Sollte ich meinen Eltern beichten, dass ich ein Alkoholiker bin?

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9 Antworten

Dein Gesicht verlierst Du sowieso früher oder später ... !

Später wenn Dein Alkoholsucht offensichtlich ist, Dein Leben bachab geht und Deine Eltern es selbst bemerken (sofern sie es nicht eh schon wissen und es halt nicht thematisierten ...) oder sie von Dritten darauf angesprochen werden.

Du hast vor drei Jahren schon von einer Entzugsklinik gesprochen, bist 29/30 Jahre alt - unternimm endlich etwas https://www.anonyme-alkoholiker.de/

Ich würde das so heimlich wie möglich machen wollen, in eine Sucht zu geraten kann jedem passieren aber ist schon ein Zeichen von (zumindest temporärer) Schwäche, ich kann zB auch nicht verstehen wenn irgendwelche Promis mit sowas hausieren gehen. Ist aber nur meine persönliche Meinung, kann man natürlich auch anders sehen.

Bevor du nicht in Therapie gehst ist es natürlich besser das deinen Eltern zu sagen, wenn es aber ohne Eltern geht würde ich das alleine machen, wird halt auch auf dein Alter etc. ankommen.

Mach du doch den ersten Schritt mit der Selbsthilfegruppe. Wieso lässt du jemand anderen deine Kämpfe austragen?

Außerdem zeigt jegliche Art von Suchtverhalten eine Unzufriedenheit mit der jetzigen Situation des Süchtigen.

Mal abgesehen vom Alkoholismus, was "funktioniert" in deinem Leben momentan (oder auch länger schon) nicht mehr und was möchtest du daran ändern? Was fehlt dir um glücklich zu werden?

Wenn du den Entzug nicht selbst willst, aus tiefster Seele, wird das nichts. Deine Eltern können dich nicht den Rest deines Lebens jede Minute überwachen. 

Familie kann helfen und unterstützen, ja, aber den Willen zum Entzug quasi von ihnen leihen, das geht auf Dauer nicht gut. 

Du wirst dein Gesicht verlieren. Punkt. Alkoholismus ist fortschreitend und am Ende tödlich. Dein Umfeld wird es merken. Früher oder später. Wobei es eigentlich ne Krankheit ist, wäre ne Grippe für dich auch ein gesichtsverlust?

Ohne Fremdhilfe = medizinischer Entzug und Umgewöhnung wirst Du es nicht schaffen.

Entzug im Krankenhaus; ca. 1 Woche.

Entwöhnung hängt von den Jahren Deiner Abhängiigkeit ab.

Ob Du darüber Deine Familie informierst, bleibt Deine Entscheidung.


Ich würde mit meinen Eltern ein klärendes Gespräch führen das du kein Kind mehr bist aber vielleicht könntest du auch mit maß  und Ziel vorgehen

Versuche es doch ohne Eltern. Meist ist in der Therapie eh der erste Schritt : löse sich gedanklich von deinen Eltern. Du musst dich erst lösen und kannst dann später wieder auf sie zu gehen. Mache es alleine. Oder vertraue einen besten Freund. Das wichtigste ist: du hast dein Problem erkannt und willst es los werden. Also : los geht's

Wenn du weiter heimlich trinkst, verlierst du dein Gesicht erst recht und viel auffälliger, denn nur der Alkoholiker denkt, dass man seine Fahne und seine Sucht nicht bemerkt. Jeder, der näher mit dir zu tun hat, wird es über kurz oder lang merken, wenn das nicht schon längst geschehen ist.

Du ruinierst dein Leben, deine Gesundheit und kommst nie wieder richtig auf die Füße, wenn du nicht ganz ganz schnell drastische Maßnahmen ergreifst. Denk dabei nicht an die Mitmenschen, die haben ihre eigenen Sorgen und Schwächen. Denk daran, dass es dein Leben ist, das hier gerade komplett in Trümmern liegt.

Geh ruhig mal zu einer Selbsthilfegruppe und höre denen zu.

Dann begib dich ganz schnell in eine Therapie und sei dir darüber im Klaren, dass du ein Leben lang ein Alkoholiker bleibst.

Aber ein trockener Alki kann sehr gesund sein und alt werden, ein nasser steuert nur weiter dem Abgrund entgegen.

Ich habe einen Angehörigen, der mit 13 Jahren zum Alkoholiker wurde. Er ist jetzt 77 Jahre, ein Wrack und hat zigtausend Therapien gemacht. Gestern habe ich ihn wieder im Krankenhaus besucht, er war am Freitag mit Alkoholvergiftung eingeliefert worden. Er hat sich so runiert, dass er nun nicht mehr laufen kann. Die Nervenenden sind geschädigt, er hat keinen Magen mehr, weil ihm dieser aufgrund von Geschüren schon mit Anfang 30 entfernt wurde. Er hat weiche Knochen vom Saufen und somit ist jedes Gelenk bereits mindestens einmal gebrochen. Der Mann besteht nur noch aus Platten, Nägel und Herzschrittmacher und Bypässen, denn einen Infarkt hatte er natürlich auch schon.

Sein ganzes Leben war geprägt davon, entweder an Alk zu kommen oder davon wegzukommen. Er war mit 38 Jahren Frührentner.

Willst du so ein Leben?

Gehe zu deinem Arzt, erzähle ihm alles über deinen Alkoholkonsum, ehrlich und ohne zu schummeln! D.h. 2 Liter Wein täglich sind auch 2 Liter, und nicht 1 1/2 Liter! Und höre auf seinen Rat! 

DuriasRex 01.07.2017, 02:13

ich trinke nicht 2 Liter Wein... nur 1/3-1/2l Wodka pro Tag 

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Patrickson 01.07.2017, 02:30
@DuriasRex

Kommt etwa auf das selbe raus! Nur 1/2 Liter Schnaps tgl. Nicht schlecht! Wenn es nur das ist...? Geh zum Arzt, sonst wirst du bald ein Mensch sein, den du niemals werden wolltest! 

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