Sollte man die Europäische Union dreiteilen?

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Kein guter Lösungsansatz, weil... 66%
Teils/ Teils, weil.. 16%
Ein guter Lösungsansatz 16%

6 Antworten

Teils/ Teils, weil..

Auf den ersten Blick, das heißt ohne lange darüber nachgedacht zu haben, klingt die Idee ganz hübsch. Ich schätze allerdings, dass sich eine ganze Reihe praktischer, insbesondere auch juristischer Schwierigkeiten ergeben werden, die wohl mittelfristig nicht zu lösen sind. Das trifft v.a. auf den ersten Teil zu:

1. Ich halte es derzeit für einigermaßen illusorisch, dass eine einheitliche Verfassung gefunden werden kann. Außerdem müsste man sich fragen, auf welche Weise diese eigentlich ratifiziert wird, also wer darüber entscheidet, ob die Verfassung angenommen wird oder nicht. Und zusätzlich müsste auch noch gewährleistet sein, dass das völkerrechtlich alles i.O. ist.

2. Das einheitliche Steuersystem sehe ich auch noch nicht. Dazu gibt es da einfach zu krasse Unterschiede und zudem gibt es Länder wie Luxemburg, die sicherlich nicht gerne ihr Steuersystem aufgeben würden, weil sie durch dieses massiv profitieren.

3. Du sagst dann weiter unten, wenn ich das richtig verstehe, dass jedem Land auch in dem Kern-Teil seine eigene politische und ökonomische Entwicklung erhalten bleiben soll. Wenn das alles aber unter einer Regierung, einer Verfassung, einem Finanzminister, einem Steuersystem etc. ablaufen würde, dann sehe ich nicht, wie dort eine eigene politische und ökonomische Entwicklung stattfinden soll. (Wobei das freilich nicht heißen muss, dass das zwangsläufig schlecht ist. An die Bewertung der öknomischen Folgen wage ich mich nicht heran; obwohl (oder gerade vielleicht weil) ich Ökonomik studiert hab. Das wird abgefahren komplex).

4. Es gibt, auch in dem Kernteil Europas, viel zu viele EU-Kritiker. Ich glaube, dass eine Lösung, wie du sie vorschlägst, auf soviel Gegenwehr aus der Bevölkerung stoßen würde, dass sie politisch nicht durchsetzbar ist. Das zeigt sich ja gerade am Brexit, dem Erfolg der AfD, dem Rechtsruck in Holland und Polen, Abspaltungsgedanken in Katalonien usw. usf.

Das sind vier Probleme, die mir jetzt gerade so einfallen. Vermutlich gibt es noch mehr. 

Ich stimme also mit Teils/Teils ab. Denn die Idee finde ich gut, bezweifle aber, dass sie sich in der näheren Zukunft praktisch durchsetzen lässt.

Kein guter Lösungsansatz, weil...

Der Nationalstaat ist die gegebene Verfassungswirklichkeit in Europa. Welche Vorteile in Überstaat bieten könnte erschließt sich nicht.

Zudem ist mit reiner Wirtschaftshörigkeit kein Staat zu machen.

Kein guter Lösungsansatz, weil...

das viel zu kompliziert wäre. Es ist ja schon jetzt so kompliziert, dass es kaum funktioniert. Ein europäischer Superstaat wäre zudem eine Entmachtung des deutschen Souveräns und damit verfassungswidrig. Die EU läuft letztlich auf "Deutschland zahlt" hinaus. Das noch mit Eurobonds verschärfen zu wollen, zeugt von einem ungeahnten Maß an Masochismus wenn nicht gar Hass auf das eigene Land.

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