Sollte man die Polizei paramilitärisch ausrüsten oder lieber die Bundeswehr im Inland einsetzen?

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18 Antworten

Hi Moin,

vorzugswürdig dürfte es sein, die Bundeswehr in solchen Fällen im Inland einzusetzen.

Dem obliegen jedoch große Hürden. Amtshilfe ist hier nämlich unzureichend. Die einfache Amtshilfe gem. Art. 35 I GG unfasst schließlich nur technisch logistische Hilfe. Nicht hingegen polizeiliche Hilfe. Hoheitliche Befugnisse auszuüben ist von verfassungs wegen hier untersagt. Grund dafür ist, dass die rechtliche Schranke eines jeden Einsatzes der BW im Inland Art. 87a II GG darstellt, welcher den Einsatz der Streitkräfte im Inland unter Verfassungsvorbehalt stellt. Eine ausdrückliche Zulässigkeit ist demnach für einen "Einsatz" (= Verwendung der Streitkräfte als Mittel der vollziehenden Gewalt in einem Eingriffszusammemhang) erforderlich. Art. 35 I GG erfüllt dieses Erfordernis nicht. 

Ein Einsatz zur Terrorabwehr kann sinnvollerweise daher nur im Rahmen des regionalen und überregionalen Katatstrophennotstandes erfolgen, Art. 35 II 2, III 1 GG. Hier sind aber recht hohe Anforderungen zu erfüllen, wie das BVerfG zuletzt in seinem Plenarbeschluss festgestellt hat (BVerfgE 132, 1 und zuvor BVerfgE 115, 118). Einen solchen Fall hat es bislang nicht gegeben.

EIn Beispiel könnte sein: Eine Terrorgruppe sprengt einen Staudamm. Hierdurch kommt es zu Überflutungen und weitflächigen Stromausfällen. Weitrhin greifen andere Gruppierungen zeitgleich die nahegelegenen Städte an. Es kommt zu unkontrollierbaren schießereien und Bombenanschlägen. Die Polizei ist maßlos überfordert. Die Streitkräfte werden angefordert bzw. Eingesetzt.

Hier wäre dann aber problematisch auf welches Recht die Soldaten überhaupt entsprechende Maßnahmen stützen würden. Der Einsatz militärischer Mittel ist auch nicht ganz unproblematisch. Dieser ist nur als ultima ratio zulässig.

Die größeren Probleme liegen damit eher in dem Punkt ob und wie ein solcher Einsatz überhaupt erfolgen kann. Hier besteht durchaus noch klärungsbedarf.

Letztlich wäre es doch schwer erklärbar, weshalb die Bundeswehr in einem Ernstfall nicht helfen könnte. Nebenbei: Anschläge wie Paris sind nicht hinreichend um die Anforderungen der Art. 35 II, III GG zu erfüllen. Relevant hingegen kann ein Renegade Fall oder ein sonstiger Flugzeug Angriff sein.

Viele Grüße, JS

Weder noch, keines von beiden bringt eine Lösung.

Mit Waffen alleine löst man kein Problem, man kann sie nur vor sich her schieben. Ich bin absolut niemand der gegen Waffen bzw. die Bundeswehr ist, allerdings sind Waffen keine dauerhafte Lösung, ganz im Gegenteil, das einzige was man damit erreichen kann ist Unterdrückung.

Die Probleme was den Terror betrifft gehen zu 95% von der Politik aus, die anderen 5% sind "sonstiger Hass". Durch die getroffenen Entscheidungen unserer Politik hat sich die Gefahr des Terrors in Deutschland erhöht. Das unsere tolle Frau Merkel die Grenzen unkontrolliert geöffnet hat ist bei diesem Problem ganz und gar nicht hilfreich. 

Wenn man der Gefahr des Terrors entgegenwirken möchte muss unsere Politik umdenken, das wiederum könnte den Eindruck entstehen lassen wir hätten eine "rechte" Führung und was dieses Thema betrifft sind wir in Deutschland als Volk sowieso schon stark gespalten und drücken uns bei diesem Thema selbst (idiotischer weise) weiter in ein Loch.

Verhindern lassen wird sich der Terror nicht zu 100%, man muss aber auch sagen das unsere Polizeikräfte (alles was dazu gehört) wirklich gute Arbeit leistet was die Terrorbekämpfung betrifft. Betrachtet man andere Länder (wie Frankreich) erkennt man das wir in Deutschland eine eher geringe Gefahr haben was Anschläge betrifft, das liegt aber auch stark an der Arbeit die unsere Polizei erledigt.

Mit Waffen kann man Probleme lösen. Wenn jemand durch die Fußgängerzone geht und Menschen ersticht, ist das Problem mit einem Kopfschuss schnell erledigt.

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@Moin28

... mit einem Kopfschuss schnell erledigt

Allerdings nur unter der Voraussetzung, daß ein entsprechend ausgebildeter Schütze vor Ort ist, sich in geeigneter Stellung befindet, freies Schußfeld hat usw.

Deine Vorstellung ist vollkommen unausgegoren, um nicht den Ausdruck "naiv" bemühen zu müssen.

Mit Waffen kann man Probleme lösen.

Und genauso kann man mit Waffen neue Probleme schaffen. Nur weil es vorne "peng" macht, bedeutet das keineswegs, daß dadurch ein Problem gelöst werden würde. Eine Situation - ja, die könnte man eventuell beenden - Probleme jedoch nicht.

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Das sind dann Sachen der Definition. Was ist also ein Problem und was eine Situation.

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@Moin28

Mal angenommen es läuft tatsächlich jemand mit gezogener Waffe durch die Innenstadt und schießt auf Menschen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das ein entsprechender Schütze vor Ort ist der das auch so erledigen könnte und auf welcher Gesetzesgrundlage könnte der Schütze den Attentäter per Kopfschuss hinrichten?

Wie leben in einem Rechtsstaat im dem man nicht einfach entscheiden kann jemanden per Kopfschuss aus zu schalten. In einer solchen Situation darf nur tödliche Gewalt angewandt werden wenn kein Möglichkeit besteht das Ziel zu stoppen. Im Bedarfsfall darf von seiten der Polizei natürlich tödliche Gewalt angewandt werden, allerdings entscheidet der Schütze das selten selbst sondern erhält die Freigabe dazu. 

Man kann den moralischen Standpunkt hinterfragen ob es gerecht ist den Attentäter zu durch einen tödlichen Schuss zu stoppen um weitere Opfer zu vermeiden, andererseits muss man sich überlegen wohin wir kämen wenn jeder Polizist frei entscheidet wann er schießt und wann nicht. Wir bekommen hier und da Informationen wie das in Amerika gehandhabt wird, in Deutschland möchte ich das nicht haben.

Du schreibst es ist Sache der Definition, aber wie entsteht eine Situation und wie ein Problem? Entsteht das Problem aus der Situation oder entsteht die Situation aus dem Problem? Mit tödlicher Gewalt kannst du vielleicht die eine "Schlacht" gewinnen, den "Krieg" allerdings deshalb noch lange nicht beenden. Wie wir anhand des Beispiels von Amerika sehen können entsteht durch Waffengewalt ein Problem welches keines Falls mit Waffen gelöst werden kann, ganz im Gegenteil, das heizt alles nur weiter an.

Ich bin absolut kein Gegner der Polizei oder der Bundeswehr, dennoch bin ich der Überzeugung das man durch Waffengewalt mehr Probleme schafft als lösen kann. Als Beispiel: Du erschießt einen Terroristen und schaltest damit gesehen eine Waffe aus. Dieser Terrorist hat allerdings noch zwei richtig gute Freunde die den Tod ihres Kumpels rächen wollen, somit hast du zwei weitere Waffen im "Spiel". Tötest du diese beiden kommen die Freunde von denen hinterher. Das ist ein Teufelskreis der sich nicht schließen lässt.

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Natürlich entstehen neue Probleme durch das Eliminieren von Terroristen, aber es ist meiner Meinung nach die einzige Option. Man sollte mit diesen Leuten nicht verhandeln.

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Die Polizei (NRW) ist mit Westen ausgestattet, die Beschuss von AK47 standhalten, und hat in jedem Auto eine MP5 mit Zielhilfe. Zzgl der ohnehin vorhandenen Pistolen. Dazu gibt es neuerdings spezielle Schulungen und Einsatzkonzepte, um terroristischen Amoklagen wie in Paris begegnen zu können. Und ich rede nicht von Spezialeinheiten, sondern vom normalen Wachdienst. Der ist ohnehin im Boot, weil es sich im Falle eines Anschlags schlicht verbietet, auf Spezialkräfte, Bundeswehr oder wen-auch-immer zu warten - - der Anschlag geschieht jetzt und nur der Wachdienst hat die Möglichkeit, schnell vor Ort zu sein. Die ganze Diskussion um Bundeswehr geht schon allein deswegen an der Realität vorbei, sein die nächste Kaserne mindestens eine Autostunde entfernt ist! Unter den Voraussetzungen nach der Bundeswehr zu rufen, zeugt von großer Lebensferne... 

Weder das Eine noch das Andere wird ein entschlossenes Selbstmord-Attentat mit Sprengstoffgürtel verhindern können. Ob ein Polizist mit Pistole oder ein Soldat mit Granatwerfer als Wachposten eingeteilt ist hat keinen Einfluß darauf, ob man einen Attentäter erkennt oder nicht. Und die Ermittlungsarbeit, welche zur Gefahrenabwehr im Vorfeld zu erledigen ist, wird dadurch auch weder erleichtert noch erschwert. Also eine vollkommen überflüssige Überlegung, denn sie ist nicht problemorientiert.

Eher Trollorientiert. Es gibt hier ne Menge waffennärrische und kriegslüsterne Trolle. Jetzt wünschen sie uns schon Krieg im Zivillleben...

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Ich finde etwas mehr Militarismus würde Deutschland sehr gut tun.

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@Moin28

Ich finde, etwas mehr Hirn würde dem einen oder anderen auch ganz gut tun.

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Sieg

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@Moin28

Krank. Geh woanders hetzen und trollen.

Gibt bestimmt so Nazi-Foren oder vielleich treicht auch ein AfD-Forum oder eine Reichbürgerpostille oder sowas in der Art.

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@Bitterkraut

wie wäre es mit Kreuz.net :)

da soll der beitritt daran gebunden sein dass der eigene IQ 58 nicht überschreitet :)

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Hoffentlich

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Zur Abwehr von Terroristen ist in der Regel im Innland die Polizei zuständig. Es gibt ja bestimmte Einheiten wie die GSG9, SEK, BFE die dafür ausgebildet werden. Die Bundeswehr darf im Inland nur bei Katastrophen eingesetzt werden. Soll aber geändert werden. Hoffe ich konnte dir helfen.

Gute Idee.

Wenn an jeder Kreuzung ein Panzer stehen würde, wäre das schon sehr gut. Am besten sollte der Panzer dann auch jedes vorbeifahrende Auto präventiv schon mal aufs Korn nehmen, damit man im Ernstfall auch schnell reagieren und schießen kann. So macht die nächste Urlaubsfahrt auch sicher Spaß, wenn man von diversen Panzerabschußrohren verfolgt wird...

Die Polizei standardmäßig mit schweren Kalibern auszustatten wäre zusätzlich auch gut. Dadurch wird die Waffenindustrie gefördert, denn organisierte Kriminalität müsste dementsprechend auch aufrüsten um dem noch was entgegenzusetzen. Eine Schießere in der Innenstadt wegen Drogenrevieren könnte dann aber hohe Kollateralschäde mit sich bringen... und die Innenstadt würde schnell wie Bagdad aussehen.

Außerdem würde sich die Rechtsordnung im Innland noch stärker durchsetzen, weil sich bestimmt keiner mehr traut über eine rote Ampel zu fahren, wenn Polizisten wie in Syrien mit einem Mini-Gun-Jeep um die Ecke kommen könnten.

Diverse afrikanische Länder, die von Militärdiktatoren regierten werden, machen das ja bereits erfolgreich vor. Deutschland sollte dabei nicht den Anschluss verlieren!

rieche ich da Sarkasmus im Angesicht des Trolls :))))))

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@Bitterkraut

Na ich weiss nicht

Besser mit nem BTR drauf feuern

das soll günstiger sein und die Munition soll sich angeblich steuerlich absetzen lassen :)

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Auf die Fresse!

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Giftgas?

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Weden noch. Die Polizei ist was Waffen und Spezialeinheiten angeht, ausreichend ausgerüstet, um dem Terrorismus zu begegnen. Die Bundeswehr hingegen ist für Polizeieinsätze im Inland weder ausgerüstet noch ausgebildet.

Das Thema Terrorismus ist in Deutschland nicht neu. Warum sollte man plötzlich die Strukturen in Frage stellen?

ab und zu bedarf es halt eines kleinen Umbaus. in diesem Fall sehe allerdings auch ich die aktuelleRegelung recht positiv, auch wenn man technisch sehr wohl auch Soldaten einsetzen koennte. welche Ausrustung soll da denn fehlen?

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@NiklasDu

Die Bundeswehr ist mit Kriegswaffen ausgestattet. Ein Krieg ist etwas anderes, als die Strafverfolgung. Oder was willst du mit Panzern, Maschinengewehren und Granatwerfern im Kampf gegen Terroristen? Dasselbe gilt für die Ausbildung. Ein Soldat ist nicht dazu ausgebildet, Täter zu entwaffnen oder zu verhaften. Und schon gar nicht für Einsätze in deutschen Städten.

Aber das ust auch alles nicht erforderlich. Die Polizei kommt gut zurecht.

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Terroristen müssen mit Kriegswaffen bekämpft werden, weil sie selber damit ausgestattet sind. Bei den Anschlägen auf Charlie Hebdo wurden russische Sturmgewehre genutzt. Solche Waffen hat die Polizei in Deutschland nicht, weshalb ich frage, ob man die Polizei aufrüsten sollte oder lieber die Bundeswehr zur Bekämpfung von Terror nutzen sollte, um sich die Aufrüstung der Polizei zu sparen.

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Die Polizei hat die erforderlichen Mittel gegen Anschläge wirken zu können. Meistens passieren solche ohne Vorahnung, sodass ein Militär auch nichts mehr abwenden kann!

Es gibt Sonderkräfte die im Inland und speziell bei terroristischen Angriffen eingreifen dürfen und den Anforderungen entsprechend ausgestattet sind (GSG9, SEK, MEK). Die Bundeswehr darf im Inland unter bestimmten Voraussetzungen Amtshilfe leisten (z.B. mit Aufklärungsausrüstung aushelfen).

Ich könnte mich jetzt keines terroristischen Anschlages erinnern, in dem der Einsatz von Kampfpanzern, Jagdflugzeugen oder Artillerie die Situation entscheidend verbessert hätte.

Eine präzise Artillerie wie es die Deutsche ist, wäre eine hilfreiche Waffe, obwohl natürlich die Infanterie die Königin aller Gattungen ist.

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@GanMar

Die hätten die Situation bei den Anschlägen in Paris auf jeden Fall gerettet.

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@Mojoi

Aber nur, wenn sie schon vor den Terroristen vor Ort gewesen wären und wenn sie ein Foto von denen gehabt hätten, um sie von Zivilistn zu unterscheiden. Red nicht so einen Unsinn. Außerdem hat Frankreich Soldaten auf der Straße, Belgien ebenso,

 - und? Hats geholfen?

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Ja die U-Boot-Männer waren in Masse weniger Leute, weswegen sie wenig Beachtung bekamen, obwohl sie auf und unter dem Meer Großes für das heilige Vaterland leisteten.

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Wer weiss was ohne die Soldaten dort passiert wäre.

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Ja, es gibt Sonderkräfte, die bei terroristischen Angriffen einschreiten dürfen, richtig. 

Man erkennt sie am Aufdruck "Polizei". 

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@hoexteraner

Was ist an der Polizei "Sonder"? Und was wären dann "normale" Einsatzkräfte?

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Ich denke,eine Trennung von normaler Polizeiarbeit ist wichtig.Da es in speziellen Fällen nur darum gehen kann,Terroristen zu beschatten,aufzuspüren,bzw.unmittelbar vor einem Anschlag,einer Zündung zuvorzukommen und den Terrorist auszuschalten,müsste dies die BW mit übernehmen.Leider wird man hier so lange rumlavieren,bis die Schläfergruppen Fakten schaffen.Die Einschläge kommen näher,ein grundlegender Politikwechsel ( Schweden,Ungarn) ist noch immer nicht in Sicht.Ich frage mich,wie ein Geringverdiener seine Zahnarztrechnung bezahlt,während hunderttausende sich hier kostenlos sanieren.^^

Die Bundeswerh ist ja soo gut im Beschatten und Aufspüren, das ist ja deren Kernkompetenz... Oh, mann...

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@Bitterkraut

Die haben leider gar keine Kompetenzen mehr.^^ Noch weniger materiell,wie personell.Da muß man nicht nur die Ausbildungen anpassen,die Dienstvorschriften anpassen und überwachen,sondern auch andere Politiker einsetzen.Wegen welcher Lappalie trat Scharping noch zurück?!^^

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Ich denke der Bund hätte die Kompetenz Terroristen mit der Waffe niederzustrecken.

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@Moin28

Ja so einfach ist das aber nicht.Es wäre schon ein ganz anderes Aufgabengebiet,besondere Anforderungen in jeglicher Hinsicht.Auch die rechtliche Seite,nicht nur die GG Änderung,macht einen Einsatz im Inneren erst möglich.Und was passiert,wenn ein Jugendlicher sowas nachahmt,einen Sprengstoffgürtel aus Pappmaschee trägt,und im Stadion erschossen würde? 

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Ganz früher hatte unser Vaterland eine sehr effektive Truppe...

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@Moin28

Meinst damit Preußen,oder etwa das 3.Reich,oder einfach nur die "gute alte Zeit" die 60er-70er Jahre?

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Dann hat der Jugendliche es verdient.

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Ja, todsicher, wer mit einer Attrape eines Sprengstoffgürtels in ein Stadion geht legt es darauf an eliminiert zu werden. Ich meine hauptsächlich Preußen, allerdings kann ich nicht verleugnen, dass die Wehrmacht ihren Zweck erfüllt hat.

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@Moin28

Ok,und wenn es ein Kind wäre? Na ja die saubere Wehrmacht ist inzwischen widerlegt.Ich hoffe Du meinst es positiv...einfach als Soldatenpflicht und Soldatenehre und den entsprechenden militärischen Führern.Die Teilzeit / Spieltruppe UvdL wird schon international verlacht und wir merken das gar nicht.^^

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Die Bundeswehr muss wieder schlagkräftiger werden!

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Deine Rechtslastigkeit befriedigt lediglich d/einen Sicherheitswahn bei dir und Jenen, die a bisserl paranoid drauf sind.

Terrorismus wird man kaum mit mehr "aktiven" Beamten -sag ich mal- bekämpfen können. Denn der kleine Osama lässt sich ja von mehr Beamten auf der Straßen nicht hindern, den Knopf an seiner Jacke zu drücken. Aber Beamten, die "passiv" -sag ich mal wieder- beschäftigt sind, dh die Fälle vom Sessel aus bearbeiten, könnten schneller auf neue Verdächtige reagieren, weil es mehr Leute gibt, die die bürokratischen Aktenberge abarbeiten.

Insgesamt ist das Komzept Abbau Bundeswehr, Aufbau von Polizei/Sonderkommandos im Innland nicht schlecht. Das würde auch einiges an Kosten sparen.

Seit Costa Rica seine Armee komplett abgeschafft hat, ist genug Geld da, um das komplette Bildungs- und Gesundheitssystem kostenlos für alle Saatsbürger anzubieten. Ein ähnlicher Abbau fände ich auch nicht schlecht.

Wir brauchen Armee und Polizei.

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@Moin28

Polizei stimme ich zu, solange du die richtigen Bundesländer meinst. Aber Armee? Wozu? Nimms mir nicht übel, aber du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass wir in Afghanistan waren, weil die dort Brunnen bauen und Schulen beschützen.

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Was sind denn die "richtigen" Bundesländer. Die Armee muss für die Verteidigung des Vaterlandes vorhanden sein. In Afghanistan ist die Bundeswehr, weil unsere politische Führung den Alliierten USA nicht verärgern will.

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@Moin28

Mit richtige Bundesländer will ich niemanden bevorzugen, aber es gibt halt Bundesländer -meist die neuen- in denen es überdurchschnittlich viele Beamten je Bevölkerung gibt. Diese Ungleichheit muss man ausgleichen.

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Auf die Idee das könnte Terrorangriffe verhindern kann man auch nur im Kindergarten kommen wenn die Betreuer beim Eis essen sind. Willst du jedem Deppen der mit einem Lieferwagen falsch abbiegt mit Handgranaten bewerfen?

Ich sehe in keiner der beiden Optionen einen effektiven Weg, den Terrorismus besser zu bekämpfen.

Weder noch. 

Denkst du, Militär kann Einzeltäter abwehren? Mit Panzern vieleicht? So, wie in Afghanistan, als eine Autobombe mitten im Diplomatenviertel explodiert ist? Sorry, aber deine Idee ist weit an der Realität vorbei.

Es geht um ein Szenario wie bei den Anschlägen in Paris mit 130 Toten. Gegen militärisch versierte Angreifer mit Langwaffen kann sich der deutsche Staat im Moment nicht verteidigen.

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Da frage ich mich wie du drauf kommst, das ein Soldat zwangsläufig in einem Panzer sitzen muss?

Die Ausbildung haben die Soldaten auf jeden Fall. Wenn nicht dann könnten die entsprechend geschult werden.

Wenn sie dann noch mit den richtigen Waffen ausgestattet werden, können sie sehr wichtige Aufgaben übernehmen.

Ich finde rechtlich sollte das in dem Fall möglich sein, das im Notfall das Militär auch im Inland eingesetzt werden kann.

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@t2btiger

Was kann ein Soldat in der Öffentlichkeit, außer Eindruck zu machen? Was kann ein Soldat, was ein Polizist nicht kann? 

Ehrlich, die Idee ist albern, hilflos und von Unkenntnis geprägt.

In Paris hätten die in die Menge schießen müssen, um die Attentäter zu treffen und das in Nullzeit. Bitte überleg, was du redest. 

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In Paris hätte er auf die muslimischen Terroristen schießen müssen. Für das töten von Menschen ist die Bundeswehr ausgebildet. Wenn laut Ihnen Militär die falsche Wahl ist, könnte man auch die Polizei aufrüsten. Ich bin auch davon überzeugt, dass es juristisch möglich sein sollte, die Bundeswehr im Inland einzusetzen, wenn die gewählte Regierung dies für notwendig erachtet.

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Ich finde die Polizei mehr bewaffnen

Die sind schon sehr gut bewaffnet. Das ist nicht das Problem. Und was hilft die Bewaffnung, wenn ein LKW in eine Menschenmenge rast? Da muß die Polizei erst mal vor Ort kommen.

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Da würde eine Panzerfaust helfen.

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@Moin28

Klar, geh spielen, kannst ja im Sandkasten solche Szenarien aufbauen, in der Realität ist das Unsinn.

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@Moin28

Gute Idee. Statten wir jeden Fahrkartenkontrolleur mit einer Panzerfaust und einem MG3 aus. Ist nur minimal sperrig.

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Es geht darum, wie man sich gegen einen LKW verteidigen soll, der in eine Menschenmenge rast. Mit Kleinkaliber kommt man da nicht weit.

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@Moin28

Aber du hast Recht! Der gemeine, mitteleuropäische Wald- und Wiesen-LKW fällt besonders im Sommer gerne Menschenmassen an. Schuld ist da sDschihad-Gen...

Eh Typ, wenn da einer mit nem LKW kommt, wirst du den wohl kaum mit ner Panzerschreck...will sagen... LKWschreck zum Halten bringen, selbst wenn du schießen könntest.

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Vergleichen wir die durschnittliche Ausrüstung eines Polizisten in Amerika und in Deutschland werden wir mit Leichtigkeit erkennen können das sich die Ausrüstung bei weitem unterscheidet

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@Kohlweg

werden wir mit Leichtigkeit erkennen können das sich die Ausrüstung bei weitem unterscheidet

Und? Hat der Unterschied in der Ausrüstung die Quote der Gewalttaten in den USA deutlich unter deutsches Niveau gesenkt?

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Ich gebe moin28 komplett recht

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Danke

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Dann stell dir mal vor wie viele Polizisten in Amerika ohne dieser Ausrüstung mehr sterben würden

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@Kohlweg

Deutlich weniger. Denn nun läuft jeder dritte Polizist mit einem Sturmgewehr herum und glaubt, bei terroristischen Angriffen mitmischen zu können, ohne dafür ausgebildet zu sein.

Anstatt sich zurückzuhalten und auf den Einsatz der Spezialeinheiten zu warten, die wissen, was sie tun.

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Die Realität ist leider viel mehr da sonst teilweise normale bürger oder vor allem terroristen besser bewaffnet wären als die Polizei

Wer glaubst du kann sich besser verteidigen
Ein Polizist mit einem hochkalibrigen sturmgewehr oder ein polizist mit eine faustfeuerwaffe

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Ich mit einem Klappmesser

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Wie wäre es mit einer Lockerung des Waffenrechts? Allahu... pew pew pew.

Weder - noch.

Gruß, earnest

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