Sollte Wissenschaft weiter betrieben werden?

...komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen 100%
Es gehört verboten 0%

27 Antworten

Götter wurden erst mit den Menschen geboren. Vorher gab es keine.

Ohne Wissenschaft lebtest heute noch in einer Höhle, hättest weder Strom noch fließend Wasser und müsstest Jagen oder Früchte sammeln gehen, um nicht zu hungern.

Du wirst kaum einen Wissenschaftler finden, der freiwillig sein Handwerk aufgibt. Warum sollte er auch?

Die Kontinente, die es noch zu entdecken gibt, sind mit mindestens dreißig Metern Wasser bedeckt, denn ab dort ist es dunkel und Licht dringt nur wenige Meter weit.

Wir kennen recht genau die Strukturen des Meeresbodens. Was zwischen uns und diesem sich befindet, können wir nur sehr grob abschätzen, und zwei Drittel unseres Planeten sind von Wasser bedeckt.

Dazu kommen diverse Himmelskörper in näherer und weiterer Umgebung, dessen detaillierte Erforschung unserer harrt.

Wie kommst zu der absurden Annahme, es gäbe bald keine Krankheiten mehr? Eine Menge Menschen sind schwer krank und sie hoffen auf Linderung oder Heilung.

Willst allen Ernstes, dass dahingehend nicht weiter geforscht wird, damit niemand dem Gott der Christen ins ach so tolle Handwerk pfuscht? Wie religiös verblendet muss man sein?

Wenn das diesen Gott stört, soll er einen Beschwerdebrief schreiben an die Bundeskanzlerin oder den Bundespräsidenten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von vonGizycki
06.03.2017, 17:14

Besser kann man das nicht formulieren :-)

1
Kommentar von MatthiasHerz
06.03.2017, 18:06

Gut, gell? (:

0
Kommentar von calimero17
06.03.2017, 18:23

Danke für deinen Kommentar. Das mit dem Meeresboden und den Himmelskörpern...naja. Stimmt schon, dass man nicht sooo viel darüber weiß, aber das liegt vermutlich daran, dass es auch ziemlich uninteressant ist. Ich würde mich lieber oberhalb der Wasseroberfläche aufhalten. 

Ich glaube auch nicht, dass es so schlimm wäre in Höhlen zu wohnen und Früchte zu sammeln. Die Tiere machen auch nichts anderes und die meisten führen ein scheinbar gutes Leben - wenn sie nicht gerade der ach so intelligente Mensch ausrottet oder ihren Lebensraum zerstört.

Auch bin ich nicht der Meinung dass Gott erst mit den Menschen geboren ist - ich glaube du meinst umgekehrt? lg

0
Kommentar von MatthiasHerz
06.03.2017, 19:02

Umgekehrt? Bei einer Gleichzeitigkeit ist eine Umkehrung sinnfrei.

Und nein, ich meinte das schon so, wie ich es schrieb.

Die meisten Tiere können nicht darüber entscheiden, wie gut oder schlecht ihr Leben ist. Sie sind mit demselben mehr als ausreichend beschäftigt.

Im übrigen sind Früchte sammelnde Tiere oft Beute von Fleischfressern und müssen ständig auf der Hut sein. Wenn dieses Leben bevorzugst, lass Dich nicht aufhalten.

Schon lange bevor die Menschen existierten, wurden Tiere ausgerottet und ihre Lebensräume zerstört. Die Menschen sollten also nicht glauben, sie seien etwas Besseres, ob intelligent oder nicht.

Niemand zwingt Dich, das Meer oder andere Himmelskörper zu erforschen, wenn das für Dich uninteressant ist. Zum Glück sind wir Menschen da aber unterschiedlich.

Außerdem umfasst wissenschaftliche Tätigkeit bei weitem nicht nur das Entdecken, sondern auch Entwicklung, Beobachtung, Auswertung.

Du sitzt gerade an einem Computer und schreibst. Deine Daten werden zügig weiter verteilt. Undenkbar ohne wissenschaftliche Tätigkeiten wie Forschung und Entdeckung.

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die heutige Technik Utopie, eines der Geheimnisse oder Mysterien, die anfangs beschworen hast. Hättest es lieber ungelöst gelassen?

Du akzeptierst die Annehmlichkeiten des Lebens völlig selbstverständlich und all das, was für Dich uninteressant ist, willst am liebsten auch allen Anderen verbieten?

So funktioniert Leben aber nicht. Seit Milliarden von Jahren bedeutet Leben: Anpassung oder Untergang.

3
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Hallo, die Frage klingt komisch aber ich habe mir darüber Gedanken
gemacht und ich finde, es ist eigentlich ziemlich schlimm dass in
unserer Zeit Wissenschaftler an so vielen Dingen geforscht wird.

Stimmt, ohne wissenschaft war es ja super. Man starb an Typhus, war mit 50 tot, hatte nachts kein Licht tagsüber kein Gefrierfach und dachte Blitze schmeisst Zeus. Das war prima. Da war ne Psychose noch ein Dämon und im den Weltmeeren lebten Seeschlangen und Meerjungfrauen. Wie schön war die Zeit, auch wenn man sie nur grob abschätzen konnte, messen ging nicht gut.

Archäelogen graben alle alten, versunkenen Städte wieder aus,

Soll ich das jetzt schlecht finden? Das soll ja ein Argument gegen Wissenschaft darstellen, oder? Ich sehe da überhaupt kein Problem. Je mehr man gräbt, desto mehr findet man raus.

es gibt keine neuen Erdteile mehr zu entdecken

Dafür aber die Tiefsee, Mond, Mars und noch den Rest vom Universum (vielleicht).

und bald keine Krankheiten mehr, da der komplette menschliche Körper beherrscht werden kann.

Leider nein. Evolution sorgt für Nachschub, daher etwa die jährliche Grippeimpfung. Jedes Jahr einen neuen Typus. Und wir haben ja jetzt noch nicht alle Krankheiten im Griff, etwa Krebs, AIDS, Tollwut im Endstadium usw.

Alle werden wir nie beherrschen, siehe Evolution.

Man sollte glaube ich nicht probieren Gottes Schöpfung derart zu beinflussen.

Man sollte ohne plausiblen Grund keine Märchen glauben. Dies ist, mangels Grund, auch eines.

Ist das nur meine Meinung, oder müsste man eigentlich darüber abstimmen lassen, ob eigentlich so weiter geforscht werden sollte wie bisher?

Toller Plan. Wer will seine Kinder im Kindbett sterben sehen, in Hütten wohnen ohne Strom und nicht sechzig werden, Hand hoch!

Ich glaube nicht, dass der Mensch alles wissen sollte

Ich denke er sollte, glaube aber nicht das er es jemals kann. Jede Entdeckung wirft zwei neue Fragen auf, simpel gesagt.

und brauchen wir nicht auch Geheimnisse und Mysterien im Leben?

Dafür sind die zwei neuen Fragen da. Aber im Ernst, offene Fragen sind toll. Ausgedachte "Mysterien" ohne Grundlage sind unsinnig.

P.S. Ich lehne das "auch mit Einschränkungen" bei der Antwortmöglichkeit ab. Man sollte frei forschen können, lediglich mit humanistisch vertretbaren Einschränkungen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit Verlaub, das ist mit Abstand die (vorsichtig ausgedrückt) dümmlichste Frage, die ich seit Langem hier lesen musste.

Ohne Forschung und Wissenschaft würdest du jetzt nicht an deinem PC oder Smartphone hocken und deine wirren Gedankenspiele mit der Welt teilen können. 

Ohne Wissenschaft und Forschung wärst du vermutlich schon längst an irgendeiner Kinderkrankheit verreckt.

Wenn dein Gott nicht gewollt hätte, dass Forschung betrieben wird, hätte er seine Schöpfung nicht mit einem hochkomplexen, leistungsfähigen Gehirn ausgestattet. (Du solltest das deine auch benutzen!)

Der Mensch wird niemals aufhören zu forschen, denn es liegt in seiner Natur, dies zu tun. Wenn du das nicht willst, ist das auch okay - niemand zwingt dich dazu. Bedenke aber, dass die Menschheit ohne Forschung und Wissenschaft nicht da wäre, wo sie heute ist. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt - aber es ist nun mal so, und du kannst es nicht verhindern.

In diesem Sinne - Carpe diem!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Die Behauptung

Es gäbe "bald keine Krankheiten mehr" ist Unsinn.

Es existieren immer noch Krankheiten, für die es keine dauerhafte Heilung, oder zuverlässige Therapie gibt, so dass medizinische Forschung sinnvoll ist.

Ein recht bekanntes Beispiel dürfte die "Amyotrophe Lateralsklerose" (ALS) sein, an der auch der Physiker Stephen Hawking leidet und durch die so genannte "Ice Bucket Challenge" öffentliche Aufmerksamkeit erhielt.

Das "Locked-In-Syndrom", deren Patienten bei vollem Bewusstsein völlig handlungsunfähig sind, wurde durch den Twitter-Appell für Sterbehilfe für den Briten Tony Nicklinson einer größeren Öffentlichkeit bekannt.

Andere Krankheiten mit unzureichenden Therapiemethoden und derzeit unheilbar wären die Multiple Sklerose und die Mukoviszidose.

Auch im Bereich der Epilepsie gibt es immer noch Formen, die trotz moderner Anti-Epileptika und operativen Methoden nur schwer zu kontrollieren sind.

Praktisch jeder Patient ist dankbar für medizinische Forschung. Ihnen zu sagen "es ist nicht Gottes Wille, weiter zu forschen" wäre aus meiner Sicht unmenschlich.

Sonstiges

Um mangelnde Mysterien musst du dir keine Sorgen machen - nahezu jede Entdeckung wirft wiederum neue Fragen nach ihren Hintergründen, Effekten usw. auf. Praktisch jede Antwort führt zu neuen Fragen.

Es bleibt also spannend im Universum. ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Enzylexikon
06.03.2017, 16:50

Allerdings bin ich durchaus skeptisch, was Ausmaß und Richtung der wissenschaftlichen Forschung angeht.

Aus meiner Sicht ist beispielsweise die Therapie einer bislang unheilbaren Krankheit, oder Forschungen zum Umweltschutz von größerer Bedeutung, als irgendwelche Sternensysteme.

Es mag sein, dass zB die Erkenntnisse aus der Schwerelosigkeit auch zu neuen medizinischen Therapieansätzen führen - dennoch wäre Astronomie nicht gerade ein Gebiet, das ich besonders wichtig fände.

Auch sollte nicht alles gemacht werden, was theoretisch möglich ist - diesbezüglich habe ich ethische Bedenken. Man sieht ja beispielsweise an der Atombombe, was daraus entstehen kann.

Außerdem kann zu starke Fixierung auf Wissenschaft meiner Meinung nach auch zu einem kalten, mechanischen Weltbild führen, in dem Emotionen nur noch als Hormonreaktionen bewertet werden.

Es wäre für mich also wichtig, dass der Mensch nicht nur in seinem Wissen wächst, sondern auch in seiner Persönlichkeit, seinem Bewusstsein, seinem Verantwortungsgefühl.

Das sind jetzt aber natürlich philosophische Fragen.

Grundsätzlich befürworte ich Forschung.

0
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Das Betreiben von Wissenschaft gehört genau so zum Wesen des Menschen wie das Betreiben von Kultur. Es ist völlig legitim und auch dringend geraten den Dingen auf den Grund zu gehen. Die von Dir und von den meisten so geschätzten Geheimnisse werden darum nicht weniger. Sie verlagern sich nur auf eine andere Ebene und werden sogar zahlenmässig noch mehr.

Man sollte glaube ich nicht probieren Gottes Schöpfung derart zu beinflussen.

Doch, dazu sind wir nach biblischer Aussage berechtigt: "Macht euch die Erde untertan.". Was das im einzelnen heisst steht aber auf einem anderen Blatt und müsste extra diskutiert werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

(Deine Umfrage ist suggestiv, deshalb trage ich mich da nicht ein)

Wir sind wissenschaftlich gerade erst am Anfang der Dinge, die wir entdecken können - an einem Ende werden wir niemals ankommen!

Außerdem ist der Mensch nicht deshalb ein Mensch, weil der Sex so gut ist, sondern weil er neugierig ist und forscht!

Gruß

------------------------------------------------------------------------

Kleines Gedankenspiel:

Mal angenommen fast alle Menschen der Welt würden deine Einstellung teilen und die Forschung einstellen, was würde passieren?

Ich sagte fast alle Menschen, denn einige gibt es immer, die abweichender Meinung sind und sich auch nicht von einem allgemeinen Konsenz von etwas abhalten lassen - zum Beispiel von "Böser Forschung", wenn ich die militärische Forschung mal so nennen darf!?

Alle anderen schlummerten friedlich vor sich hin und irgendwo braute sich etwas zusammen, durch das der Rest doch wieder aus seinem friedlichen Dämmerzustand gerissen würde!


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Die Forschung kann die Frage "Warum?" nicht beantworten und will das auch nicht. Wir wissen heutzutage, dass sich die Erde um die Sonne dreht, aber nicht warum (also welchen Sinn das ergibt). Hier schneiden sich für viele Menschen Religion und Wissenschaft. Es wird also auch in der Zukunft noch Platz für die Religionen geben.

Wenn dir das als Mysterium nicht reicht, dann sperre doch einfach Wikipedia auf deinem PC/Handy :D

PS: Ich bin übrigens für uneingeschränkte Forschung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MatthiasHerz
06.03.2017, 17:28

Doch, wir wissen, warum die Erde sich um die Sonne dreht.

Das Wort Sinn erscheint in diesem Zusammenhang sinnfrei, denn ein Sinn setzt eine Absicht voraus, die zumindest ich bei Ereignissen weit außerhalb menschlichen Handelns nicht erkennen kann.

Der „Sinn” also der Konstellation Erde-Sonne ist das Zusammenspiel der wirkenden Kräfte und deren gegenseitige Einflussnahme.

Beschriebe die Erde nicht eine ungefähre Kreisbahn im Schwerefeld der Sonne, sauste sie recht ziellos durchs All und wäre sicher längst mit mindestens einem anderen Himmelskörper kollidiert.

Allerdings trüge sie dann auch kein Leben mit sich herum, das sich Gedanken machte über den Sinn ihrer Bewegung. Insofern ginge es ihr vielleicht sogar besser, wer weiß?

2
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

"Ich glaube nicht, dass der Mensch alles wissen sollte und brauchen wir nicht auch Geheimnisse und Mysterien im Leben?"

Immerhin, wenn die Wissenschaft etwas entdeckt, mit dem man innerhalb einer Sekunde die gesamte Menschheit ausrotten kann, ohne den Rest der Erde zu schädigen, dann wäre damit schlagartig das mit Abstand größte Problem gelöst, denn es würde sich ganz sicher auch jemand finden, der es unbedingt ausprobieren will.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von vonGizycki
06.03.2017, 17:15

Die Wissenschaft weiß zwar viel aber nicht alles. Da bleiben auch ohne Osterhase und Weihnachtsmann noch genügend Mysterien und Geheimnisse übrig. Aber keine Wissenschaft mehr betreiben?

Undenkbar!

1
Kommentar von MatthiasHerz
06.03.2017, 19:28

Interessant.

Kinder sind unbelastet und erforschen Steckdosen, weil sie es wollen. Dass sie sich verletzen könnten, wissen sie vorher nicht.

Wäre auf den Leitungen also ein Gleichstrom wesentlich geringerer Stärke, der für die meisten von uns betriebenen Errungenschaften völlig ausreichte, erlitte nie wieder ein Kind eine tödliche Verletzung dort.

Wir haben bereits die Technologie dafür, aber es gibt immer Menschen, die Altes als wichtiger ansehen, ungeachtet der Konsequenzen.

Wer also bist Du, dass behauptest, die Wissenschaft sei noch ungeeignet, sich an manche Dinge heranzuwagen?

Nicht die Erforschung bringt den wahren Schaden, sondern eine unzureichende Auswertung oder Anwendung der Ergebnisse.

1

🔲 es sollte uneingeschränkt geforscht werden

Wir wären nie so weit gekommen, wenn es keine forschung gäbe. Wir haben den menschlichen körper noch nicht unter kontrolle. Es gibt noch so viele krankheiten, die nicht geheilt werden können. Wir wissen nur minimal weniger als 0% des wissens das es zu wissen gibt (ok, diese aussage ist wahr aber hat keine essenz)

Außerdem, wenn du an gott glaubst, musst du beachten das er (einuge von) uns zu forschern gemacht hat, eben weil er es wollte. Das sollten wir nicht ändern.

Zum schluss: wir befinden und gerade nicht unbedingt auf dem höhepunkt. Mit meiner perspektive könnte man sogar sagen wir wären ganz unten. Die umwelt wird verschmutzt, wir müssen weiter forschen um das zu stoppen. Wenn wir die erderwärmung nicht aufhalten, dann... wer weiß... der einzige weg dazu ist forschung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Diimiitrii
06.03.2017, 16:45

Die Antwortmöglichkeit gab's für mich nicht! jetzt bin ich neidisch. 

2
Kommentar von warehouse14
06.03.2017, 16:56

Uneingeschränkt forschen? o.O

Cool! Endlich können wir minderwertige Menschen wieder ohne Betäubung einfach ausschlachten, da uns ja keinerlei Einschränkungen welcher Art auch immer davon abhalten, zu forschen. 

-.-

0
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Ich bin dafür, aber nur in sinnvoll begrenztem Maße ! 

Es wird sehr viel Geld in viele Forschung (damit meine ich aber nicht alle !) gesteckt, nur um egoistische Wissbegier oder falsche Eitelkeit zu befriedigen oder um evtl. so schneller zu Ruhm / Anerkennung oder auch einfach nur viel Geld gelangen zu können.

Damit könnte man täglich viele Leben retten, z.B. die ca. 36.000 Menschen, welche jeden Tag weltweit verhungern !

Der Mensch wird niemals alles wissen können. Schon gar nicht durch seine naturgemäß sehr begrenzten "Irrfahrten" in großen Teilen der Wissenschaft.

Wenn es an der Zeit ist, dass der Mensch zu absolut fundamentalem Wissen gelangt, dann wird dieses "höhere" Wissen selbst diejenigen dafür "reifen" Menschen ohne jegliche wissenschaftlichen Forschungen von selbst finden !


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Wissenschaft ist etwas überwiegend Nützliches, und sei es nur, damit man stets über den jeweils aktuellen Stand der Irrtümer informiert ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer entscheidet denn darüber, was erforscht werden sollte und was nicht?

Wissenschaft und Forschung müssen grundsätzlich frei sein. Nur so können sie gedeihen und die Gesellschaft voranbringen. Artikel 5 (3) GG sind wichtige Anker für unsere persönlichen Freiheit und gesellschaftliche Entwicklung.

Oben genanntes steht einer Diskussion über Ethik (bspw. Menschenversuche) nicht entgegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

egal wie viel geforscht wird, man wird nie alle geheimnisse und mysterien aufdecken und verstehen können. forschung ist wichtig, um uns voran zu bringen. und auch wenn wir gegen viele krankheiten heilmittel finden, werden sich immer wieder neue krankheiten entwickeln, gegen die wir noch kein heilmittel haben. ich fände es schade, wenn viele alte städte unter sand und dreck vergraben sind und irgendwann niemand mehr herausfinden kann, dass sie überhaupt mal existiert haben. außerdem forscht man auch an methoden, wie man die umwelt schützen kann, zb durch erneuerbare energien.

natürlich ist es wichtig, dass die forschung nicht gefährlich wird - das heißt, dass wir verhindern müssen, dass sci-fi filme, in denen roboter die welt erobern, wahr werden :D außerdem werden tierversuche immernoch sehr stark diskutiert. da könnte man die forschung gerne einschränken, aber bitte niemals komplett verbieten. selbst wenn einige menschen diesen standpunkt vertreten würden, könnte man es niemals durchsetzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Ausgrabungen etc. schaden niemandem, im Gegenteil: Die ganzen alten Artefakte aus vergangenen Zeiten, die wir erst jetzt ausgraben, hindern uns daran, diese alten Kulturen zu vergessen. Allerdings gibt es Grenzen. Sobald Menschen oder gar Tiere zu Schaden kommen, ist der Spaß vorbei.


Und zum Thema Krankheiten: Durch den Klimawandel soll jetzt wohl ein 30.000 Jahre alter Virus wieder auftauen. Wenn er es nicht schon ist.


Außerdem gibt es 2 Geheimnisse, die wir in diesem Leben wohl nicht erfahren werden: Was nach dem Tod kommt und was der Sinn des Lebens ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MatthiasHerz
06.03.2017, 19:41

Beides sind nur Geheimnisse für Gläubige, nicht für Wissenschaftler.

Nach dem Tod kommt das Leben, das Leben ungezählter Organismen, die von totem Fleisch zehren und innerhalb einiger Jahre daraus wieder das Machen, was wir Mutterboden nennen.

Der Sinn allen Lebens ist die Erhaltung der Art und ihre Anpassung an die für sie gerade bestehenden Lebensumstände.

Wir Menschen brauchen nicht denken, wir bildeten da eine Ausnahme, nur weil wir großen Anteil haben an unseren eigenen Lebensumständen.

0

Weiter betrieben - KEINE EINSCHRÄNKUNGEN!

Man sollte glaube ich nicht probieren Gottes Schöpfung derart zu beinflussen.

Diesen Unsinn verzapfst Du nur so lange, bis Du mal dran bist, z.B. Dein Kind an einer eher unschönen Krankheit leidet. Dann bist Du froh, wenn jemand dagegen was machen kann, anstatt dass Du zusehen müsstest, wie Dein Herzblut dahinwelkt, bis Du es begraben müsstest.

Oder soll man dann Dein Kind oder das anderer Menschen sterben lassen, nur weil manche meinen, aufgrund eines abstrusen Märchens über angebliche Götter die Forschung einzustellen?

Aber ja doch!

Ich glaube nicht, dass der Mensch alles wissen sollte

Doch, müssen wir.

und brauchen wir nicht auch Geheimnisse und Mysterien im Leben?

Das übernehmen weiterhin Weihnachtsmann und Osterhase, zumindest bis man alt genug ist, auf derartigen Mumpitz getrost verzichten zu können.

es ist eigentlich ziemlich schlimm dass in unserer Zeit Wissenschaftler an so vielen Dingen geforscht wird.

Ja klar, weil sie Dein erfundenes kosmisches Phantom immer mehr in den Hintergrund drängen.

Mit jedem Steinchen, mit jedem Fakt, den man belegbar macht, wird Dein sorgsam zusammenfantasiertes Kartenhaus immer wckliger, deswegen willst Du das nicht.

Eines Tages könnte es gar keinen Grund mehr geben, diesen abstrusen Märchen nachzuhängen, dann müsstest auch Du trotz Realitätsangst damit klar kommen, dass Du nur ein kleines Menschlein mit einen extrem endlichen Existenzrahmen bist, mehr nicht.

Aber keine Sorge, noch zahlen Krankenkassen auch Psychiater, die helfen Dir dann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AllesLiebe12
06.03.2017, 22:16

Wissenschaftliche Forschung ist wichtig, aber sollte ganz klar auf ein Maß der absoluten Vernunft minimiert bzw. eingeschränkt werden.

Leider haben da - bekanntermaßen - egoistisch-kommerzbezogene Hintermänner - z.B. Industriebosse - ihre mächtigen Finger im Spiel

Mit den zig Milliarden jährlich an massivst verschwendeten Geldern nur aus der "blinden" Physik-Forschung könnte man so jeden Tag (!) 36.000 Menschen dem Hungertod geweihte Menschen retten !

Das ist aber leider so nicht gewollt, damit die Knechtschaft über das weltweit leidende arme Volk beabsichtigt so aufrechterhalten wird !

0

brauchen wir nicht auch Geheimnisse und Mysterien im Leben?

Nein! Wozu?

Wenn du eine tödliche Krankheit hättest und man würde dir sagen:
"Wir könnten ein Heilmittel erforschen, aber wir wollen nicht, weil es ja
auch Geheimnisse und Mysterien geben muss
." -Würdest du das gut finden?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von calimero17
06.03.2017, 17:16

Hallo, danke für die Antwort. Naja, ich weiß es nicht - deshalb ja auch meine Frage. Zu den bestehenden Krankeiten gibt es doch eh schon ein Heilmittel oder eben keines - ich bin mir sicher, dass es noch viele Krankheiten gibt, die wir nicht einmal als solche erkennen.

Vielleicht ist jeder Tod der Folge einer Krankheit? Ich glaube ich möchte nicht wissen dass ich krank bin.

0
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Tut mir Leid, wenn ich das sage, aber das ist eine sau dumme Frage.

Was du eigentlich damit sagst ist: "Ist es nicht besser dumm zu sein als die Welt in der wir leben zu verstehen?"

Und nein das ist es natürlich nicht. Solange wir nicht alle Krankheiten bekämpfen können oder sogar komplett verhindern können durch Impfung oder Medikamente gibt es keinen Grund aufzuhören zu forschen.

Und selbst wenn wir alle Krankheiten beseitigt haben gibt es noch weitere Felder der Medizin die verbessert werden können. ZB Prothesen, anstatt gefühllose Plastikteile könnte man an Bionischen Beinen/Armen/Augen etc forschen, die tatsächlich eine Funktion erfüllen.

Selbiges gilt in der Biologie, Archäologie und sämtlichen anderen Feldern. Es gibt so vieles was die Natur kann und wir noch nicht verstehen bzw nachahmen können, lass es Regeneration sein, also nachwachsen lassen von Körperteilen oder sonst etwas das uns oder unserer Technologie helfen kann ein besseres Leben zu führen.

Es ist eine dumme Aussage, dass wir aufhören sollten Fragen zu beantworten, solange es Fragen gibt. 

Falls wir irgendwann mal an dem Punkt sind an dem es keine Fragen mehr gibt - und dieser Punkt könnte zB in der Physik bald erreicht sein - dann heißt das trotzdem nicht, dass wir aufhören sollten Physik zu betreiben. Weil anstatt Fragen zu beantworten können wir unser Wissen dann dafür nutzen neues und hilfreiches zu entwickeln.

Nur weil du oder irgendeine andere religiöse Vereinigung Angst haben die Macht über ihre Anhänger zu verlieren, weil Gott im Erklären der Welt überflüssig geworden ist, heißt das nicht, dass wir absichtlich dumm bleiben sollten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von nax11
06.03.2017, 19:59

...dieser Punkt könnte zB in der Physik bald erreicht sein

Die Physik wird an jenem Punkt nie ankommen!

Hätte die Physik irgendwann wirklich alles erforscht, wäre die übrige Forschung nur noch trivial, weil die Physik die Basiswissenschaft ist, von der alle anderen abhängen!

0

Geheimnisse und mysterien wird es immer geben, da mache ich mir keinerlei sorgen darum. Solange die wissenschaft zum wohle der welt forscht, ist sie gewiss gut und muss betrieben werden. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MatthiasHerz
06.03.2017, 16:40

Wissenschaft ist wertneutral, nur die Verwendung der Ergebnisse kann sich unter gewissen Umständen als schlecht herausstellen.

1
Es sollte weiter betrieben werden, auch mit Einschränkungen

Da könntest du auch ewig leben und würdest dennoch nie alles wissen. Schau dir die ganzen Errungenschaften der letzten Jahrhunderte an. Jede neue Technologie ermöglicht weitere Verbesserung bzw. komplett neue Forschungsgebiete. Wir werden nie an den Punkt kommen, wo uns nicht doch noch etwas Neues einfallen würde. 

Auch unsere Erde ist noch nicht vollständig erforscht. Es gibt Landgebiete, die noch nie ein Mensch gesehen hat. Von der Tiefsee ganz zu schweigen. Jedes Jahr werden wieder neue Tierarten entdeckt. Und wir reden hier nicht von Kleinstlebewesen. Tiere so groß wie Rehe, die noch nie irgendwo dokumentiert wurden. 

Sollte dir die Erde doch mal zu klein werden, schau dir das Weltall an. Hier haben wir noch nicht mal ein Ende gefunden (falls es das überhaupt gibt).

In der Medizin, Landwirtschaft, Gesellschaft ... gibt es immer etwas zu verbessern. Auch hier stößt die Wissenschaft auf kein Ende. 

Mein Fazit: Die Wissenschaft gehört zum menschlichen Leben dazu. Sie erweitert unsere Möglichkeiten und ermöglicht uns, unseren Platz in der Geschichte zu erahnen. Langweilig wird es nie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was soll denn Auswahl 1 bedeuten?
Genauer ",auch mit Einschränkungen"?

Demnächst heißt es dann, 100 % der GuteFrage-Abstimmer wären für Einschränkungen bei der Forschung.

Davon abgesehen sollte der Mensch alles zu wissen versuchen, auch deswegen, weil er es nie schaffen kann.
Um Geheimnisse und Mysterien zu sehen, ist vorsätzliche Dummheit nicht nötig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von nax11
06.03.2017, 20:01

Du sprichst etwas interessantes an - zeigt wie man durch die Fragestellung Abstimmungen manipulieren  kann!

1

Was möchtest Du wissen?