Sollte man die Wehrpflicht wieder einführen?

Das Ergebnis basiert auf 27 Abstimmungen

Nein 74%
Ja 26%

10 Antworten

Ja

Ich halte es für sinnvoll, daß jeder junge Mensch für einige Zeit seine Familie verlässt und sich für das Gemeinwohl engagiert.

Für manche wäre das eine einmalige Chance, über den Tellerrand hinaus zu sehen, sich in eine Gemeinschaft einzugliedern und Respekt für bestimmte Berufsgruppen zu erlernen. Insbesondere erschreckt mich, wie aggressiv manche Leute mit Feuerwehrleuten und Sanitätern umgehen, diese in der Ausübung ihrer Aufgaben behindern oder sogar attackieren.

Wenn jemand einige Zeit selbst eine vergleichbaren Tätigkeit ausgeübt hat, geht er oder sie respektvoller mit diesen Menschen um.

Der Dienst macht in meinen Augen nicht nur für Männer Sinn.

Giwalato

So ein Unsinn. Was hat das für einen Sinn junge Menschen zum Töten zu animieren und als Kanonenfutter einzusetzen.

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In der Tat wurde schon bei der Aussetzung der Wehrpflicht das Problem erkannt, dass sich eigene, militäraffine Strukturen herausbilden.

Damals sprach an davon, das zu beobachten und dann zu reagieren.

Das wird hmjetzt hohe Zeit. Der AKK-Vorschlag einer freiwilligen Kurzzeit-Wehrpflicht würde m.E. das Problem noch verschärfen.

Daher sollte man verschärft über eine europäische Armee nachdenken mit starker Durchmischung der Anteile.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelang in Partei und Initiativen tätig
Nein

Für mich wirken die Argumente der Wehrbeauftragten vorgeschoben.

Das einzige Argument für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht wäre für mich wenn sich die Bedrohungslage extrem zum negativen ändert und wir eine deutlich größere Armee bräuchten

Mein Eindruck ist, dass es ggf. auch um das Thema Zivildienst gehen könnte. Kostenlose Arbeiter mag man halt.

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@Basti845

Ich hab mir da noch keine abschließende Meinung gebildet was die tatsächlichen politischen Beweggründe sind das Thema plötzlich politisch wieder aufzugreifen.

Bin mir aber auch sicher dafür findet sich keine Mehrheit

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Nein

Auf garkeinen Fall. Du verschwendest wirklich ein komplettes Jahr und ich, jemand, der sich mit 16 Selbstständig gemacht hat, hätte davon nur Nachteile.

Ja aber die Leute werden dann entwurzelt, denn die Wehrpflich war ein Mittel, sich mit dem Vaterland verbunden zu fühlen. Und wer entwurzelt ist, ist auch vielleicht ein wenig verwirrt im Leben.

Aber es ist nur ein Gegenargument. Er zählt nicht wirklich für mich.

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@Neusucht

Mal ernsthaft, wieso sollte ich mich zu meinem Land verbunden fühlen? Das Land was mit aller Kraft versucht neuen, jungen Unternehmern das Leben schwer zu machen.

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@KELLANVVS

Ja ich kann schon verstehen, was du meinst. Aber dienen zum Beispiel durch die Wehrpflicht kann auch psychologisch angenehm sein, denn man kann sich dann nützlich fühlen.

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@KELLANVVS: Das klingt nach sehr egoistischen Motiven!

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Nein

Ich sehe das als absolute Lose-Lose-Situation. Ein Mensch, der nicht zur Armee möchte wird einem Jahr seines Lebens beraubt, in welchem er sich bereits weiterbilden könnte und so schneller zum Steuerzahler werden würde. Anstatt dessen steht er halbherzig auf einem Übungsplatz, schadet der Moral seiner Kameraden und hält den Betrieb auf. Bei diesem kleinen Manöver verliert die BRD, der Wehrpflichtige und auch die Bundeswehr. Idiotisch, wenn du mich fragst. Wenn einer wirklich zur Bundeswehr will, dann wird er schon von selbst gehen. Und ein motivierter Soldat bringt das System weitaus mehr voran als ein unmotivierter.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Student in den Politik- und Kommunikationswissenschaften

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