Sollte sich die bayerische CSU von Ihrere Schwesterpartei CDU abspalten und Deutschlandweit zur Wahl stehen?

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Das Ergebnis besteht aus 9 Abstimmungen

Ja 66%
Nein 33%

10 Antworten

Ja

Laut aktuellen Umfragewerten wäre die CSU als 3. sträkste Partei mit knapp 19 % im Bundestag vertreten , wenn sie Deutschlandweit wählbar wäre. Nur knapp hinter den beiden großen. CDU 23% und SPD 20 %

Das ist richtig. Zumindest nach aktuellen Umfragen. 

Das Problem wäre aber die Machtbildung: Wenn die CSU bundesweit antritt, kann die CDU in Bayern antreten. Dann ist die Alleinherrschaft der CSU endgültig Geschichte.Im Bund reicht es trotzdem nicht für eine reine CDU/CSU-Regierung (aktuell 42%).

In Summe würde die CSU also nur an Macht verlieren. Und obwohl sie an Einfluss gewänne und etwa die AfD zurückdrängen könnte, ist ihr Macht wichtiger. Deshalb wird es nicht geschehen.

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Begründung, warum ich trotzdem "Ja" gewählt habe:

Es würde schlicht der Demokratie mehr Raum geben. Zugleich würde die CSU gezwungenermaßen anfangen zu lernen, dass sie als "Bundespartei" nicht nur die Partikularinteressen Bayerns im Kopf haben kann, wenn sie sich nachhaltig als Bundespartei durchsetzen wollte. Denn schon in der auf diese "Neuaufstellung" folgenden Wahlperiode würde sich die Zustimmung zur CSU auch daran orientieren, ob sie tatsächlich bereit ist, "Bundesinteressen" umzusetzen.

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ad angesprochene "Sezession Bayerns": Das ist der feuchte Traum meiner schlaflosen Nächte! Sollte es jemals dazu kommen, dass Bayern eine Volksabstimmung zur Sezession abhält, würde ich umgehend nach Bayern ziehen, mit "Ja!" abstimmen ... und wieder wegziehen.

Die "sezessionsfreudigen Bayern" träumen auf einem Standpunkt, für den sie selbst wenig bis gar nichts getan haben; und dem sie nach der Sezession schon bald hinterherweinen würden.

Denn Bayern würde sich nach der Sezession - und die neuen Grenzzäune wären noch nicht installiert, so schnell ginge es - fast unmittelbar in eine Rezession begeben: Die Konzerne, die jetzt noch große Geldmengen in die bayerischen Kassen spülen, würden sich nach anderen Standorten umschauen (vgl. Großbritannien) und Bayern wäre innerhalb weniger Jahrzehnte wieder das pittoreske Agrarland, in dem es kaum elektrischen Strom, dafür aber jede Menge fast schon märchenhaft verarmter Dörfer mit völlig ungebildeten Einwohnern, die oft nicht einmal Lesen und Schreiben können, gibt, das es bis zum Krieg und vor der Hilfe durch die Rest-Bundesrepublik war, werden.

Ach, wie schön wäre es, wenn man quasi vor der Haustür in einem rückständigen Agrarland Urlaub machen könnte! Die hübschen Häuser, die verhärmten Bauern auf den Feldern, die sympathisch und doch exotisch klingende Sprache, ... Keine "Weltreisen" mehr. Nur noch "rein ins Auto und ein paar Stunden fahren", um es hautnah erleben zu können...

Unabhängig davon wären auch die politischen Auswirkungen überaus spannend: Wird Bayern sich notgedrungen zu einem Steuerparadies entwickeln? Wie wird die EU darauf reagieren? Wird Bayern in die EU eintreten wollen, oder wird es sich auch die letzten Chancen, sich vor der drohenden Rückständigkeit zu bewahren, vergeben und die dann letzten noch verbliebenen größeren Unternehmen auch vertreiben? ... Dutzende Fragen, die ich allesamt für hochgradig spannend hielte, könnten gestellt und beantwortet werden. Und man bräuchte dazu nicht mal ein "Fernglas", denn es geschähe vor der eigenen Haustür...

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Nein

Das von Dir angesprochene Planspiel hatten wir schon uner Franz Josef. Dabei sind die Analysten zur Erkenntnis gekommen, dass eine Abspaltung Gefahren in sich birgt:

  1. Die CSU würde in weiten Teilen von Bayern zwangsläufig die absolute Mehrheit verlieren, da die CDU dann auch in Bayern kanidiert.
  2. Hinsichtlich politischer Positionen und Posten würden sich Einschränkungen ergeben, da auch hier mit der CDU geteilt werden müsste.
  3. Durch die Abspaltung würde im Bund nichts gewonnen, da man letztendlich wieder die Koalition mit der CDU eingehen muss.

Was derzeit eher überlegt wird, ob sich Bayern nicht aus dem Bund auslösen sollte. Flächenmäßig ist Bayern größer als Österreich oder die Schweiz. Ein eigenständiger Staat würde da wohl eher Sinn machen.

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Kommentar von DirtyHarry85
27.07.2016, 11:01

Das mit dem eigenen Staat wäre meine nächster Gedanke gewesen, ich seh es aber für die bayerische Wirtschaft kritisch, da wir keinen Tiefwasserhafen haben um unsere Produkte zu verschiffen.

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Ja

Ich fänd es super. Dann können sich CSU und AfD gegenseitig in ihrem Populismus überbieten und sich gegenseitig die Stimmen wegnehmen, die beiden Parteien trennt eh nicht viel. Im Übrigen würde die CSU dann beispiellos abschmieren und auch ihre absolute Mehrheit in Bayern verlieren, weil sie dann nicht mehr so stumpf auf die Bedürfnisse aller anderen Bundesländer schei*en könnten.

Dass ich mit meiner Stimme für die CDU auch immer die Affen von der CSU mitwähle, ärgert mich maßlos. 

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Nein

Damit drohte schon Strauß (CSU) und hat es nie vollzogen.
Er wird gewußt haben warum.

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Ja

CSU ,ist so viel anders als CDU!Die wollen was an der Flüchtlingspolitik (merkel)ändern und den Wählern entgegenkommen!

Würde die gerne wählen aber nicht solange die CDU dan meine Stimme bekommt.

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Ja

auf jeden fall wäre es mehr vielfalt als es heute es gibt?

die bürgernähe ist heute fast wie einst im.......?

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du machst bei deiner Prozent Rechnung einen großen Fehler, das ist der momentane Stand, wenn man die politische Geschichte sieht hatte die CSU es nun in Bundesdurchschnitt hochgerechnet oder besser gesagt hätte nur 5,8 % jetzt durch die Flüchtlinge kämen sie auf 19 % aber das Thema geht ja auch wieder vorbei

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Kommentar von DirtyHarry85
27.07.2016, 09:38

Der historische Bundesdurchschnitt kommt daher weil die nur in Bayern vertreten ist. Aber der aktuelle Stand war eine Umfrage Deutschlandweit.

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Ja

Die CSU lebt von den "Miau san Miau" der Bayerm, 

Schon Strauss sah ein, daß ein bundesweite Ausdehnung das Ende der CSU bedeutet . und die "Teilung" Bayerns in CSU bzw CDU-Einflußgebiete, 

Eine Brotaufstrich-Werbung spricht von "Lichtgeschwindigkeit" .... noch VIEL SCHNELLER wäre die CDU in Franken !!!

 Eine "Bundes-CSU" mit einem brandenburgischen Vorsitzenden ist der schlimmste Alptraum für die aufgeblasenen CSU-Granden....

Ich würde eine Trennung begrüßen, denn die CDU darf sich nicht von einem reaktionären !!!  Landesverband alias Schwesterpartei "erpressen" lassen...

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Ja

Ja, und das sage ich als Konservativer..

.. Dann hören die "Erpressungsversuche aus der Lederhose" endlich auf, 

 Mit der CDU in Bayern  schrumpft  der "Miau san Miau" - Trachtenverein CSU     zu einer "Bayernpartei 3. Klasse". 

Im Bund wird die Piratenpartei über ihre neue, mickrige  "Konkurrenz" nur mitleidslos schmunzeln ....

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Nein

warum sollte sie? Wem soll das nützen? Apropos Streitigkeiten: das war wohl kein Streit, sondern Theaterdonner. Seehofer hat dicke Backen gemacht, um seinen Stimmviehstall zu beeindrucken, denen die völlig ungeregelte Massen-Einwanderung von Menschen mit zu 80% völlig ungeklärten, dubiosen, gefälschten oder völlig erlogenen Identitäten (zb wohlgenährte Pakistaner im besten Talibanalter, die sich dann als 17jährige unbegleitete Afghanische Jugendliche präsentieren, oder Nordafrikaner als Syrer etc) sehr missfallen hatte.

Aber die dicken Backen sind folgenlos geblieben. Man hört Theaterdonner und das Trauerspiel geht weiter wie gehabt.

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Kommentar von Jonas711
27.07.2016, 09:52

Kannst du für die 80% eine seriöse Quelle angeben oder hast du dir die Taktik, völlig willkürliche Zahlen in den Raum zu werfen und zu hoffen, dass es keiner merkt. bei de Maizère abgeschaut? 

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Kommentar von eleteroj
27.07.2016, 16:34

allen Jubelbürgern und Willkommensgratulanten der Masseneinwanderung sei wärmstens eine etwas grössere Realitätsnähe empfohlen. Einstiegslekture dazu, was Zahlen und Inhalte betrifft, ist die regelmässig aktualisierte Webseite des Bundesnachrichtendienstes. 80% ist ein Näherungswert, genannt in der Pressemitteilung/April 2016 des BND.

Die Personalpapiere gingen und gehen auch nicht auf der Flucht verloren, siw werden vorsätzlich und auf Rat der Schleuserorg

http://w2eu.info/

weggeworfen. Die Smartphones der 'Flüchtlinge' gehen dabei übrigens nicht verloren.

http://www.bnd.bund.de/DE/Themen/Lagebeitraege/Migration/Migration\_node.html


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