Sollte man besser zoomen oder eher näher ran gehen?

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8 Antworten

Prinzipiell ist das eine Frage der gewünschten Perspektive. Das Heranzoomen mit großen Brennweiten bewirkt eine Straffung der Perspektive - hintereinander stehende Objekte rutschen zusammen. Kleinere Brennweiten lassen entferntere Objekte in den Hintergrund rücken - und beim Spielen mit der Blende durch den Effekt der Tiefenschärfe in den Hintergrund rücken. Ganz nahe Objekte können bei kleinen Brennweiten schon mal eine Verzerrung verursachen. Daher Vorsicht bei Portraits! Nicht zu nah herangehen! Schärfe ist keine Frage der Brennweite. Portraits sollte man mit einem leichten Tele machen (105 mm)

Speziell bei Personenaufnahmen oder auch Tieraufnahmen werden die Fotos mit Zoom deutlich besser, da natürlicher. Man ist weiter weg und kriegt deutlich natürlichere Aufnahmen.

Weil sich die "Objekte" nicht beobachtet fühlen oder die Fluchtdistanz durchschritten wird?...

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Ich fotografiere gern mit optischem (!) Zoom. Vom digitalen Zoom sollte man die Finger lassen. Der vergrößert nur einen Bildausschnitt, damit verschlechtert sich die physische Auflösung, denn der Bildausschnitt wird einfach nur interpoliert ("hochgerechnet").

der Begriff "digitales Zoom" ist irreführend. Passender wäre dafür einfach "Bildauschschnitt".

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Das Heranzoomen von Objekten bewirkt durch grössere Brennweiten von 100 mm und mehr, dass das Motiv, der Mensch, das Tier scharf abgebildet wird, der Hintergrund aber unscharf wird.

Das führt zu besseren Bildern, als das Rangehen an das Motiv. Hier wird dann alles scharf abgebildet, das Motiv, die Umgebung und der Hintergrund.

das ist in dieser Ausführung nicht richtig. Es kommt zusätzlich auf die Öffnung der Blende an, welche Tiefenschärfe erziehlt wird.

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Ein optischer Zoom verändert die Qualität grundsätzlich nicht, ein digitaler Zoom verschlechtert sie immer.

Allerdings verändert ein Zoom ja auch die Perspektive:

  • Geht man etwa bei einem Portrait nah ran, dann springt die Nase scheinbar vor, die Proportionen des Gesichts werden anders dargestellt.

  • Photographiert man das Gesicht aus grosser Entfernung mit einem starken Zoom, dann wirkt das Gesicht relativ flach und uninteressant.

  • Bei einer analogen Kamera erreicht man die "natürlichste" Darstellung bei Portraits mit etwa 110 mm Brennweite, für eine digitale Kamera muss man das umrechnen entsprechend der Grösse des Aufnahmechips.

das war überhaupt nicht die Frage!

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@rorahoch

@rorahoch:

Auf die gestellte Frage gibt es nicht einfach EINE richtige Antwort, und da musste ich schon etwa ausholen, um helmuthe das Problem deutlich zu machen.

Hast Du heute schlechte Laune, dass Du alle Antworten bemäkeln musst?

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@demosthenes

nein, ich bin und war nie schlecht aufgelegt. ich bin nur verwundert mit wie viel halbwissen bzw. gar nicht wissen hier geantwortet wird.

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Wenn man zoomt, dann könen die Bilder schlechter werden, der Zoom macht das Bild mit einer schlechteren Auflösung. Wenn man näher ran gehen kann, dann sollte man es auch tun. Gerade bei zunehmender Dunkelheit werden die Bilder schlechter. Aber das alles ist auch auf jeden Fall Kameraabhängig.

das ist definitiv falsch, so wie es hier steht. das gilt einzig und alleine für das "digitale zoom", das ja kein zoom im eigentlichen sinn ist, sonder nur ein vergrösserter bildauschnitt auf basis der ursprüngliche informatioen (aufgelöste pixel).

die antwort bzgl. der aufnahmen bei dunkelheit ist auch nur bedingt richtig.

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Die Auflösung leidet nur, wenn es sich um einen digitalen Zoom handelt.

Beim Zoom besteht aber trotzdem die Gefahr das Bild leichter zu verwackeln. Gerade ab einer Brennweite von 300mm.

Ich plädiere ans rangehen, wenn man es kann.

Um die Person möglichst scharf zu bekommen, sollte man möglichst nah herangehen. Ein Zoom hat auch immer einen Lichtverlust.

(fast) jedes objektiv hat einen optischen verlust.

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