Sollte man zur Jungfrau Maria beten?

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10 Antworten

Katholische Theologie beharrt bis jetzt noch auf dem Unterschied zwischen Anbetung (Gott) und Anrufung (Maria und die Heiligen).

Anrufung bedeutet die Bitte um Fürbitte des Heiligen bei Gott für den Anrufenden.

In der Praxis ist es nach den vergangenen Päpsten aber so, dass für viele Gläubige kein Unterschied mehr ist.

Als Protestant halte ich diese Praxis für kirchentrennend, weil damit endgültig die Vielgötterei in den Katholizismus Einzug hält.

Wer die Anbetung ernst nimmt, weiß, dass er seine Gebete an die richtige Person richten muss. Wer ist das gemäß der Bibel? Im Lukasevangelium wird berichtet, dass ein Jünger Jesus bat: „Herr, lehre uns beten.“ Jesu Antwort begann folgendermaßen: „Wann immer ihr betet, so sprecht: ‚Vater, dein Name werde geheiligt.‘ “ In der Bergpredigt wies Jesus seine Nachfolger ebenfalls an zu beten: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt“ (Lukas 11:1, 2; Matthäus 6:9). Wir lernen hier also als Erstes, dass ein Gebet, das heißt ein andächtiges Anrufen, nur an Jesu Vater, Jehova o. Jahwe (Eigenname Gottes) gerichtet werden sollte. Nichts in der Bibel gestattet es uns, zu jemand anders zu beten. Das ist auch gut so, denn als Moses die Zehn Gebote erhielt, wurde ihm gesagt, Jehova sei „ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert“ (2. Mose 20:5). Wenn in der Heiligen Schrift auch nicht gelehrt wird, dass Christen zu Maria beten sollten, bedeutet das keineswegs, dass ihrer Rolle bei der Verwirklichung der Vorsätze Gottes keine Achtung gebührt.

Beten hat außer für die eigene Meditation keierlei Sinn oder Auswirkung.

Du schließt (wieder einmal) von Dir auf andere!

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