Sollte man Menschen danach beurteilen?

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5 Antworten

Hallo M02J01, 

man Stempelt grundsätzlich Menschen, die anders sind und die man nicht kennt, als meist etwas schlechteres ab. Da man von sich selbst ausgeht, dass man den besten Weg geht.. irgendwo stimmt das auch. Jeder Mensch geht für sich selbst den besten Weg.. von daher sollte man eben nicht darüber urteilen, welchen Weg andere Leute gehen. 

Ich will nochmal sagen, dass es meine Ansichten sind.. das hier ist nichts auf Studien basiertes Wissen oder so. 

Ich denke, dass wir Menschen immer in "gut, normal, schlecht" denken. Da Gymnasium gut ist.. muss irgendwas schlecht sein.. da man in der Schule immer davon ausgeht, dass das Bulimie-Lernen "gut" ist, müssen die Leute, die sowas nicht können "schlechter" sein.. und für die gibt es die Hauptschule. Für mich haben Menschen aufm Gym es entweder leichter etwas zu lernen, sind eventuell fleißiger oder haben sich gute Strategien gesucht, wie sie gut lernen können oder schummeln sich durch. Es kann auch an ihrer Motivation liegen und eben an ihrem Umfeld.. denn meisten sind Gymnasiasten unter sich und da jeder den Abschluss will und studieren möchte oder einen "besseren" Job haben will, sieht da die Motivation anders aus. 
Hauptschüler haben, meiner Meinung nach, eben nicht so eine Motivation.. weil schon von der Gesellschaft aus gesagt wird, dass Hauptschüler nie einen wirklich "gut" bezahlten Job haben werden.. da würde mich das geacker bis ganz nach oben auch etwas einschüchtern.. zudem denke ich, dass die Hauptschüler auch einfach praktisch veranlagt sind.. aber für sowas ist an unseren Schulen kaum Platz.. das einzige, wo man sich praktisch beweisen konnte, war bei mir der Handwerkskurs.. den wir aber nur 1 Jahr lang hatten.. Ich finde, es sollten staatliche Schulen geben, die entweder überwiegend praktischen Unterricht oder überwiegend Theoretischen Unterricht anbieten. Oder eben Schulen, wo jeder Schüler für sich entscheidet, was er gut kann und was nicht.. und sich seine Fächer selbst wählen darf. 

Naja gut.. du sprachst ja jetzt von Förderschule.. und das ist wohl für viele.. neben der schon schlechten und verrufenden Hauptschule, noch schlechter. Ich muss auch sagen, dass ich nicht viele Hauptschüler und keine Förderschüler persönlich kenne. Meine Grundschule lag an einer Förderschule und die Schüler waren aggressiv, haben Leute beleidigt und unsere Fahrräder kaputt gemacht.. demnach bin ich damit aufgewachsen, dass Förderschüler einfach doof sind.. meine Realschule war neben einer Hauptschule.. und da das gleiche Bild.. natürlich habe ich nicht gesehen, dass sich auch die Realschüler schlecht benommen haben.. man meint ja immer, dass andere Leute schlecht sind.. 

Da ich früher nur eine Meinung über Hauptschüler und Förderschüler hatte, wollte ich, dass ich auch eine zweite Meinung darüber habe und habe dann darüber nachgedacht, warum diese Menschen denn wohl anders sind.. als "wir". Somit kam ich halt auf die Gedanken, die ich hier schon geschrieben habe. 

Bei der jetzigen Meinung, überwiegt allerdings meine Meinung aus meinen Erfahrungen.. eine Schule, wo Gymnasiasten, Realschüler, Hauptschüler und Förderschüler zusammen Unterricht haben.. würde sich nur gegenseitig behindern. Gymnasiasten sind einfach schneller als Förderschüler.. demnach würde der Unterricht meiner Meinung nach nur schleppend voran gehen. Erst recht finde ich es bei Arbeiten schwierig einen gemeinsamen Nenner zu finden.. und Arbeiten, die für jeden Schüler angepasst sind zu entwickeln, empfinde ich als eine gigantische Arbeit für Lehrer.. 

Einerseits denke ich, dass man die "unterschiedlichen" Schüler weiterhin trennen sollte.. allerdings denke ich auch, dass das eben die Kluft zwischen Gymnasiasten und Förderschülern noch mehr aus einander treibt und man deswegen was dagegen tun muss.. 
Denk ich aber an meine Schulzeit zurück, wäre ich wohl gar nicht mehr zur Schule gegangen.. wenn ich dann auch noch diese Hauptschüler in meiner Klasse gehabt hätte.. 

Ich hoffe du verstehst mich etwas? 

Ich habe Vorurteile gegen Hauptschüler und Förderschüler.. das muss ich ehrlich zugeben. Allerdings habe ich rein gar nichts dagegen jemanden kennen zu lernen. 

Beurteilen: also ehrlich gesagt ist der Bildungsabschlüsse schon ein beurteilungskriterium; aber da gibt es noch weitere und es kommt auch auf die Beurteilung zu/ für was an

Können genauso viel schaffen: ja schon, unwahrscheinlich aber möglich

Verbieten: man sollte so wenig wie möglich verbieten, moralisch ist das auch erstmal zweifelhaft aber wenn es um deine Eltern geht kann ich die schon ein bisschen verstehen (je nachdem) 

Abstempeln sollte man sie natürlich nicht. Aber ihnen auch nicht erzählen, sie könnten "genauso viel im Leben schaffen". Dem ist nicht so.

Nein! Soll man "schlaue" Gymnasiasten von den "dummen" anderen Kindern fernhalten, damit die sich ja nichts von denen abschauen? Auf keinen Fall.

danach sollte es nicht gehen, ich kenne einen der schlechter Hauptschüler war jetzt ist er Geschäftsführer eines Mittelständigen Unternehmens und verdient wovon andere zb ich nur träumen ^^

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