Sollte man Religionsunterricht bundesweit abschaffen?

Das Ergebnis basiert auf 70 Abstimmungen

Ja 49%
Nein 37%
Andere Antwort 14%

30 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Andere Antwort

Ich würde den Religionsunterricht durch ein Fach ersetzen, indem alle Kinder, egal welcher Religion sie angehören, lernen wie die Menschen miteinander umgehen sollen, damit unsere Erde unzerstört erhalten bleibt und für jeden Menschen lebenswert ist. Darin enthalten sollten dann Themen sein wie Umweltschutz, Verhinderung von Kriegen, gerechte Güterverteilung für alle, Abschaffung von Hunger, Ausbeutung, Vernichtungswaffen. Weitere Themen Humanismus, Ethik, Toleranz und Gleichberechtigung in jeder Hinsicht.

Danke für die Auszeichnung mit dem Stern, worüber ich mich sehr gefreut habe

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Ja

Abschaffen und eventuell durch ein Fach namens "Religions-Kunde" ersetzen, in welchem so genannte "Religionen" aus weltanschaulich neutraler Sicht behandelt werden. Alternativ: "Religionen" einfach in Ethik mit abhandeln.

Ich würde meinen, da sollten die Schüler wählen können, oder man sollte den Schülern epochal aus allen 3 Bereichen etwas beibringen.

Es ist sicherlich nicht verkehrt etwas über andere Religionen zu wissen. Nicht dagegen in den Religionsunterreicht gehört das Unterrichten religiöser Dogmen und Inhalte, eine Aufklärung über die Weltreligionen schadet allerdings nicht.

Dann aber bitte auch über alle. Bei mir damals sah das im Religionsunterricht so aus, dass wir in 3 oder 4 Schuljahren hintereinander, als Fremdreligionen den Islam und das Judentum hatten, wo man dann einmal ein paar Grundlagen lernte, die dann 2-3 mal wiederholt wurden.

Das ist natürlich nicht besonders sinnvoll, da wäre es sinnvoller gewesen, dann wenigstens einmal vernünftig was über Buddhismus und Hinduistische Traditionen und/oder anderes zu lernen. Das kam aber nicht. Nen bisschen Hinduismus kam dann in der Oberstufe 3 oder 4 Sitzungen lang und das war es.

Ansonsten muss ich im Hinblick auf Philosophie sagen, dass ich auch den Umgang damit (konnte das ein paar Stunden mal besuchen) in der Schule nicht unbedingt sinnvoll ist. Wie da einzelne Texte zerrissen werden und ohne die Betrachtung des historischen kontextes angegangen, fand ich grauenhaft. Philosophie kann man machen, dann aber bitte richtig oder in einer Theoretischen Form, so dass es keine historisch-kritische Würdigung der Texte braucht.

Ethik kann ich so nichts zu sagen, hatte ich nie. Ich sehe aber, wenn man in einigenn Schulen (bei mir war das teilweise so) Fächer wie Physik, Biologie und Chemie teilweise epochal unterrichtet so gar nicht ein, warum dass mit Religion, Philosophie und Ethik so nicht gehen soll.

Nein

Jeder Mensch sollte sich später im Leben einmal selbst entscheiden können welchen Weg er gehen will.

Nur wer beide Seiten, alle Argumente kennt, der kann diese Entscheidung treffen.

Da die Schule nur Evolution lehrt, ist der Religionsunterricht eine Ergänzung und gibt somit eine Möglichkeit beides gegeneinander abzuwägen.

Gut wäre es dann natürlich, wenn im Religionsunterricht jemand ist, der den Stoff versteht und somit auch die Aussagen der jeweiligen Religion anschaulich darlegen und begründen kann.

Da braucht man nichts abzuwägen. Die biblische Schöpfung ist ein Märchen. Freundlicher gesagt: ein Mythos.

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Ja

Jeder Mensch sollte sich später einmal durch eigene Erfahrungen und Entdeckungen, seinen eigenen Glauben machen. Der Glaube an wen oder was, sollte die freie Entscheidung eines jeden Menschen sein.

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