Sollte man härter gegen den IS vorgehen( Vor- und Nachteile)?

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11 Antworten

Das eigentliche Problem ist dass die Menschen dort den mehrheitlich IS mögen, dadurch ist es auch kein Problem für den IS Nachschub an Kämpfern zu erhalten und sich zu etablieren.

Der Islam im arabischen Raum ist ganz anders als ihn die Zeitungen und Medien hier darstellen, dort ist der Islam noch sehr ursprünglich gleich wie deren ganze Kultur auch noch gute 1000 Jahre hinterherhinkt. Vermutlich auch religiös bedingt.

Damit hat man schon einmal das Problem des Nachschubs, Terrorgruppen bedienen sich massiver Gelder der Saudis und massivem Zulaufs der lokalen Bewohner.

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Das nächte Problem ist der Wille, fast die gesamte Bewaffnung des IS stammt aus Nato und US beständen.
Die ganze EU und die Amis finanzieren den IS sowie Al Nusra und co mittels massiver modernster Bewaffnung.

Teils geschieht das direkt, die Terrorgruppen bekommen Lieferung wie letztens in Syrien um die Terroristen gegen den Machthaber Assad zu stärken.
Meist aber indirekt.
Beispielsweise in der Entstehungszeit des IS als die Gruppe nichts hatte ausser ein paar klapprigen Fahrzeugen und veralteten Waffen.
2014 marschierten sie im Irak in der großen Stadt Mosul ein, ohne Panzer und ohne jede Chance einer Eroberung.
Das hätte man jederzeit mit einem Napalm-bombardment im Keim ersticken können ohne verluste.
Was aber passierte? Die modernst von Amerika ausgestattete Armee hat sich zurück gezogen und das gesamte Waffenarsenal inklusive Panzer mit Fahrzeugschlüssel zurück gelassen.
Und schon war der IS wie durch ein Wunder bewaffnet wie eine moderne Armee, mit Amerikas modernsten Waffen. Brandneu dem Irak "geschenkt".

Ein weiteres Beispiel:
In Syrien in Aleppo terrorisierten verschiedenste Terrorgruppen die Stadt, Hinrichtungen, Kindersoldaten, Vergewaltigungen und Personenminen im Überfluss.
Nur durch einen massiven Eingriff Russlands um Assad zum Sieg zu verhelfen konnte dieses Situation gebrochen werden.
Die EU Spitze versuchte inständig die scheiternden Terroristen aus der umzingelten Stadt zu bekommen.
Der UN Beauftragte "De Mistura" bot im Oktober 2016 an sie Terroristen persönlich aus Aleppo zu geleiten.
Wohin würden die wohl gehen ? Sie wären wohl nach Mosul um dem IS gegen den bereits lange vorher angekündigten Gegenangriff auf Mosul (von Irak und USA) zu unterstützen.

Ein weiteres Beispiel wären die Öl Lieferungen 2015 die Russland aufdeckte.
Millionen Barrels an Öl wurden vom Natomitglied Türkei über Tausende an LKWs die in Syrien Kreisel spielten billig gekauft und flossen so in unsere Fahrzeugtanks.
So eine gigantische Lieferung war ohne jeden Zweifel den Amerikanern sowie der EU bekannt, das lässt sich nicht verheimlichen.


Wer kündigt denn einen Gegenangriff über Monate vorher an ?
Wen wundert es dass ausser ein paar duzend IS Selbstmordattentäter niemand getötet oder festgenommen werden konnte als Mosul schlussendlich gefallen ist ?


Was man hier festellen kann ist:
1) Eine umfangreiche Bewaffnung der islamischen Terroristen durch EU, Nato und USA
2) Ein fehlender Wille das Problem zu beenden, es wird an gewissen Stellen erzeugt und an anderen Stellen reduziert. Aber ein Ende ist definitiv nicht gewollt
3) Der IS ist gleich wie Al Nusra, Al Sham und co ein Werkzeug.
Deren Barbaren haben natürlich ihre eigene Agenda aber deren Bodentrups und Chaos wird genutzt um Regierungen in großem Umfeld zu stabilisieren oder zu destabilisieren.
Insofern die Big-Player alle still halten oder mit machen klappt das auch wunderbar.
Russlands einschreiten ist selten.

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Das "härteste Vorgehen" gegen den IS (Sunniten) wäre es, wenn die sunnitische Bevölkerung im Irak die gleichen Rechte bekommen würden, wie die, durch die USA an die Macht gekommen Schiiten!

Denn der IS wird von der "rechtlosen" sunnitischen Bevölkerung maßgeblich unterstützt! Ohne diese Unterstützung würde sich das "Problem IS" früher oder später von selbst lösen!

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Hallo,

kommt drauf an was du damit meinst.

Wenn man aufhören würde ihn mit Waffen usw. zu versorgen und seine Konten sperren würde, würde das schon sehr viel bringen. Macht man aber aus offensichtlichen Gründen nicht.

Mfg 

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Passiert gerade in Dier ez Zor, wo der IS, nachdem er größtenteils aus Mosul abgehauen ist, gerade versucht, die Stadt einzunehmen.

Seit Tagen gibt es Gefechte zwischen ihm und der Syrischen Armee. 120000 Zivilisten sind eingekesselt und sie haben den Militärflughafen unter ihre Kontrolle gebracht; die einzige Möglichkeit, Lebensmittel und Verstärkung in de Stadt zu bringen.

Nachdem nun endlich die UN offiziell bekanntgab, dass man sich augrund des massiven IS- Angriffs um die Zivilisten sorge, greifen ihn heute russische und syrische Jets an.

Ein richtiges Vorgehen ist z.B. das Beenden jeglicher Finanzierung und das Blockieren der Finanzwege.

Falsch finde ich das Verschärfen unserer Gesetze und das ständige Thematisieren, weil das die Lage aufheizt und alle Moslems unter Generalverdacht geraten.

Genauso wie das Bombardieren Syriens durch alle Herren Länder, die schonmal völkerrechtlich da nichts zu suchen haben. Es schürt die Wut auf diese Länder und sorgt für weitere Radikalisierung.

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Was soll es für ein nachteil haben wenn  man härter vorgeht?

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Kommentar von W4hrheitsf1nder
20.01.2017, 11:29

Bei ihren Antworten kann man sich wirklich nur gruseln.

Ich weiß ja nicht ob sie es mitbekommen haben aber seitdem es den Krieg gegen den Terror gibt, gibt es vor allem eines so viel wie noch nie .. Terror.

Jetzt denken sie mal kurz darüber nach was ein noch härteres Vorgehen bringen würde.

(also aus rein militärischer Sicht)

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Bevor mn in einen Krieg hineingeht, sollte man auch wissen wie man da wieder herauskommt.
Siehe Afghanistan, hier hat die Politik gleich gar keine Ahnung wie die da wieder rauskommen sollen.
Was zum Geier will man dann in Syrien ausrichten?

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Haerter als wie? 

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Ja ich finde schon...

Vorteil: weniger is Kämpfer; viele Menschen die sich überlegen zum is zu gehen bekommen bedenken dies zu machen

Nachteil: viele Zivilisten kommen ums Leben

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Nachteil: Beim Krieg gegen den IS werden auch wieder unschuldige getötet was zu weiteren Radikalisierungen führen würde.

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Dieses Thema ist äußerst komplex und es kann hier bloß oberflächlich besprochen werden.

Eins ist sicher: aus der Luft kann man den IS nicht auslöschen - das können bloß Bodentruppen - und keiner der Anti-Isis Partner ist scharf darauf, Bodentruppen nach Syrien oder in den Irak zu schicken. Also müssen die Iraker, Kurden und Syrer das selbst machen - mit den Mitteln die sie haben.

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Es sollte eher mal überhaupt jemand was machen als sich gegenseitig nur die verbündeten da wegzubomben ubd sich dann wie Kinder die Propaganda in den New zuzuschreiben

Ausser den Kurden is ja keiner so wirklich interessiert den is gezielt zu bekämpfen 

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