken machen und findet es toll :)

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Jeder Christ feiert Weihnachten, den dann feiern wir Gott inkarniert und wird Mensch .Wer das nicht feiern kann, hat ein echtes Problem .

Entweder glaubt er nicht wirklich, dass Gott Mensch wurde (wie die Zeugen Jehovas ,die darum kein solches Fest feiern ,auch wenn ihre Argumentation anders lautet .Glauben sie es definitiv ja nicht .)

  • Tatsächlich war in vorchristlicher Zeit  der Termin belegt mit einem heidnisches Fest .

Na und ? 

  • Zu sagen dass hier jetzt immer heidnische Feste gefeiert werden würden am dem Tag ,würde etwa gleich kommen mit der skurrilen Behauptung, dass in einem Glas ,welches einst mit Wasser angefüllt war ,nun auf alle Zeiten immer nur Wasser eingefüllt sein könne...
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Fred4u2 23.11.2015, 23:04

"Jeder Christ feiert Weihnachten, den dann feiern wir Gott inkarniert und wird Mensch .Wer das nicht feiern kann, hat ein echtes Problem." Nicht jeder Christ feiert Weihnachten und offenbar hast Du damit ein echtes Problem.  http://www.eaec-de.org/Katholischer\_Schwindel.html

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eleteroj 24.11.2015, 14:05

niemand bestreitet, dass der Katholizismus synkretistisch ist, am allerwenigsten die katholische Kirche selbst. Aber das Christentum zu reduzieren auf das Neue Testament, ist ein Dogma, das die Reformatoren aufgestellt haben. Christentum bzw christliche Kirche hat es bereits 300 Jahre gegeben, bevor es den heute verbindlichen NT-Kanon gab. Die Bibel ist wichtiger Teil der kirchlichen Tradition, aber nicht ihre einzige Lehrquelle.

Übrigens, selbst die evangelischen Kirchen begehen Weihnachten im festlichen Gedenken an die Menschwerdung. Was ist daran falsch, unchristlich oder kritikwürdig?

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Waldfrosch4 24.11.2015, 17:33
@Fred4u2

:  ) @Fred4u2

Solche Zitate finde ich immer extrem lustig ,sie können doch auf Jeden angewendet werden ..Auch auf deine gegenwärtige Gemeinde.

Wo die Hauptverkündigung die Polemik gegen die Mutterkirche  oder andere gerichtet ist ,ist meiner Ansicht nach immer Vorsicht angebracht .

Woher nähme man danach auch eine Legitimation zur Existenzberechtigung wenn die R.K.Lehre richtig wäre ?

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