Sollten Christen auch den Koran (Quran ) lesen?

25 Antworten

Ich würde das in erster Linie vom Alter und von der psychischen Stabilität abhängig machen.

Wenn ausgereifte, psychisch stabile und sozial integrierte Menschen im Koran lesen, wird das in der Regel ohne Folgen bleiben.

Instabile, oder besonders junge Menschen, die selbst auch noch gläubig sind, laufen dagegen unter Umständen in Gefahr, sich von den religiösen Scheinweisheiten und besonders den höllischen Drohungen des Korans überwältigen zu lassen, und dadurch der Religion mehr Wert beizumessen, als sie es verdient.

Na ja - es bleibt Jedem freigestellt, ob er sich freiwillig intensiver mit anderen Religionen befassen will oder nicht.

Es ist also auch meine ureigene Entscheidung - und von Niemandem lasse ich mir da etwas vorschreiben.

Abgesehen davon: Schaden kann es sicher nicht, trägt durchaus zur (Allgemein)Bildung bei.

Bloß nicht. Dann wären sie Muslime - sagen Muslime.

Sie sollten auch nicht zulassen, dass Muslime ihnen die Hand auf die Schulter legen. Dann wären sie dem Islam unterworfen - sagen Muslime.

...

Natürlich dürfen sie es lesen. Wenn ihnen danach ist. Sollen? Was wäre eine Begründung für "sollen"? Sage schon mal prophylaktisch: Nein. Sie sollen nicht.

„Sagen die Muslime“ - naja. Sorry, aber das ist Unfug.

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@mulan2255

Nicht ganz Unfug und trotzdem Unfug.

Nicht "Sagen die Muslime" sondern "Sagen Muslime".

Lektüre des Korans: Gängige Ansicht in Türkei, zum Beispiel.

Hand auf die Schulter: Gängige Ansicht in Nordafrika (Marokko usw).

Weder in Türkei noch in Nordafrika fassen alle Muslime es so auf. Die, die es tun, sind Muslime.

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Liest Ihr auch die Bibel oder die Tora?

Die meisten Übersetzungen, des Korans wurden von Salafisten geschrieben. Das ist kompletter Quatsch, der Orginal, unverfälschte Koran ist in arabischer Schrift, das können Wir nicht lesen!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Dann wird es Zeit, dass es ein Pflichtfach an unseren Schulen wird. 😊

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Danke dann weis ich bescheid

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Es gibt leider keinen unverfälschten Koran!

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Nee, das ist nicht richtig. Die meisten Übersetzungen wurden von Nichtmuslimen geschrieben. Und solche Übersetzer wie Ahmad von Denffer, Murad Wilfried Hofmann, Milad Karimi, Fatima Grimm, Dr. Mustafa Maher oder Sadr ud-Din waren bzw. sind gewiss keine Salafisten.

P.S.: Ich als Muslim lese auch gelegentlich in der Bibel, mitunter vergleichend, manchmal bei bestimmten Fragen sogar z.B. in der hebräischen bzw. griechischen. Nicht um zu widerlegen (dazu reichte auch mein Wissen nicht) sondern um zu wissen, was sie sagt. Es gibt sehr vieles darin, was ich teile und gut finde. Anderes sehe ich halt anders. Die Bibel ist ein hochinteressantes Buch. Und wenn Muslime auch die Bibel kennen und Juden und Christen den Quran, selbst wenn sie nicht arabisch können, so ist das nur gut. Man hat dann die Chance, bei allen Unterschieden die vielen Gemeinsamkeiten festzuhalten und sich gegenseitig besser kennen und schätzen zu lernen. Dannn fangen Gespräche an, interessant zu werden. Ich muss einen Christen nicht belehren, genauso wie mich ein Christ oder Jude nicht belehren muss, was ich zu glauben habe, was im heiligen Buch des andern steht. Aber Fragen dazu sind immer willkommen. Ehrliche Gespräche müssen das Ziel sein, nicht Missionierung. Am wichtigsten: gegenseitiger Respekt, den andern anders sein lassen.

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@mulan2255

Seufzer (von einem Atheisten), dein Wort in Gottes Gehörgang.

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