Sollte man die Flüchtlinge aufnehmen?

22 Antworten

"Sollte man jeden aufnehmen?"

Nein. Ich bin für ein bewusstes Aufnehmen, aber nicht ein Aufnehmen von jeder Person die anklopft. Wir können darüber reden wenn wirklich ein Sicherheitsrisiko besteht (Afghanistan z.B.), aber dann muss Europa sich auf eine Verteilung einigen. Syren ist meiner Erinnerung nach wieder als sicher eingestuft, also nein. (mir ist selbstverständlich klar dass Syrien in Trümmern liegt und dass das kein Zuckerschlecken für die Leute vor Ort ist sich wirklich wieder ein Zuhause zu schaffen. Aber das Leben ist nun mal manchmal auch kein Ponyhof)

Ich persönlich denke Deutschland hat das einfach nicht unter Kontrolle (die Aufnahme, die Kontrollen, Identitätschecks, Unterbringungen, Versorgungen, mangelnde intregrationsmöglichkeiten (auch Integrationsunwillige), keine klaren Abschiebeprozesse und tralala. Das ist doch jetzt schon ein Chaos)

Es gibt diese klaren Gesetzesmaßigkeiten...keine Ahnung wie die Leute immer auf so einen Unfug kommen. Das Problem bezüglich der Verlangsamung des System ist auf unser Rechtssystem zurückzuführen. Sprich jeder Asylbewerber kann eine Neuprüfung der Sachlage fordern. Das kostet Zeit und somit auch Geld.

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Deine Einwände sind berechtigt.

Hier in Wiesbaden (Hessen) ist z.B die Kriminalitätsrate seit der großen Flüchtlingswelle vor einigen Jahren stark angestiegen. Mindestens einmal im Monat wird jemand abgestochen. Ich bin zwar der letzte, der auf Vorurteile steht und alle Flüchtlinge in einen Topf werfen würde, Tatsache ist aber, dass es sich beim Täter jedes mal um einen "Südländer" gehandelt hat 🤷🏻‍♂️

Meiner Meinung nach sollte Deutschland, zumindest für eine längere Zeit, gar keine Flüchtlinge aus diesen Regionen mehr aufnehmen bzw. ein ähnliches "Einreise-Modell" wie die USA einführen (evtl. sogar auf EU-Ebene) und wie von dir erwähnt, eher aktiv die Ursachen bekämpfen.

Ein Einwanderungsgesetz ist schon beschlossen, demnach kann jeder kommen, der auch minderwertige Quali hat, heißt es wird so weiter gehen. Jeder kann sich da niederlassen wo er will.

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Ich kann dich schon verstehen. Keiner im Land brüllt Halleluja, wenn Flüchtlinge an der Grenze stehen. Das tun die Linken, die Grünen, die Sozis und die Christlichen nicht und am wenigsten die rechten Schreihälse. Aber es gibt grundsätzliche Werte, die nennen sich allgemein Menschlichkeit oder Empathie, Hilfsbereitschaft, soziale Verantwortung, Ethik, Moral oder sonst wie. Diese Werte müssen unser Handeln diktieren. Und deshalb sind wir gezwungen, Menschen, die in ihrer Not vor Verfolgung, Tod oder wirtschaftlicher Not ihre Heimat verlassen, im Rahmen unserer Möglichkeiten Hilfe zukommen zu lassen. Man mag über die Begleitumstände, die damit verbundenen Probleme durchaus diskutieren, das ist völlig in Ordnung. Aber das Prinzip "Menschlichkeit" stelle ich persönlich nicht zur Disposition. Abgesehen davon haben wir eine gewisse Mitschuld für deren Lage, und sind somit verpflichtet diesen Menschen ein Ort der Sicherheit und Zuflucht zu sein.

Laut der Quelle, die ich hier gelesen habe, sind es 300 Leute.

Verglichen mit der Anzahl Leute, die vor einigen Jahren kamen, kaum ein Grund zu großer Besorgnis. Allerdings sollte man die Türkei an ihre Verpflichtungen erinnern (und es sind da ja auch Gelder geflossen).

https://www.focus.de/politik/ausland/zahlreiche-syrer-auf-der-flucht-tuerkei-will-idlib-fluechtlinge-nicht-aufhalten-das-ist-erdogans-kalkuel-hinter-dem-manoever_id_11715893.html

Nein ich finde jetzt sollten die Länder mal nehmen müssen die 2015 gut davon gekommen sind.Nicht immer nur alles für Deutschland.Irgendwan muss auch mal gut sein.Alles hat Grenzen.

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