Sollte man als Student ein Nebenjob haben?

15 Antworten

Nein, es ist überhaupt nicht peinlich. Ich kenne viele Studenten, die nicht nebenbei arbeiten. Es kommt auch immer auf die jeweiligen persönlichen Umständen an. Manche haben es finanziell vielleicht auch einfach nicht nötig, da z.B. das Bafög ausreicht, oder die Eltern einen ausreichend unterstützen können. Manche brauchen das Geld aber, und arbeiten deshalb gerne. Oder sie wollen neben dem Studium einfach schon mal berufliche Erfahrungen sammeln ... was ja auch ein wichtiger Punkt ist. Vielen fällt es aber schwer, neben dem Studium zu arbeiten, da der Zeitaufwand für ein Studium auch nicht gerade gering ist ... je nachdem was man studiert und wie sehr man sich dafür vorbereiten muss, um mitzukommen und gute Noten zu erzielen, findet man vielleicht auch gar nicht die Zeit dafür, um noch zu arbeiten. Du kannst es ja versuchen ... und wenn es zu viel wird, wieder damit aufhören und dich wieder ganz auf dein studium und deine freizeit konzentrieren...burnout mit 20 muss ja nicht sein...genieß deine Studienjahre, später wirst du noch genug Zeit dafür haben, um zu arbeiten;) während der vorlesungsfreien zeit kann man ja alternativ auch praktika machen, oder eben einen ferienjob ausüben ...da hat man häufig auch etwas mehr zeit zur verfügung ... alles ist möglich ... wie du möchtest

Jeder kann sich selbst aussuchen, ob er neben dem Studium arbeiten will oder nicht - es ist auf jeden Fall keine Pflicht.

Manche müssen halt parallel arbeiten, weil sie sich z.B. die Unterkunft finanzieren müssen oder auf etwas bestimmtes sparen. Es gibt eben ein paar Studiengänge, wo man auch die Zeit findet, nebenbei einem Job nachzugehen.

Bei anderen Studiengängen wiederum ist es eigentlich besser, sich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Es hängt also imme von der einzelnen Situation ab, ob ein Nebenjob sinnvoll ist oder nicht. Du bist aber sicher nicht dazu verpflichtet und es muss dir auch nicht peinlich sein, wenn du nicht parallel arbeitest - machen viele nicht.

Kohle wächst ja nicht auf den Bäumen sei es Unterhalt oder BAFöG. Ferner ist praktisches Wissen immer besser als theoretisches.

Wenn du also einen Werkstudentenjob hast der in etwa deine Studienthematik tangiert bist du meistens gut dabei. Das ist von Vorteil.

Und in den meisten Fällen halte ich es für schwer zu glauben, dass man ohne Nebenjob dann einfach 8-10 Stunden täglich lernt (Uni selbst eingeschlossen).

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