Sollte man Täter offen mit ihren Taten konfrontieren?

4 Antworten

Wissen ist nicht automatisch strafbar. Man muss mindestens sogenannte psychische Beihilfe leisten und das ist auch schlecht nachweisbar. 
Kommt aber auch auf die begangene Straftat an. 
Zwischenmenschlich ist das Vorwerfen von Straftaten nicht wirklich vorteilhaft, aber rechtlich unbedenklich. 

Konfrontieren sollte man schon, nur nicht so wie er es damals gemacht hat.

Also mit ihm sprechen ist ok.

Spricht man nicht nur mit ihm, kann es schon Strafbar werden.

Ich verstehe nicht ganz worauf du hinaus willst.

Mord z.B. verjährt nie. 

Die meisten Straftaten verjähren allerdings und selbst wenn nicht sind einige Menschen nie in der Lage die Person anzuzeigen und vor Gericht nochmal jede Einzelheit zu wiederholen.

Ich will darauf hinaus diese Person persönlich darauf anzusprechen, was sie getan hat.

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@BommBommBomm

Meinst du sexuellen Missbrauch? 

Es kann therapeutischen Wert haben, wenn man als Betroffener den Täter auf seine Tat anspricht, auch wenn man sie nicht zur Anzeige bringt. 

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@Grundula

Zum Beispiel, aber ich meine das erstmal ganz allgemein. Ja, das ist mir bewusst, aber kann es für denjenigen Konsequenzen haben, wenn der andere seine Tat nicht einsieht/zugibt und aggressiv darauf reagiert?

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@BommBommBomm

Naja, der Beschuldigte könnte im schlimmsten Fall mit Körperverletzung und einer Anzeige wegen Verleumdung und Rufmord reagieren. 

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@Grundula

Das meinte ich. Wird dem weiter nachgegangen oder läuft so eine Anzeige häufig ins Leere?

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