Sollte nicht neben dem Verbot von „Antisemitismus“ auch ein Verbot namens „Anti-Islamismus eingeführt werden?

29 Antworten

..und auch ein 'Verbot: "gegen Christen bzw. das Christentum" zu sein...sowie aller anderen Religionen/Weltanschauungen..

DAS Problem liegt allerdings darin...dass... WENN man alles akzeptiert, was den Staat auch unterwandert.... dieser Staat NICHT sehr lange existieren wird.

Dazu müsste man natürlich wissen...was verschiedene Religionen anstreben.

vom ( wahren) Christentum weiß ich es...

Es wird angestrebt, sich aus der Politik herauszuhalten, friedlich die Religion zu leben, und geduldig auf "den Tag des Herrn" zu warten...

Von Juden weiß ich es auch:

Sie wollen lediglich ihren eigenen Staat Israel haben, und in Ruhe gelassen werden..

Von Muslimen habe ich unterschiedliche Ansichten gehört:

1.) Die Ordnung von Allah wird angestrebt, und soll --nach und nach--weltweit gelten

2.) Selbstverständlich ordnen wir uns dem Staat unter, in dem wir leben, und wollen doch daran auch nichts verändern...

Da weiß ich nicht...WEM ich WAS glauben soll...

meine Meinung jedenfalls ist:

"Es gibt nichts Besseres, als einen Staat, in dem die Menschen selbst bestimmen...WAS und WIE sie es haben wollen"

WAS ist denn Deine Meinung dazu ?

Das paßt logisch nicht zusammen. Auch viele Moslems sind Semiten, ebenso wie auch die meisten Juden semitischer Abstammung sind, und es auch semitische Christen gibt. Da müßte dann entweder pauschal antisemitisches Verhalten geächtet werden, oder aber sowohl antijüdisch als auch antiislamisch, dann aber eben auch antichristlich.

Doch einfach ist die Sache auf gar keinen Fall. Denn es gibt ja tatsächlich berechtigte Gründe, Kritik an Religionen zu üben, ebenso auch am Verhalten mancher Semiten, wie auch am Verhalten mancher Nichtsemiten.

Dazu kommt dann oftmals noch die Falschverwendung von Begriffen, wo das eine gesagt, aber das andere gemeint ist. Nicht jeder, der "die Deutschen" kritisiert, meint damit die einzelnen Büger Deutschlands, sondern oftmals lediglich die Regierung. Sinnentsprechend verhält es sich auch mit der Kritisierung der Juden und/oder der Israeliten oder auch mit der Kritik an islamischen Völkern/Regierungen.

Aber was hälst du davon, wenn es anstelle von Verboten, Strafandrohungen und Haß und Gegenhaß und "jeder überwacht jeden" einfach nur ein gedeihliches und rücksichtsvolles Miteinander gäbe? Könntest du dich damit anfreunden, oder würde dir das gänzlich gegen den Strich gehen?

Mir ist kein explizites Antisemitismus-Gesetz bekannt, das speziell Semiten unter Schutz stellt. Das wäre wahrscheinlich noch nicht einmal verfassungskonform.

Semiten (Abstammung, bitte nicht, so wie es die Nazis getan haben, mit Religion verwechseln) sind ebenso wie Kurden, Roma, etc. dadurch geschützt, daß niemand wegen seiner Abstammung benachteiligt werden darf.

Der Schutz der Religionen funktioniert ähnlich, ist aber davon zu unterscheiden. Er gilt für Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Jesiden, Sikhs, Hindus, etc. in gleicher Weise.

  • Ein Gesetz, das die Juden schützt, schützt ebenso alle anderen Religionen
  • Ein Gesetz, das die Semiten schützt, schützt ebenso alle anderen Abstammungen

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