Sollte man dem Paul-Ehrlich-Institut noch vertrauen?

 - (Deutschland, Vertrauen)

Das Ergebnis basiert auf 11 Abstimmungen

Nein, dieses Gelaber nervt nur noch 64%
Ja, wem soll man sonst glauben 36%

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, dieses Gelaber nervt nur noch

Guten Morgen

Allgemein halte ich die Impfung für falsch ich habe sie zwar gemacht mit einer 50/50 Changce aber auch nur wegen meinem Beruf. Wer es machen will soll es tun und wer es nicht will lässt es halt. Die Glaubwürdigkeit des Paul-Ehrlich-Institut halte ich für gering.

Einen schönen Tag und alles gute.

LG das ToxTeam

Ja, wem soll man sonst glauben

Zum einen erweitern die vom PEI die Infos einfach nur immer mehr entsprechend dem aktuellen Kenntnisstand und zum anderen steht da quasi trotzdem immer noch das gleiche, nur unterschiedlich detailliert.

Zur Verdeutlichung hier mal ein Vergleich mit Infos bzgl. Verhüten mit Kondom:

"Ein Kondom hilft vor einer Schwangerschaft zu schützen."

"Ein Kondom hilft auch an besonders fruchtbaren Tagen davor, eine Schwangerschaft zu verhindern."

"Kondome sind bei korrektem Einsatz dazu geeignet die Wahrscheinlichkeit eine Schwangerschaft zu vermindern, sowie zudem vor Geschlechtskrankheiten zu schützen. Wir halten daher dessen Nutzung zur Verhütung für angebracht."

Alle Infos sind korrekt, obwohl wir ja trotzdem wissen, dass ein Kondom keine 100%ige Garantie liefert, nicht schwanger zu werden. Der Info-Verlauf und die immer präziser werdenden Inhalte sind daher auch vergleichbar. Und die erste Beschreibung passt immer noch genauso wie die letzte, sie ist nur weniger detailliert.

P.S.: Es handelt sich bei den zitierten Texten übrigens um vom PEI ermittelte Erkenntnisse, nicht um "Versprechen".

ähm ne, da steht nicht im Ansatz das gleiche.

Ersteres bedeutet das die Impfstoffe vor einer Infektion schützen.

Beim 2ten steht das die Impfstoffe for einem schweren Verlauf einer Infektion schützen.

Das erste bedeutet du kannst dich nicht infizieren (was übrigens auch am 15ten August unsinn war) - das zweite bedeutet du kannst dich infizieren aber schützt dich vor einem schweren Verlauf. Das letzte kann man wegen "indizieren" missverstehen, im Medizinischen Sinne wäre das korrekt und - mehr oder weniger das gleiche bedeuten wie das zweite Zitat - klingt in dem Zusammenhang aber witzig weil es aufgrund eben dieses Wortes für viele weniger Nützlich erscheint als noch vom 7ten September, dadurch entsteht der Eindruck es wäre immer eine Abwertung des Impfstoffes.

Zu deinen Beispiel:

Wenn Paul im Kindergarten "Ein Kondom hilft vor einer Schwangerschaft zu schützen." raushaut - dann ist das ok. Von einem Paul Ehrlich Institut erwartet man MINDESTENS "Kondome sind bei korrektem Einsatz dazu geeignet die Wahrscheinlichkeit eine Schwangerschaft zu vermindern, sowie zudem vor Geschlechtskrankheiten zu schützen. Wir halten daher dessen Nutzung zur Verhütung für angebracht."

Es ist relevant ob etwas schützt, oder vll schützt, oder oder. Das ist nicht alles das gleiche.

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Ja, wem soll man sonst glauben
Die Informationen ändern sich ständig

Das ist sehr gut.

Das beweist doch, dass es immer wieder neue Erkenntnisse, Ergebnisse und Erfahrungen gibt.

Auch Ergebnisse von sogenannten Langzeitstudien müssen ja auch Einfluss auf bisherige Erkenntnisse haben, sonst wären sie überflüssig. Aber viele sind ja der Überzeugung, dass die sogenannten Langzeitstudien sehr wichtig sind.

Es wäre demnach dumm und falsch, wie ein stures kleines Kind auf seiner Meinung zu beharren und kein Millimeter davon abzuweichen, auch dann nicht, wenn es neue Erkenntnisse gibt.

Vor langer Zeit glaubten viele, die Erde sei eine Scheibe, bis eine neue Erkenntnis bewies, dass die Erde eine Kugel ist. Schließlich erkennte man, dass das geozentrische Weltbild falsch ist. Hätte man sich nicht weiterentwickelt und neue Beobachtungen völlig ignoriert, würde man also heute noch denken, die Erde sei eine Scheibe.

Seine Meinung also durch neue Beobachtungen und Erkenntnisse anzupassen und damit zu optimieren ist also das intelligenteste, was man tun kann.

Das Gegenteil zu tun wäre dumm und naiv.

Das ist korrekt. Es ist schön wenn Wissenschaftler ihre Daten verbessern und dann zu anderen schlüssen und Antworten kommen. Absolut wünschenswert.

Was dagegen total unwissenschaftlich ist jede halbgare Erkenntnis im 3 Wochen Rythmus rauszuhauen und als "Fakt" darzustellen - aka "das ist jetzt so, weil wir das sagen" - obwohl klar ist das da Untersuchungen im Gange sind welche das Gegenteil darstellen könnten - i.d.r. wartet man diese Untersuchung ebenfalls ab, oder wenn es eine notwendigkeit - z.b. wegen Sicherheitsbedenken wie in diesem fall gibt - das man das als "nicht gesichert" angibt und nicht als "das ist nun so, hö hö".

Witzig das du das mit der Vergangenheit vergleichst, in der Vergangenheit hätte man solche Leute als Scharlatan auf echt fiese Arten umgebracht und im nicht so fernen 19ten Jahrhundert hätte man sich deine Studien nach 2 so nummern nichtmal mehr durchgelesen.

Mal ganz davon abgesehen das es sich in dem Fall garnicht um ein update handelt, sofern dieser screenshot echt ist - ich kannte es noch nicht, schon am 15ten August bekannt war, womit es sich nicht um neue Erkenntnisse handelt sondern um schlichte Falschangaben. Das nur nebenbei.

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Es wäre wirklich schlimm, wenn so ein Institut gar keine Veränderung an einmal getätigten Aussagen mehr machen würde.

Es ist doch grade die Aufgabe des PEI, das sie Medikamente und Impfstoffe überwachen und neue Entwicklungen und Studien berücksichtigen.

Das sind keine Versprechen, sondern Aussagen.

Nur weil du nicht in der Lage bist Informationen und Aussagen richtig einzuordnen heißt das noch lange nicht, dass sie falsch sind.

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