Sollte man eine Wahlpflicht einführen?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Nein, Wählen sollten keine Pflicht sein. Manche Leute interessieren sich einfach nicht dafür und das ist zwar nicht gut, aber ein Zwang löst auch nicht alle Probleme.

Das Argument mit den rechten Parteien stärken ist insofern Quatsch, da in den vergangen drei Landtagswahlen in jedem Bundesland die Wahlbeteiligung gestiegen ist, gleichzeitig die AfD aber bis zu 24% geholt hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tezcatlipoca
28.04.2016, 18:59

Da kann ich nicht zustimmen. Hätten 100% gewählt wäre die AFD deutlich schwächer.
Es ist einfach so das rechte und konservative bzw. Populisten eher ihre Stimmen abgeben. Den liberaleren ist es eher egal, weil sie andere Sorgen haben.

0

Ich denke, dass eine Wahlpflicht keine gute Idee ist, um Menschen an die Wahlurnen zu zwingen. Viele würden ihre Stimmen ungültig machen und der Politikverdruss würde noch größer werden.

Es ist Aufgabe der Politiker die Politik so zu gestalten, dass die Menschen wieder ein natürliches Interesse an der Wahl haben.

Viele Menschen sind der Meinung, dass Politiker sowieso das machen was sie wollen, egal wer gewählt wird, siehe Merkels Alleingänge. Einige Menschen gehen sogar von manipulierten Wahlen aus.

Mit Zwang erreicht man nur das Gegenteil.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich möchte nur eine Sache anmerken, eine geringe Wahlbeteiligung stärkt in erster Linie Parteien, die sowieso schon viele Stimmen bekommen würden. Es wird ja schließlich jede Stimme mehr Wert, nicht nur die von Extremisten. Die AfD hat in den letzten Wahlen nur deswegen so abgeräumt, da sie die einzige Partei war, welche einen Gegenpol zur Einwanderung dargestellt hat. Ich mache mir in dieser Hinsicht ziemlich wenig Sorgen, auch weil die AfD sich in nächster Zeit beweisen muss und darin scheitern die meisten Politik Newcomer. ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, aber es sollte noch stärker über die Thematik aufgeklärt werden, bereits in der Schule. Wenn das Parteiprogramm anschaulicher vermittelt würde, wäre Politik möglicherweise ein weniger langweiliges Thema für viele. Ein simples Gesetz würde nur dazu führen, dass die Parteien, die am meisten aufreizend werben, stärker vertreten wären. Denn die Nicht-Wähler sind statistisch eher die, die weniger differenziert gebildet sind und sich leicht von dem Medien-Gepushe manipulieren lassen.

Und wer nicht wählt, soll sich am Ende nicht beschweren können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was erhoffst du dir von einer Wahlpflicht? Wenn du Leute zu etwas zwingst, sind sie deutlich eher geneigt, gegen den Verursacher dieses Zwangs zu stimmen als führ ihn. Oder glaubst du etwa, Herr/Frau XY denkt sich: "Toll, dass CDU/SPD mich zum Wählen zwingen, dann wähl ich doch einfach die". 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vermutlich ist viel zu vielen Nichtwählern nicht klar, daß sie durch ihre Nichtwahl dennoch wählen.

Dies muß in deren Köpfen ankommen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hast du dir schonmal überlegt, warum die Leute nicht wählen gehen? Ich z.b. gehe nicht, weil ich der Meinung bin, dass die Wahlen sowieso manipuliert werden, dass es keinen Unterschied macht welche Partei das sagen hat und das hier alles generell keine Demokratie mehr ist. Wäre es eine, hätten wir doch irgendwie was zu sagen z.b. zu ttip, denn den verseuchten und nährstofflosen billigen Monsanto-Amifraß will doch keiner hier haben, Proteste gibt es zu tausenden aber sowas wird einfach ignoriert...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wahlpflicht ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?