Sollte man bei einer Hausstauballergie auf Teppichboden verzichten?

...komplette Frage anzeigen

15 Antworten

****Einleitend möchte ich antworten, dass es bei vorliegender Hausstauballergie nichts besseres gibt als Teppichboden! Dabei müssen jedoch folgende Regeln beachtet werden: 1. Der Teppichboden muss aus einer synthetischen Faser (Polyamid) bestehen. 2. Der Teppichboden muss regelmäßig und richtig gesaugt werden. Begründung: 1. Synthetische Fasern halten die Staubelemente am Boden. Diese Staubelemente wirbeln nicht durch den Raum. Bei Hartbelägen (CV, Laminat, Parkett, Linoleum...) bilden sich schnellsten sogenannte Wollknödel. Bei jeder Bewegung im Raum, z.b. Türen/Fenster öffnen, Laufen... fliegen diese durch die Luft und das ist das Problem. 2. Ein geeigneter Bürstensauger holt den Staub von der Faser. Es ist ausreichend, den Teppichboden einmal in der Woche gründlich zu saugen. (Entscheidet man sich für einen Hartbelag bei vorliegender Hausstauballergie, dann muss täglich akribisch gesaugt werden. Und hier ist das Problem, es macht "Keiner"! Wer diese Punkte beachtet, der braucht sich auch um Milben nicht sorgen. Da es sich bei Polyamid um eine anorganische Faser handelt, findet die Milbe darin keinen Nährboden. Und durch das Saugen werden ebenfalls Hautschuppen oder Essensfrümmel beseitigt, die Milben einen evetuellen Nähroden geben könnten. In den letzten Jahrewn ist der Teppichboden zu unrecht ins Negative gedrückt worden. Keiner, vorallem auch viele Ärzte, haben sich mit dem Thema wirklich befasst. Richtig ist, dass man sich im Zimmer von organischen(tierischen) Elementen trennt: Das wären ua. Füllungen von Kissen mit z.B. Daunen. Erzetzt werden diese Füllungen mit Synthetik (wie der vorher beschriebene Teppichboden) Gleiches gilt für Federkernmatrazen. Diese werden esetzt aus Synthetik oder Latex. Über die Untersuchungen gibt es viele Informationen. Warum die Teppichbodenindustrie sich nicht stärker gegen diese Vorurteile wehrt, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich kann hier mal eine Lanze für den Teppichboden brechen. Befolgt man die von mir angesprochenen Kriterien, dann gibt es nicht besseres als einen Teppichboden in Wohn-/Schlafräumen. Ein Teppichboden verbreitet eine ruhige Atmosphäre, er spart Heizkosten und gibt eine deutlich spürbare Trittschallverbesserung.

Ich melde mich hier noch mal zu Wort, da ich selbst mal wieder was dazugelernt habe. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass du bei einer Hausstauballergie 

1) spezielle Bezüge und Matratzen und so weiter brauchst

2) und/oder ein Milbenspray verwendest.

Meine neue Entdeckung ist eine Ergänzung des Milbenprays um ein Waschmittel gegen Milben. Mein bevorzugter Hersteller ist da Param. Das ist einfach ein Preis-Leistungs-Sieger in Kombination mit made in Germany und Empfehlung von Apothekern. Das ist zugleich das einzige Manko, wenn man es so nennen darf. Das Milbenspray und das Waschkonzentrat gibt es nur in der Apotheke. Dafür hat man auch die Chance online in der Apotheke einen teilweise ganz ordentlichen Rabatt mitzunehmen. Und mal ganz ehrlich, wenn ich es in der Drogerie kaufen würde, hätte ich auch keine Beratung. Klar sind da auch immer alle nett, aber ohne nennenswerten medizinischen Background, hilft mir das nicht.

Hallo therocket & ein herzliches hallo an Alle, die vor
einem ähnlichen Problem stehen wie therocket.

Nein – Teppich ist in Ordnung

Ich mach es mal ganz kurz und knackig zum Start: Nein, es
besteht kein Grund auf die wunderbare Behaglichkeit eines Teppichs zu
verzichten. Auch nicht mit einer Hausstauballergie. Abhilfe schaffen kann dir das Param Milbenspray, ist ausdrücklich für Textilien wie Teppiche geeignet!

Wo bekommst du das Milbenspray?

Das Milbenspray bekommst du für ca. 15 Euro in der Apotheke
(und zwar nur da, nicht in der Drogerie). Ein wenig günstiger ist es online.
Dazu aber auf die Versandkosten achten.

Anwendung – aller zwei Monate reicht

Die Anwendung ist denkbar einfach. Einmal den Teppich
absaugen. Dann mit Milbenspray ordentlich einsprühen. Einwirken lassen und wieder gründlich absaugen. Was passiert? Die Milben werden in einen ölartigen Film eingehüllt und ersticken. Da du auf den Milbenkot allergisch bist, hat
sich das Problem mit dem Absterben der Milben erledigt. Aber daher auch das gründliche Absaugen. Du magst die Milbenrückstände ja möglichst gründlich
entfernen.

Ist auf jeden Fall ein berichtige Frage! Ich würde allerdings den Teppich behalten, da dort der Staub quasi gebunden ist. Ein Hartboden ist nur von Vorteil, wenn er mindestens zwei bis dreimal pro Woche gewischt wird,da der Staub schneller aufgewirbelt wird.Falls noch weitere Tipps erwünscht sind auf dieser Seite findet man gute Tipps:

http://www.staubsauger-test-berichte.de/tipps-gegen-milben/

Ich würde nicht nur auf Teppichböden verzichten, auch Lange Vorhänge und Gardinen. Den ganzen Schnik Schnak, was alles Staubfänger sind weglassen. Es gibt Überzüge für Matratzen, die bekommt man sogar von der Krankenkasse verschrieben, aber nur für schmale Betten.Diese Überzüge muß man in der Waschmaschine kochen. Teppichböden sind für Allergiker das reinste Gift, da so viele Bakterien Pilze und andere Bewohner sich darauf befinden.

unser sohn ist auch hausstauballergiker.es wurde sogar die höchste stufe festgestellt.wir haben den teppichboden in seinem zimmer nicht entfernt.als die allergie bei ihm festgestellt wurde war er 10 jahre alt.das einzige was wir zu dem zeitpunkt gemacht haben war die entfernung der kuscheltiere aus einem bett.es ist schon wichtig so viel wie möglich glatte flächen zu schaffen.aber man muß nicht gleich übertreiben.so wie die anderen auch schon geraten haben sollte man darauf achten das teppich und co sich gut reinigen lassen.gruß mia

Ich habe auch das Problem, hab mich aber immer gesträubt, alles rauszuschmeissen. Ich denke jeder muß ausprobieren, was bei ihm selbst hilft und was nicht und was es ihm jeweils wert ist. Eine weitere Methode könnte sein, mit mentalen Techniken an den allergischen Reaktionen zu arbeiten. Ich mache mich mit sowas gerade als Berater/Therapeut selbständig und habe/hatte selber allergische Symptome - von daher kenne ich mich ein wenig aus ;) Zum einen kannst Du Dein Immunsystem mental positiv beeinflussen, zum anderen den Umgang mit den Symptomen optimieren und letztlich noch nach psychologischen Ursachen suchen, was sinnvoll sein kann, aber nicht muß. Jeder muß ausprobieren, was ihm am besten hilft. Die mentalen Strategien haben meiner Ansicht nach den Vorteil, daß sie keine Nebenwirkungen haben und einen selbst immer irgendwie weiter bringen. Ein Versuch kann da nicht schaden. Auf http://www.problem-und-loesung.net findest Du noch ein paar Infos dazu. Wenn Dich das interessiert, kann ich Dir gerne mal noch ein paar Details nennen oder Du suchst Dir einen Berater/Therapeuten bei Dir in der Nähe der sowas anbietet.

Aus meiner Erfahrung her sollte man schon drauf verzichten oder zumindest einschränken.Also keinen Teppich im Schlafzimmer und wenn möglich auch nur kleinere im Wohnzimmer,dei man auch richtig ausschlagen kann,oder ab und an vielleicht auch reinigen kann..dann geht es.

habe selber auch hausstaubmildenallergie und meine ärztin hat teppich strikt verboten, ebenso vorhänge, pflanzen, staubfänger, tiere... einen holzboden kann man eben viel besser reinigen und es nistet sich nichts ein. geholfen hat all der aufwand aber auch nicht.

Heilung gegen Hausstauballergie. Ich habe eine sehr gute Bekannte die ist geheilt davon, obwohl die Ärzte gesagt haben sie müsse die Allergie ewig behalten. Eine Kur über ca 9 Monate (Eine Trinkkur mit Aloe Vera Gel) und sie war frei davon 100% , schon seit Jahren. Über Google kannst du bei hbslieckfeld mehr Infos dazu lesen. Das scheint günstiger als ein neuer Fußboden.

Ich würde auf jeden Fall auf Teppichböden verzichten. Staubsauger mit speziellen Filtern sind auch eine sehr gute Idee.

Viele wichtiger ist es, Dein Bett (Matratze, Bettzeug, Kissen) von den Allergenen zu befreien. Da bist Du im Schnitt 8 Stunden mit den Milben zusammen, deren Kot die Hausstauballergie auslösen.

Kauf Dir den Milbenspray Milbopax am billigsten in Amazon und sprüh alles gut ein. Uns hilft das bestens

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, das ich bei einer Hausstauballergie auf jegliche Teppiche und Teppichboden verzichten würde. Es stimmt zwar, das der Staub im Teppich festgehalten wird, wenn man aber einen wischbaren Boden hat, dann bekommt man den Staub sehr gut im Griff. Das wichtigste ist, das man möglichst jeden Tag feucht wicht. Dann dürfte sich auch kein Staub bilden und man hat nicht soviel Probleme.

Ich würde auf folgendes verzichten:

  • Teppichböden
  • Kuscheltiere
  • zu viele Gardinen und Stores
  • rauchen
  • Katzen im Haus

Zudem würde ich mir einen neuen Staubsauger mit speziellen Filtern kaufen. Dazu noch Spezialhüllen für die Matratzen und Inlets -- werden z.T. von der Krankenkasse bezahlt.

Es ist m.E. Humbug, Teppichböden im Haus zu behalten, wenn man gegen Hausstaub allergisch ist. Jeder Schritt über solche Teppichböden wirbelt unsichtbare Staubwolken feinster Güte auf.

Gute Besserung!

Was möchtest Du wissen?