Sollte ich es lieber sein lassen oder durchziehen?

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4 Antworten

Fragen kostet nichts und wenn du noch dazu das Angebot machst, dass du die Zeit vorarbeitest, wird dir sicher niemand böse sein.

Ob sie sich darauf einlassen, ist allerdings eine andere Frage. Es kann sein, dass deine Arbeitszeit zu den anderen Zeiten eben einfach nicht benötigt wird.

Aber ist glaube nicht, dass du Nachteile aufgrund der Frage erfahren wirst.

Fragen schadet nicht, kannst es ja versuchen. Ich denke aber nicht, dass dein Chef dir erlauben würde in den Urlaub zu fliegen. 6 Monate Mindestarbeitszeit wurden ausgemacht, man sollte sich schon daran halten meiner Meinung nach. Wie gesagt, versuchen kannst du es trotzdem. Viel Glück 

6 Monate Mindestarbeitszeit wurden ausgemacht

So etwas gibt es nicht - bzw. das kann nur für Urlaubsanspruch gelten, der über den gesetzlichen Anspruch hinaus geht.

Ein Arbeitnehmer hat von Anfang an Anspruch auf bis dahin erworbenen Urlaub - also nach 1 Monat auf 1/12 des Jahresurlaubs!

Die 5-Monate-Regelung betrifft lediglich den Anspruch auf den vollen Jahresurlaub, der erst nach dieser Wartezeit entsteht.

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@Familiengerd

Tut mir leid, wusste ich nicht, danke.

Trotzdem finde ich persönlich, dass man sich daran halten sollte, auch wenn es gesetzlich nicht verpflichtend ist.

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@AstroMath

Eine solche "Vereinbarung" ist unerlaubt - zumindest, was den Anspruch auf den gesetzlichen Urlaub, den man bis dahin (in den ersten 6 Monaten) erworben hat - und an eine unerlaubte Vereinbarung muss man sich auch nicht halten

Die Meinung, in der Probezeit (oder den ersten 6 Monaten) dürfe man keinen Urlaub nehmen, ist weit verbreitet, aber völlig falsch!

Die Verweigerung eines Urlaubs (im Umfang des bis dahin erworbenen Anspruchs - das ist ja noch nicht viel) alleine mit der Begründung "nicht in der Probezeit" oder "nicht in den ersten 6 Monaten" ist schlicht und einfach rechtswidrig, wenn es nicht auch dringende betriebliche Gründe (oder entgegen stehende Urlaubswünsche sozial bevorrechtigter Arbeitnehmer) gibt, die gegen eine Genehmigung sprechen.

Und ein kurzer Urlaub innerhalb einer mehrmonatigen Probezeit wird kaum dazu führen, dass der Arbeitgeber nicht mehr in der Lage wäre, den Arbeitnehmer - entsprechend dem Zweck der Probezeit - auf seine Eignung hin beurteilen zu können.

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Es steht dir zwar die ersten 6 Monate kein Urlaub zu (einen Urlaubsanspruch erwirbst du aber schon), aber der Chef kann es trotzdem erlauben. Ebenso kann er, falls das im Unternehmen möglich ist, die Zeit vorarbeiten lassen. Du arbeitest die 15 Stunden einfach vor. 

Fragen kostet nichts. Bei uns dürfen Leute, die mehr Urlaub brauchen, als sie haben, auch 10 Stunden statt 8 arbeiten und können so Stunden ansparen. 

Du kannst es natürlich versuchen aber wie dein fillalleiter reagiert hängt von der person ab. Du könntest ganz gute chancen haben denke ich...

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