Sollte man die Ernährung bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung umstellen?

5 Antworten

Ich hatte mal chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung. Ich hatte zwar Appetit, aber oft wurde mir vor dem vollen Teller dann schlecht. Ich bekam vom Arzt Enzyme (z.B. Pankreoflat, Wobenzym) und außerdem habe ich auf Anraten des Arztes über ein Jahr lang vegetarisch gelebt. Alkohol hatte ich vorher schon jahrelang gemieden, weil mir sehr schlecht davon wurde (womöglich ein frühes Anzeichen?). Anfangs nahm ich rapide 10 kg ab (gar nicht so schwer, wenn man nur trocken Brot verträgt...). Dann halfen Diät und Enzyme. Irgendwann begann ich wieder Fleisch zu essen und auch die Enzyme "auszuschleichen". Nach ein paar Jahren waren die Werte wieder in Ordnung (anläßlich eines Gesundheitschecks mal getestet) und sogar Alkohol in Maßen ist kein Problem mehr. Bei einer akuten Bauspeicheldrüsenentzündung ist man krankenhausreif und ernsthaft am Rande des Todes, die chronische Form kann je nach Schwere der Erkrankung kaum bemerkbar sein. Man "verträgt" dann halt nicht alles... Warum sollte man so was erfinden? Man wird ja mit einer kranken Pankreas nicht interessanter, oder?

Bist Du sicher, dass Du das hast? Da kommen meiner Information nach nur zwei Gründe in Betracht: 1. alkoholbedingt 2. gallenbedingt. Und wenn Deine Bauchspeicheldrüse mal entzündet ist, dann macht Dir überhaupt nichts mehr im Leben Spaß, das weiß ich aus eigener Erfahrung, und außerdem bist Du dringend krankenhausreif, wo sie schon für Deine Diät - anfangs Nulldiät - sorgen... Also, ich wünsche Dir, dass es doch was anderes ist....

Nein, ich habe das nicht, aber ein Bekannter von uns...er ist aber daheim..keine Ahnung ob das wirklich wahr ist... kommt mir schon ein wenig komisch vor...weil er keine Änderung vornimmt und ihm auch weiterhin alles zu schmecken scheint..er sollte wegen etwas anderes operiert werden und bei seinem Blutbild hätte man das festgestellt....aber er wurde entlassen...alles etwas komisch.

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Der ARzt wird dir sagen, was zu tun ist. Meistens einige Tage völliger Nahrungsverzicht, dann langsam aufbauen mit Zwieback, Tee, Schleimsuppe. Wichtig: kein Fett, Alkohl ist strengstens untersagt. Als Dauerernährung wird empfohlen, mehrere kleine Mahlzeite, fettarm, wenig Vollkornprodukte, da diese schwer verdaulich sind. Grundsätzlcich gilt: was der patient verträgt, darf er auch essen, in kleinen Portionen und Fett nur in Maßen.

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