Sollte man jeden Wunsch eines Verstorbenen nachkommen?

Das Ergebnis basiert auf 48 Abstimmungen

ja 73%
nein 27%

74 Antworten

Ich würde an deiner Stelle eine Grabstätte wählen, die nicht so pompös ist, wie z.B. ein Wiesengrab. Das ist ein Grab auf dem Friedhof, aber in einer Wiese. Dort stellt man lediglich einen Grabstein auf, und dann wird wieder Gras obendrauf gesät. Das ist sehr praktisch, wenn keine Angehörigen da sind, die ein Grab pflegen können. Der Rasen wird vom Friedhofsgärtner gemäht. Man darf auch keine Blumen pflanzen, nur etwa ein kleines Gesteck vor den Grabstein hinstellen, oder einen Strauss in einer Grabvase. - Vielleicht käme das dem Wunsch des Verstorbenen entgegen.

Meine Oma hatte auch, bevor sie starb deutlich zu verstehen gegeben, dass sie dann verbrannt werden wollte. Keiner aus der Verwandtschaft konnte sich dazu durchringen, und auch mein Opa war einst erdbestattet worden. - Daher wurde meine Oma entgegen ihrem Willen auch erdbestattet. - Man zweifelt natürlich, ob man so handeln darf. Aber es wurde damals mit allen Angehörigen besprochen, und so beschlossen, dass es eine Erdbestattung werden soll.

Ich stimme nicht ab, weil ich schon finde, dass man die Wünsche der Verstorbenen respektieren soll. Aber wenn es etwas ist, womit sich kein Angehöriger anfreunden kann, sollte man einen Kompromiß finden.

Ich finde absolut, das man die Wünsche Verstorbener respektieren sollte! Gerade weil er immer für alle da war, ist es nun an der Zeit, für ihn da zu sein, wenn er selbst es nicht mehr kann. Er wollte eine Anonyme Beisetzung? Dann gebt sie ihm! Auf den Friedhöfen gibt es- zumindest bei uns- einen Platz an dem man einen Stein oder Blumen oder ähnliches platzieren kann, um einen Platz zu haben, zu dem man hingehen kann.

ja

Es gibt die Möglichkeit der "halbanonymen Beerdigung". Es wird dann auf einer Wiese bestattet, ohne Grabstein, ohne großen Blumenschmuck (nur in angrenzenden Beeten kann man Blumen ablegen), man KANN auch auf einer großen Steintafel den Namen eingravieren lassen, MUSS man aber nicht, und das Grab ist somit anonym. Bei der Bestattung selbst ist man jedoch dabei, man kann auch eine Trauerfeier abhalten lassen - wie man möchte. Bei der anonymen Bestattung ist man nicht dabei, und weiß nicht, wo derjenige beerdigt wurde.

Ich finde, das ist ein guter Kompromiss, zumal man eben weiß, wo derjenige ist; man kann hingehen, wenn man das Bedürfnis hat - derjenige hat aber keine sichtbare Grabstätte.

Ich finde, der letzte Wunsch eines Verstorbenen sollte unbedingt geachtet und eingehalten werden!

ja

In diesem Fall finde ich es richtig das Ihr dem Wunsch nachkommt, es gibt viele alternative Möglichkeiten zum Bsp ein anonymes Urnengrab oder eine Seebestattung, einen Ruhewald etc.

ja

Ja, unbedingt, oder willst du ihn veraergern. Er kann euch sehen und hoeren und fuehlen was ihr denkt. Er hat bloss uebergangsweise keinen Koerper mehr. Also aus diesem Wissen solltet ihr strengstens darauf achten, alles so zu tun. Was deine Verwandschaft wuenscht, ist deren Sache, aber nicht die deines gestorbenen Verwandten. Also, so sehr ihr fuer ihn alles gut machen wollt, respektiert die Toten. Viel Kraft

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