Sollte man in der EU, das Waffengesetz mit dem geltenden Recht der USA , auf Selbstverteidigung , gleichtun?

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5 Antworten

Das Notwehrrecht (§32StGB) ist in D sehr weitreichend und klar, da sehe ich keinen Bedarf für eine Veränderung.
Ob jeder unbescholtene Bürger eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung zuhause besitzen sollte? Warum nicht, bei unseren Nachbarn z.B. in Österreich und der Schweiz klappt das auch ganz gut.

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Für mehr Waffen in privater Hand:

Das schreckt zwar keinen Attentäter ab, der sich schon auf die 72 Jungfrauen im Paradies freut - aber es verringert die Zahl derer, die er erschießen kann.

Neutral:

Gegen die Pariser Terroristen und gegen Brevik hätte es geholfen. Gegen Sprengstoffattentate hilft es nicht.

Dagegen:

Mehr Waffen führen zu mehr Toten, wie man in den USA sehen kann. Nicht nur, dass man im Streit leichter jemanden erschiesst (so man die Waffe griffbereit hat) als erschlägt - auch die Polizei schießt schneller, wenn sie damit rechnet, das Gegenüber sei bewaffnet.

Wir hätten also ein paar hundert Terrortote weniger und dafür ein paar Tausend sonstiger Erschossener mehr. Nicht wirklich ein Grund, sich sicherer zu fühlen.

Und nein, ich will hier nicht die Überregulierung des deutschen Gesetzgebers gutheißen. Aber in der Überschrift steht EU, nicht BRD.

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Kommentar von schroederzwo
15.11.2015, 01:00

Mehr Waffen führen zu mehr Toten, wie man in den USA sehen kann.

Nö, kann man eben genau nicht sehen......

Das genaue Gegenteil kann man aber am beliebten Beispiel der USA übrigens aufgrund der extrem detailierten FBI-Crime Reports sehr leicht nachprüfen.

Jedes Jahr kaufen die US-Bürger mehrere Millionen Schußwaffen neu zu den bereits vorhandenen dazu.

Sowohl die Mord-wie auch die sonstigen Kriminalitätsraten in den USA befinden sich aber inzwischen seit Jahren im kontinuierlichen Sinkflug.

Was man an den Crime Reports ebenfalls gut erkennen kann ist, daß ausgerechnet in den US-Bundesstaaten mit den liberalsten Waffengesetzen und dem höchsten Waffenbestand die Kriminalitätsraten am niedrigsten sind, während ausgerechnet die restriktivsten Bundesstaaten eine sehr hohe Kriminaltitätsrate haben.

Und was ist eigentlich mit Ländern wie z.B. Kanada, der Schweiz oder Österreich....?

Z.T erheblich liberalere Regelungen zum Waffenbesitz als Deutschland, aber vergleichbar niedrige oder sogar niedrigere Kriminalitätsraten als hierzulande.

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Ist in Deutschland schon sehr weitreichend und viel weitreichender als das in vielen US-Bundesstaaten. Wir haben zB keinen
Zwang erst eine Flucht zu versuchen.

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Unzählige Raubüberfälle, Morde, Vergewaltigungen usw hätten verhindert werden können, wenn die Opfer Schusswaffen gehabt hätten.

Ich wäre dafür.

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Wenn Du mir erklärst, wie Du Dich mit einer Smith & Wesson verteidigen willst, wenn zwei Terroristen mit Kalaschnikows in das Cafe stürmen in dem Du sitzt, denke ich nochmal über meine Ansicht nach.

Bis Du die Gefahr erfasst hast, liegst Du tot am Boden. Diese Leute sind einfach mehr geübt und skrupelloser.

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Kommentar von schroederzwo
14.11.2015, 18:52

Und wehrlos sein hat noch gleich welchen Vorteil....?

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Kommentar von ES1956
14.11.2015, 19:11

Stell dir einfach vor da sind 40 Leute in dem Cafe und 25 schießen zurück. 

Aber wenn du es den Typen lieber einfach machen möchtest, jedem das seine.

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Kommentar von DrCyanide
14.11.2015, 19:49

Äh ja und woher hast du diese Zahl?

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Kommentar von DrCyanide
14.11.2015, 20:33

Das ist mir klar und das finde ich auch überhaupt nicht schlecht sondern viel besser als es jetzt ist. Ich meinte deine Behauptung, dass es dann mind. 1000 Morde mehr pro Jahr gibt, weil sich alle wg. Lappalien wie  Verkehrsunfällen gegenseitig erschiessen. Das ist einfach polemischer Schwachsinn!

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