Sollte man sich grundsätzlich vor Gericht selbst vertreten unter dem Gesichtspunkt, dass einem so der Richter juristisch helfen muss?

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4 Antworten

Der Richter wird den Teufel tun und irgendjemandem juristisch zu helfen. Er hat unparteiisch und neutral zu agieren, sonst kommt ein Befangenheitsantrag und er kann gehen.

Der Richter kann natürlich einem Angeklagten bestimmte juristische Begriffe verständlich machen und auf eventuelle Folgen aufmerksam machen, das ist jedoch keine Hilfe.

Natürlich ist es besser in juristischen Verfahren sich von einem Juristen vertreten zu lassen, aber eben nicht immer notwendig.

In Strafverfahren regelt der § 140 StPO eine notwendige Pflichtverteidigung. Danach bekommt der Beschuldigte einen Verteidiger zugewiesen, auch dann wenn er es selbst gar nicht will. Für "Eierdiebe" gibt es sowas aber in der Regel nicht.

Der richter hat um es vorsichtig ausdrücken garnichts zu melden. Ein Rechtsstreit findet im Normalfall gegen einen Staatsanwalt statt. Dieser wird alles versuchen dich von deiner Schuld zu überzeugen und dir fragen stellen die sich eventuell dazu bringen etwas auszuplaudern was du lieber nicht sagen solltest. Und das genau das nicht passiert hast du selbst einen Anwalt der jeder Zeit sowas wie "brauchst du nicht sagen" sagt und gut ist. Also jemand der genau weiß was du sagen musst und was nicht. Der richter da vorne entscheidet (mit den Schöffen) nur wer dann Recht hat ob der Kläger (Staatsanwalt z.b.) oder der Angeklagte. Der richter selbst hat zwar unter anderem die Aufgabe, zu prüfen das alles anständig abläuft also niemand schreit, und niemand Fragen stellt die mit einem Hintergedanken gefüllt sind oder garnichts mit dem Prozess zu tun haben oder so... Dieser darf jedoch nie Partei ergreifen. Damit ist er verfangen und darf in Deutschland für diesen Prozess kein Richter mehr sein.

Es ist also ich nur nicht möglich das dir der richter hilft es ist sogar für den Richter verboten.

Außerdem kannst du dich nicht immer verteidigen. Nur in der ersten Stufe des Gerichts (Amtsgericht) kannst du dich selbst verteidigen wenn du das wünschst. Für alles höhere brauchst du einen Anwalt.

Gruß

Artus01 20.06.2017, 08:01

Der richter hat um es vorsichtig ausdrücken garnichts zu melden.

Vollkommener Mist. Der Richter und nur der Richter entscheidet was im Prozeß passiert.

Der Rest der Antwort ist auch nicht viel besser.

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Takiry 20.06.2017, 09:25
@Artus01

Darum habe ich geschrieben das der richter es entscheidet... musst schon alles durchlesen als nur den teil den du bemeckern willst

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Artus01 20.06.2017, 11:56
@Takiry

Ich habe Deine Antwort durchaus gelesen, sonst ware der Zusatz

Der Rest der Antwort ist auch nicht viel besser.

nicht zustande gekommen.

Mit Deinem Einführungssatz hast Du allerdings bereits eine klare Aussage, bezüglich der Rolle des Richters in einem Prozeß getroffen die vollkommen falsch ist und so nicht stehen bleiben kann.

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Takiry 20.06.2017, 15:15
@Artus01

Der richter da vorne entscheidet (mit den Schöffen) nur wer dann Recht hat ob der Kläger (Staatsanwalt z.b.) oder der Angeklagte.

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Das tut der Richter doch nur dann,wenn Er von Deiner Unschuld überzeugt ist,oder?! 

Der Richter hilft dir nicht nur, er serviert dir sogar noch einen Kaffee und ein Croissant.

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