Sollte jedem möglich sein Blut zu spenden?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Gut 75%
Schlecht 25%
Mir egal 0%

kommt es da nicht drauf an, welche Medikamente man nimmt und ob man vorerkrankungen oder irgendwelche Herz-Störungen hat?

Also man sollte schon gesund sein, sprich keine Vorerkrankungen etc. halt "Spendetauglich"

5 Antworten

Gut

Jeder, der "sauberes" Blut hat - also ohne übertragbare Krankheiten wie HIV, ohne Drogenreste, Medikamente etc. sollte auch spenden dürfen.

Die "Schwulenpest" ist heutzutage ein Vorurteil da man HIV sehr gut in Schach halten und dadurch eine Übertragung äußerst unwahrscheinlich machen kann. Auch sollte jedem bekannt sein, das Kondome vor allen möglichen unliebsamen Krankheiten schützen. Ob jemand hetero- oder homosexuell durch die Landschaft pimpert verändert das Risiko nicht, sich was wegzuholen.

Jedem nicht, nur Leuten, deren Medikamentation oder eventuelle Krankheiten das nicht verhindern - oder auch weitere Risikofaktoren.

Eine Person (egal welchen Geschlechtes), die wahllos ungeschützt mit anderen Personen schläft - da sollten Sicherheitsinteressen vor gehen.

Und Homosexuelle/Bisexuelle dürfen inzwischen auch Blut spenden. Und bei Trans gab es noch nie eine Einschränkung deswegen, soweit ich weiß!

Hab grad gesehen das bei homosexuelle, bisexuellen und transexuellen die Regelung gilt - entweder 4 Monate kein Verkehr oder eine Monogame Beziehung.

Natürlich sollte man sich vorher eh nochmal testen lassen, aber das ist ja eine Sache die kann man ja machen, das tut ja nicht weh und man ist dann selbst auf er sicheren Seite.

Ich persönlich darf kein Blut spenden auch wenn ich gern wollen würde wegen chronischer Erkrankung, da ist nicht einmal Organspende drin - schade eigentlich, aber kann es leider nicht ändern.

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@EurePestilenz

Ich persönlich würde und dürfte Blutspenden, allerdings ist mein Körper dafür schlicht zu geizig.

Blutdruck und alles völlig okay, trotzdem nach einer halben Stunde nicht mal ein viertel Beutel voll...

Organspende kann ich der Umstände halber gerne drauf verzichten ;-) - aber auf meinem O-Ausweis steht, dass sie alles benutzen können und dürfen, was sie sinnvoll finden.

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@EurePestilenz
Haha, ja das auch, das merk ich schon immer bei der normalen Blutabnahme, da ist die halbe Ellenbeuge gefühlt zerstochen 😅

Ich merke es vor allem, an so absurd-lustigen Vorschriften. Die Krankenschwestern müssen einem ein Pflaster aufkleben nach einer Spritze, wegen den Klamotten, damit die durch Blut nicht verschmutzen- das hat mir eine mal erklärt - Haftungsfrage.

Das läuft also so: ich bekomme eine Spritze, sie dreht sich um, um Pflaster zu besorgen, die findet die Einstichstelle nicht mehr und drückt darum so lange rum, bis ein winziger Blutsstropfen erscheint, den sie dann verpflastern kann - und weil da auch nicht mehr kommt mache ich das Pflaster direkt wieder ab und entsorge das im Müll....

Ich blute halt kaum.

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@guitschee

Dito bei mir geht sowas auch schnell zu, da lohnt sich die Watte samt den Klebestreifen nicht wirklich... vor allem, ich trag meistens eh schwarz, da sieht man dann eh nichts. 😂

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Nunja, was Transsexuelle betrifft, gibt es wohl die Sorge, dass ein hoher Hormonspiegel durch die Hormontherapie schädlich für den Empfänger das Blutes sein könnte, zb wenn es sich um einen Säugling handelt.

Ob das aus medizinischer Sicht wirklich ein Problem wäre, kann ich nicht sagen.

mich hat es ehrlich gesagt doch überrascht als ich das gehört habe, mir war klar das es bei Homosexuellen eine genaue Regelung gibt, aber das mit Bi- und Transsexuellen war mir dann doch neu. Wie sich das mit den Hormonen verträgt, da hab ich selbst keine Ahnung. 🤷‍♀️

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@EurePestilenz

Ja, mir war das auch neu. Ich dachte, solang ich meine Personenstandsänderung noch nicht habe, kann ich noch blut spenden (ich bin ein transsexueller Mann in einer Beziehung mit einem Schwulen). Aber das ist wohl nicht so.

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@Devoid8

Ah also eine perfekte Informationsquelle :D Da dank ich dir erst Recht für deine Antwort!

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Tatsächlich nicht, zumindest nicht bei Transfrauen. Bei Transfrauen ist der Grund dafür, dass sie nicht spenden dürfen, dass das Gesetz der Meinung ist, Transfrauen seien grundsätzlich immer Sexarbeiterinnen und deshalb eine Risikogruppe.

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Gut

⁶Seit meinem Schlaganfall darf ich selber nicht mehr spenden. Aber ich würde mir natürlich jedes passende Blut geben lassen.

Danke für deine Antwort und dir weiterhin alles gute ❤️

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Gruppen mit stark erhöhtem Krankheitsrisiko sollten natürlich keine Blutspender sein.

Das ist schon klar, ich dürfte auch nicht spenden, noch nicht einmal Organe spenden. Aber wer getestet ist und alles ist "sauber" der kann auch Blut spenden, so meint ich das.

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Warum sind denn Bisexuelle oder schwule Gruppen mit erhötem Risiko ?

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@EchterSpandauer
  1. hab ich das nicht behauptet
  2. für dich mal gegoogelt

Hauptgrund sei die sexuelle Praktik des Analverkehrs. Ohne Kondom sei das Risiko einer HIV-Übertragung dabei rund 18-mal größer als bei ungeschützten Kontakten zwischen Penis und Vagina, berichten die Forscher um Chris Beyrer von der Johns-Hopkins-Bloomberg School of Public Health in Baltimore (US-Staat Maryland). Weitere Gründe für das hohe HIV-Risiko bei Schwulen seien häufige Partnerwechsel und die wechselnden Rollen beim Geschlechtsakt. Groß sei die Gefahr vor allem bei der empfangenden Position.

In einigen Ländern liege die HIV-Häufigkeit (Prävalenz) bei homosexuellen Männern bereits über 15 Prozent, schreiben die Forscher. Die höchste Prävalenz gebe es in karibischen Staaten (25 Prozent), Afrika (18 Prozent) und Nordamerika (15 Prozent). Allein in den USA seien die Infektionszahlen bei homosexuellen Männern seit 2001 jährlich um geschätzte acht Prozent gestiegen. In vielen westeuropäischen Staaten liegt die Prävalenz der Studie nach niedriger – bei rund 6 Prozent.

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Warum, wenn das Blut in Ordnung ist?

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