Sollte man ein rein aus ästhetischen Gründen störendes Muttermal/Leberfleck weglasern lassen oder aus gesundheitlichen Gründen behalten?

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Das Ergebnis besteht aus 2 Abstimmungen

Das Muttermal nicht entfernen (Einschränkung im Leben) 100%
Das Muttermal entfernen lassen und ein besseres Leben leben (mit Risiko auf Hautkrebs) 0%

6 Antworten

Das Muttermal nicht entfernen (Einschränkung im Leben)

Hey Du.

Trag die Haare und alles Andere so, wie Du dich wohlfühlst. Tue es einfach. In der Öffentlichkeit stehst Du selbst nicht vorm Spiegel.

Dieses Muttermal/ Leberfleck gehört zu deinem Leben, Alltag und Aussehen dazu.

Das bist einfach nur "Du". Unverwechselbar. Unvergleichlich. Unverkennbar.

Wenn dieses Muttermal gutartig ist, lass es so, wie es ist. Mach deine Haare kurz, so, wie sie Dir gefallen. 

Lass Dich nicht von der Oberflächlichkeit der allgemeinen Umgebung irritieren. 

Betrachte dieses offensichtliche Muttermal als "Deins". Hat niemand Anders.

Wenn es keine gesundheitlichen (Hautkrebs etc.) Einschränkungen jemals damit geben wird, dann unterdrücke dich nicht selber, wegen eines Makels, der für Dich nur allein ein "Makel" ist.

Lebe und Liebe so, wie es Dir gut tut. Und weiterhin betrachte dabei auf deinem Lebensweg die Menschen, die tatsächlich einen bösen, nicht mal sichtbaren Makel haben, ohne aber sie zu verurteilen, während Du selbst womöglich ab und an einen dummen Spruch zu hören bekommst.

"Sorge Dich nicht - Lebe"

LG

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Kommentar von Apache2
20.11.2016, 22:53

Ich danke dir für deine nette und herzlich formuliere Antwort. :) Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht das Selbstbewusstsein besitze, als das mir die Meinungen anderer Menschen diesbezüglich nichts ausmachen würden. :/ Es ist wirklich einer der schwierigsten Entscheidungen, die ich jemals zutreffen hatte. Ich finde es ästhetisch einfach nicht toll so und ich weiß nicht, was ich tun soll. Wahrscheinlich werde ich es behalten, aber glücklich werde ich so auch nicht wirklich damit sein :/ Ich danke dir trotzdem!

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Das Muttermal nicht entfernen (Einschränkung im Leben)

Das mit dem Restrisiko teile ich, denn Muttermale mit einem Durchmesser >5mm sind schon etwas auffälliger und sollten daher operativ entfernt werden, wenn es sein muss. Ich persönlich halte nichts von kosmetischen Muttermal-OPs, mir sind schon etliche dysplastische wegen Veränderung weg gemacht worden und es bleiben immer mehr oder weniger sichtbare Narben.

Ich würde es an deiner Stelle belassen und trotzdem die Haare so tragen wie du sie eigentlich haben möchtest, das heißt das Muttermal nicht bewusst verdecken! Ich weiß, das kostet am Anfang etwas Überwindung, aber es wird nicht jeder gleich drauf schauen, denn so etwas Besonderes ist das nun auch nicht.

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Auch beim Lasern kann es zu Vernarbungen kommen. Das ist leider nicht auszuschließen. Wenn der Hautarzt sagt das es keinen Grund zur Sorge gibt also der Leberfleck Gutartig ist, würde ich es nicht riskieren. Aber das wirst du mit Dir selbst ausmachen müssen. Ich kann dir nur eine Empfelung mit geben. Oft findet man etwas an sich störend aber jemand anderes findet es an einem schön. Ich habe ein Leberfleck direkt unterm Kinn ich werde oft gefragt ob ich Schokolade gegessen hätte. Es stört mich schon aber der Arzt sagt es sei gesund und es gäbe keinen Gesundheitlichen Grund diesen entfernen zu lassen. Ich hätte mich dazu entschieden diesen zu Behalten und mein Partner findet gerade diesen “Markel“ sehr niedlich an mir. So lang du mit deiner Entscheidung die du treffen wirst zufrieden bist ist alles gut :) 

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Kommentar von Apache2
20.11.2016, 22:34

Hallo,

ich danke dir für deine liebe und ehrliche Antwort. Ja, wenn es nicht so groß wäre und ich mich nicht so eingeschränkt fühlen würde, wäre es auch okay. Aber ich würde gerne auch mal andere Frisuren tragen und es nicht immer verstecken müssen :/ Ich werde wohl weiter überlegen müssen, denn dem Leberfleck kann ich wirklich nichts abgewinnen. Danke dir trotzdem! :)

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Hab ich auch machen lassen ;)

Es wird vorher geschaut, ob das Mal krebsgefährdet ist. wenn ja, wird es nicht gemacht. Das Restrisiko ist zu vernachlässigen.

Ich warte noch drauf, dass sich die Haut wieder optisch angleicht - das ist es, was mich gerade noch daran stört.

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Kommentar von Apache2
20.11.2016, 22:23

Vielen Dank für deine Antwort. 

Es wurde ja bei mir geschaut, also ein Hautarzt hat sich das angeguckt und er meinte die Wahrscheinlichkeit das es bösartig ist, wäre sehr sehr gering aber ich habe trotzdem Angst, dass gerade bei mir das Restrisiko Realität wird...

War das Lasern denn schmerzfrei und ging es schnell? Ist das Resultat denn bis jetzt gut bei dir?

LG

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ich glaube dir nicht, daß du schon beim Hautarzt warst. Sonst hätte er das Mal untersucht, ob es bösartig ist oder nicht und dir die beste Entfernungsmethode empfohlen.

Daß Narben bleiben beim Wegschneiden, ist Blödsinn. Mir wurden schon verschiedene Sachen vom Hautarzt weggeschnitten und man sicht überhaupt nichts mehr davon.

Natürlich muß man sich auch an die Anweisungen halten, die man nach der OP bekommt.

Wie gesagt, ob das Mal für Hautkrebs prädestiniert ist, sagt dir der Hautarzt bei der Untersuchung SOFORT. Also warst du noch bei keinem.

Ehrlich gesagt kann ich Lügner nicht leiden.

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Kommentar von Apache2
20.11.2016, 22:26

Ich glaube du hast meine Frage auch nicht gelesen und möchtest nur deine Aggressionen an mir auslassen. Er hat es sich angeschaut, aber gesagt, dass er nicht mit 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen kann, ob nicht vielleicht doch bösartige Zellen hinter dem Muttermal vorhanden sind.

Er hat gesagt, dass ich es Rausschneiden lassen kann, was die sicherste Methode wäre, weil man es danach untersuchen kann (was für mich aber nicht in Frage kommt, weil ich einen ästhetischen Fortschritt haben will) oder es lasern lassen kann, wo er mir dann aber für nichts garantieren kann in Sachen Hautkrebs.

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Ich habe mir auch mal ein Muttermal weglasern lassen. Damals auch rein aus Eitelkeit. Hab es auch nie bereut und bin froh es gemacht zu haben. Auch Krebs sollte dir keine Sorgen machen ,denn das was der Arzt entfernt wird eingeschickt und untersucht.

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Kommentar von Apache2
20.11.2016, 22:28

Danke für deine Antwort! :)

Also bei dir wurde wirklich das herausgelaserte Muttermal untersucht? Ich dachte das können die nur bei herausgeschnittenen Muttermalen machen, weil da sozusagen die Zellenstruktur noch intakt ist?

Deine Antwort hat mich jetzt auch ein bisschen beruhigt, ich mache mir einfach soo starke Sorgen, dass ich seit Wochen darüber nachdenken :(

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Kommentar von Knegges78
20.11.2016, 23:22

Bei mir wurde das Muttermal mit dem Skalpell rausgeschnitten und die Wunde wurde zugelasert. Dadurch entsteht halt keine klassische Narbe.

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