Sollte man als Christ den Sabbat einhalten?

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9 Antworten

Nein, als nicht-Jude sollte man laut jüdischem Gesetz den Shabbat nicht einhalten.

Personen, die zum Judentum übertreten wollen sollen den Shabbat erst nach dem Übertritt richtig einhalten. Davor werden sie aufgefordert, zumindest eine Sache zu tun, die gegen shabbat-Gebote verstösst.

Allerdings hat man ohne die entsprechenden infos kaum Gelegenheit, shabbat zu halten, da die gesetze dazu sehr detailliert sind und viele Bereiche des Lebens erfassen...

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Kommentar von santoberger
09.12.2016, 23:59

Hallo

Der Sabbat ist der Gedenktag der Schöpfung aller Menschen, nicht der Israliten im engeren. Die Lehre des Sabbats von Mose & Jesus ist im Alten und Neuen Testament der Bibel die gleiche. 

Shabbat Schalom

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Den Sabbat in jüdischer Tradition wird von Christen nicht begangen. Es gelten für Christen für den Sonntag als 1. Tag der Woche und in Gedenken an die Auferstehung Jesu jedoch ähnliche Regeln. Ein Tag für den Herrn, zu seinem Lobe und den Menschen zur Ruhe.

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Kommentar von santoberger
10.12.2016, 00:26

Hallo

Einen Gedenktag der Auferstehung gibt es in der Bibel nicht. Der Sonntag diente schon immer dem Sonnenkult u.a. von Römischen Kaisern und letztlich von den Päpsten...

MfG

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Nein, bereits in biblischer Zeit gingen die Christen dazu über, den Sonntag anstatt den Sabbat zu feiern: Die Auferstehung Jesu hat unser Leben verändert.

http://www.katholisch-leben.org/sonntag.htm

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Kommentar von santoberger
10.12.2016, 00:43

Hallo

Jesus und die Apostel hielten und lehrten den Sabbat. Einen Gedenktag der Auferstehung gibt es in der Bibel nicht. Der Sonntag diente schon immer dem Sonnenkult u.a. von Römischen Kaisern und letztlich von den Päpsten...

Belege biete ich bei persönlicher Anfrage.

MfG

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Es gibt für Christen keinen Grund an dem ursprünglichen "Sabbat" des jüdischen Volkes festzuhalten. Christen sind nach allgemeiner Auslegung des Neuen Testaments der Bibel frei, neben dem Sonntag - er ist nach unserem Kalender der Ersatz für den Sabbat, sogar jeden beliebigen Wochentag als Sabbat zu genießen, abhängig von ihren Aufgaben in der Gesellschaft und frei von jeglicher Verpflichtung.

Der Sabbat bzw. Sonntag ist ein Geschenk Gottes an seine Schöpfung (Mensch und Tier) zur Entspannung und Erholung von der Arbeitswoche. Und ein Geschenk darf man schließlich nutzen, wie es dem Beschenkten gefällt, also auch ganz individuell!

Es ist aber kein Fehler, Gott auch für dieses Geschenk zu danken. Dies geschieht einmal durch das Bewusstsein und die Wertschätzung des Sonntags als Tag der Erholung und zum anderen auch durch die sonntäglichen Gottesdienste, in denen zumindest gläubige Christen regelmäßig ihres Schöpfers gedenken und ihn durch das Hören seines Wortes, sowie durch Gebet und Gesang loben und preisen.

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Kommentar von Wilfri
21.06.2016, 13:49

Christen tun das, was Jesus getan hat: Er hielt den Sabbat und seine Jünger auch. Der Sonntag ist eine Einführung von Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert nach Christus in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche und dem Papst. Diese hat sich unterstanden sogar Christen wegen der Sabbatheiligung zu verfolgen und umzubringen. Daniel hat bereits von dieser Untat gesprochen, als er in Daniel 7, 25 sagte: Er wird den Höchsten lästern und wird die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Jesaja hat für die Zeit vor dem Ende dieser Erde im Auftrage Gottes vorausgesagt: Jesaja 24, Vers 5: Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund.

Was damit gemeint ist, geht aus der Offenbarung hervor: Kap. 11, 19, wo geschildert wird, was in der Zeit des Endes geschieht:

Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar.

In dieser himmlischen Lade befinden sich, u.a. lt. der Schilderung von Mose, die Zehn Gebote, die er mit eigenem Finger geschrieben hat. Eine Änderung ist deshalb nicht möglich und kein Mensch kann diese Ordnungen ändern. Nicht einmal Gott selbst wird das tun, weil er hiermit seine Gebote für unveränderlich erklärt hat. Der Sabbat wird auch von ihm damit begründet, dass  er Gedächtnistag der Schöpfung ist. Das sagt viel aus darüber, warum der Sabbat (Änderung) das Ziel satanischer Verführung ist, der deshalb auch permanent versucht, Gott als Schöpfer zu leugnen und dafür Gründe (auch wissenschaftliche Gründe) zu finden. Kein Schöpfer, dann kein Sabbat.

Auch die Apostel hielten ausschließlich den Sabbat. Die Einführung des Sonntag als christlichen Feiertag (er war ursprünglich der heidnische Anbetungstag der Sonne) ist ein Sakrileg. Das haben nur sehr wenige Christen akzeptiert, aber zu allen Zeiten gab es Christen, die sich nach der göttlichen Ordnung gerichtet haben.

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Du kannst es machen, aber es ist kein Gebot, am Samstag nicht zu arbeiten.

Du solltest dich aber langsam daran gewöhnen, dass es im Christentum bei Nebensächlichkeiten kein 'Richtig' und 'Falsch' gibt. Und das Halten des Sabbats ist so eine Nebensächlichkeit. Lies mal Kol 2:16.

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Kommentar von Janus2
21.06.2016, 12:24

Auch Kleinigkeiten fallen ins Gewicht. Wenn ich dadurch meine Liebe zu Gott zum Ausdruck bringe, kann das doch falsch sein.  

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Kommentar von santoberger
10.12.2016, 00:09

Dein Vers bezieht sich auf Opfertage, aber nicht auf den Siebenten-Tags-Sabbat. Der Hebräerbrief klärt diesen Unterschied ausführlich.

MfG

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Kommentar von Wilfri
20.12.2016, 01:58

Der erste Satz ist eine Lüge. Es ist nämlich das 4. Gebot, nach wie vor gültig und jeder kann es lesen. Warum schreibst Du das dann? Und warum sind Gottes Gebote Nebensächlichkeiten? Ich verstehe das nicht. Dann ist jeder Glaube nur Nebensache. Das ist dann aber die Manifestation des Unglaubens. Aus meiner Sicht ist es unmöglich, dass Gott so etwas akzeptieren könnte.

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Sehe das heute anders als früher,

da war ich auch im "entweder - oder" gefangen. Heute sehe ich vieles bipolar.

So, wie es die (positive) Spannung zwischen AT und NT gibt, sehe ich die "Bögen" und nicht die "Widersprüche":

Genesis - Apokalypse

Adam - Jesus

Eva - Maria

Sabbat - Sonntag

Gesetz - Gnade

Sabbat und Sonntag haben ein unterschiedliches Profil, sollten also nicht miteinander in den gleichen Topf geworfen werden:

http://members.aon.at/veitschegger/texte/sabbat.sonntag.htm


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Kommentar von santoberger
10.12.2016, 00:35

Hallo

Einen Gedenktag der Auferstehung gibt es in der Bibel nicht. Der Sonntag diente schon immer dem Sonnenkult u.a. von Römischen Kaisern und letztlich von den Päpsten...

Belege biete ich auf persönliche Anfrage.

MfG

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Tust du im Normalfall automatisch, da man am Sonntag ja wenig tut.

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Kommentar von arogxys
21.06.2016, 12:53

samstag / sabbat . sonntag hat ja nix mit dem sabbat zu tuhen .

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Kommentar von ndrsndrd
21.06.2016, 16:39

Doch weil der Ruhetag neuerdings Sonntags ist und nicht Samstags. Das war früher so und wird heute nicht mehr so praktiziert.

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Ach mach eh keiner mehr :D Mach was du machen willst und genieße den Tag denke damit hilfst du allen am meisten ;)

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Erstens macht es für einen gebildeten Menschen im Jahr 2016 keinerlei Sinn, Christ zu sein.

Zweitens wird unter dem Sabbat der Samstag verstanden. Dagegen den traditionellen Christen ist der Sonntag heilig.

Und die strengen Sabbat-Gebote (möglichst 0,0 arbeiten, nicht mal eine Kerze anzünden) wurden von Christen noch nie beherzigt.


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Kommentar von Janus2
20.06.2016, 22:37

Den Glaubenswahn durch Aufklärung zu bekämpfen wird zur wichtigsten Aufgabe der heutigen Zeit.

Alles klar.  

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Kommentar von klausog333
21.06.2016, 06:14

Es ist gut, daß ihr beide betet. Beim Atheisten würde ich gerne fragen zu welchem Gott er für seinen Mitmenschen betet.

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Kommentar von klausog333
21.06.2016, 10:24

Laß von einem wie dir hier nicht für blöd erklären! Dein Wortspiel hab ich sehr wohl verstanden. Du jedoch meine Ironie scheinbar nicht, daß du als Atheist für dich das Wort "beten" beansprucht 😉

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Kommentar von klausog333
21.06.2016, 10:59

Verzeih, JustNature! Ich wollte hier nicht aufbrausend oder beleidigend werden. Wir sollten jedoch weitere Kommentare sofort unterlassen, da wir ohnehin nie auf einen gleichen Nenner kommen.

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