Sollten alle Religionen in der Politik verboten werden?

16 Antworten

Du willst also die staatliche Ordnung, die das miteinander eindeutig regelt, abschaffen und die Scharia soll nur ortsgebunden, also durch einzelne Dorfimame, ausgeübt werden. Das öffnet aber Wege für einzelnen unterschiedliche Interpretationen. Ein Imam könnte die Steinigung einer Frau veranlassen, die von einem anderen vergewaltigt wurde und dies als Ehebruch interpretierund aber den Vergewaltiger freisprechen. Ein anderer Imam würde beide steinigen, usw (nur so als Beispiel). Eine Buchreligion, wie der Islam, der auf unterschiedliche Arten interpretiert werden kann, kann nicht ohne eine obere liberale menschliche und gütige Führung funktionieren ohne in die Radikalität abzurutschen. Du willst eine Führung durch Imam al-Mahdi, desses Gerechtigkeit aber nur eine Legende ist, die wahrscheinlich nur deswegen herbeigeseht wird, weil die Imame von damals sich politisch und religiös nicht eindeutig einigen konnten und einen Führer brauchten. Gerechtigkeit ist aber immer abhängig von der Seite der Betrachtung. Wenn ein Imam die Auslöschung von Andersgläubigen, die willkürliche kollektive Bestrafung einer Gruppe wegen einer angeblicher Tat eines einzelner beantragt, so empfinden es die Bestrafer sicherlich als gerecht, aber ist es auch aus der Sicht der zu bestrafenden?

Es sollten nur Dinge Verboten die tatsächlich einen Schaden bei einem Unbeteiligten hervorrufen. Es gibt in jeder Religion Menschen die friedlich sind und für sich ihre Religion haben und es gibt in jeder Religion Menschen die denken ihre sei die richtige und müsse anderen aufgedrängt werden. Das ist bei Christen so, bei Muslimen und auch bei Juden. Aber weil Einzelne aus der Reihe treten sollte man das nicht auf den Rest verallgemeinern. So einfach darf man es sich nie machen ! Man muss explizit differenzieren, von Individuum zu Individuum. Außerdem nur weil Einzelne aus der Reihe treten heißt das nie das es die Mehrheit ist, sie sind vielleicht lauter, aber nicht in der Mehrzahl. Und so weit kommt es noch das der Staat einem sagt an was man glauben darf und was nicht, was gut ist und was nicht hat jeder selber zu entscheiden. Wenn Max Mustermann gerne mal kifft oder Erika Mustermann mal gerne eine Line Koks zieht dann ist das vollkommen ok, solange dabei niemand anderem Schaden zugefügt wird.

Leben und leben lassen

Es wird aber den Leuten Unrecht getan, wenn ein religiöser Führer an die Macht kommt. Ich habe nicht gesagt, dass eine Religion an sich verboten werden muss, sondern ein religiöser Staat.

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Ich bin Atheist und halte jede Religion bzw. den Glauben an Übernatürliches für Schwachsinn.

Dennoch würde ich niemals einem Menschen seinen Glauben verbieten, denn ein freier demokratischer Staat ist immer noch die beste Gesellschafts- und Regierungsform, die wir bisher hatten im Bezug auf pers. Freiheit, Sicherheit und Wohlstand.

Wie ein derartiges Verbot sich mit einer anarchistichen Weltanschauung kombinieren lässt finde ich durchaus witzig.

Ich bin gegen jede staatlich gestütze Religion oder Privilegien die der Staat Religionen einräumt.

Daher finde ich Dinge wie Kirchensteuer, Taufe von Personen U14, Beschneidungen von Minderjährigen, Schächtungen, Steuerfreistellungen von Organisationen religiöser Natur abschaffungswürdig. Ebenso natürlich die kirchlichen Ausnahmen im Arbeitsrecht.

Es wird aber den Leuten Unrecht getan, wenn ein religiöser Führer an die Macht kommt. Ich habe nicht gesagt, dass eine Religion an sich verboten werden muss, sondern ein religiöser Staat.

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@kevin1905 "Ich bin Atheist" ... auch das ist eine "Religion"

Du brauchst aber gar keine Religion, also höre auf mit dem Quatsch.

Man muss keinen "Glauben", oder "nicht Glauben" haben.

Ich trinke hauptsächlich Leitungswasser ... es interessiert mich nicht ob es Bier, Wein, Vodka, ... gibt und ob andere das Zeug saufen. Ausser, wenn sie mich damit belässtigen.Und auch dann ist es nicht der Alkohol-Dreck, der mich stört sondern dann stören mich die Besoffenen.

Bei Religionen ist es genauso ... dieser Schwachsinn interessiert mich nicht, solange man mich damit nicht belässtigt.


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@intello99
Ich bin Atheist" ... auch das ist eine "Religion

Und Abstinenz ist eine Sexstellung?

Totaler Schwachsinn.

Atheismus beschreibt den Zustand des Nichtglaubens. Man glaubt eben gerade nicht an die Existenz von etwas übernatürlichem.

Der Rest darunter in deinem Kommentar ist deine persönliche freie Entscheidung.

Und selbstverständlich kann jeder glauben oder nicht glaubem was er will nur hat der Staat nicht Gläubigen oder bestimmten Gläubigen Vorrechte oder Sonderstellungen einzuräumen, für dessen Kosten auch noch nicht dieser Glaubensrichtung Angehörende aufkommen sollen.

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@intello99

Atheist hat nicht mit Religion zu tun. Atheismus ist die Abstinenz von Religion

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Ist der Islam eine Gefahr für den Fortschritt und für die moderne Gesellschaft?

Thilo Sarrazin hat heute ein Buch rausgebracht, wo es um die Gefahr des Islams geht und die Haltung der Muslime gegenüber der westlichen Gesellschaft.

Das Denken der Muslime muss sich drastisch ändern! Wer andere Menschen verabscheut wie es der Islam macht, die nicht das glauben, was angeblich richtig ist, der gehört verbannt und das für immer! Stichwort: Meinungsfreiheit, im Islam Kritik zu äußern wird mit dem Tode bestraft.

Privatisierung ist eine Pflichtaufgabe der Regierung, um die Macht des Islams zu zügeln gar im Keim auszurotten, als Ultimatum als Schrift Gottes zu kritisieren und um eine gute Zukunft zu sichern.

Nein, der Islam darf sich nicht mehr so einfach ohne jegliche Regel breit machen.

Eine Religion, die gegen Offenheit, Toleranz und Meinungsfreiheit ist, wie der Islam, diese Religion wollen wir nicht haben, denn augenscheinlich möchte diese Religion bzw ist das Ziel der Religion einen totalitären islamischen Staat zu gründen, wie es Mohamed getan hat und ungläubige auf Allahs Erde zu vernichten. - Das kann man alles dem Koran entnehmen.

Dennoch bleibt der Islam ein Tabu Thema in der Politik. Hat man Angst, das man die Meute aufmischt, wenn man endlich mal die Wahrheit sagt und Kritik äußert gegen eine Ideologie?

Mohamed war ein Kriegerischer und brutaler Bandit, der Menschen tötete, enthauptete und seine Ideologie in einem Buch verfasste, was nur ein Paradies  für diejenigen die daran festhalten verspricht.

Wenn wir in unserer Freiheit eingeschränkt werden, von einer Minderheit müssen wir endlich aufstehen und uns wehren. Wir müssen klar machen, dass hier andere Regeln herrschen als es im Islam ist.

Was ist das für ein Leben, für eine Gesellschaft, wo Menschen glauben, dass ihre Mitmenschen die nicht das gleiche mit ihren teilen, in eine Hölle geworfen werden und die Mehrheit der Muslime die den koran ernst nehmen, unsere westlichen Werte verabscheuen und uns drohen?

Nein ein Islam in der jetzigen Form als fundamentalisches Ultimatum als unverfälschtes Wort Gottes gehört nicht hier her.

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Ich möchte niemandem zu nahe treten; doch gibt es wirklich einen Staat der nur Angehörige einer Religion beherbergt? Ist es somit nicht ein wenig übertrieben immer gleich auf Antisemitismus zu schließen, wenn man die Politik kritisiert? Denn im Umkehrschluß müßten sich ja dann alle Religionsangehörige "gebauchpinselt" fühlen, wenn man die wunderschöne Landschaft Israels erwähnt. Und das hat nun wirklich nichts mit der Religion oder der Politik oder den Einheimischen zu tun.

Warum kann man also nicht auch beim Thema Israel den Staat und die Kirche/Religion trennen?

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