Sollte man als Diabetiker bei dem Süßstoff Stevia Maß halten?

... komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Hi,

hab da was gefunden

Der Verzehr von Stevia gilt bei Einhaltung der duldbaren Tagesdosis (ADI) von 4 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag als unbedenklich. Stevia ist weder kariesfördernd noch krebserregend, schädigt nicht das Erbgut und stört auch nicht die Fruchtbarkeit oder Entwicklung des Ungeborenen. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Stevia möglicherweise blutdrucksenkend wirkt. Zum Einfluss von Stevia auf den Blutzuckerspiegel stehen endgültige klinische Studien noch aus.

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wertet ein höheres Angebot an kalorienreduzierten Getränken und anderen Lebensmitteln grundsätzlich positiv. In Bezug auf die Verwendung von Stevia seien jedoch drei Aspekte als kritisch anzusehen, erläutert Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Hans-Georg Joost, Wissenschaftlicher Vorstand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) und Leiter des Ressorts Wissenschaft von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe: "Die Gefahren einer Überdosierung von Stevia sind nach wie vor ungeklärt, für den Verbraucher ist die Dosierung derzeit schwer zu kontrollieren und die Geschmacksschwelle für 'süß' bleibt durch den unkontrollierten Einsatz von Süßstoffen weiterhin hoch".

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) weisen daher in einer gemeinsamen Stellungnahme darauf hin, dass mit Stevia gesüßte Lebensmittel für Menschen mit Diabetes nur bedingt zu empfehlen sind. "Mit Stevia gesüßte Fertigprodukte und voraussichtlich auch Getränke sind nicht notwendigerweise gesünder. Wie auch bei Produkten mit herkömmlichen Süßstoffen sollte beim Verbraucher nicht der Eindruck entstehen, dass solche Lebensmittel unbedenklich konsumiert werden können, da sie vermeintlich keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel oder das Gewicht haben", so auch Elisabeth Schnellbächer, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe (VDBD).

Nach Meinung der Experten sollten Menschen mit Diabetes Kuchen und andere Lebensmittel mit ungünstigen Nährwertprofilen generell nur in geringen Mengen verzehren, egal, ob mit Stevia, einem anderen Süßstoff oder Haushaltszucker zubereitet. Süßstoffe sollten - wenn überhaupt - nur maßvoll verwendet werden, um das Verlangen nach Süßem nicht noch durch Gewöhnung zu steigern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Arsenique82
30.01.2013, 12:11

Nach Meinung der Experten sollten Menschen mit Diabetes Kuchen und andere Lebensmittel mit ungünstigen Nährwertprofilen generell nur in geringen Mengen verzehren, egal, ob mit Stevia, einem anderen Süßstoff oder Haushaltszucker zubereitet. Süßstoffe sollten - wenn überhaupt - nur maßvoll verwendet werden, um das Verlangen nach Süßem nicht noch durch Gewöhnung zu steigern.>

das ist mittlerweile aber auch überholt...ich umgehe den handelsüblichen Haushaltszucker nicht und habe, wie gesagt, bisher keine Folgeschäden und mein hba1c ist just in diesem Moment bei 6,4 (und das ist er meistens [zwischen 5,8-6,5] und das seit über 10 Jahren)

1

Dürfen Diabetiker Stevia verwenden?
Stevioglykoside haben laut Studien der Universitätsklinik Ulm keinerlei Einfluss auf die Insulinausschüttung oder die Blutzuckerregulation. „Der Blutzucker verändert sich nicht, auch wenn man größere Mengen davon isst“, sagt Kienle. Das gilt auch für andere künstliche Süßstoffe wie Aspartam: http://tinyurl.com/ccsvgea

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ritrick
17.02.2013, 17:24

Aspartam ist Gift und sollte nicht in den gleichen Topf mit Stevia geschmissen werden.

1

Es gibt verschiendene Stevia-Produkte von unterschiedlichen Herstellern in unterschiedlicher Qualität und Geschmack. Es gibt nicht wirklich viele Untersuchungen über die 'mögliche' (also nur vermutete) Schädlichkeit von Stevia, deswegen haben die WHO und FAO 2004 einen Wert von 2 mg pro Tag und kg Körpergewicht für den menschlichen Gebrauch vorläufig als unbedenklich angegeben. 2008 wurde der Wert verdoppelt. So ein Grenzwert läßt viele vermuten, dass es Studien gäbe, wonach Stevia ab einer bestimmten Dosis schädlich wäre. Glaubhafte Studien gibt es aber nicht. Die Hersteller von herkömmlichen Süßstoffen, sehen es aber natürlich überhaupt nicht gerne, wenn ein Naturprodukt plötzlich populär wird und deswegen sind viele kritische Stimmen zu Stevia schlicht aufgrund ökonomischer Interessen zu hören. Stevia schmeckt nicht allen und nicht bei allen Anwendungen, z.B. finde ich es in Schokolade nicht besonders toll. Es ist aber sehr gut zum Backen geeignet. Wie bei allem, denke ich, dass man besser nicht übertreibt, aber wirklich belastbare Daten, wonach Stevia ab einer bestimmten Dosis schädlich ist, gibt es nicht.

Im November 2011 hat die EU-Kommission die Verarbeitung des natürlichen Stevia-Süßstoffs Steviolglycosid in Lebensmitteln und Getränken erlaubt. Die Verordnung trat am 2. Dezember 2011 in Kraft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mass halten - ist immer gut - insbesondere auch bei Diabetis ! Das kann man wohl so sagen.

Stevia hat eine enorme Süsskraft - so dass man mit relativ wenig auskommt - und das Masshalten nicht besonders schwer fällt .

Da Stevia aus einer natürlichen Pflanze gewonnen wird - muss man da nicht so genau aufpassen - wie z.B. bei künstlichen Süssstoffen - da sollte man schon sehr vorsichtig sein - und die vllt. auch besser meiden !

Schau auch mal hier: http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2012/120118.html>

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe seit fast 11 Jahren Diabetes Typ1 und ich halte auch nichts von diesen ganzen Ersatzstoffen. Sollte es in erster Linie um sein Gewicht gehen, dann braucht keiner auf Zucker verzichten, soviel Kalorien hat dieser gar nicht. Hier hilft auf Dauer eine angepasste (allgemeine) Einsparung von Kohlehydraten und Bewegung.

Wenn es um die BZ-Werte geht, dann sehe ich das als Typ1erin so, ich muss eh' für fast alles Insulin spritzen - wenn ich z. B. ein Brot mit selbstgemachter Marmelade (mit Stevia) essen möchte, muss ich trotzdem noch was für das Brot einplanen, dann esse ich doch gleich die Marmelade mit dem guten alten Zucker - um das Testen und Insulin spritzen komme ich auch mit Zuckerersatzstoffen nicht drumherum.

Ich kann diesen Vermeidungswahn von Zucker nicht verstehen - auch nicht als Diabetiker...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Problem bei Stevia ist, das man noch gar nicht abschätzen kann, wie es nach längerer Zeit wirkt, ob es evtl Krank machen kann usw. Meines Wissens sind da noch so einige Studien nicht ganz abgeschlossen und eine Langzeitstudie gibt es noch gar nicht. Wir setzen es auch ein, aber in sehr, sehr geringen Mengen. Einfach, weil man über Stevia noch viel zu wenig weiß.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Polakboy
29.01.2013, 09:54

ehem. inAsien wird damit seit zich jahren gesüßt.

0
Kommentar von Arsenique82
30.01.2013, 12:14

wir sind alle Testobjekte für die Langzeitwirkung von Lebensmitteln, Ersatzstoffen und Medikamenten...

1

Das ist das tolle an Stevia dass es nicht schädlich ist für deabitiker. Es ist nur angstmacherei von den medien und spekulanten. Ich habe letztens eine sendung darüber gesehen, in asien wird damit seit zich oder paar hundert jahren gesüßt und keiner hatte probleme damit. (Möchte aber betonen dass ich kein Arzt bin, er sollte ich erkündigenbeim mehreren Fachleuten ambesten)

Nebenbei: Steviakriegtmallegal bei der apotheke als "Badezusatz" heheh kann manaber auch nehmenzumtee süßen ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von schneehaesin
29.01.2013, 09:55

Man kann Stevia überall kaufen und zwar als Süßungsmittel. Da kann man sich den Umweg über den Apotheken-Badezusatz sparen....

0

in vielen stevia süßungsprodukten sind oft zusatzstoffe wie maltodextrin oder ähnliches enthalten die zucker sehr ähnlich sind. mehr kann ich dir dazu leider nicht sagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tigerkater
29.01.2013, 15:36

Stimmt, darum muß sehr genau zwischen reinem Stevia ( das für Diabetiker unbedenklich ist ) und Steviaprodukten ( Stevioside ) unterschieden werden .

0

Man sollte von Süssstoff allgemein die Finger lassen, sie stehen im -Verdacht- , Hinrschädigend zu sein. Quellen hab ich grad keine zur Hand, hab ein Buch darüber gelesen, welche mehrere Studien zitiert

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Polakboy
29.01.2013, 09:56

Süßstoff dass wir kennen (kleine Tabletten), hat eine nebenwirkung. Wenn derKörper es aufnimmt , wird den vorgegaukeltdass der Zucker kommt, jedoch kommt danichts, man bekommt dadurch mehr Hungergefühl und nimmt dadurch zu ;) Also die ganzen Zero Getränke machen zwar nicht dick, lösen aber eher ein Hungergefühl aus.

2
Kommentar von Tigerkater
29.01.2013, 15:27

Hallo Fragoo22, ich dachte es sei inzwischen bekannt : Stevia ist KEIN Süßstoff !!!!

0

mein freund ist diabetiker. ihm hat man gesagt, das es besser ist zucker zu reduzieren als die ganzen zuckeresatzstoffe zu nehmen. die wären unter dem strich viel schädlicher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tigerkater
29.01.2013, 15:43

Dazu sollte man wissen : Stevia ist weder ein Süßstoff noch ein Zuckeraustauschstoff ( wissenschaftlicher Begriff für Zuckerersatzstoff !! ).

0
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Isegrimm
29.01.2013, 10:07

Dort steht unter anderem: »Stevia ist weder kariesfördernd noch krebserregend, schädigt nicht das Erbgut und stört auch nicht die Fruchtbarkeit oder Entwicklung des Ungeborenen. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Stevia möglicherweise blutdrucksenkend wirkt. Zum Einfluss von Stevia auf den Blutzuckerspiegel stehen endgültige klinische Studien noch aus.«

Trotzdem ist der Tenor des Artikels skeptisch, ohne dass dazu irgendwelche Untersuchungen und Fakten genannt werden. Die Skepsis bezieht sich auch gar nicht speziell auf Stevia, sondern auf jegliche Süßungsmittel:

»Nach Meinung der Experten sollten Menschen mit Diabetes Kuchen und andere Lebensmittel mit ungünstigen Nährwertprofilen generell nur in geringen Mengen verzehren, egal, ob mit Stevia, einem anderen Süßstoff oder Haushaltszucker zubereitet. Süßstoffe sollten - wenn überhaupt - nur maßvoll verwendet werden, um das Verlangen nach Süßem nicht noch durch Gewöhnung zu steigern.«

Solche Artikel kann man immer wieder lesen. Natürlich ist vernünftiger Gebrauch von allen möglichen Genussmitteln immer anzuraten, aber durch diese Artikel entsteht der Eindruck, es gäbe irgendwelche Hinweise auf die Schädlichkeit von Stevia. Die gibt es aber nicht. Mit der gleichen Berechtigung könnte man vor dem übertriebenen Konsum von allem möglichen anderen auch warnen.

0

Diese Frage stellt sich bei Stevia nicht ... denn ... wenn dein Vater auch nur ein klein wenig zu viel davon nimmt, dann beginnt er vermutlich zu "spucken" oder ... zumindest zu schimpfen, dass dieses "Zeugs" nicht zum Essen sei.

Aufpassen muss ein Diabetiker bei Stevia außerdem aus dem einen und wichtigsten Grund nicht ... weil Stevia "kalorienfreies" Süßen ermöglicht ...

Also, mache dir bitte keine Sorgen ... denn diese sind unbegründet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Stevia ist eine Naturpflanze, wenn es deinem Vater schmeckt und nicht zu teuer ist, kann er es beruhigt verwend4en

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

man soll bei allen dingen maßhalten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tigerkater
30.01.2013, 12:56

Fürwahr, eine sehr kluge Erkenntnis !!!!

0

Was möchtest Du wissen?