Sollte man für sich ein eigenes Ideal-Ich definieren?

3 Antworten

Das wäre dann so etwas ähnliches wie "sich zu seinem eigenen Schöpfer machen". Andere Menschen gehen andere Wege. Manche suchen sich ein Idol, dem sie nacheifern, und wieder andere glauben an einen Gott und definieren sich Eigenschaften zusammen, die dieser Gott dann vermeintlich hat.

Doch wie verschieden diese Wege auch sein mögen, sie haben alle eines gemeinsam: Die Definition erfolgt nicht nur aus den Fähigkeiten heraus, sondern ebenso wirken auch die eigenen Unfähigkeiten mit und alles sonstige, was man dabei übersieht. Dadurch kommt zwangsläufig immer nur etwas heraus, das mit vielen Fehlern behaftet ist und entsprechende Folgen hat.

Obendrein legt man sich mit solchen Definitionen selbst fest und begibt sich so in ein geistiges Gefängnis, das hochwirksam verhindern kann, daß man sich einem anderen nicht zu den Vorgaben passenden Denkmodell zuwendet und sich so selbst den Weg zu anderer und ggf. besserer Erkenntnis versperrt.

Besser ist es, ständig zu überprüfen, ob die eigenen Vorstellungen logisch und verwirklichungsfähig sind, und ob sie zu den Umständen des sich ständig änderenden jeweiligen "Jetzt" passen. Das nennt man "flexibel bleiben", und es ist das Gegenteil von Starrsinn.

Meiner Meinung nach nicht denn wenn man dies tut lässt man sich keinen Spielraum um sich zu der Person zu entwickeln die man sein soll denn man würde immer nur auf dieses Ideal hinarbeiten aber einen Plan haben ist nicht immer das beste :)

Das "Ideal-Ich" findet doch eh nur im Hirnkastl (als Vorstellung) statt.

Ich finde es besser, man setzt sich  mit der Wirklichkeit auseinander.

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