Sollte man nicht lieber mal über die Motive des Münchner Amokläufers berichten und diskutieren ?

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49 Antworten

Endlich mal das Maul aufreißen und dazwischen gehen, wenn man sieht, dass Menschen systematisch nieder gemacht werden...

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JA!!!

Mobbing & Co muss von allen Möglichkeiten und Kräften verhindert werden!

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Wie erreichen wir das?


Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen!   -  sagte schon Mahatma Gandhi!


Und genau da muss angesetzt werden! Zuerst von den Eltern und dann im Kindergarten/Kita müssen wir unser WERTVOLLSTES  - die ZUKUNFT der Welt - unsere KINDER zu rücksichtsvollen, mitfühlenden und hilfsbereiten Menschen erziehen!

Damit sich von klein auf Niemand ausgegrenzt, ausgeschlossen oder zurück gesetzt fühlt! Damit man Schwächere nicht ausnützt, schikaniert und mobbt, sondern auf sie Rücksicht nimmt und ihnen hilft! 

Ganz nach dem Grundsatz: - Was Du nicht willst, dass man Dir tut das füge auch keinen Anderen zu!  - und -  Die Hilfe, die ich notwendig brauch - bekommt mein Mitmensch von mir selbstverständlich auch!

Wir Erwachsene müssen es unseren Kindern vorleben - ein gutes Beispiel geben!  -  Von wem sonst sollen sie es erlernen?

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Kommentar von Kuestenflieger
25.07.2016, 09:35

Eltern ?  

Alte Werte !  Lesen sie hier in GF wieviele ledige Frauen mehrere Kinder haben . Fern der ehem. Familie .  Die Erzeuger auf und davon .

Keine gemeinsamen selbstbereiteten Mahlzeiten mehr , bei denen zwanglos gesprochen wurde ,die wohnung ein nest für die flüggen kinder war. Stattdessen haben kinder nur noch Rechte - keine Pflichten in Familie , Schule und Gemeinschaft .

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Kommentar von Pestilenz3
19.08.2016, 03:51

@demball

Was du schreibst ist utopie.

So sollte es sein aber wird es nie. 

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Mobbing & Co muss von allen Möglichkeiten und Kräften verhindert werden! Egal ob Eltern, Lehrer, Mitschüler, Staat oder weitere Außenstehende!



Deine Ideen in allen Ehren, 1900minga: Doch dafür müsstest du die gesamte Gesellschaft umbauen und von Grund auf neu orientieren.

Endlich mal das Maul aufreißen und dazwischen gehen, wenn man sieht, dass Menschen systematisch nieder gemacht werden...

Das funktioniert in einer Gesellschaft der "Individualisierung" nicht. 

Ist dies nicht ein Grund/Thema, das es zu diskutieren gibt, anstatt in Dauerschleife die beiden Videos 24/7 zu zeigen?

Es ist Ausdruck der Hilflosigkeit der Gesellschaft, zu sehen, dass der eigene Weg nicht funktioniert, ... dass aber zeitgleich eine Diskussion über den Weg der Gesellschaft komplett tabuisiert wird.

Also versucht man sich in "Situationsanalyse" und sinnt auf "Prävention". Doch diese Prävention kann und wird nicht (umfassend) funktionieren. 

Denn der Zeitpunkt, zu dem man ansetzen kann, ist viel zu spät. Und die Zielrichtung, mit der man ansetzen will, versucht nur, die Symptome zu behandeln; sie will und kann sich nicht den Ursachen selbst widmen, weil dies zur schmerzhaften und erschütternden Erkenntnis führen könnte (und würde), dass das gesamte eigene Weltbild eine Illusion ist.

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Denn diese Leute - "(islamistische) Attentäter" ebenso, wie "Amokläufer" - haben keine persönliche Rechnung mit irgendwem abzumachen; sie wenden sich GEGEN DAS SYSTEM insgesamt.  

Und das bedeutet: Solange das System insgesamt so weiterbesteht, wie es jetzt ist, wird es auch immer (mehr) Attentäter und Amokläufer geben.

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Es bleiben also nur zwei Möglichkeiten als Handlungsalternativen:

  • Man lebt das bisherige Gesellschafts- & Wertebild weiter wie bisher. Dann kann man nur versuchen, wenigstens ein paar der Attentäter und Amokläufer vor der Tat zu finden und lebt damit, dass es eben trotzdem Attentate und Amokläufe gibt.
  • Man ist bereit, das gesamte Gesellschafts- & Wertebild auf den Prüfstand zu stellen. Dann muss man aber damit rechnen, zu erschütternden Ergebnissen zu kommen, die das gesamte Gesellschaftsbild mit seiner Doppelmoral, seiner Selbstgefälligkeit, seiner Desozialisation und seiner Ignoranz in Frage stellen.
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Kommentar von FrageAntwo
25.07.2016, 10:40

Und wie sollte deiner Ansicht nach dieses andere Gesellschaftsbild aussehen?

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Kommentar von DanBam
29.07.2016, 00:02

Der Täter gehört für meinen Geschmack zur Kategorie Psychopath. Das hat nichts mit dem ganzen Kram zu tun den sie schreiben.

Psychopathen sind komplett im Gehirn falsch verdrahtet, sie kennen keine Empathie, Schmerz, Liebe, Furcht.

Breivig ist ein Psychopath, der Täter von München und der in Winnenden war einer, ich frage mich, wie diese Menschen unbemerkt in Deutschland leben können und kein Lehrer, Mitschüler, Elternteil, oder Mediziner diese Typen aus dem Verkehr zieht.

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Kommentar von dominic345
10.08.2016, 15:50

Holla, das macht ja Freude.. :/

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Viel zu oft werden in unserer Gesellschaft echte Probleme totgeschwiegen. Statt, dass man, wie du sagtest, darüber spricht, was Mobbing in einem Menschen anrichten kann, geht es nur darum, festzustellen, ob das ein weiterer Terroranschlag war. Ich denke, das liegt daran, weil sich die, die wirklich am System etwas ändern könnten, nicht über eine Lösung Gedanken machen wollen. Es würde ja auch einen Haufen Geld kosten, in den Schulen mehr Wert auf das geistige Wohl der Schüler zu legen statt darauf, dass sie so schnell wie möglich alles lernen, um dann arbeiten gehen zu können. Irgendwo geht es immer nur ums Geld.

Aber nur, weil wir das große System nicht ändern können, heißt das nicht, dass wir die Situation nicht verbessern können. Jeder einzelne kann damit anfangen ohne großen Aufwand. Und zwar bin ich der Meinung, dass alle Menschen untereinander mehr miteinander reden sollten. Warum sind eingentlich Gefühle und persönliche Probleme so oft ein Tabu-Thema? Wenn Menschen nicht so kalt zueinander wären, dann wäre diese Welt ein besserer Ort. Jeder von uns kann anfangen, sich mehr um die Menschen in seinem Umfeld zu kümmern. Ihnen einmal zuhören reicht meistens schon.

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Das mit dem Mobbing ist in der Tat ein Problem.

Eines der Probleme dabei ist, dass die Kinder/Jugendlichen, die an andere mobben das nicht so wahrnehmen. Das sind für die oft ein paar Witzchen, die gemacht werden, oder sie argumentieren, dass es doch wahr ist was sie sagen.

Ich habe selbst einen 12jährigen Sohn, den ich schon ins Gebet genommen habe, weil er einen Mitschüler (mit) gemobbt hat. Er hat das aber gar nicht als Mobbing wahr genommen. Da gab es so Sprüche wie "Was ist Sepp + Sepp?" "Doppelte Dummheit". Ich war echt etwas schockiert, weil wir unserem Sohn beigebracht haben andere nicht nieder zu machen und jeden Menschen als Individuum zu akzeptieren. Als ich ihm sagte, dass das gar nicht geht, meinte er "Wieso? Der ist doch dumm. Der ist schon zwei mal in der Schule sitzen geblieben und wenn er im Unterricht was sagt ist es fast immer total dumm. Wir sagen doch nur die Wahrheit." Ich habe dann ein langes Gespräch mit ihm geführt, dass es ihnen nicht das Recht gibt ihn deswegen dauernd fertig zu machen. Selbst wenn er nicht sonderlich intelligent ist, so kann er da nichts dafür. Mein Sohn hat eine Spange. dafür kann er nichts. Seine Zähne sind halt nicht ganz gerade. Er will aber auch nicht dauernd als "Schiefzahn" oder ähnliches bezeichnet werden. Er hat das dann auch verstanden und versprochen sich an so etwas nicht mehr zu beteiligen.

Uff. Langer Text. Ich wollte nur sagen, dass die Mobber ihr Mobbing oft gar nicht als solches wahr nehmen.

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Kommentar von TaErAlSahfer
25.07.2016, 12:47

Ich kann deiner Antwort nur zu Stimmen, man weiß selber halt nie, was andere verletzt oder einfach als Spaß aufgenommen. Aber ich glaube darum ging es ja gerade bei dem Fragesteller, nicht alle Eltern sind so vorbildlich wie du es bist, sondern streiten häufig ab, dass ihr Kind so etwas machen würde, weil ihr Kind ja so gut erzogen und immer lieb ist.

Und gelegentlich gibt es auch immer mal wieder Lehrer die einfach das Mobbing ignorieren. Meine Schulzeit ist nun auch schon ein paar Jahre her, aber ich weiß zB noch genau das eine Freundin von mir von den Jungs aus meiner Klasse gemobbt wurde. Wir Mädchen haben sie immer unterstützt, aber die Jungs waren ein richtiges Problem. Auch da fing es mit einem kleinen Witz über ihren Namen an und endete damit, dass alle Jungs sie beschimpften, bespuckten mit Sachen beworfen. Es wurden Gespräche mit Eltern und Lehrern geführt. Einmal war es sogar so, dass ihr während der Unterrichtsstunde ein Buch an den Kopf geworfen wurde, der Lehrer hatte es gesehen und wurde sogar von uns drauf aufmerksam gemacht, dass das so nicht ginge und seine Antwort war ganz einfach "Das war doch nur ein Spaß". 

Meine Freundin hat dann die Schule gewechselt und auf def neuen Schule ging es ihr wesentlich besser.

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Mobbing tötet!

Das muss endlich in den Köpfen der Menschen rein. Menschen (es sind nicht immer Kinder), die mobben muss klar gemacht werden, dass sie gerade mit menschlichen Leben russisch Roulette spielen.

Mobbing muss gesellschaftlich mehr als Problem wahr genommen werden. Es genügt nicht traurige Zeitungsberichte zu drucken, wenn sich wieder ein Opfer umgebracht hat.

Vor allem ist ganz und gar irreführend, wenn nach einer solchen drastischen Tat alles auf die Herkunft (funzt leider so gar nicht wenn man Winnenden betrachtet) oder Ego-Shooter schiebt.

Ich bin für Abschreckungsbilder, die man Mobbern vorlegt und ihnen klar sagt, dass das, was sie gemacht haben zu so etwas vorliegt

Ich bin dafür, dass man die Schulen besser in die Pflicht nimmt, aber gleichzeitig ihnen die Angst nimmt von den Eltern der Mobber-Kinder verklagt zu werden, wenn sie gegen Mobbing vorgehen.

Wo ist die gesellschaftliche Ächtung für Menschen, die so etwas machen wie in diesem Video beschrieben? Die immer wieder dorthin treten, wo es schmerzhaft ist?

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Kommentar von soprahin
26.07.2016, 09:41

Es wird nicht für voll genommen, oder dafür genutzt jemanden erst recht in die Rolle reinzustecken. Irgendwer hat das ja leider mal im Umlauf gebracht. Das gab es zwar früher auch schon, da waren es aber dann die Bösen und Punkt. Da wußte jeder mit umzugehen. Aber so in diesem Ausmaße wie heute, gab es das nicht. Ob es das sogenannte Mainstreaming ist?

So viel zu unserer Gesellschaft. Wo soll sich das noch alles hin entwickeln?

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Es ist traurig das die Eltern nicht von dem Hass in dem jungen Mann bemerkt haben

Furchtbar auch das sein Vater noch mit ihm Schießübungen machte-vermutlich wurde der schon von klein auf auf Kämpfer erzogen..

Dieser Amokläufer hätte einen Freund gebraucht der ihn von dem grauenhaften Hass befreit-durch Gespräche,durch sein Vorbild

Leute die nichts für das Mobbing konnten wurden aus dem Leben gerissen-der Amokläufer selbst hatte Hass und sicher auch Selbsthass und eine schwere psychische Krankheit...TRAURIG

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Man versucht die Motive herauszufinden. Nur was nutzt das, wenn unser System im Grunde nicht funktioniert, erst Menschen sterben müssen, bevor man sich im TV medienwirksam präsentiert und erklärt, dass man mit den Angehörigen der Opfer "mitleidet". Das sind pauschalisierte Seifenblasen die da abgegeben werden, nicht mehr und nicht weniger. Wie in beiden Fällen, Würzburg und München, festgestellt wurde, sollen die Täter psychisch krank und in Behandlung gewesen sein. Wo ein Mensch seine Kindheit verbringt, kann er nicht selber bestimmen. Wenn das soziale Umfeld negativ ist, überträgt sich das meist auch auf die Kinder.. Damit möchte ich keine alten Leute oder Hartz IV Empfänger als Schuldige ausmachen wollen die da wohnen. Es sind schliesslich in erster Linie die Erziehungsberechtigten dafür verantwortlich, wie ein Kind sich entwickelt. In Ghettos oder assozialen Gegenden, werden die Weichen schon recht früh gestellt, wie es später mal weiter gehen wird. Ich möchte das Thema Islam nicht für alles verantwortlich machen, weil es viele Moslems gibt, die solche Taten verurteilen. Andererseits gibt es auch viele, vornehmlich streng Gläubige, in deren Augen wir Ungläubige sind. Wie man mit  Ungläubigen umzugehen hat, kannst du im Koran nachlesen. Wer in so einer Familie aufwächst, in dem blüht schon Hass gegen alles, was nicht gläubig ist, weil es keinerlei Toleranz gibt. Es lassen sich junge Menschen dazu rekrutieren, um in Krisenländern andere, unschuldige Menschen umzubringen. Nachvollziehbar ist das kaum, aber eben Tatsache. Was willst du machen, wenn ein bekannter Hassprediger von amtswegen aus unserem Land ausgewiesen werden soll, er vor Gericht zieht und ihm ein Bleiberecht gewährt wird ? Wo willst du einen Ansatz finden, wenn unser System ganz einfach nicht mehr funktioniert ? Eltern ihre Kinder vernachlässigen die dann dem Ruf irgendwelcher Irrer folgen. Uns wurde mit der ungezügelten Einreisemöglichkeit ein Problem geschaffen, welches uns noch erhebliche Schwierigkeiten bereiten wird. Zudem glaube ich, dass es bereits zu spät ist, diese Trends aufzuhalten. Ja, der Terror ist auch bei uns angekommen. Es gäbe eine Lösung. Sofort die Grenze zu schliessen. Scharfe Grenzkontrollen einzuführen. Wer seinen Pass oder andere Identifikationsunterlagen nicht vorzeigen kann, keine Einreise. Zuwanderer die bei uns straffällig wurden, sofort ausweisen, wenn die ihre Strafe verbüst haben. Leider dürfen straffällig gewordene nicht ausgewiesen werden. Das wissen die und werden erneut straffällig um einer Abschiebung zu entgehen. In der Schweiz erledigt man Asylanträge in 2 Tagen. Da wird sofort entschieden wer bleiben darf und wer nicht. Warum geht das bei uns nicht ?  Es dauert Monate bis über einen Asylantrag entschieden ist. Wird dem Antrag nicht entsprochen, heisst das noch lange nicht, dass derjenige auch abgeschoben wird. Frage mich, welchen Sinn in so einem Falle ein Asylantrag hat.

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Ich denke es muss nicht unbedingt einmal mobbing sein, dass die Täter dazu veranlasst eine solche tat zu begehen.Ich denke obwohl ich kein Psychologe bin, dass es durchaus möglich sein könnte, dass die Person einfach bemerkt werden will sie will gehört werden. Die Elter sind nie für sie da in der schule haben Sie keine freunde ( sie fühlen sich von der Welt ausgeklammert). Ist ja auch kein Wunder unsere Welt schaut nicht auf die Individuen sondern auf die Norm. Man hat wenig Möglichkeit sich selbst zu sein und auch so respektiert zu werden. Alle schauen nur für sich und hören den Anderen nicht mal zu. Und das führt zu diesen Amokläufen. ( Meine Meinung)

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Ich denke auch öfters nach, warum so junge Leute, Amoklauf begehen und damit andere Menschen (schwer) verletzen und töten, um sich dann am Ende selbst umzubringen.

Ich für mein Teil denke, dass diesen Leuten nie zugehört wurde/wird. Vielleicht hat er sich ja jemanden geöffnet, nur der oder diejenigen haben das nicht ernst genommen. 

In meiner Schule haben sich sehr viele Lehrer sehr kritisch gegenüber Mobbing geäußert, was ich teils verstehen kann. Das Problem ist nämlich, dass das Wort "Mobbing" mehr oder weniger zu einem "Alltagswort" geworden ist. Man sagt nicht mehr oft "der hat mich geägert", sondern es heißt in vielen Klassen sehr schnell "der hat mich gemobbt". Oder wie viele, vor allem junge Leute, verwenden den Satz "(halt stopp) ich fühle mich gemobbt" zum Spaß? 

Das ist eben auch der Grund, warum viele Lehrer es nicht sofort ernst nehmen, wenn ein Schüler sagt: "ich werde von dem und dem gemobbt". Die meisten Lehrer gehen dann erst davon aus, dass das wieder nur so ein kleines Problem ist, welches überdramatisiert wird und verlangen, dass das die Kinder unter sich ausmachen. Glaub mir, dass haben ich selbst schon erlebt. 

Allgemein werden viele Sachen von Jugendlichen nicht ernst genommen und eher als pupertierendes Problem abgestempelt, welches sich schon von selbst lösen wird. 

Angenommen, er hat sich aber selbst wirklich nicht direkt geäußert, dass er gemobbt wurde. Man erkennt, wenn bei einem Menschen etwas nicht stimmt...man müsste halt nur mal genauer hinschauen. Diese Menschen ziehen sich dann meistens extrem zurück. Manche reagieren aggressiver, verschlossener oder weisen andere extreme Verhaltensänderungen. Und diese kann man dann mal schnell ignorieren oder aber man fragt sich die ganze Zeit, warum sich der Mensch so geändert hat, kommt aber nicht auf die Lösung...bis es dann evtl zu spät ist.

Amoklauf ist dementsprechend auch eine Reaktion auf Mobbing (so wie es viele weitere Reaktionen darauf gibt, die nicht unbedingt so viele Menschen (unschuldige)miteinbeziehen)....er wird Rachegefühle gehabt haben, Wut auf die Menschheit und ist dann zu diesem traurigen Entschluss gekommen.

Ich denke sowas lässt sich aber niemals verhindern....man kann nicht so viele Menschen ändern.... es werden immer Zuschauer bei solchen Sachen beteiligt sein, es wird immer dieser Satz "ach gott...das habe ich ja gar nicht gewusst" kommen und es wird immer Leute geben, die andere mobben. Wer weiss wie wir alle selbst in so einer Situation reagieren würden?

LG (:

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Ganz abgesehen davon, dass ich den Ausführungen von unsinkable absolut zustimme:

Es wurde berichtet, dass der Amokläufer depressiv und in psychiatrischer Behandlung war.  Das impliziert, dass er möglicherweise auch Psychopharmaka einnahm.

Es wurde schon verschiedentlich über einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Psychopharmaka und einem Ausrasten bis hin zum Amoklauf berichtet.

Entsprechende Berichte, auch seriöser Quellen, findest Du, wenn Du 'Psychopharmaka Amoklauf ' googelst.

Es handelt sich hier vor allem um die Gruppe der sog. Antidepressiva, die heute geradezu inflationär verabreicht werden.

Mit schlimmsten Folgen für eine Vielzahl der Einnehmenden und einem klar erkennbaren Gewinner: die Pharmakonzerne.

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Kommentar von kindvbahnhofzoo
25.07.2016, 00:24

Laut OECD nehmen etwa 5 Prozent der Deutschen Antidepressiva und wie viele davon laufen Amok?

So ein seriöser Bericht würde mich auch interessieren, habe beim googeln gerade keinen gefunden

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Kommentar von Panazee
25.07.2016, 10:42

Ich bin kein Experte für psychische Erkrankungen. Das sind also nur die Gedanken eines Laien.

Diese Menschen bekommen die Antidepressiva ja nicht obwohl sie geistig vollkommen stabil sind und die Antidepressiva machen sie dann erst so instabil, dass sie Amok laufen. Diese Menschen sind ja schon psychisch instabil.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass manche Medikamente ein "Leck-mich-am-A...." Gefühl auslösen, dass dann die letzte Barriere aufhebt, die solche Menschen vorher daran gehindert hat Amok zu laufen.

Es gibt andererseits viele Menschen, die berichten, dass die Einnahme dieser Medikamente es ihnen überhaupt erst ermöglicht ein relativ normales Leben zu führen.

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Leute die Mobbing betreiben, müssen geächtet werden. Das muss in der Schule beginnen. Da sollte es häufiger ein Thema sein udn die Lehrer sind da geordert sich besonders zu kümmern.

Mobbingopfer müssen wissen, dass die Lehrer und natürlich auch die Eltern, ihnen helfen.

Aber man muss sich auch fragen, was in den Elternhäusern der Leute die mobben, falsch läuft.

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Kommentar von Kasumix
25.07.2016, 10:50

Mobbing gab es schon immer!

Das sch... Internet und die neuen Medien tragen nur heute erheblich dazu bei, dass alle so ausrasten...

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Du hast absolut recht, was die frage angeht warum er das tat, statt 24/7 die schuld waffen oder sonstwas zuzuschieben, aber wie willst du mobbing stoppen? Da kannst du gleich versuchen den krieg abzuschaffen, das problem dabei ist, dass du dich mit der menschlichen natur anlegen müsstest, denn die gründe für gewalt und mobbing liegen in ihr und ist zum teil das, was uns menschlich macht! Es gibt so viele menschen die mobben und gemobbt werden, das gehört zum leben dazu, auch ich wurde lange und viel gemobbt und habe auch andere gemobbt, aber andere habe ich nicht getötet, der junge war eben schwach und nun ist er weg, tragisch, aber auch normaler lauf der dinge! Lg

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Hallo 1900minga,

das, was die meisten Menschen nach solch einem Ereignis suchen, ist Sicherheit. Aber die wenigsten begreifen: es gibt keine vollständige Sicherheit. Im Gegenteil: Unser aller Leben ist vom ersten Atemzug an unsicher. Die einzige Sicherheit in diesem Leben ist die Unsicherheit und irgendwann der Tod.

Auch dieses Ereignis wird nichts am Großen und Ganzen ändern. Es ist nunmal so und läßt sich nicht verhindern. Heute wird es Mobbing genannt, früher nannte man es geächtet, ausgestossen. Das gab es zu allen Zeiten und wird es vermutlich auch immer geben.

Aber sobald etwas passiert, schreien alle nach neuen Verordnungen, Gesetzen etc. - alles in der unmöglichen Suche nach Sicherheit. Es gibt aber eben nur eine Pseudosicherheit.

Also, lebe lieber jeden Tag bewußt und achtsam, statt zu jammern ;-)

LG

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Kommentar von Wolfnight
24.07.2016, 23:12

In der Frage ging es nicht um Sicherheit, sondern darum, warum solche Themen wie Mobbing in der Öffentlichkeit nie angesprochen werden.

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Amokläufer, Terroristen, Bombenleger etc. handeln aus ihrer eigenen(!) Weltsicht heraus rational. Ihre Taten sind oft Reaktionen auf ein subjektiv empfundenes großes Unrecht.

Bei objektivem Unrecht, (Mobbing ist ein gutes Beispiel aber kratzt nur an der Oberfläche) ist einer Gesellschaft möglich, einzuschreiten. Daß sie das nicht mit gleicher Vehemenz und gleichem Ressourceneinsatz tut, wie sie Bomben abwirft, heimlich eure Handys überwacht und eure Paintball- und Computerspiele verbieten will, mag verschiedene Gründe haben. (Nimm die Punkte als Antwort auf deine Frage)

  • Der Zusammenhang zwischen dem selbst begangenen oder gedultetem Unrecht und den Bluttaten ist den Menschen nicht klar, sonst würden sie andere Konsequenzen fordern
  • Der Zusammenhang ist zumindest einigen Menschen klar, aber für sie persönlich sind Einbußen an Lebensqualität nicht hoch genug, als daß sie dafür bereit wären, ihre Vorteile aus dem begangenen/geduldeten Unrecht aufzugeben und das Übel an der Wurzel zu packen. Mobbing in der Schule ist in dem Zusammenhang auch nur ein Symptom für tieferligende gesellschaftliche Probleme.
  • Jene, die uns ausschließlich die Mittel der Stärke als Lösung für das Problem präsentieren, tun das, um ihre eigene Macht auszubauen.


Nun lässt es sich nicht ganz vermeiden, daß es Situationen gibt, die
Menschen Subjektiv als "Unrecht" empfinden, sei es, daß das romantische
Interesse eines Menschen an einer anderen Person nicht erwidert wird
oder daß andere Menschen  die eigene, als richtig erkannte Glaubensüberzeugung nicht nur ablehnen, sondern sogar kritisieren.

Wenn "wir" das wirklich wollen, ist es möglich, objektives Unrecht zu reduzieren und den Menschen unblutige Wege aufzuzeigen, um mit subjektiv empfundenen Unrecht umzugehen. Auch wenn es nicht alle Bluttaten verhindern kann: Es wird eine ganze Menge Leben retten.







 



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Ich denke die wenigsten menschen möchten sich mit problemen aausseinandersetzen, es ist ja auch eine weit verbreitete art die probleme erst bei dem gegenüber zu suchen als bei sich selbst, ich denke das grösste problem ist das den menschen immer mehr beigebracht wird probleme nicht selber zu lösen sondern andere menschen hinzuzuziehen sei es in der schule durch streitschlichter sogar in der familie soll man den staat durch familiengerichte seine probleme regeln zua lassen das lernen von verantwortung zu tragen und übernehmen wird ständig abgegeben. Nun sie dir mal an was passiert wenn man in der schule als kind sseinproblem dem streitschlichter weitergegeben wird, dieser weiss nicht dwtailliert bescheid über die ursprünge wie es zu dem streit gekommen ist sollte nun der vom streitschlichter als problemverursachet dargestellte fühlt sich ungerecht behandelt kann seinen zorn aber nicht ausleben, vielleicht wäre ess sogar zau einer körperlichen auseinandersetzung gekommen wäre der zorn rausgelassen worden eine person hätte dafür etwas schmerzen an dem tag gehabt aber beide hätten das gefühl das beste für ihren standpunkt getan zu haben. DeR verlierer sagt sich wenn das nicht wär hättte ich gewonnen der gewinner ich hab gewonnen. In der familie hat der vater seinem sohn gezeigt wie weit ergehen kann aber von der liebe zu seinem sohn geht nichtsweg die liebe zum vater bleibt man sieht seine fehler ein. Dass familiengericht sagt dem vater das darfst du nicht der vater fühlt seine vaterehre genommen der sohn merkt er kommt mit allem durch weil der vater keine rechte hat. Durch die hochmütigkeit des staates bleibt die agggression der person xdie sich ungerecht behandelt fühlt erhalten.

in der schule geht es noch weiter die vom lehrer bestrafte person fängt an die verräterperson verbal zu diskriminieren. Andere mitschüler werden parteiisch und das soziale umfeld der "verräterperson" schrumpft da nun aber das gefühl entsteht das alle gegen diese "verräterperson" sind lässt die person machtlosigkeit fühlen wodurch sich natürlich eine menge hass entsteht gegen alle anderen.

natürlich fühlt sie sich im recht schliesslich sagen alle lehrer löse deine probleme nicht selber sondern komme zu uns.

ich denke ab hier ist es nurnoch eine frage der zeit wann das fass überläuft.

da allerdings nun alle gegen diese person sind braucht diese ein trumpf um alle  anderen zur rechenschaft zu ziehen.

was ist nun ein besserer trumpf als eine waffe zu nutzen gegen die augenscheinliche übermacht.

ich denke dies ist auch für selbstmordattentäter eine erhebliche motivation.

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Natürlich muss aggressiv gegen Mobbing vorgegangen werden; aber es wird immer Mobbing geben, weil es auch immer Außenseiter Typen geben wird. Ich habe als ich noch in der Schule war auch mit Mobbing zu tun gehabt. Habe schon in jeder Situation gesteckt, als ich jünger war wurde ich von den älteren gemobbt wegen meinem Akzent, später habe ich dann gemobbt, dafür kann ich mich auch nicht rechtfertigen, es war einfach falsch und unsozial von mir. 

Irgendwann kam dann der Rektor zu mir und meinen Freunden und sagte uns die Wacht am Rhein an, wenn wir nicht aufhören würden könnten wir uns einen neuen Schulplatz suchen. Wir haben zwar nicht sofort aufgehört, aber es hat mich doch in gewisser Hinsicht wach gerüttelt. 

In dieser Zeit habe ich gemerkt wie wenig gegen Mobbing unternommen wird: Diejenigen die von uns unterdrückt wurden haben sich oft an Lehrer gewendet, wir haben aber nur einmal wirklich eine Ansage bekommen, öfter nicht. An unserer Schule war es sogar teilweise so, dass Lehrer gemobbt wurden, weshalb diese keine Courage hatten die Mobber zur Rede zu stellen. 

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Du hast recht! Das Thema (Mobbing) sollte viel mehr öffentlich diskutiert werden! Ich selber bin mal eingeschritten als jemand aus einer anderen Klasse gemobbt wurde. Diesem Jungen ging es damals sehr beschissen, ich konnte das nicht mehr länger mitansehen! Für meine gute Tat zahlte ich aber einen gewaltigen Preis: Ich wurde von dieser Klasse, dann noch von drei anderen Klassen (von meiner eigenen Klasse wurde ich schon gemobbt) bis ans Schulende fertig gemacht. Es war so schlimm dass ich zwei Jahre später immer noch sowas wie "Flashbacks" bekam und in der höheren Schule völlig versagte. Meine Eltern und Lehrer wussten davon, von Anfang an. Was haben sie getan? -Mir die Schuld in die Schuhe geschoben. :/ Mein Text soll euch jetzt auf keinen Fall entmutigen einzugreifen! Denn hätte bei mir jemand eingegriffen, hätte die ganze Tragödie verhindert werden können!Sorry für den langen Text, aber er sollte euch nochmal zeigen, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen bzw. zu hören.Ich gebe 1900minga mit seinen/ihren Ansichten natürlich vollkommen recht! :)

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Mobbing ist seit Jahrhunderten und vielleicht Jahrtausenden ein Thema was  schon vielen Menschen das Leben genommen hat ( ob durch selbstmord oder Amoklauf). Leider schauen zuviele  Menschen weg, um selbst keine Probleme zu kriegen. Vielen Menschen hat Zivilcourage große Probleme bereitet.. Dazu kommt dass in der Pubertät oft die Phase kommt wo Menschen mit ihrem Selbstbewusstsein kämpfen und es pumpen indem sie andere nieder machen. Außerdem machen die Politiker auch viel Druck, Hass etc. 

Natürlich sollten solche Geschehnisse unsere Augen öffnen, nur leider können wir nur uns selbst ändern, nicht andere.

Ich finde deine Einstellung gut und hoffe dass mehr Menschen anfangen zu denken wie du.

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Kommentar von linksgewinde
24.07.2016, 23:04

Würde dir zustimmen. Aber leider ist das anfängliche Denken dann doch sehr schnell in Stimmungmache und Kritik und Beleidung der Kommentatoren umgeschlagen. Somit hat sich das 1900Minga selbst disqualifiziert.

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Es gibt Schulen in Deutschland, da werden extra Lehrer eingestellt, die den Kindern beibringen wie man Mobbing erkennt und wie man darüber mit Mobber und Gemobbten spricht und vermittelt. Auch sprechen diese Lehrer gezielt Kinder an, die vermutlich Mobben oder Gemobbt werden. Wenn es an jeder Schule zwei solcher Lehrer gäbe, könnten wir viele Selbstmorde und Morde verhindern. Aber dafür müssten Erwachsene auch mal den A*sch in der Hose haben und sich für etwas einsetzen, was sie alle angeht - Ihre Kinder!

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Fremdenhass soll sein Motiv gewesen sein, berücksichtigt man das Alter, die Ausführung und die Dimension halte ich Fremdenhass nicht für das Motiv, sondern einen komplett durchgeknallten Geisteszustand für ursächlich.

Wer so kaltblütig mordet will mit irgendwelchen aufgeschnappten Thesen über seine Geisteskrankheit hinwegtäuschen.

Den Opfern mein aufrichtiges Beileid, ihre Namen sollen nie vergessen werden.

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