Sollte in unserer heutigen multimedialen Gesellschaft ein einheitlicher und verbindlicher Kanon existieren?

4 Antworten

Ich wüsste nicht was das bringen soll. Gerade in der Schule haben viele mit dem selben Alter eine so unterschiedliche Reife dass ein Teil vielleicht noch gar nichts damit anfangen kann und es ihnen durch diesen Zwang versaut wird.

Ja, einen Kanon der allerwichtigsten Werke sollte es geben. Sie zu kennen gehört einfach zur Allgemeinbildung und zum Zusammenhalt einer Kulturgemeinschaft.

Dazu sollten gehören Walther von der Vogelweide, Lessing, Goethe, Schiller, Eichendorff, Büchner, Heine, Fontane, Kafka, Brecht, Benn, Böll, Grass, Dürrenmatt.

OK Boomer, jeder muss natürlich dein Hobby kennen. :)

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@Haxenbruch

Was weißt denn Du über den Nutzer? Was heißt das " jeder muss natürlich dein Hobby kennen"?

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Nein sollte man nicht.

Weil dan ist man ja gezwungen so was zu lesen auch wen man nicht will. Und was ist mit den Analphabeten die können das gar nicht lesen. Außerdem hat das zum Teil eine so Anspruchsvolle Sprache das verstehen selbst Leute mit Abi zum Teil nicht. Und wie willst du überprüfen das das jeder gelesen hat ? Soll da jeder einen Test drüber schreiben das könnten die gar nicht richtig durchsetzen.

einheitlicher und verbindlicher Kanon existieren?

"einheitlicher und verbindlicher" klingt verdammt nach verpflichtend und das nach DDR! Man sollte der Dummheit eine Chance geben, wer nicht will, der hat schon!

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