Sollte man möglichst auf Fett verzichten oder nicht?

5 Antworten

Fett ist nicht gleich Fett.

Google mal ungesättigte und gesättigte Fettsäuren.

Kurzgefasst: Es gibt Fette, die in Avocados und Fischen und in Olivenöl zb vorkommen und gesund sind und sogar beim Abnehmen helfen. Und es gibt andere Fette, die nur ungesund sind.

Soweit zur Frage gesund oder ungesund.

Zum Abnehmen: Beide (gesunde und ungesunde) haben dieselbe Kcal-Menge (glaub 9kcal pro Gramm oder sowas). Daher ist es ratsam auf die ungesunden zu verzichten und die gesunden Fette zu essen, allerdings nicht mehr als notwendig, da du dein Kalorienlimit schnell erreichst aber noch Hunger hast.

Die ganze Fett-Hysterie geht auf Fälschungen in der US-Wissenschaft seit 1977 zurück (Ancel Keys). Seitdem ist die Fettleibigkeit und Diabetes weltweit explodiert.

Die Wissenschaft hat nun schon seit 7 Jahren die Fettwarnungen unauffällig zurückgenommen, aber an der Basis ist das noch nicht ausreichend angekommen.

Aber Fetthysterie wird heute praktisch nur noch von den abstrusen Veganisten gepredigt.

Also: Fett ist wertvoll und bewirkt Sattheit. Verzehr von gutem Käse, v.a. Frischkäse, ist völlig ok.

Brot, Nudeln, Reis haben viel mehr Fettbildungsrisiko als Fette und solange du viele konzentrierte Kohlenhydrate ißt, hast du auch kaum Chancen, Fettzellen wieder loszuwerden.

Menschen, deren Energiezufuhr sich aus 35% aus Fett bestehen – egal ob gesättigt oder ungesättigt, haben ein um 23% geringeres Sterblichkeitsrisiko als jene, die nur 11% Fett zu sich nehmen“ Das heißt, je höher also […]

http://www.nemesisblog.de/fett-verringert-das-sterberisiko/

Alles was künstlich hergestellt ist, das ist ungesund! Tierisches Fett ist gesund, Margarine ist dreck

"Das heißt je höher also..." Nein heißt es nicht. Es könnte nur bedeuten das 11% Fett zu wenig wäre, nicht aber je mehr desto besser. Was ist wenn man 20% Fett zu sich nimmt? Davon steht hier nämlich nichts und wenn man 60% Fett isst, ist es bestimmt NICHT besser als 35% Fett, weil je höher desto besser eben NICHT zutrifft !

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@mulano

Nur für dich mulano, lese und werde weise so wie ich ;-)

Nahrungsfette und Mortalitätsrisiko - Quelle: JAMA Intern Med

Eine größere Gesamtaufnahme von Nahrungsfetten (gegenüber der gleichen Gesamtaufnahme von Kohlenhydraten) war mit einem geringeren angepassten Gesamtmortalitätsrisiko verbunden, bei einer Hazard Ratio zum Vergleich der äußersten Quartile von 0,84 (95 %-KI: 0,81–0,88; p < 0,001 für den Trend).

Der Zusammenhang variierte allerdings je nach Fettart: Ein höheres Risiko wurde bei gesättigten Fetten (HR: 1,08; 95 %-KI: 1,03–1,14) und Transfetten (HR: 1,13; 95 %-KI: 1,07–1,18) beobachtet, während ein geringeres Risiko bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren (polyunsaturated fatty acid [PUFA]; HR: 0,81; 95 %-KI: 0,78–0,84) und einfach ungesättigten Fettsäuren (monounsaturated fatty acid [MUFA]; HR: 0,89; 95 %-KI: 0,84–0,94) beobachtet wurde (p < 0,001 für den Trend für alle).

Ein höheres Quintil von ω-6-PUFA-Aufnahme stand in Zusammenhang mit einem geringeren Gesamtmortalitätsrisiko (HR: 0,85; 95 %-KI: 0,81–0,89; p < 0,001 für den Trend) und Risiko der durch die meisten Hauptursachen bedingten Mortalität.

Ein höheres Quintil von mariner ω-3-PUFA-Aufnahme stand in Zusammenhang mit einem geringeren Gesamtmortalitätsrisiko (HR: 0,96; 95 %-KI: 0,93–1,00; p = 0,002 für den Trend).

zum Studiendesign

Eine longitudinale Kohortenstudie mit 83.349 Frauen aus der Nurses’ Health Study (1. Juli 1980 bis 30. Juni 2012) und 42.884 Männern aus der Health Professionals Follow-up Study (1. Februar 1986 bis 31. Januar 2012), die zur Baseline keine kardiovaskuläre Erkrankung, Krebs und keinerlei Diabetes aufwiesen.

Die Teilnehmer füllten einen Fragebogen über die Häufigkeit von Nahrungsmitteln bei der Baseline und danach alle 2–4 Jahre aus.

Die Ernährung wurde evaluiert hinsichtlich der Aufnahme von Gesamtfetten, Transfetten, gesättigten Fetten, PUFA und MUFA.

Die Hauptergebnisse waren die Gesamtmortalität und ursachenspezifische Mortalität, die über die Suche von staatlichen Lebensdaten und dem US-amerikanischen National Death Index, ergänzt um Angaben von Familienmitgliedern oder Postbehörden, ermittelt wurden.

Warum das wichtig ist

Die langfristigen Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme von spezifischen Fetten und verschiedenen Ursachen von Mortalität wurden bisher nicht gut beschrieben.

2 Zusammenhang zwischen BMI und Mortalität

Die Gesamtmortalität war bei Personen erhöht, die weniger übergewichtig (HR: 1,07; 95 %-KI: 1,07–1,08) und mehr übergewichtig (HR: 1,20; 95 %-KI: 1,18–1,22) waren.

Darüber hinaus nahm das Risiko bei Fortschreiten von Adipositas vom Grad 1 (HR: 1,45; 95 %-KI: 1,41–1,48) zu Adipositas vom Grad 2 (HR: 1,94; 95 %-KI: 1,87–2,01) und zu Adipositas vom Grad 3 (HR: 2,76; 95 %-KI: 2,60–2,92) weiter zu.

Über einem Body-Mass-Index (BMI) von 25,0 kg/m2 nahm die Mortalität mit jedem 5-kg/m2-Anstieg in Europa (HR: 1,39; 95 %-KI: 1,34–1,43), in Nordamerika (HR: 1,29; 95 %-KI: 1,26–1,32), in Ostasien (HR: 1,39; 95 %-KI: 1,34–1,44) und in Australien und Neuseeland (HR: 1,31; 95 %-KI: 1,27–1,35) zu.

Die Geschwindigkeit dieser Zunahme war größer bei jüngeren Erwachsenen (Alter: 35–49 Jahre) als bei älteren Erwachsen (Alter: 70–89 Jahre) (HR: 1,52 vs. 1,21) und größer bei Männern als Frauen (HR: 1,51 vs. 1,30).

Studiendesign

Eine Analyse von beinahe 4 Millionen Erwachsenen aus 189 prospektiven Studien, die niemals Raucher waren, keine chronischen Erkrankungen zur Baseline hatten und die anfänglichen 5 Jahre der Nachbeobachtung überlebten.

Die Teilnehmer wurden entsprechend dem BMI stratifiziert.

Das primäre Ergebnis war die angepasste Gesamtmortalität über einen Zeitraum von ungefähr 14 Jahren, ohne die ersten 5 Jahre der Nachbeobachtung.

Warum das wichtig ist

Frühere Studien zur Auswirkung des BMI auf die Gesamtmortalität beinhalteten möglicherweise Störvariablen wegen des Einschlusses von Rauchern, Personen mit chronischen Erkrankungen und solchen, die kurzfristig verstarben.

·       http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)30175-1/fulltext

·       https://www.univadis.de/viewarticle/adipositas-wesentliche-erkenntnisse-im-juli-2016-429042?s1=news

·       http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleID=2530902

·       https://www.univadis.de/viewarticle/fettreiche-lebensmittel-senken-das-mortalitaetsrisiko-550202?s1=news


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Da fragt man sich natürlich warum Eskimos so früh sterben, wenn tierisches Fett gesund sein soll?!

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@mulano

an Naginata, nicht an mulano

die Seite ist unglaubwürdig, es wird Low Carb verbreitet, weil gerade in ist, keine Quellenangaben, stattdessen der Disclaimer ("...nicht für den Inhalt verantwortlich..", warum nicht wenn die Studienergebnisse so eindeutig sein sollen? Und welche Studien? Keine wurde genannt, was für ein Zufall!

35% Fett empfehlenswert weil gesund und lebensverlängernd?

Eine kleine Aufrechnung:

angenommen man nimmt 2.100 kcal pro Tag ein, 35% davon sind 735 kcal (oder 81,6 g) , in einer Woche sind es 5.145 kcal (oder 571,6 g), in einen Monat 22.050 kcal (oder 2,45 kg) und in einem Jahr 268.275 kcal (oder 29,8 kg)

Fast 30 kg Fett pro Jahr, oder ca. 1/3 des Eigengewichts an Fett, ohne andere versteckte Fette mitzurechnen, dass soll gesund sein?

Are you kidding, zusammen mit der DGE?

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Oder enthält das Fett keine Energie, sodass man länger Sport machen kann?

Wie schafft man es dann weiter Sport zu treiben, um die Fettreserven zu lösen, wenn man kein Kohlenhydratespeicher mehr zur Verfügung hat? Isst man dann im Sport eine Banane, nimmt der Körper dessen Kohlenhydrate um Energie zu gewinnen, man fühlt sich kurzfristig voll mit Energie, Fett wird dann nicht verbrannt.

Es gibt ja Diäten wie Low-Carb, wie machen die dies mit Sport, wenn sie kaum Kohlenhydrate aufnehmen?

Oder habe ich einen Logikfehler?

Also, dass der Körper zuerst die Kohlenhydrate verbrennt, dann erst das Fett - oder macht er das sogar gleichzeitig?

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