sollte Religion abgeschafft werden, wenn sie für so viel Krieg und Leid sorgt?

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40 Antworten

Religion ist das Ergebnis einer großen Anzahl real beobachteter Dinge, richtigen und falschen Schlußfolgerungen und von Spekulationen, die teilweise erkennbar paradox sind oder Zirkelschlüsse, und teilweise auch von der Vernunft her denkbar, aber bislang weder beweisbar noch widerlegbar.

Menschlicher Starrsinn und die recht starke Neigung, auch Unsinniges zu glauben, wenn die Argumente nur geschickt genug vorhandene Begehrlichkeiten ansprechen, tun ihr Übriges.

Damit ist Religion lediglich ein zwangsläufiges Symptom, einschließlich diverser weiterer teilweise positiver und auch negativer Folgen.

Es macht keinen Sinn, die zwangsläufigen Symptome einer Ursache zu verbieten und gleichzeitig die Ursache selbst unberührt zu lassen.

Auch in vielen anderen Bereichen sind die Mechanismen der selben Ursache wirksam, wie es auch in Religionen stattfindet, u. a. in der Politik, im WIrtschafts- und Finanzwesen, im ganz banalen Bereich der privaten Meinungsbildung, und sogar auch immer wieder einmal in wissenschaftlichen Bereichen, was dann an heftiger Zerstrittenheit diverser Wissenschaftler untereinander bemerkbar wird.

Die Problematik steckt in der Konflikthaftigkeit des Ursachenkomplexes.

Wollte man aber rigoros die eigentlichen Ursachen bekämpfen, dann wäre das im Erfolgsfall zwangsläufig auch das Ende aller anderen Symptome, die als Wirkung der Ursachen auftreten, also das Ende von Politik, Finanzwesen, WIrtschaft und auch der Gesellschaft schlechthin, und zwar in der Auftretensform, wie wir es bisher kennen.

Die gestellte Frage auf die Problemauslöser umfokussiert und stark vereinfacht ausgedrückt, könnte sie auch lauten, ob man menschliche Unvernunft abschaffen sollte.

Beim Nachdenken darüber zeigt sich dann aber, daß menschliche Unvernunft in ihrer Gesamtheit eine zirkelschlußähnliche Wirkung in sich selbst enthält, weil es zwar denkbar ist, genau zu definieren, was Vernunft und was Unvernunft ist, gleichzeitig aber nicht klärbar ist, ob diese Definitionen im Detail vernünftig sind oder nur neuer Schwachsinn.

Das fatale Resultat all dieser Überlegungen ist meiner Ansicht nach, daß nichts anderes übrig bleibt, als der Evolution die Entscheidung zu überlassen und sich damit abzufinden, daß der Weg dorthin sowohl von angenehmen Dingen als auch von hausgemachten Katastrophen begleitet sein wird.

Was sich über lange genug andauernde Zeiten hinweg bewährt, das bleibt erhalten, und was sich nicht bewährt, wird an sich selbst untergehen.

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Unabhängig von jeglichen Wahrheitsansprüchen gibt es eine Menge Argumente für und gegen Religion. Ich werde nur einige von ihnen kurz ansprechen.

PRO: 

- Religion als Konstante des Menschen:
Religion füllt effektiv einen Bereich der Kommunikation aus. Nicht Beobachtbares kann beobachtbar gemacht werden.
Bsp.: Das unbeobachtbare Zeichen Gottes kann durch eine beobachtbare Wolke im Himmel als die Nachricht Gottes verstanden werden.
- Religion schafft Ordnung:
Religion festigt menschlich geschaffene Strukturen, wie die Gesellschaft selbst. Dies erfolgt durch Sakralisierung/Nicht-Infragestellung dieser Inhalte.
- Religion als Bewältigungsmaßnahme

CONTRA: 

- Es gibt einen Ersatz:
Die Aufgabe von Religion kann effektiv von anderen Systemen übernommen werden.
Bsp.: das "heilige" Menschenrecht
- Religion ermöglicht es nur offensichtliche Ausbeutung zu erklären, keine Versteckte:
Religion konnte früher in den Zeiten der Leibeigenschaft und des Feudalismus seine Aufgabe erfüllen, da sie offenkundige Ausbeutungsprozesse erklären (und möglicherweise lindern) konnte.
In den Zeiten des Kapitalismus, in denen Ausbeutungsprozesse unerkenntlich stattfinden, kann Religion seine Aufgabe nicht erfüllen. Sie ist unnötig. 

Andere Ansichten:  

Religion kann gar nicht abgeschafft werden:
Differenztheorie - (sehr allgemein erklärt): Es muss immer ein Gegenstück geben. Wenn es nur weiß gibt, kann man nichts sehen; wenn es nur schwarz gibt, kann man nichts sehen -> Der Kontrast macht den Unterschied.

Eine Welt ohne Mythos und Religion wäre demnach unmöglich.
Im Bestreben die Religion von der Welt zu schaffen (siehe Aufklärung), findet eigentlich eine Verdrängung statt. Es tauchen neue anscheinend religionslose Strukturen auf, die das verkörpern, was sie aufzuhalten versuchen.
Bsp.: Nationalsozialismus (Führerkulte, "Vater Staat" ...), die Mystifizierung von Ökonomie und Kapital - man sieht: Religion steckt in vielen Dingen.  

Das sind einige der Theorien in der Religionswissenschaft. Dabei gibt es noch so viel mehr zu lernen :) Wenn du möchtest könnte ich dir Literatur dazu geben.

Liebe Grüße, B

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Mir persönlich wäre es lieber, wenn man in solchen Fragen die Schubladen zulassen würde. Wo hat der Buddhismus je für Kriege gesorgt? Was können Anhänger von friedlichen Religionen dafür, dass sich die Erben des Kain noch immer die Köpfe einschlagen in ihrem Wahn, das Recht auf die Alleinige Wahrheit zu haben, die sie glauben, allen und jedem überstülpen zu dürfen?

Es ist ja nun auch kein Zufall, dass diese ewige Gezeter über bzw. gegen Religionen nahezu ausschließlich aus dem Lager der Erben des Kain kommt und ich gestehe, dass ich es doof finde. Das ist ja schon nicht mehr ein Zeichen dafür, sich für den Nabel der Welt zu halten, das deutet schon auf ein Denken, sich als die alleinige Welt zu begreifen. Und das gilt für das Judentum, das Christentum (leider) und den Islam - alles Erben des Kain oder zumindest derer, die so richtig Schaise gebaut haben, indem sie die verbotene 'Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse' zu ihrer Grundnahrung erklärt haben.

Bei Christentum schreib ich leider dazu, weil die es wirklich besser wissen müssten, wenn sie sich denn man bequemen würden, die Lehre von Jesus zu leben statt immer noch im Hintern von Moses zu klemmen. Jesus Lehre impliziert keine Kriege - Moses Rechthaberei aber schon.

Die meisten Naturreligionen von indigenen Völkern rufen ebenfalls nicht zu Kriegen auf, die haben sich höchstens gewehrt, als die Erben des Kain über sie hergefallen sind in ihrem Wahn, wunders wie auserwählt und gottgleich zu sein und sich alles untertan machen zu können und zu dürfen.

Aber das sind nicht DIE Religionen, das sind nur drei, die auf eine Wurzel zurückgehen. Und alle machen Moses alle Ehre, indem sie Religionen verbieten wollen. DAS können die Erben des Kain richtig-richtig gut und zwar alle. Egal wo nach Verboten geträllert wird, kommt es aus der Ecke

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Nicht Religion macht den Krieg, sondern die dahinterstehenden Menschen.
Religion kann also nichts dafür, sondern Menschen machen Krieg.
Also schaffen wir die Menschen ab?
Oder sollten wir besser einen anderen Umgang mit Krieg / Konflikten und Leid erlernen?

Krieg ist der Vater aller Dinge.
Damit will ich auch sagen, dass es wohl unmöglich ist, Aspekte des Lebens, wie Krieg und Leid im Leben einfach abzuschaffen.

Wenn Religion abgeschafft würde, würden Menschen eben wo anders bzw. aus anderen Gründen Krieg machen und Leid empfinden bzw. leidvoll denken.

Leid entsteht meist aufgrund von Anhaftung.
Sollte der Mensch einfach umdenken lernen und öfter mal loslassen, um Kriege und Leid zu vermeiden?

Religion meint übrigens: (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“)
Quelle: Wikipedia

Religion ist nicht die Ursache von Krieg und Leid, und kann weiter nichts dafür, dass Menschen Fehler und Unzulänglichkeiten haben.
Somit würden also auch Krieg und Leid nicht geringer werden.

Krieg entsteht aus einem Konflikt heraus und machen Menschen, wenn sie jeweils eigene Interesse beim Gegenüber, sogar unter Einsatz von erheblichen Mitteln, durchsetzen wollen.
Sollten Menschen an dieser Stelle einfach mal umdenken und anders handeln?

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Kommentar von 666Phoenix
26.11.2016, 15:07

Ja, Sonja, Religionen machen keine Kriege! Aber Menschen, die im Namen ihrer Religionen Kriege anzettelten und anzetteln, gab und gibt es genug.

Auch das muss man nicht ursächlich den Religionen anlasten.

Aber eines laste ich den Regionen an: nämlich dass ihre Götter in der Regel freundlich grinsend zusehen und sich die Hände reiben. Denn damit bekommen sie wieder einige Seelen zugeführt, dürfen "Vergebung"  spenden und Schuldgefühle pflegen!

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Kommentar von Zicke52
27.11.2016, 11:24

@Sonja66: Nicht alle Religionen rufen zum Krieg auf.

Aber die, die es tun, sind durchaus schuld daran, wenn dumme Menschen zu Waffen greifen, weil sie glauben, das sei gottgefällig!

Man kann Volksverhetzung nicht so einfach freisprechen, nur weil sie unter dem Schafspelz einer Religion daherkommt.

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Bei den allermeisten Kriegen war die Religion bestenfalls ein Deckmäntelchen. "Gott will es" kommt einfach besser als "unser König / Kaiser / Papst will euer Land, euer Geld und nebenbei den Handel kontrollieren", egal zu welcher Zeit.

Wenn sich die Menschen nichtmehr wegen ihrer Religion bekriegen dann halt wegen der Herkunft, der Hautfarbe und weil "die da" sowiso und ganz sicher vorhaben bald anzugreifen während "wir" ja total friedlich sind und nur aufrüsten um vorbereitet zu sein. Irgendein Grund wird sich immer finden und es wird immer Leute geben die jedem noch so dämlichen Anführer hinterher hecheln.

Was im Namen der diversen Götter geschehen ist und zum Teil auch noch geschieht lässt einem die Haare zu Berge stehen, keine Frage aber auf der anderen Seite gibt es millionen Gläubige die einfach ihr Leben leben, ganz friedlich und ohne jemanden damit zu belästigen. Für einige ist der Glaube auch eine moralische und emotionale Stütze, kann sogar zu einem Placeboeffekt führen der als "Wunder" empfunden wird.

Glaube zu verbieten kann nicht funktionieren, es ist ein Konzept das irgendwo ganz tief in uns eingebaut ist, ob man nun an einen Gott, viele Götter, die Wissenschaft, Aliens oder das fliegende Spaghettimonster glaubt. Niemand kann die Gedanken kontrollieren, zum Glück und mit Unterdrückung ist noch niemand in der Geschichte wirklich nachhaltig erfolgreich gewesen.

Einen Spruch habe ich mal zu den Thema gelesen: "Wenn dir jemand mit einem Kreuz den Schädel einschlägt, war dann Gott schuld oder der Mensch?"

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Nein ------> das macht mMn keinen Sinn!

Wenn man Religionen abschafft, suchen sich die Menschen andere Themen, über die man Kriege führen könnte -------> völligen Frieden gibt es nämlich nicht & es gibt immer Spezis, die sich über alles und jeden echauffieren. Gäbe es keine Religionen, wären es andere Themen, die als Anlass für Kriege genommen werden.

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Man würde sich wundern, welche Kriege man innerhalb und zwischen komplett religionslosen Staaten oder Gesellschaften erleben würde. Ein Vorgeschmack waren Nationalsozialismus, Stalinismus und Maoismus, die zusammen für mindestens 120 Millionen Tote verantwortlich zeichnen und damit alles in den Schatten stellen, was man bisher gekannt hat...

Gewalt entsteht immer dann (in religiösen wie in weniger religiösen Gesellschaften), wenn der Mensch sich von der Gottheit abwendet und sich selbst zu einem Gott aufschwingt, der keine Götter neben sich duldet. Darum stören sich auch so viele Zeitgenossen am 1. der 10 Gebote: Weil ihr eigenes Ego, ihr eigener Ego-Gott ein eifersüchtiger Gott ist, der sie nicht nach links oder rechts schauen läßt....

Und dieser Ich-Kult wird stärker...

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Es ist ein Trugschluss zu glauben, man könnte Religionen verbieten und damit abschaffen. Das ist der Menschheit in ihrer Geschichte deshalb auch noch nie gelungen. - Verbietet man eine Religion, dann lebt sie heimlich im Geist der Menschen weiter.

Es ist ein weiterer Irrtum zu glauben, dass Religionen generell für Kriege und das Leid der Menschen ursächlich bzw. verantwortlich wäre und, dass man ohne Religionen eine friedliche Welt hätte.

Es sind immer die Menschen, welche für Krieg, Mord und Elend in der Welt sorgen. Das funktioniert auch gänzlich ohne religiösen Hintergrund.

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Wieso sollten sich auf einmal alle lieb haben, wenn es keine Religionen mehr gäbe? Es wird sich nur ein anderer Aufhänger gesucht.

Außerdem gibt es sehr viele Religionen und nicht im Namen jeder wurde Krieg geführt.

Drittens ist es gar nicht möglich, Religionen abzuschaffen. Das ist Träumerei von irgendwelchen Atheisten.

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Eine absolut schwachsinnige Idee – nicht Religionen sind verantwortlich, sondern Menschen, die im (meist unrechtmäßig verwendeten) Namen der Religion Kriege führen.

Eine Religion kann man nicht verbieten. Der Versuch ist in totalitären Staaten stets gescheitert; die Gedanken sind frei, und gerade wenn es um Religion geht, wird der Mensch sehr einfallsreich, um im Untergrund seine  Religion auszuüben. 

Religion ist etwas sehr persönliches, das nicht durch Weisung von außen untersagt werden kann. man könnte auch versuchen, die Liebe zu Sahnetorte zu verbieten. Es würde nichts daran ändern, dass sich die Menschen weiterhin danach sehnen (und heimlich Sahnetorten backen).

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Mit dieser Lari-Fari-Begründung von wegen "hat soviel Leid verursacht" müsste man dann aber zuerst die Wissenschaft abschaffen.

Die hat doch die Methoden erfunden, mit denen man überhaupt Leid verursachen kann. o.O

Nach wie vor bietet die Wissenschaft stets neue Wege, wie Menschen anderen Menschen schaden können.

Und dann darf man auch Politik nicht vergessen. Die "beauftragt" oft sowohl die Wissenschaft als auch die Religion, Leid zu verbreiten.

Und nun mal ein ganz banal menschliches Beispiel: wenn man von reichen Leuten fordern würde, ihren Reichtum zum Wohle der Allgemeinheit aufzugeben, werden sie zuallererst auf die Barrikaden gehen.

Nach wie vor ist es den meisten Menschen ein Dorn im Auge, wenn sie auch nur daran denken sollen, mal nicht mehr als alle anderen zu besitzen. Schau Dir nur mal das ewige Gezeter zum "bedingungsloses" Grundeinkommen an.

Würde jeder Mensch auf der Welt einfach das bekommen, was er zum leben braucht, gäbe es sicher weniger Kriege. 

Krieg ist also die Konsequenz der Unzufriedenheit.

Schaffen wir die doch ab.

warehouse14

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Religionen kann man nicht "von aussen" abschaffen, da sie in den Köpfen stattfinden. Auf Gedanken hat man keinen direkten Zugriff.

Was man aber tun kann und sollte: Religionen durch Bildung entgegensteuern. Durch naturwissenschaftliche, literarische, philosophische Bildung. Aber auch durch sachlichen und geschichtsorientierten Religionsunterricht. Neutrales Wissen über die Entstehung der Religionen ist ein Gegengift gegen Indoktrination.

Und die Religionen durch Gesetze im Zaum halten! Sie wie jede andere Meinung behandeln - also keine Volksverhetzung unter dem Mäntelchen der Religionsfreiheit zulassen. Und ihre Privilegien abschaffen.

Wenn diese Massnahmen getroffen werden, darf man hoffen, dass am Ende eines langen, langen Weges ein freier Mensch steht.

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Religion selbst ist nicht fuer Kriege oder Leid verantwortbar zu machen, wir selbst sind es, die das alles erleben wollen, obwohl wir es nicht lieben.

Religion ist die Suche nach uns Selbst, obwohl wir keine wirkichen Antworten erhalten, so ist es doch so, dass viele auf sie schwoeren, denn sie haben selbst keine Erklaerung dafuer, wer sie sind, wo sie herkommen und was das ganze ueberhaupt soll, was wir Leben nennen!

Abschaffen bedeutet ein Leere zu produzieren, die nachher wieder gefuellt werden muss, also haben wir wirklich nichts gewonnen!

Abschaffen bedeutet Rueckschritt nicht Fortschritt.

Fortschritt bedeutet Erkenntnis!

Erkennen wir, das ueberhaupt nichts geandert werden muss und alles so bleiben kann wie es gerade ist, dann entsteht Toleranz dem Leben gegenueber und dann koennen wir reden, wenn wir nichts mehr machen koennen, dann entstehen Veraenderungen, weil sie nicht aus dem Tun kommen, sondern aus der Erkenntnis. Viel Erfolg!

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Nicht die Religionen sind verantwortlich für die Kriege, sondern einzelne oder wenige Leute haben diese Religionen als Vorwand genutzt um Kriege anzuzetteln. Die eigentlichen Gründe sind vielmehr egoistische Interessen von einzelnen oder wenigen gewesen, aber niemals wirklich eine Religion oder gar ein Gott.

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Religionen sind schon lange nicht mehr die Ursachen für militärische Konflikte.

Finanzielle, bzw. wirtschaftliche Interessen sind die eigentlichen Ursachen für Armut, Hunger und Krieg. Dafür werden Unterdrückung und Gewalt mitunter sogar noch angeheizt.

Religion ist quasi nur eine Uniform, die den einzelnen Konfliktparteien angezogen wird, da sich damit alle übrigen Begründungen vermeiden lassen.

Über Religion lassen sich Unbedarfte gut lenken.  Aber ursächlich ist die Außen- und Wirtschaftspolitik westlicher Nationen, auch deutsche.

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Kommentar von Zicke52
27.11.2016, 11:34

@Maisbaer: Welche wirtschaftlichen Vorteile haben die Mörder des Charlie-Hebdo-Teams denn für ihre Tat bekommen? Oder die der Bataclan- Mördertruppe? Oder die des Todeschauffeurs von Nizza?

Die sind alle tot und haben das für das "Paradies" gemacht. Was sonst hätte sie motivieren können?

Warum werden Religionen immer so krampfhaft von jeder Verantwortung freigesprochen?

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Ist das eine Hausaufgabe? Für den Fall, dass es so ist, gebe ich dir lieber nur Gedankenanstöße:

  • Gibt es eine akzeptable Methode, Religion abzuschaffen? Wenn nein, inwiefern sollten wir es dann tun?
  • Man kann Religionen theoretisch in verschiedene Arten von Religionen unterteilen. Vielleicht ist es unnötig, alle zu bekämpfen. Zum Beispiel könntest du der Frage nachgehen, ob es reicht, religiösen Fundamentalismus los zu werden und moderate Religion zu tolerieren.
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Ich sage ja, aber:

Man kann Religionen nicht "abschaffen", manche Fundamentalisten brauchen sie mehr als die Luft zum Atmen. In der Geschichte wurden viele Religionen oder deren Ausübung verboten. Resultat: die Gläubigen wurden stärker und gingen in den Untergrund - manchmal ganz wörtlich.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Menschheit dies von allein einsieht.

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Diesseits wir die Auffassung vertreten, dass man jedem seinen Glauben lassen sollte. So abwegig auch manche Inhalte der 5 Weltreligionen sein mögen/sind, für viele Menschen sind sie richtungsweisend. Und wer letztend-lich für Krieg und Leid verantwortlich ist, darüber werden sich die Gelehrten auch noch in 100 Jahren streiten.

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Vielleicht könnte man ja einfach die Waffenlieferungen abschaffen, dann ist schon mal viel weniger Krieg und Leid. Und dann noch die Massentierhaltung, die kiloweise gutes Getreide verschlingt, so viel, dass man die ganze Welt ernähren könnte, wenn man statt dessen daraus Brot büke. Auch damit wäre Krieg und Leid verringert.

Problem: wir müssten unsere Essgewohnheiten verändern, Wirtschaftsunternehmen müssten auf Einnahmen verzichten. Dann schieben wir's doch lieber auf die Religion, so kann alles bleiben, wie es ist, und einen Schuldigen haben wir auch gefunden. Passt.

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So lange man Gott nicht abschafft, ist nichts einzuwenden. Ergo: Gott und Religion muss nicht zwangsläufig dasselbe sein! Und mit Gott meine ich ausdrücklich Jesus Christus und mit ihm die Botschaft des biblischen Evangeliums von der Vergebung der Sünden (Johannes 3,16 und 14,6). Daran kann man auch ganz unreligiös glauben. Die Pharisäer zur Zeit Jesu waren auch religiös...

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