Sollte Kernkraft eine dauerhafte Zukunft bekommen ?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Ja 52%
Nein 45%
Wenn die Technik besser wird 3%
Warum 0%

Nur Kernspaltung, oder auch Fusion?

Nur Fission/Spaltung

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Die Sache mit der Nachhaltligen Atomkraft ist ein Märchen.

So lange niemand weiß wie man den Atommüll endlagern soll ist es Wahnsinn Atomkraft zu nutzen. Und das war es auch schon vor Jahrzehnten.

Ganz zu schweigen davon das ein Unfall eines Atomkraftwerkes längst nicht so "glimpflich" ablaufen muss wie Tschernobyl. Das hätte einen Großteil des Kontinentes für Menschen vernichten können. Das im Hinterkopf ist ebenfalls Wahnsinn den Mist nutzen zu wollen.

Und wirschaftlich ist es ebenfalls Wahnsinn da Atomkraft die teuerste aller Energiearten ist wenn man das Problem des Atommülls nicht rausrechnet.

So gefährliche militärische graphitmoderierten Reaktoren wie in Tschernobyl gibt es bei uns nicht. Da hat der 3500 Tonnen schwere Graphitkern jahrelang gebrannt, weil der Schichtleiter bewusst gegen das Betriebshandbuch gehandelt und den Schutz blockiert hat.

In unseren Druckwasserreaktoren gibt es nur Wasser (als Moderator), wenn das wegdampft, nimmt die Reaktion rasch ab.

Der Abfall muss nicht vergraben werden, das ist völlig unnötig. Die Lagerung in einer großen Halle (wie es jetzt schon praktiziert wird) ist eine gute Dauerlösung. Wir sollten uns von der Presse nicht verrückt machen lassen. In D ist an Strahlung noch niemand gestorben.

Ein abgeschriebener Reaktor produziert die kWk für 2,4 ct, das ist doch nicht überteuert.

Wir sollten nicht alles glauben, was von nervösen Genossen als Wahnsinn bezeichnet wird.

Wie ist denn bitte die Alternative für eine großtechnische Energieerzeugung die rund um die Uhr CO2 frei funktioniert?

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Ja

Die beherrschung der Kernfusion wird der Schlüssel für kommende Generationen sein.

Wenn die Technik besser wird

Im Moment wird in vielen Ländern an Thorium-Flüssigsalzreaktoren geforscht. Da sind zweifellos noch viele Probleme zu lösen, aber gleichzeitig könnten sie tatsächlich eine interessante Alternative mit großer Sichheit und relativ geringen Endlageraufwand sein. Insofern sollte man mal abwarten und diese Technologie weiter erforschen.

Bei uns hieß das vor 40 Jahren schneller Brüter! Und der Thorium Hochtemperatur-Reaktor (Helium-gekühlt) wurde kurz vor Inbetriebnahme abgerissen, Hamm in Westfalen. Also tut nicht so, als sei das neu.

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@thetanier

Thorium-Flüssigsalzreaktoren haben ein ganz anderes Sicherheitskonzept. Außerdem gibt es international noch eine ganze Reihe anderer Konzepte, die vielversprechend sind!

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Nein

Die Probleme der Atomkraft fangen an beim Uranabbau: extrem gesundheitsschädlich für die Arbeiter, Häufung von Krebsfällen, mit Verzögerung ein sicheres Todesurteil. Die Umwelt wird dabei zerstört und beim Tagebau riesige Landstriche durch die Windverbreitung radioaktiv verseucht.

Weiter geht es mit den aufwendigen und gefährlichen Transporten. Da bleibt unterwegs wiederum einiges hängen an radioaktiver Belastung.

Atomkraftwerke setzen auch im Normalbetrieb radioaktive Stoffe frei. Im 5 km Umkreis um die Standorte konnte eine Vervielfachung von Leukämiefällen bei Kindern festgestellt werden. Daher kann man von einer erheblichen Gesundheitsschädigung der Bewohner in der Nähe von Atomanlagen ausgehen, auch wenn sich das meistens erst auf lange Sicht auswirkt.

Der Bau und erst recht der Abriss der Anlagen ist extrem aufwendig. Was bei der direkten Stromerzeugung an CO 2 vermieden wurde, wird beim Bau und Abbau der Atomkraftwerke doppelt und dreifach ausgestoßen.

Der Atommüll wird über weite Strecken transportiert und dann entweder hochriskant zwischengelagert oder in abgelegenen Gebieten, meistens Sibirien, unter freiem Himmel abgelagert, von wo sich die frei werdende Radioaktivität weit verbreitet. Nach einem sogenannten Endlager wird weiter vergeblich gesucht.

Wer die Atomkraft befürwortet hat sich entweder nicht für die Fakten interessiert oder er ist ideologisch verblendet aus Trotz gegen gutgemeinte ökologische oder um das Leben besorgte Argumente.

Zitat:

"Es ist überhaupt keine gute Idee, die Atomkraft wieder aus der Mottenkiste zu holen", sagt dagegen Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung im Interview mit ntv.de. "Atomstrom war, ist und bleibt unwirtschaftlich." Während eine Kilowattstunde Strom aus Solar- und Windenergie im Durchschnitt 6 bis 8 Cent koste, sei der Preis für Atomenergie mit 16 Cent fast dreimal so hoch. Das liege vor allem an den hohen Investitionskosten wie dem durchschnittlich zehn Jahre langen Bau der Kernkraftwerke, sicherheitstechnischen Updates und schließlich dem notwendigen Uranabbau und -einsatz, erklärt Kemfert. Aufgrund der radioaktiven Strahlung in der gesamten Wertschöpfungskette sei Nuklearenergie auch eine enorme Gefahr für Mensch und Natur. "Atomkraft ist damit weder eine wirtschaftliche noch eine saubere Energieform."

Quelle:

https://www.n-tv.de/politik/Erlebt-Atomkraft-eine-Renaissance-article22389159.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Jede Art von Bergbau ist gefährlich.

Kernkraft ist in Summe so CO2 intensiv/frei wie Solarenergie - hier sollte keinen Märchen der Panikmacher geglaubt werden.

Kohlekraftwerke produzieren pro Jahr Betriebsdauer je 10 000 000 Tonnen CO2 was unwiederbringlich in der Atmosphäre landet, beim Kernkraftwerk sind es genau 0 Tonnen pro Jahr.

Es genügt die Abfälle in einer Halle zu lagern in der nicht ständig Reporter rumlaufen. Vergraben ist nicht nötig, da die Strahlung im Quadrat zur Entfernung abnimmt.

Was wäre denn eine genehme, rund um die Uhr verfügbare großtechnisch nutzbare CO2 freie Energiequelle?

Gegen alles schimpfen fordert wenig Intelligenz, die Alternativen zu finden ist schon anspruchsvoller.

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Ja

hat man das nichtmal so beworben:

mit Kernkraft gehen wir einer strahlenden Zukunft entgegen. Außerdem wurde ja gesagt (1964 oder so): ein GAU passiert statistisch alle 50000 Jahre. Da wir schon 3 hatten, sind wir also jetzt mehr als 150000 Jahre save.

  1. Kyschtym - Sibirien (wurde vertuscht aber im Nachhinein mit Zerstörungen aus einer Großstadt rekonstruiert, dass es ein GAU gewesen ist --- Ursache: Materialermüdung wegen kalt-warm Unterschied)
  2. Tschernobyl - Ukraine (unerfahrene Leute, wollten Kiew während des Wochenendes an dem die Erfahrenen weg waren mehr Strom geben --- na das ging in die Hose : Explosion)
  3. Fukushima - Japan (ein erdbebensicheres Kraftwerk wird vom Tsunami überflutet, das vorherige Erdbeben hat es übestandn. na daran hätten sie ja wohl denken können wenn sie es nahe ans Meer bauen)

Im warten Sinne des Wortes

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Hallo Drache, hast du mal bitte einen Link zu dem Kyschtym Ereignis, das kenne ich nicht. Danke.

In Tschernobyl hat ein sehr erfahrener Schichtleiter den Reaktorschutz blockiert, um zu verhindern, dass der den Reaktor sicher abfährt. Das ist streng verboten. Daraufhin hat der 3500 Tonnen schwere Graphitkern des militärischen Reaktors (zur Atombombenproduktion) jahrelang gebrannt.
In unserem Reaktordruckgefäßen ist nur Wasser als Moderator - wenn das wegfällt klingt die Reaktion sofort ab. Leider hat die Presse uns da falsch informiert und lieber allgemein gegen Kernkraft angeschrieben. Viele haben das leider für bare Münze genommen, das "bei einem Versuch was schief lief".

In Fukushima ist nicht ein Mensch durch das Reaktorproblem gestorben. Das schlimmste für die Menschen war die gigantische Flutwelle.

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