sollte man, wenn man angehalten wird und vorher was getrunken hat das direkt zugeben oder erst sagen, dass man nichts getrunken hat wenn man keine fahne hat?

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8 Antworten

Hallo HSTBRG,

es bringt nicht nur absolut keine Vorteile, wenn man selber der Polizei Anhaltspunkte für die Begehung

  • einer Ordnungswidrigkeit oder gar
  • einer Straftat

gibt, sondern dieses währe sogar unsinnig.

Erstens bist Du nicht verpflichtet Dich selber zu belasten.

Zweitens, wenn Du zugibst Alkohol im Blut zu haben, wird man Dir auf jeden Fall:

  • die Teilnahme an einer Atemalkoholkontrolle anbieten und wenn
  1. das Gerät 0,5 Promille und mehr (Fahranfänger in der Probezeit und bis 21 Jahre alt 0,0 Promille) anzeigt oder
  2. Du die Teilnahme an der Atemalkoholkontrolle verweigerst
  • wird man bei Dir nach richterlicher Anordnung eine Blutprobe entnehmen.

Deshalb macht es Sinn, die Frage ob man etwas getrunken hat, immer zu verneinen.

Schöne Grüße
TheGrow

Erfahrungsgemäss lies man mich stets weiterfahren wenn ich angegeben habe Nichts getrunken zu haben und man bat mich zu pusten wenn ich ein Bier oder einen Kurzen angegeben habe.

Obwohl ich mit der angegebenen Alkoholmenge nichtmal die 0,3 erreicht hätte (beim Pusten waren es meist sogar 0,00) bewirkt das Einräumen einer geringen Alkoholmenge bei den kontrollierenden Polizisten scheinbar schon den Verdacht dass da mehr vorhanden ist.

Die Antwort auf diese Frage ist grundsätzlich "NEIN!"

Sobald Du mit "ja" antwortest, hast Du vorsätzlich gehandelt. Solltest du pusten müssen und der Tester zeigt dennoch einen Wert an, spielt es absolut keine Rolle, dass Du bei der Frage "gelogen" hast und Du kannst dafür auch nicht belangt werden, auch ob Du oder Dein Auto stinkt wie 10 Russen due gerade aus der Kneipe gefallen sind.

Eine Aussage wie "ach ja doch, da war ja noch das Glas Wein zum Mittag, das hatte ich vergessen bzw dachte das wäre schon raus!" ist beispielsweise vertretbar. Beteiligter bei einem Unfall zu sein und den Alkoholkonsum zuzugeben, beinhaltet eine mögliche Schuldzuweisung aufgrund einer vorsätzlichen Handlung.

In welchem Fall auch immer, die Frage nach konsumierten Alkohol grundsätzlich mit "NEIN" beantworten.

Selbstverständlich möchte ich das hier nicht gutheißen, es gibt schließlich mehr als genug Unfälle mit Todesfolge die auf einen feuchtfröhlichen Abend zurückzuführen sind.

Gleiches gilt übrigens auch bei der Überschreitung von Geschwindigkeiten. "Ja ich weiß da waren nur 60 km/h erlaubt." ist genau das was man nicht sagt, denn auch hier sind wir wieder bei dem Vorsatz!

Wenn Du sofort sagst, Du hättest etwas getrunken, gehts gleich zur Alkoholtest. Weil wohl jeder sagt, dass er gerade mal ein Glas Bier getrunken hat, auch wenn er die Hacken dicht hat.

Wenn Du nichts dazu sagst, muss erst mal der Anfangsverdacht aufkommen und dann erst dann gehts zum Alktest.

Die letztere Strategie ist jedenfalls günstiger. Das heißt aber nicht, dass es ok ist, mit Alkohol zu fahren.

Hallo.

Nicht zugeben immer nein sagen.
Wenn du was zu gibt's dann haben die einen Freibrief sofort einmal Pusten
Erlaub max 0,5  außerhalb der Probezeit.
0,00  inner halb der Probezeit.
Anordnung einer Blutprobe. Richterbeschluss haben die  schnell.

Drogen immer verboten.

Mit Gruß und Erfolg und Gute Fahrt.

Du brauchst als Beschuldigter nichts zu sagen was dich belasten könnte. Aber wenn es nicht anders geht kannst du nein sagen. Willst du aber mit Milde rechnen sage lieber ja.

Wenn du keine Fahne hast bist du vilt Schlagenlinien gefahren?


Das Beste ist, wenn man diese Frage wahrheitsgemäß verneinen kann. Alkohol und Auto vertragen sich nicht gut. Wer meint, saufen zu müssen, sollte sich nicht mehr hinter das Steuer setzen.

Am allerbesten ist, wenn man keinen Alkohol vor dem Fahren trinkt. Dann braucht es keine Überlegungen was man sagen soll. ;)

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