Sollten Christen eine Notfallversorgung anlegen, oder hat das Beten und Vertrauen zu Gott eine höhere Priorität -?

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15 Antworten

Vertrauen zu Gott (zu dem, was gut und richtig ist) hat die Nebenwirkung, zum richtigen Zeitpunkt auch die richtige Erkenntnis für das zu bekommen, was die beste Lösung ist. Zumindest ist es gedanklich so definiert.

Gut vorbereitet  sein dürfte auf jeden Fall besser sein als schlecht aus einem Dilemma herauszukommen.

Dazu kommt dann noch (so sehe ich es jedenfalls), daß eine Notfallreserve nicht durch Gebete ins Haus kommt, sondern dadurch, daß man losgeht und sich Entsprechendes beschafft. Ein Gebet könnte aber hilfreich sein, darauf zu kommen, daß es so ist.

Alternativ könnte man natürlich auch darauf vertrauen, daß es nie zu einer Katastrophe kommt und daß deshalb Notfallvorräte unnötig sind. Doch leider funktioniert die Menschheit wie ein mechanisches Uhrwerk, und jeder Mensch, ob er es will oder nicht, ist selbst ein kleines Rädchen in dem Getriebe, das von Zeit zu Zeit auch hausgemachte Katastrophen auslöst.

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Deine Frage würde ich gern mit der Bibel beantworten:

Prediger 9:11
"Ich wandte mich, um unter der Sonne zu sehen, dass nicht den Schnellen der Wettlauf gehört noch den Starken die Schlacht, noch auch den Weisen die Speise, noch auch den Verständigen der Reichtum, noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die Gunst, denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle."

Oder mit anderen Worten: Auch die Person die auf Gott vertraut, kann Opfer von Unglücksschlägen werden. Gott bietet zwar geistigen Beistand und segnet die, die zu ihm beten, aber von allen Problemen abgeschirmt wird niemand. Mit diesem Wissen erklärt sich die 2. Bibelstelle selber.

Sprüche 27:12
„Ein kluger Mensch sieht die Gefahr voraus und bringt sich in Sicherheit“

Wenn du weißt, dass dich ein Unglück treffen kann, dann sorgst du auch so gut wie möglich vor. Eine Notfallversorgung anzulegen ist sicher keine schlechte Idee und garantiert kein Verrat an Gott.

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Das Vertrauen zum Herrn, der über Leben und Tod steht sollte an erster Stelle stehen. Er sagt zu denen, die an Ihn glauben: "indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet, denn er ist besorgt für euch." 1. Petrus 5,7

Auch wenn man selbst noch nie in Notsituationen gekommen ist, so hat man schon von vielen Betroffenen gehört, wie der Herr zur rechten Zeit geholfen hat.

Irgendwann gehen alle Vorräte mal zu Ende aber Gottes Güte nie. Er sagt in Seinem Wort zu uns: der ein Erhalter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. 1. Timotheus 4,10

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Wenn du ernsthaft glaubst , dass dich Beten vor einer Notlage zuverlässig schützt dann bist du echt ziemlich bescheuert um es noch diplomatisch auszudrücken.

Aber ganz davon ab besteht zum derzeitigen Zeitpunkt keinerlei Notwendigkeit sich mit Lebensmitteln und Trinkwasser für Katastrophen einzudecken.

Wir Leben in einem relativ stabielen Land (wirtschaftlich und politisch) indem es nur extrem selten zu wirklich Katastrophen oder Unglücken kommt.

Zudem habe ich das Gefühl , dass sich diese frage auf die Empfelung unseres Staates die vor einigen Tagen durch die Medien ging bezieht.

Dazu bleibt eigentlich nur zu sagen , dass dort scheinbar mal wieder irgendjemand irgendwas ohne Sinn , Verstand oder bezug auf unsere derzeitige Lage verfassen musste damit er nicht für komplett unnötig gehalten wird.

Die Tipps die dort stehen lassen sich auf die komplette nach-kriegs-zeit anwenden und haben nichts mit der derzeitigen Lage zu tun.

Wenn ihr die letzten 80 Jahre noch keine Vorräte gelagert habt , habt ihr genau so gefählrich gelebt wie wenn ihr es jetzt nicht tut.

Jeder muss selbst entscheiden wofür er sein Geld ausgibt aber es besteht derzeitig kein Grund für so eine Empfelung unseres Staates und noch weniger besteht ein Grund dieser Empfehlung zu folgen wenn keine konkrete gefahr in sicht ist.

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Kommentar von danhof
23.08.2016, 16:11

Wenn du ernsthaft glaubst , dass dich Beten vor einer Notlage zuverlässig schützt dann bist du echt ziemlich bescheuert um es noch diplomatisch auszudrücken.

Oder einfach ein Mensch mit Gottvertrauen.

Aber ganz davon ab besteht zum derzeitigen Zeitpunkt keinerlei
Notwendigkeit sich mit Lebensmitteln und Trinkwasser für Katastrophen einzudecken.

Na wenn DU das sagst, gibt's keinen Zweifel mehr...

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Ich persönlich tue das nicht. Das würde bedeuten, dass ich allein 50 Liter Wasser bunkern müsste. Abgesehen davon hat man ja immer irgendwas da, womit man ein paar Tage über die Runden kommt...

Als Christ vertraue ich auf Gott.

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Kommentar von danhof
23.08.2016, 16:14

Nachtrag: Wie war das gleich mit den Vorräten, die man beim Zug durch die Wüste anlegen wollte? Was ist gleich damit passiert, weil man Gott NICHT glaubte, dass er einen täglich versorgen würde?

Ja, sie sind vergammelt.

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Sollten Christen eine Notfallversorgung anlegen, oder hat das Beten und Vertrauen zu Gott eine höhere Priorität -?

Mir fällt dazu folgende Geschichte ein.

Es war einmal ein sehr frommer und gottesfürchtiger Mann, der jeden Tag betete und alle Regeln seiner Religion einhielt.

Als es Hochwasseralarm gab, flohen die Menschen. Ein Autofahrer lud den frommen Mann ein, mit ihm zu fahren. Der Gläubige sagte nur "Gott wird mich retten".

Das Wasser stieg jedoch und er musste in das Obergeschoss seines Hauses fliehen. Da kam ein Boot und man forderte ihn auf, an Bord zu kommen. Doch er lehnte ab "Gott wird mich retten"

Die Flut stieg aber weiter und schließlich saß er auf dem Dach. Da kam ein Hubschrauber und bot an, ihn mitzunehmen. Der Gläubige blieb dabei "Gott wird mich retten"

Schließlich ertrank der Mann und obwohl er in das Paradies kam, machte er Gott heftige Vorwürfe: "Ich habe alle Gebote gehalten, immer Gutes getan und nie ein böses Wort gesagt - wieso hast du mich nicht gerettet??"

Gott schüttelte betrübt den Kopf und sagte: "Ich habe dir ein Auto, ein Boot und zum Schluss sogar noch einen Hubschrauber geschickt - WAS erwartest du denn noch???"

Oder, um es mit einer kurzen Spruchweisheit zu sagen

"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"

(Ich lasse das einfach mal so stehen und klammere die Diskussion über Existenz und Nichtexistenz Gottes an dieser Stelle bewusst aus)

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Das hat nichts mit Christentum zu tun. Sowas kann von jedem Menschen gemacht werden.


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Mach doch beides. Jeden Tag beten und eine Vorsorge. Ich denke Gott hätte uns nicht ein Gehirn gegeben zum Sorgen und Vorsorgen, wenn wir es zu nichts außer beten verwenden sollten. Wenn nur beten gut wäre, dann wäre es ja Verschwendung von Gott uns Menschen ein so kreatives Gehirn zu geben. Außerdem kann ja Gottes Hilfe eventuell durch eine Vorsorge, einen anderen Menschen ect. kommen. Ist ja nichts so, dass Gott runtersteigt zu einem, um einem zu helfen...Hoffe das konnte euch helfen!

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Das sollte jeder einzig und allein mit seinem Gewissen aushandeln.

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Mt 22,21
Sie sagen zu ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: Gebt denn dem Kaiser, was des Kaisers ist[a], und Gott, was Gottes ist.

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Wer sich allein auf die Hilfe seines Fantasiefreundes verlässt, hat es verdient bei einem Unglück nicht entsprechend Abgesichert zu sein.

Natürliche Auslese.

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Kommentar von danhof
23.08.2016, 16:13

Ist das atheistische Ethik?

Brrr... da wird mir kalt...

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Hallo FrankoLogo,

Mt 10,16 Seid klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben....

Beten und Vertrauen zu Gott hat höhere Priorität.

Vor allem vertraue ich darauf, dass Gott mir die Gabe verliehen hat, vernünftig zu planen. Also habe ich schon vorher eine Notfallversorgung angelegt, auch ohne Hinweis der Politik.

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Kommentar von 666Phoenix
23.08.2016, 13:52

Ein Glück mit der "Gabe"! Die ohne diese "Gabe müssen nun im Ernstfall hungern! Die armen Schweine die!

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Beten und Gottvertrauen,ist nicht schlecht.

Aber selbst altiv sein,sollte man schon.

Wenn dein Klopapier alle ist,wird Gott dir kein neues hinlegen,das solltest du schon selbst machen,dafür hast du deinen Verstand bekommen.

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In Sprüche 6,6-8 steht: "Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise: Obwohl sie keinen Anführer hat, weder Vorsteher noch Herrscher, ereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot und sammelt in der Erntezeit ihre Speise."

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Dad muss jeder für sich selbst wissen.

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