Sollte ich wirklich zum Psychologen gehen?

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3 Antworten

Deine Probleme sind ja anscheinend sehr groß und übergreifend ein großer einfluss auf dich und deine Lebenseinstellung da du unteranderem sogar deine guten Bekannten(Familie,Freunde) vor deinen Problemen schützen willst.Es ist gut das du sie davor bewahren willst aber wenn sie von nichts wissen und es später erfahren ist es wahrscheinlich zu spät und es wird vielleicht noch schwerer sein für sie damit umzugehen.es ist wichtig die Eltern immer auf dem laufendem zu halten weil sie sich egal was ist immer um dich sorgen werden.Und das wenn du sie jetzt einweist in deine Probleme sie damit besser klarkommen auch wenn es hart für sie ist.Im Text hattest du ja geschrieben das du im Februar/März zum Psychologen gehst.Doch bis dahin kann noch so viel passieren.Mein späterer Berufswunsch ist es Sozialtherapeut zu werden um Leuten wie dir zu helfen.Wenn du wieder einen drang hast dich selbst zu verletzen(/in der Hoffnung zu sterben),adde mich bei Skype(TheSmils oder technosmily) oder suche einen Freund und rede darüber.Egal was ist,du darfst dich nicht fertig machen.Du musst durchhalten und darfst nicht aufgeben.Diese Pessimistische Pfase überwindest du schon.Auch wenn ich nur eine aussenstehende Person bin,glaube ich an dich und das du es überwinden wirst.

Hallo FrozenHeart,

„Im September dann, habe ich das nicht mehr abgehalten und versucht mir die Pulsadern aufzukratzen“ --- So etwas muss doch Spuren hinterlassen. Wie kannst du das an so einer Stelle verbergen?

„…bekomme ich von zu Hause immer mehr das Gefühl, dass meine Eltern mich nur mögen, wenn ich gute Noten schreiben. [Was nicht stimmt, aber sie reagieren immer so.]“ --- Wie äußert sich das, wie reagieren sie?

„[Ich kann auch nicht einfach zu meinen Eltern gehen und es ihnen sagen. Es würde sie umbringen, zu wissen, dass sie bei der Erziehung ihrer zweiten Tochter auch etwas falsch gemacht haben.“ --- „auch“ – ich weiß nicht, was bei euch vorgefallen ist. Es hört sich nach einer schmerzlichen Erfahrung an. --- Was haben sie denn deiner Meinung nach an deiner Erziehung falsch gemacht?

--- Als außenstehende Person (mit nur dem von dir gegebenen Input) würde ich sagen – ganz gleich was auch geschehen sein mag – dass du ein Recht auf „glücklich sein“ hast. Es gibt Situationen, da sollte man nur auf sich achten. Körper & Geist sind deine höchsten Güter. Und sie brauchen tägliche Pflege! Geht es dem Geist schlecht hat das Auswirkungen auf den Körper und anders herum. Niemand darf dir dieses Recht absprechen. Du stellst dein Glück nicht über das deiner Eltern, wenn du ihnen deinen momentanen Gefühlszustand erzählst. Deine Eltern lieben dich – und ihre Reaktion kannst du jetzt nur erahnen. Dass sie sich sorgen machen werden, etc., das ist absehbar – aber tun das Eltern denn nicht immer? – Sind Eltern denn nicht dafür da, dass sie sich sorgen um ihre Kinder machen, sie vor allem Unheil behüten wollen? Schließ sie nicht aus! (Auf das „auch“ bezogen: was wiegt wohl schlimmer für sie? Zu wissen, wie schlecht es ihrem Kind geht oder die späte Erkenntnis, dass es wohl etwas in deinem Leben gegeben hat, dass für dich so schlimm war und du nicht das Vertrauen in sie hattest um mit ihnen darüber zu reden…).

„…ich habe die Möglichkeit mit unseren Schulsozialarbeitern zu reden bevor ich meinen Termin bei der Psychologin des Krankenhauses habe…“ --- Der Termin zeigt doch schon wie ernst es dir ist. Was spricht deiner Meinung nach gegen ein Gespräch mit den Schulsozialarbeitern?

„…wollte ich danach bis nach Weihnachten warten und meine Rolle noch solange spielen, damit meine Eltern glücklich sind. Aber ich halte es nicht mehr aus…“ --- ich möchte, dass du dich folgendes frägst: - Wie geht es mir im Moment? - Möchte ich mich so fühlen? - Gibt es einen Weg, dieses Gefühl zu ändern? - Was muss ich tun?

Du bist stärker als du denkst…

LG

Deine Ansichten sind sehr gut.

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Heey ich hatte mal ne ähnliche Situation, da habe ich mir aber nicht geschadet, stattdessen war ich denke ich noch viel isolierter und depressiver als du(ich habe mich eben nicht geritzt) . Denn ich wusste das es zu nichts bringen würde glaub mir. ich hatte praktisch keine Freunde weil ich einfach zu isoliert war (auch neue Schule) und klar hatte ich halt sehr ähnliche Probleme. noch ne Frage auf welche Schule gehst du (haupt real oder gymi?)

Wenn du nicht sowas wie sie durchgemacht hast mit ritzen und so kannst du dich kaum in ihre lage versetzen,denn sie wünscht sich ja öfters den Tod.Im nachhinein aber nicht.

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