Sollte ich Psychologin wechseln?

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9 Antworten

Ich kann es nur allgemein beantworten - manchmal gehört es zur Intervention ein wenig "garstig" zu sein. Sag ihr einfach wie sich das für Dich angefühlt hat.

Das Dissoziationen nicht gefährlich sind weißt Du, aber sie sind für Dich ein Zeichen des Unwohlseins. Gerade deshalb solltest Du es ansprechen. Davor brauchst Du auch keine Angst zu haben. Im Alltag läuft Kritik oft aus dem Ruder, weil der andere sich sofort rechtfertigt. Das wird hier nicht der Fall sein.

Die grundsätzliche Frage des Vertrauens der Therapeutin gegenüber solltest Du dennoch hinterfragen, wenn Du sagst, dass es ein wichtiges Thema gibt, dass Du in drei Jahren noch nicht ansprechen konntest. Aber auch hier könntest Du das sagen (ohne das Thema zu benennen) und erklären, was Dich abhält.

Wie gesagt - keine Angst vor dem Ansprechen. Du hast ja immer die Option zu wechseln und somit nix zu verlieren !

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Sehe ich das richtig? 3 Jahre gehst du schon? Wie hat das denn bei dir angefangen, dass du beschlossen hast zum Psychologen zu gehen? Dafür muss es ja mal irgendwann einen driftigen Grund oder eine Diagnose gegeben haben... Ich kenne das Problem zu gut. Ich habe selbst gegen dieses Gefühl immer wieder zu kämpfen. Ich weiß nicht wen ich dafür verurteilen soll: unsere naturfremde Gesellschaft oder mich selbst, aber anscheinend geht es heutzutage bei uns immer mehr Menschen so. Ich war selbst mal ein halbes Jahr bei einem Psychologen wegen diesem Problem, auf anraten meiner Familie, aber auch weil ich selbst die Gefahr sah, dass ich irgendwann sonst durchdrehe, wenn ich nicht irgendwie Rat oder Hilfe bekomme. Geholfen hat es mir irgendwie nicht. Ich empfand es generell als sinnlos, das Gespräch und hatte immer mehr das Gefühl, dass er irgendwie bloß die Zeit rumkriegen will. Hauptsache die Abrechnung über die Krankenkasse stimmt... tja, es ist aber schön zu wissen, dass es dir immer wieder ein bisschen geholfen hat. Vielleicht ist es schon das Gespräch und das Interesse dieses Psychologen an dir, was dir geholfen hat und dir den Weg ebnet. Ich finde das gut, dass du diese Hilfe annimmst und wenn du wirklich das Empfinden hast, dass es bei ihr kein weiterkommen mehr gibt, dann ziehe einen Wechsel auf jeden Fall in Betracht! Es ist auch nur verständlich, dass man nicht alles von sich vor einem Psychologen preisgibt. Das musst du auch nicht. Es ist ihr Job dich zu ergründen und dir zu helfen. Dein Job ist es diese Hilfe anzunehmen und kooperativ zu sein, aber du musst dich deswegen noch lange nicht komplett ausschütten, wenn es dir unangenehm ist. Es ist erschreckend zu erleben, dass es bereits jungen Menschen wie dir so geht, da du eigentlich noch voller Hoffnungen und Träume stecken solltest, denen du nacheifern kannst, was mit zunehmenden Alter sich immer mehr auflöst. Ein Blick in den Alltag anderer (ärmerer) Kulturen zeigt mir immer wieder, dass Menschen in ärmeren/einfacheren Verhältnissen trotzdem viel glücklicker sind. Während unsere Gesellschaft so kalt ist, sind die Menschen dort so warm und liebenswert und kein Tag vergeht ohne das Zusammenleben und das gemeinsame Überleben des Tags. Woher kommt das nur? Schon irgendwie merkwürdig diese Entwicklung... Es zeigt wohl sehr gut, dass eine wohlständige Gesellschaft, die über alle Kommunikationsmittel verfügt und vom Rest der Welt informiert ist wohl doch nicht so das Wahre sein muss... Lass dich nicht hängen. Du schaffst das! :)

Edit: Was war denn genau der Grund, dass du nicht gegangen bist? Wirklich nur Faulheit?


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Kommentar von DieimmerLacht
09.03.2016, 22:29

ich bin vor 3 Jahren dort hin wegen einer Essstörung, weil ich mich selbstverletzte und weil ich Angst hatte zur schule zu gehen. ich durfte eigentlich nicht dort hin von meinen Eltern aus und erst recht nicht stationär in eine psychiatrische Klinik. daher war es einfach zu verheimlichen wenn ich einmal die Woche zum Psychologen gegangen bin. Dort haben wir (meine Psychologin und ich) "herausgefunden" das hinter der Essstörung und der Schulangst mehr steckt. Ich durfte ja in keine Klinik und daher habe ich zsm mit meiner Psychologin Ambulant dran gearbeitet. Iwann fing ich an Drogen zu Konsumieren und bin schon mal eine Weile nicht zur psychologin gegangen weil ich die Drogen als Lösung für mein Problem sah. Wo ich mit den drogen dann aber aufgehört haben und iwann fiel ich ins alte Verhaltensmuster zurück also mit dem ritzen und Essen und Schule. Dann war es so ein Wechsel zwischen Drogen nehmen oder Fressattacken mit anschließend übergeben - ritzen und nicht zur Schule gehen weil ich mich zu dolle für mich schämte. Dann bin ich wieder zur Psychologin gegangen weil ich das nicht mehr konnte so. was war der Grund das du zur Psychologin gegangen bist, wenn ich fragen darf? Und hat es dir geholfen?

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Sprich sie doch mal darauf an. Reagiert sie weiterhin so, solltest du dir nochmal Gedanken machen.

Ich würde einen Wechsel in Betracht ziehen. Eine Bekannte von mir sollte auch zu einem Psychologen, weil ihr Vater versucht hatte, sich umzubringen. Danach hatten die Ärzte Sorgen, dass sie vielleicht (wie ihr Vater) an einer Depression leiden könnte, und sie wurde auch zu einer Psychologin geschickt (Depressionen hatte sie keine, nur eine etwas andere Einstellung zum Leben).

Diese Psychologin hat ihr dann dauernd "Warum"-Fragen gestellt, sodass sie sich auch total aufregte (sie ist eher der lautere Typ, der schnell aggressiver wird), vor allem als auf die Aussage "Ja ich bin gerade traurig, weil mein Hund gestorben ist, den ich seit 10 Jahren hatte", ein "Warum?" kam. Kann ich total verstehen, vielleicht hätte sie jemanden zum Reden gebraucht, aber ich glaube, auf solche Psychologen kann verzichtet werden. Auch wenn sie fragte, warum ihre Psychologin immer nur Fragen stellen würde und ihr das überhaupt nicht hilft, dass sie ihr keine Tipps o.Ä. mitgeben würde, meinte diese nur. "Du wirst es im Laufe der Zeit merken, dass es dir etwas bringt". Irgendwann ging sie nicht mehr hin.

Sie meinte auch, dass sie lieber mit uns, also ihren Freunden, redet, als nochmal mit jemandem, der es eher schlimmer macht, als besser. Deswegen würde es auch immer weniger Leute geben, die sich trauen, psychologische Hilfe zu suchen (keine Ahnung, ob das stimmt, da doch eigentlich immer mehr Leute Depressionen, etc. bekommen).

Von daher würde ich dir raten, dir eine/n Psychologin/Psychologen zu suchen, der wirklich auf deine Probleme eingeht, und nicht nur seine Zeit rumkriegen will oder irgendwelche Fragen stellt, die dich nicht weiterbringen.

Ich kann mir vorstellen, dass deine Psychologin auch enttäuscht war, weil du sie so lange nicht aufgesucht hast, was aber (vor allem in diesem Beruf!) keineswegs ein Grund ist, so zu reagieren.

Ansonsten: Mit Freunden & Familie reden halte ich immer noch für eine gute Lösung, solange du keinen neuen Therapeuten gefunden hast, da diese sich auch wirklich für dich interessieren und dir helfen wollen (was auch viele andere Psychologen wollen, es gibt aber eben immer welche, die ihren Job verfehlt haben).

Liebe Grüße und mach dir nicht zu viele Gedanken :)

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Wenn du es zutraust, solltest du sie darauf ansprechen. Vor allem Psychologen sollten eigene Fehler zugeben können. Wahrscheinlich hatte sie einen besonders miesen Tag und hat das an dir ausgelassen. Sowas sollte jemandem mit ihrem Beruf eigentlich nicht passieren, aber schließlich ist sie auch nur ein Mensch mit Gefühlen wie jeder andere. Es könnte sein, dass sie es schon bereut, so mit dir geredet zu haben. Also wenn du die Kraft dazu aufbringen kannst, ruf sie an und sprich sie direkt auf die letzte Sitzung an. Wenn sie keine Einsicht zeigt oder du es nicht über dich bringst, dann musst du dich wohl auf die lange Suche nach einem neuen Psychologen machen. Ich wünsch dir alles Gute in deinem Leben. Merk dir, dass jede schlimme Zeit vorübergeht.

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Nun ja ich finde es ist normal einmal genervt zu sein. Sollte es noch öfter geschehen würde ich dir raten mal mit ihr zu reden und wenn es dann immetnochnicht besser wird dann wechsel ihn

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Wenn du sie persönlich nicht leiden kannst oder du dich nicht wohlfühlst, ist das nicht so gut; wechsle lieber

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Kommentar von DieimmerLacht
09.03.2016, 21:35

Ja ich glaube es ist besser :/ nur war froh sie gefunden zu haben. wird schwer eine neue/neuen zu finden in der Nähe

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Nur weil es EIN MAL nicht gut war willst du wechseln wo es JAHRE zumindest okay war? Bist du perfekt oder warum erwartest du das von anderen?

REDE mit ihr und SAG ihr was dich stört! Nur so kann sich etwas ändern. Wenn du dich nicht traust schreib nen Brief!

Und wenn du immer nur jammerst und das einzige was du dort tust ist dich auszukotzen (dich erleichtern) und dann hypersensibel reagierst wenn sie ehrliche klare Worte findet (krieg denen hintern hoch!) statt dich weiter mit dauer-verständnis für alles zu verhätscheln... Dann verstehe ich warum sie davon genervt ist. - ich weiß zwar nicht ob es WIRKLICH so ist, aber für mich klingt es verdammt danach.

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Kommentar von DieimmerLacht
10.03.2016, 00:30

Ein Psychologe ist dafür da um zu zuhören und dann gemeinsam mit den Patienten herauszufinden ob ein Problem wirklich da ist wenn ja welches und ein weg um das Problem zu lösen. Und nicht um Vorwürfe zu machen. Süße ;) Und richtig du weißt nicht ob es wirklich so ist also lass es doch bitte dich über Dinge zu äußern von denen du keine Ahnung hast. Ich wollte lediglich eine normale Einschätzung wie ihr das seht über die in der Beschreibung geläuterte Situation wissen ohne gleich solche dummen Kommentare wie von dir (das ich mein Hintern hoch bekommen soll) zu bekommen ;) denn wie schon gesagt du hast keine Ahnung wie ich mein Leben lebe. und jz hauste rein Schätzchen ;*

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Kommentar von Seanna
10.03.2016, 00:44

Aber auch klare Worte zu finden und nicht nur Gejammer anzuhören. Schließlich ändert sich dadurch nix. Das hat nix mit Vorwürfen zu tun. // Keiner weiß wie es wirklich ist und in einem Forum gibt man nun mal seine Meinung ab. Ahnung von der Materie habe ich wohl, von deiner spezifischen Situation nicht - ebenso wenig wie jeder andere hier. Und das IST meine Einschätzung der Situation. // Darüber hinaus habe ich ja auch hilfreiche Hinweise zum Umgang gegeben. // Das mit dem Hintern hoch ist nicht meine Meinung sondern meine Interpretation dessen was deine psych sagte ("Faulheit"). Ich hab keine Ahnung ob das was sie sagt zutrifft. Aber sie wird einen Grund haben so etwas zu sagen. // Abgesehen davon bin ich weder dein Schätzchen, noch Süße noch sowas was.

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Kommentar von Seanna
10.03.2016, 22:32

Es geht aber ebenso darum keine irreal Welt voller Verständnis zu schaffen aus der die Patienten dann am liebsten nicht mehr raus wollen. Die Balance ist wichtig. nennt sich therapeutisch dann Dialektik.

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Die berufswahl psychologe ist für dich denke ich ungeeignet.

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Kommentar von DieimmerLacht
09.03.2016, 21:36

das war doch auch garnicht die frage ^^

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Wenn du dir diese Frage schon stellen musst - JA!!!

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