Sollte man als Entscheidungsträger Steuern erhöhen oder neue Steuerarten schaffen, obwohl keiner dies will?

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7 Antworten

Natürlich sollte jeder gezwungen werden, Steuern zu zahlen (bezogen auf deinen Kommentar zu einer anderen Antwort). 

Leuten essentiell mit Waffengewalt ihr Geld abzuknöpfen, sich aber nicht dafür verantworten zu müssen, ist fundamental, was einen Staat ausmacht. Wenn dieser Zwang nicht gegeben ist, kannst du die Idee des Staats gleich aufgeben. 

Sofern dein Ziel also nicht in Anarchie besteht, würde ich die Finger von soviel Freiheit des einzelnen lassen.

Natürlich könnte man den Missbrauch der staatlichen Gewalt (gerade auch was Steuerfragen betrifft) eindämmen, indem man sich an fundamentale Verfassungsprinzipien hielte; wie zum Beispiel die Gleichheit vor dem Gesetz bzw. vor dem Gesetzgeber, wie sie interpretiert wird. Obwohl aber beispielsweise das Grundgesetz schlicht titelt »Jedermann ist gleich vor dem Gesetz« (was wie gesagt auch als »jedermann ist gleich vor dem Gesetzgeber« ausgelegt wird), hat sich die Justiz die Sache etwas anders gedreht und daraus diese Gleichung aufgestellt:

Grundgesetz: »Jedermann ist gleich vor dem Gesetz.«

---› Richterliche Auslegung: »Gleiches soll gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden, jedoch kann Gleiches aufgrund sachlicher Rechtfertigung auch ungleich behandelt werden.«

Würde man also weiterhin davon ausgehen, dass die Gesetzesgleichheit auch die Gesetzgebung an sich bindet und die nun jeden Bürger im Gesetz selbst gleich zu behandeln hätte, so könnten ja progressive Steuertarife nicht in Frage kommen – man müsste, Gott bewahre, eine Flat Tax einführen, und das würde uns ja in unserem Umverteilungsbestreben drastisch zurückstutzen. Die Hälfte aller Regulierungen und Gesetze, das Gros an struktureller Korruption und Bevorteilung bestimmter Lobbys würden alles über Nacht fallen, wenn man nur ein Stückweit konsequent bei der Auslegung des Grundgesetzes bliebe. 

Nein genau genommenmüssen die schutzzäune fürdie reichen weg wie spitzensteuersatz oder beitragsbemessungsgrenze.

Und zum anderen sollte man alle kassen zusammenlegen wie bei der rente denn es ist ein unding das nur noch 40% der deutschen in die rentenkasse zahlen. (40% müssten es nun sein vor 4 jahren waren es 45%).

Und nein niemand will nutznießer sein da der verschissene neoliberalismus es geschafft hat das Hartz 4ler schmarotzer sind obwohl jene oftmals mit der sinnlosigkeit hadern weil sie eine beschäftigung wollen.

Und an sich ist doch das ziel von uns allen etwas zu tun wa wir mögen ich mein egal wie schlecht dein job ist denkst du dir ich will zuhause sitzen oder stellst du dir vor um die welt zu reisen und exotische dinge zu fotografieren oder eine einhand segelregatta zu machen oder fußball zu spielen?

An sich hat doch jeder das ziel arbeitslos zu werden damit er tun kann was er will und es geht nicht darum nicht zu arbeiten sondern den luxus zu haben das geld zu haben zu tun was dich erfüllt.

Es gibt eine umfrage in der wurde nach dem bedingungslose grundeinkommen gefragt folgende 2 fragen:

Würden sie weiter arbeiten wenn sie ein bedingungsloses grundeinkommen bekommen?

80% Ja 12% weiß ich nicht 5 % Nein 3 % vermutlich teilzeit dann

Würde Ihr nachbar weiter arbeiten wenn er ein bedingungsloses grundeinkommen bekommt?

81% Nein 13% Eher nicht 4% Ja 2% Ja aber er faulenzt dann bestimmt.

Momentan stehen die Zeichen doch auf moderate steuerliche Entlastung zumindest für untere und mittlere Einkommen.

Da aufgrund der guten Wirtschaftskonjunktur die Steuerquellen nur so sprudeln, gibt es kaum Anlass zu Erhöhungen.

Grundsätzlich sind Steuern selbstverständlich unverzichtbar, um politische und soziale sowie wirtschaftliche und infrastrukturelle Standards zu gewährleisten.

es geht ja darum, ob man gezwungen werden sollte steuern zu zahlen oder ob es die freiheit eines jeden selbst sein sollte

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@Kajawizu

Das steht so nicht in der Frage.

Ansonsten sind Steuern unvermeidlich und folglich muss auch Steuerzwang herrschen.

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Meiner Meinung nach, wäre es am fairsten, wenn Steuern, wie Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Hundesteuer, Versicherungssteuer, Benzinsteuer usw. und etc. ALLESAMT abgeschafft würden und statt dessen die Mehrwertsteuer stark erhöht würde.

Dann würden nämlich auch diejenigen, die schwarz arbeiten oder ihr Leben mit kriminellen Handlungen finanzieren Steuern auf das, was sie ausgeben zahlen

Wäre auch für eine Konsum-Steuer. So würden sich viele Dinge wieder von selbst ins Lot bringen. Z.B. im eigenen Garten wieder sein Obst und Gemüse zu erzeugen, weniger Verpackungsmüll usw.

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@tachyonbaby

Wobei sich dann gleich die nächste Frage stellt: wohin mit den ganzen Arbeitslosen Finanzbeamten????😁😁😁

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@tachyonbaby

Mich als Gutverdiener und Unternehmer würde das extrem entlasten, heißt ich wäre meinen 42% ESt-Satz los bzw. die 25% auf meine Kapitalerträge.

Der Wocheneinkauf wäre dann aber doppelt so teuer, was nicht schlimm ist, denn ich hätte ja knapp 9.000,- € weniger Steuern zu zahlen im Monat.

Heißt ~ 9.000,- weniger direkte Steuern, Aber pro Monat etwa 300,- € mehr zu zahlen  (USt. Verdoppelung) für meinen Bedarf.

Die Rechnung geht für mich auf.

Aber jetzt mach die Rechnung mal bitte für den Geringverdiener der heute schon keinerlei Einkommensteuer zahlt oder maximal 20,- € im Monat.

Dein Vorschlag verteilt um von arm nach reich und wird ganz sicher nicht zu einer Verbesserung führen, im Gegenteil es würde das Wegbrechen der Mittelschicht beschleunigen und das ist der Super-Gau einer modernen Gesellschaft.

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Genauso denke ich auch. Es sollte eine Konsumsteuer geben. So können die Menschen die sehr nachhaltig leben, ihre Sachen ohne Rücksicht auf Lifestyle und Mode lange benutzen, Steuern sparen, und jene die sich jedes Jahr mit neuem Auto, neue Möbeln und Tütenweise Klamotten den ultimativen Kick geben, müssen dafür bezahlen. Das wäre viel fairer und besser für die Gesellschaft als der Wust an Steuern (und Mehrfachsteuern) den es jetzt gibt.

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Nicht so lange die Staatsfinanzierung nicht gefährdet ist.

Das Wohl des einzelnen führt zwangsläufig auch zu einem Wohl aller, so lange nicht eine zu große Gruppe Einzelner nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

und bei Missbrauch und Veruntreuung von Steuermitteln (z.B. Reptilienfonds), also wo eine Staatsfinanzierung mit Absicht und durch Fahrlässigkeit (Mismanagement) herbeigeführt wird und durch Steuererhöhung wieder auf Kosten der Steuerzahler kompensiert wird

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Ich finde man sollte die Steuern senken. Kirchensteuer abschaffen, GEZ-Gebühr abschaffen, Soli abschaffen, um die Leute zu entlasten. Diese Entlastung kommt aber auch wieder dem Staat zugute, indem die Leute mehr Geld haben können sie mehr konsumieren und höherer Konsum führt zu mehr Abgaben inform der Mehrwertsteuer.

Auch wenn es paradox klingt: Steuersenkungen führen zu mehr Steuereinnahmen.

mehr konsum = mehr umweltverschmutzung = mehr wirtschaftswachstum = mehr menschen


steuern sollen ihrer funktion bewahrt werden, etwas zu steuern, höhere hundesteuer soll weniger hundehalter haben, bzw. müsste man es so sehen

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@Kajawizu

Wie kommst du darauf? Wenn sich die Leute mehr leisten können und einen Investitionsspielraum in ihrem Budget haben, können sie sich energietechnisch unabhängig machen, sich qualititv bessere Sachen leisten, also auch Bio-Öko leisten.

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@teletobbi

bio => knappheit = teuer ?

oder

bio => geringe nachfrage = teuer?

wäre es günstiger viele hühner auf einer großen wiese zu lassen oder viele hühner auf geringem platz und dafür viele pharmazeutische mittel und höheren reinigungsaufwand?

-sollen sich die menschen nicht gesund ernähren können oder geht es wirtschaftlich einfach nicht?

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es wurde schon öfters überlegt ob man eine maschinensteuer einführen sollte? denn die fabriken werden immer leerer?

leider sind die lobbyisten mit viel geld viel zu stark für eine demokatie?

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