Sollte ich eine Beziehung eingehen?

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8 Antworten

Nun ist ein Glaube ja etwas, was auf alle Lebensbereiche ausstrahlt.

Wenn zwei mit ganz verschiedenen „Glauben“ leben, kann das  Sich-Verstehen zu einem ständig wachsenden Problem werden.

Ich sage das deshalb, weil ich nicht wissen kann, ob ER  religiös indifferent ist oder „im Grunde“ nicht an Gott glaubt.

Nicht an Gott glauben ist für mich auch ein Glauben. Meist glaubt man dann an die totale Autonomie des Menschen.

Wenn Du an Gott glaubst und er an den Menschen – oder wie er das auch immer ausdrücken mag – dann ist es für Euch sicher sehr wichtig, dass  ihr Euch gemeinsam über Eure unterschiedlichen Sichtweisen austauscht und auch darüber, welche Konsequenzen  daraus für Euer Miteinander entstehen können.

Davon hängt  auch ab, ob ihr – wie schon gesagt -   einmal in der Lage sein werdet aus Verliebtheit Liebe entstehen zu lassen, die die Lasten des Alltags überdauern kann.

Wenn ihm allerdings diese Fragen völlig gleichgültig sind, Dir aber sehr wichtig, seid ihr in Euren Grundorientierungen vermutlich so unterschiedlich, das eine gemeinsame Zukunft wenig Aussicht auf Erfolg hätte.

Ich wünsche Euch gute Gespräche.

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Wenn ihr euch sonst super versteht und du dir vorstellen kannst, eine Beziehung einzugehen, dann probiert es einfach aus ob es klappt. Wenn du jedoch zu große Bedenken hast, dass ihr euch permanent in die Haare bekommt, dann lasst es lieber. Eine Beziehung die schon von Anfang an auf Unstimmigkeiten und Streit basiert, hat nicht wirklich eine Zukunft

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Warum muss Religion immer ein Keil zwischen Menschen treiben. Religion sollte ausschließlich für sich alleine sein - für ein Seelenheil und als Hiffnungsträger aber nicht als gesellschaftlicher Maßstab für andere.

"Es gibt keine religiöse Kinder, nur Kinder religiöse Eltern"

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Es ist die Frage, in wieweit er dich deinen Glauben leben lässt. Ich bin da skeptisch. In der Regel prallen schon die aus zwei verschiedenen Familien übernommenen Einstellungen  aufeinander. Gemeinsamer Glaube kann da eine Grundlage sein, die manchen Sturm aushält.

Prüfe dich und ihn, ob es Liebe oder Verliebheit ist. Letztere macht ja bekanntlich blind (spreche aus Erfahrung :-) Wenn es Liebe ist, wird er dich sogar in deinem gelebten Glauben unterstützen. Aber oft versucht jeder nur, den anderen so hinzubiegen, dass er den eigenen Überzeugungen entspricht.

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Wenn beide dazu bereit sind Abstriche in ihrem Alltag zu machen, um einen gemeinsamen Alltag bestreiten zu koennen und sich bewusst sind, dass es im Punkt Religion vielleicht nicht selten zu Unstimmigkeiten kommt, die geklaert werden muessen, dann steht dem nichts im Wege. Bedenke aber: je weniger Gemeinsamkeiten man hat, desto mehr Kraft kostet ein gemeinsames Leben.

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Wenn du mit ihm zusammen sein willst - klar. Sobald die Chemie passt.

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Wenn röm.katholisch zu sein für dich auch bedeutet keinen Sex vor der Ehe zu haben, dann nein, tue ihm das bitte nicht an!

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Wenn du ihn liebst, dann ja.

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