Sollte ich das meiner Therapeutin erzählen?

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8 Antworten

Hallo KatnisEverdeen,

ich würde es als Selbstmordversuch einstufen, von dem Du Deiner Therapeutin auch unbedingt berichten solltest. Wie sonst soll sie Dir helfen?

Wenn Du ihr plausibel klarmachen kannst, dass Du aktuell nicht selbstmordgefährdet bist - natürlich nur sofern das der Wahrheit entspricht  - wird sie Dich wohl nicht in eine Klinik überweisen. Andernfalls wäre das nur zu Deinem eigenen Schutz.

Vielleicht kann die Therapeutin auch den Behandlungsrahmen etwas intensiver stecken, also häufigere Termine machen, und zudem zwischendurch vielleicht kurze Telefontermine, so dass ein Klinikaufenthalt nicht unbedingt erforderlich ist. Aber das kann ich von hieraus natürlich nicht einschätzen und da solltest Du Dich bitte auf den Rat Deiner Therapeutin verlassen.

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

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Wenn Du die Tabletten bewusst genommen hast, um Dir das Leben zu nehmen, ist das natürlich ein Selbstmordversuch. Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du Dir nciht anders zu helfen weißt.

Wenn Du in therapeutischer Behandlung bist, sollte Deine Therapeutin auch davon wissen, da sie sonst nicht einschätzen kann, wie schlimm es wirklich um Dich steht. Sie muss ja auch diesbezgl. beurteilen, welche Medikamente sie Dir verschreibt und in welcher Dosis. Auch solltest Du ihr davon erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass Du zu den Tabletten gegriffen hast. Was war der Auslöser etc..?

Man muss sich mit dieser Krankheit schon richtig auseinandersetzen, um wieder ins richtige Leben zu finden. Schweigen bringt da überhaupt nichts. Ob sie Dich wieder in eine Klinik einweisen wird, hängt ganz alleine von Dir ab. Wenn Du keinen Lebenswillen hast, würde sie das tun, um Dich vor Dich selbst zu schützen. Die Frage ist, ob man Deine Depressionen nicht mit einer richtigen Medikation erst einmal in den Griff bekommt. Scheinbar helfen Dir die Medikamente, die Du nimmst, nicht wirklich.

Ich weiß nicht, wie oft Du zur Therapie gehst, aber ich würde meinen, dass Du mindestens 2x die Woche gehen solltest, so lange Dein Zustand solche Ausmaße annimmt.

Sei ehrlich zu der Therapeutin und zu Dir selbst...alles andere bringt Dich nciht weiter. Alles Gute.

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Meine Psychiaterin ist auch meine Therapeutin, ich habe sehr viel Vertrauen zu ihr, kann ihr jederzeit E-Mail schreiben und bekomme auch schnell eine Antwort.

Als ich ihr mal von meinen Selbstmordgedanken (SMG) erzählt habe, musste ich ein Non-Suizid-Vertrag unterschreiben und durfte nach dem Gespräch wieder nach Hause!

Wenn Du überlegst ob Du es Deiner Therapeutin erzählen sollst oder nicht, ist sie vielleicht die Falsche? Vielleicht solltest Du solange nach einem Therapeuten suchen, bis du jemanden gefunden hast, dem du zu 100 % vertraust! Und mit dem du auch reden kannst?

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Wem solltest du es sonst erzählen als deiner Therapeutin, ihr solltet ja ein Vertrauensverhältnis haben.
Der Vorschlag in eine Klinik zu gehen wird von verschiedenen Umständen abhängig sein, die hier nicht beschrieben sind.
Vielleicht erarbeitest du mit ihr einen sogen. Notfallkoffer, wie du in solchen Situationen wie gestern bei deinem Zusammenbruch anders handeln kannst, wie z.B. wen du dann anrufst, usf.

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Die Frage ist wohl eher, warum du darüber nachdenkst deiner Therapeutin nichts darüber zu erzählen? Sie ist doch genau dafür da, dass sie dir hilft. Und wenn du einen Zusammenbruch hattest, sollte sie es, meiner Meinung nach, wissen müssen. Damit ihr gemeinsam darüber reden könnt und eine gemeinsame Theorie entwickelt, was das nächste Mal passiert, wenn du wieder einen Zusammenbruch erleiden solltest.

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Meiner Meinung nach zählt das als Suizidversuch . Ich würde es ihr erzählen wenn du möchtest das sich was ändert. Selbst wenn du in eine Klinik sollst , will man dich damit ja nicht ärgern , sondern dir helfen. Also hab keine Angst

Ich wünsche dir alles Gute

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Rede mit Deinem Psychologen darüber, er kann Dir wahrscheinlich helfen...

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wenn es so gemeint war zählt es als suizidversuch, wenn du es uns erzählen kannst kannst du es auch der theraputin erzählen

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