Sollte man als Homo Sapiens diese Grenzerfahrung gemacht haben?

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10 Antworten

In vielen alten Kulturen gehören Grenzerfahrungen zu religiösen Ritualen dazu und sind fester Bestandteil des Erwachsenwerdens. Es kann durchaus eine sehr öffnende und spirituelle Erfahrung sein. Aber es birgt auch Risiken. Menschen mit wenig gefestigter Seele können dadurch aus der Bahn und manchmal sogar aus ihrem normalen Leben gerissen werden. Eine geplante Grenzerfahrung sollte immer auch gut abgewogen sein. Es ist nicht für jeden Menschen etwas erstrebenswertes oder bereicherndes. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich dass wollen würde. Es unterscheidet sich ja noch maßgeblich von einer "durchschnittlichen" psychedelischen Erfahrung. Momentan fühle ich mich dem nicht gewachsen. Vielleicht in ein paar Jahren, wer weiß?  Abgeneigt bin ich jedenfalls nicht. Der Drang, dem Leben in einen Rausch zu entfliehen, steckt schon immer in uns Menschen. Das ist völlig normal. Und die Neugier tut wahrscheinlich ihr übriges...

Ich halte davon überhaupt nichts.

Einerseits scheint das Bedürfnis von transpersonalen Zuständen tief im Menschen verankert zu sein und war womöglich einer der Gründe für die Entstehung religiöser Vorstellungen und Rituale.

Andererseits verfügt die westliche Gesellschaft über keinerlei konstruktive Rauschkultur, wie indigene Völker und so geht man mit allem psychischen Ballast des modernen Menschen in solch eine Erfahrung.

Dazu kommt, dass im Gegensatz zu zB Bewegungstrance beim Tanzen oder Trance durch Deprivation, hier durch Fremdsubstanzen in die Biochemie und neurologischen Prozesse eingegriffen wird.

Das Bewusstsein wird also chemisch in Zustände gezwungen, auf die der Konsument psychisch in keiner Weise vorbereitet ist. Daher lehne ich den Konsum von psychoaktiven Substanzen ab.

Diese Haltung macht mich bei einigen Menschen sicher nicht sonderlich beliebt, aber das ist nun einmal meine Meinung.

So ziemlich jeder, der eine LSD- oder Pilzerfahrung gemacht hat, hatte wohl schon den Gedanken, dass die Welt ein Stückchen gesünder ticken würde, würde doch nur jeder diese Erfahrung einmal machen. Ich bin da auch fest von überzeugt. Nur mit Hilfe von gewissen Substanzen schafft man es über den Tellerrand zu schauen und seinen Tunnelblick abzulegen.

Leider wurden Psychedelika in unseren Breiten konsequent von der christlichen Kirche tabuisiert und als schlecht dargestellt. Unwissende Schäfchen kann man natürlich besser "hinbiegen" und für "höhere Zwecke" missbrauchen als jemand, der durch seinen geöffneten Geist die wahren Hintergründe erkennt.

Wenns nach mir geht könnte man so Pseudorituale wie Konfirmation/Kommunion abschaffen und durch ein Ritual mit Pilzen ersetzen. So mit 25 als Einweihung in die Erwachsenenwelt. DAS hätte wirklichen Wert.

Also ja, ich finde, dass jeder Mensch diese Erfahrung einmal im Leben gemacht haben sollte. Die Welt würde sich dadurch zum Positiven verändern.

Ich finde das jeder selbst entscheiden muss, ob er das Risiko eingehen will oder nicht. Man kann bei starken Erfahrungen nämlich in die Hölle oder ins Paradies kommen.

Ich war auch schon an beiden orten aber viel öfter war es sehr positiv.

Psychedelische Drogen sind allgemein viel eher positiv als negativ, so das sich das ganze Leben, nur von einem Trip verbessern kann. Aber wie gesagt, kann in beide Richtungen gehen.

dem kann ich nur zustimmen

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@ArminBe

Übrigens habe ich nicht wirklich viel Erfahrung. Und einen VOLLEN psychedelischen Trip zu haben, habe ich in diesem Leben wahrscheinlich nicht wirklich vor.

Ich will nämlich erstmal in gottes Paradies kommen und dort werde ich unendlich viel Zeit haben, die ganzen besonderen Pflanzen auszuprobieren, ohne das Risiko einzugehen ;)

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Nie eingenommen und nie den Wunsch danach gehabt.

Psychedelika sind durch aus eine Erfahrung wert. Ist natürlich von Mensch zu Mensch eine unterschiedliche Wirkungsweise, aber ich finde: JA, SOLLTE MAN AUSPROBIERT HABEN!

Kommentar von phiLue 

vor 24 Minuten

Wie kommst du zu diesem Trugschluss?

Ich verbitte mir von Ihnen geduzt zu werden.

Wie kommen Sie dazu das als Trugschluss zu qualifizieren?

Leben Sie mal mit Junkies und sehen Sie diese elend verrecken.

Dann können wir weiterreden.

Wer es braucht solls halt machen, ich gehöre nicht dazu. Das Leben ist auch ohne schön genug.

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

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Also ich finde dass das tolle Erfahrungen sind :D

Nein.

Niemand braucht diese Erfahrungen 

Wie kommst du zu diesem Trugschluss?

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