Sollte ich einen Therapeuten aufsuchen?

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2 Antworten

Hallo,

einen Psychiater wirst Du nicht brauchen, da er im eigentlichen Sinne mit Geisteskrankheiten und starken neurologischen Störungen zu tun hat. Das lese ich bei Dir nicht heraus. Scheinst ja noch zu wissen, was Du sagst und tust ;-) Die Phasen, die Du beschreibst, ähneln mehr extremen Stimmungsschwankungen und liegen im Kompetenzbereich eines Therapeuten. 

Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung kannst Du Dir einen Verhaltenstherapeuten aussuchen. Picke Dir mehrere heraus und führe Erstgespräche, um den "Angenehmsten" zu wählen. Sie unterscheiden sich nämlich. Natürlich kannst Du Sie auch selber kontaktieren, vergiss aber nicht zu fragen, ob sie einen Platz frei haben.

Hüte Dich davor psychologische Begriffe auf Dich selber anzuwenden. Häufig reitet man sich durch Begriffe wie: Depression, Schizophrenie, Manie, Phobie ö.ä. nur tiefer hinein. Verwende lieber Begriffe, die Du kennst und auch zutreffen. Z.B. Mir geht es nicht gut,  oder Etwas stimmt nicht oder Down-Phase. 

Ich wünsche Dir viel Erfolg und gute Besserung. 

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... So wie es dir jetzt geht, wird es dir auch noch in einigen Jahren gehen, wenn du nicht aktiv mit Unterstützung daran arbeitest. Das hört dich für mich so an, als hätte sich das bei dir schon manifestiert, denn ja, das sind die typischen Anzeichen einer Depression. Sprich deinen Hausarzt darauf an ohne Hilfe kommt man aus sowas nicht mehr raus und kurze Phasen in denen man sich eigentlich ganz okay fühlt dürfen dafür keine Ausrede sein. Dein Hausarzt muss dir eigentlich glauben und helfen, dich an einen Psychiater weiter leiten. Das dauert eine Weile wird dein Leben aber wieder lebenswert machen und dich vielleicht auch irgendwann wieder zu einem glücklichen Menschen machen. Depressionen zu überleben wird schwerer, je länger du sie mit dir rum schleppst, glaub mir... 

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Kommentar von Jolo97
23.03.2016, 02:18

Das Problem bei mir ist das ich generell nur sehr wenig von mir preisgebe, lass es jetzt gegenüber meiner Familie sein oder meinen Freunden. Und dann gehe ich ebenfalls nicht gerne zum Arzt, weil ich mir immer wie eine Simulantin vorkomme, denn ich fühle mich oft nicht wirklich ernst genommen und Aztbesuche grenzen heut zu Tage schon an Fliesbandabfertigung. 

Aber ich sehe vollkommen ein das ich was machen muss und das die beste Möglichkeit ist einfach zum Arzt zu gehen. Nur stellt sich mir jetzt die Frage, wenn ich mich dazu überwinde zum Arzt zu gehen: Muss ich den Psychiater oder Psychologen selbst bezahlen? Denn wie oben schon gesagt will ich meinen Eltern nix von der Sache sagen und ich bin Schülerin, was für mich bedeutet, dass ich kein eigenes Einkommen habe. 

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