Sollte ich als 21-jähriger (m) mit einem Minderjährigen schlafen?

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8 Antworten

Soll ich es machen oder nicht?

Wie Du möchtest.

Rechtlich spricht jedenfalls nichts dagegen, da die beiden ja von sich aus möchten.

Jedenfalls in Deutschland und Österreich. Hier hat man mit 14 die sexuelle Selbstbestimmung (Schutzaltergrenze), d.h., dass ein Ü14 prinzipiell mit jedem Sex haben darf, der das möchte und ebenfalls 14 oder älter ist. Nur in der Schweiz liegt diese Grenze bei 16.

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber hier liegt keine dieser Ausnahmen vor. Denn:

  • Eine Zwangslage wird offensichtlich nicht ausgenutzt.
  • Für den Sex bezahlen willst Du auch nicht.
  • Es sind nicht deine Schutzbefohlenen (für Klassenlehrer, Priester & Co. gilt in Deutschland bei ihren Schützlingen eine erhöhte Untergrenze von 16 absolut, bzw. 18 bedingt).
  • Auch der 15-Jährige weiß offensichtlich, was er will. Entsprechend liegt die Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung vor. Nur wenn diese ausnahmsweise noch nicht gegeben wäre, könnte es bestraft werden, wenn man dies "ausnutzt" und der Junge/seine Eltern es bestraft sehen möchten. Danach sieht es aber hier nicht auch nur im Ansatz aus.

Gemeint ist mit letzterem nämlich, dass ein 14-jähriger heterosexuell selbstbestimmt ist, und dann von einem Schwulen (dem gegenüber die absonsten vorgandene Fähigkeit noch fehlt) zum "Spontansex" verführt wird, was ihn ja "verwirren" könnte.

Ein weltfremdes Konstrukt mit nur sehr randständiger praktischer Relevanz.

Es ist Folge der Wiedervereinigung, weil homophobe Unionspolitiker nicht aushalten konnten, dass mit der Wiedervereinigung die generelle Strafbarkeit von homosexuellen Kontakten erwachsener Männer mit Jugendlichen in der BRD gestrichen werden musste. Denn in der DDR war die Diskriminierung von Homosexualität bereits restlos abgeschsfft, während manche Unionspolitiker Homosexualität noch für eine, O-Ton rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Norbert Geiss, "Krankheit" hielten. :-((

Gerichte und vor allem Sachverständige sind aber keine Spinner. Und selbst die CSU hat den unerträglichen Hetzer Geiss mittlerweile zwangspensioniert ...

 - (Computer, Internet, Freizeit)
Libertinaer 22.02.2017, 10:46

Persönlichrr Nachtrag.

Als Bisexueller, der in jungen Jahren Erfahrungen mit Älteren machen durfte, kann ich nur sagen: Ich war froh darum!

Und seitdem ich weiß, dass das damals noch offiziell diskriminiert wurde (wovon ich damals nichts wusste - wäre mir aber auch egsl gewesen), bin ich noch dankbarer.

Ohne jedes Wenn und Aber! Punkt.

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lieber yuppieyuppie,

ich habe dir ma was von dem Rechtsanwalt...Andrej Wincierz

hier reinkopiert:

Unter Strafe gestellt ist der sexuelle Missbrauch von
Schutzbefohlenen gemäß § 174 StGB. Darunter fallen Kinder und
Jugendliche, die in einem persönlichen Verhältnis zum Täter stehen, aus
dem die Schutzverpflichtung zum Opfer erwächst. Als Täter kommen hier
unter anderem gesetzliche Betreuer oder Pflegeeltern in Betracht. Auch
die leiblichen Eltern können Täter im Sinne dieser Strafnorm sein.

Das
Gesetz legt fest, dass bei Schutzbefohlenen unter 16 Jahren, die
Vornahme von sexuellen Handlungen ohne weitere Umstände strafbar ist.
Daraus folgt, dass ein sexueller Umgang mit Personen, die älter als 16
Jahre sind, nicht strafbar ist. Sofern jedoch eine Missbrauchssituation
hinzutritt, sind alle Minderjährigen vom Straftatbestand umfasst. Keinen
Unterschied macht die Norm bei Beziehungen zwischen leiblichen oder
adoptierten Personen und deren Eltern. Hier ist jede Vornahme von
sexuellen Handlungen bis zum Eintritt der Volljährigkeit unter Strafe
gestellt. Sofern es in einem solchen Schutzverhältnis zu sexuellen
Handlungen kommt, eröffnet sich grundsätzlich ein Strafrahmen von drei
Monaten bis zu fünf Jahren für den Täter.

Nach § 176 Abs. 1 StGB
sieht das Gesetz hingegen eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs
Monaten bis zu zehn Jahren für denjenigen vor, der mit einem Kind
sexuell verkehrt. Durch diese Verbotsnorm soll das Rechtsgut der
Möglichkeit zur Entwicklung der sexuellen Selbstbestimmungsfähigkeit von
Kindern geschützt werden. Es reicht hier die bloße Vornahme von
sexuellen Handlungen aus, um eine Strafbarkeit auszulösen. Unbeachtlich
ist, ob ein persönliches Verhältnis zwischen Täter und Opfer besteht.

Bei
Jugendlichen, die in keinem persönlichen Verhältnis zum Täter stehen,
fordert der Gesetzgeber neben der Vornahme von sexuellen Handlungen das
Tatbestandsmerkmal der „Ausnutzung einer Zwangslage". Geschützt ist die
hier die sexuelle Selbstbestimmung von Jugendlichen. Als Zwangslage wird
eine Situation bezeichnet, in der bedrängende Umstände dazu führen
können, dass der Widerstand eines Jugendlichen gegen sexuelle Übergriffe
gebrochen werden kann. Dies liegt zum Beispiel vor, wenn es sich beim
Jugendlichen um einen Drogensüchtigen handelt und ihm im Austausch der
Vornahme sexueller Handlungen Drogen angeboten werden. Sofern sich keine
Anhaltspunkte für das Vorliegen einer solchen Zwangssituation ergeben,
entfallen regelmäßig der Tatbestand und damit eine Strafbarkeit nach §
182 Abs. 1 StGB.

Unabhängig von dem Vorliegen einer Zwangslage
bedroht der Absatz 2 des § 182 StGB die Vornahme einer sexuellen
Handlung zwischen Täter und Jugendlichen gegen Geldzahlung. Das Gesetz
setzt hier entgeltlichen Sex mit einem Missbrauch gleich, wobei dieser
genauso wie Absatz 1 mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren
bedroht ist.

Letztlich macht sich derjenige strafbar, der bereits
über 21 Jahre alt ist, und mit einem Jugendlichen von unter 16 Jahren
sexuell verkehrt
, wobei er dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur
sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt. Hier begrenzt der Gesetzgeber die
Höchststrafe auf eine Freiheitsstrafe von maximal drei Jahren und
eröffnet die Möglichkeit, die Tat mit einer Geldstrafe zu ahnden.

...hier sind alle wichtigsten Fakten enthalten; ich würde dir mit einem unter 16-jährigen zur absoluten Vorsicht raten; um keine Probleme kriegen zu können...mache besser nix mit ihm; ansonsten immer wieder viel Spaß, hau rein...

liebe Grüße aus Köln

Libertinaer 22.02.2017, 09:22

Ziemlicher Unsinn, weil Fachsprache, die der Nichtjurist nicht versteht, aufgeblasen mit Straftatbeständen, die ohnehin nicht zutreffen.

Also wenn das Ziel "Irreführung" war, dann war das eine "gute" Antwort!

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don2016 22.02.2017, 13:45
@Libertinaer

...deine Worte: irreführend betrachte ich als Unterstellung, es ist eine schmutzige Redensart hier, was willst du mit deinem Spruch: Unsinn, weil Fachsprache bezwecken???...frage mal einen Juristen, der gibt dir die passende Antwort, Herr Schlauberger !

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Libertinaer 23.02.2017, 06:30
@don2016

Vor mir liegt das "Handbuch Sexualstrafrecht", in dem die gut zwei Dutzend Paragraphen des Sexualstrafrechts auf rund 500 Seiten detailreich erklärt werden.

Das ist die juristische Abhandlung zum Thema vom profiliertesten Sexualstrafrechtler Deutschlands. Und man kann noch zu den haarsträubendsten Fällen Beispiele, Urteile und rechtswissenschaftliche Quellen nachlesen.

Jeder in diesem Bereich tätige Jurist wird dort nachschauen ...

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Garlond 28.11.2017, 10:18

Nun ja, das mit dem Schutzbefohlenen kann man durchaus außen vor lassen, dazu müsste der Yuppie eine erzieherische Tätigkeit ausüben.

Ab 14 zählt man zum einen nicht mehr als Kind und zum anderen hat man sexuelle Mündigkeit erreicht.

Einziges Problem ist das Ausnutzen einer Zwangslage und Geld. Es liegt also in der Hand des 14jährigen und ggf. seiner Erziehungsberechtigten, ob es hier zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommt.

Im übrigen ist der Text meiner Meinung nach sehr leicht verständlich.

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Libertinaer 28.11.2017, 12:36
@Garlond

Es liegt also in der Hand des 14jährigen und ggf. seiner Erziehungsberechtigten, ob es hier zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommt. 

? Bevor irgendeine Verfolgung in irgendeiner Hand liegt, muss überhaupt ein Straftatbestand vorliegen.

Im übrigen ist der Text meiner Meinung nach sehr leicht verständlich.

Irgendwas, s.o., lässt mich jetzt aber zweifeln, ob Du ihn auch tatsächlich verstanden hast! ^^

Ein Formulierung wie "wobei er dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur  sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt" ist nicht nur schlicht falsch zitiert (was bedeutet, dass don2016 es selbst nicht begriffen hat), selbst wenn er es richtig zitiert hätte, würden die allermeisten Nicht-Juristen schwerlich wissen, was damit konkret gemeint ist.

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Garlond 28.11.2017, 13:13
@Libertinaer

? Bevor irgendeine Verfolgung in irgendeiner Hand liegt, muss überhaupt ein Straftatbestand vorliegen.

Wer behauptet das es auch ohne Straftatbestand ginge? Es geht um die Konsequenzen, die beim Sex eines 21jährigen mit einem 14jährigen entstehen können.

Da Don den Text nur kopiert hat, wird er ihn sicher nicht falsch zitiert haben. Wenn überhaupt, dann hat der Zitierte den Gesetzestext falsch zitiert.

Man kann aber im Sinne einer Prävention ruhig davon ausgehen, dass sich ein über 21jähriger Strafbar macht, wenn er mit einem 14-16jährigen Sex hat. Denn ob der 21jährige bei einer Anzeige, z.B. durch die Eltern des Minderjährigen straffrei ausgeht, ist gar nicht gesagt. Es müsste nämlich erst mal festgestellt werden, ob bei dem Minderjährigen eine „fehlende Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung“ festgestellt werden kann. Und da kommt es darauf an, wie der Minderjährige aussagt und inwieweit seine Eltern ihn beeinflussen.

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Libertinaer 28.11.2017, 18:19
@Garlond

Wer behauptet das es auch ohne Straftatbestand ginge?

"Es liegt also in der Hand (...)"; nein, liegt es nicht.

Es geht um die Konsequenzen, die beim Sex eines 21jährigen mit einem 14jährigen entstehen können.

"Können" != "müssen". "Können" kann auch beim Sex eines 44-Jährigen mit einer 44-Jährigen; oder zweier 14-Jähriger; oder ...

Da Don den Text nur kopiert hat, wird er ihn sicher nicht falsch zitiert haben.

Ich habe meine Zweifel, dass ein RA so schludrig und fehlerhaft arbeitet. Aber don2016 hat ja sinnigerweise auch nicht auf die angebliche Quelle verlinkt. Google findet sie auch nicht ...

Wenn überhaupt, dann hat der Zitierte den Gesetzestext falsch zitiert.

Ist egal. Durch das  Zitieren hat er sich den falschen Inhalt zu eigen gemacht.

Wenn man keine Ahnung hat, kann man auch mal die Klappe halten!

Und das  ...

Man kann aber im Sinne einer Prävention ruhig davon ausgehen, dass sich ein über 21jähriger Strafbar macht, wenn er mit einem 14-16jährigen Sex hat.

...gilt auch für dich! Was - für - ein - Blödsinn! Von vorne bis hinten.

"Prävention"? "Ruhig davon ausgehen"? "16jährigen"? Dreimal Bullshit in einem Satz! Massivster Bullshit!

Denn ob der 21jährige bei einer Anzeige, z.B. durch die Eltern des Minderjährigen straffrei ausgeht, ist gar nicht gesagt.

Es ist hinreichend wahrscheinlich.

In hiesieger Konstellation sogar sehr sicher.

Es müsste nämlich erst mal festgestellt werden, ob bei dem Minderjährigen eine „fehlende Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung“ festgestellt werden kann.

  1. Nicht nur.
  2. Fehlt eh nicht. Offensichtlich.

Und da kommt es darauf an, wie der Minderjährige aussagt und inwieweit seine Eltern ihn beeinflussen.

Nein.

Siehe auch https://www.gutefrage.net/frage/strafbar-wenn-ein-18jaehriger-und-eine-14jaehrige-sex-miteinander-haben#comment-158749622 ...

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Garlond 29.11.2017, 06:42
@Libertinaer

Bullshit...

Unsere Ansichten unterscheiden sich eigentlich nur darin, dass ich sage; der Fragesteller sollte vorsichtig sein, und du sagst; sei alles gar kein Problem.

Aber du machst diese Feststellung aufgrund der dürftigen Informationen des Fragestellers. Einen Chatverlauf oder weitere Informationen aus dem Ablauf der Kontaktaufnahme hast du doch auch nicht.

Das mit dem 16jährigen sieht man übrigens auch in der von dir geposteten Tabelle. Da kann man auch gelbe und orangene Bereiche sehen, die genau das besagen wovor ich warne.

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Ok.. 

Ob du mit ihnen Sex haben sollst oder nicht ist eure Entscheidung. Der 15 Jährige noch etwas jung - aber rein rechtlich in Deutschland (Schweiz nicht)  ok. 

Viel kritischer ist dein sexting - ich weiss nicht ob dir bewusst ist dass wenn der Junge dir Bilder oder Filme in erregtem Zustand zusendet dies dann als Kinderpornographie gelten kann vor Gesetz...  Solltest Du ihn auffordern (fragen).. ist das schon eine Straftat... Auch umgekehrt - also wenn du ihm Bilder von dir oder anderen zusendest - ist das bereits "zugänglich machen pornographischer Inhalte bei Minderjährigen!)

Bei gleichaltrigen Minderjährigen wird da ein Auge zugedrückt - NIcht aber bei Erwachsenen mit Minderjährigen!

Libertinaer 22.02.2017, 10:35

wenn der Junge dir Bilder oder Filme in erregtem Zustand zusendet dies dann als Kinderpornographie gelten kann vor Gesetz

Das ist Unsinn!

Kein "Kind" = keine "Kinderpornographie"! Klingt einfach? Ist es auch! Rechtlich ist man bis 14 "Kind", ab 14 ist man "Jugendlicher".

Was uns hierzu bringt:

wenn du ihm Bilder von dir oder anderen zusendest - ist das bereits "zugänglich machen pornographischer Inhalte bei Minderjährigen!)

Hier liegt dieser Fall nicht vor. Er schickt ja nicht irgendwelche Pornos, sondern sie haben (legal) einvernehmlichen Cyber-Sex (wenn es denn Fotos mit entsprechendem Inhalt waren).

Sprich: die Fotos sind visueller Ausdruck ihrer persönlichrn Sexualität. Zwar handelt es sich bei den Bildern der Minderjährigen dann ggf. um Jugendpornographie, aber deren Besitz ist den Beteiligten ausdrücklich gestattet, wenn sie es möchten.

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AndyG66 22.02.2017, 12:08
@Libertinaer

Ja den Begriff Jugendpornographie fiel mir gerade nicht ein..  Der Punkt ist aber nicht so klar wie du ihn hinstellst..  

Auforderung zu Sex vor der Cam im Chatraum von Minderjährigen ist klar verboten. Ansonsten könnte ja jeder sagen es sei Ausdruck persönlicher Sexualität....    Und die ganze Chatüberwachung der Sitte wär ja rechtlich haltlos. Wird aber getan....

Was ist es denn was verboten ist? Ein Erwachsener lernt 15j. Jugendliche online kennen und endet mit ihnen beim Camsex. Klar verboten.

Ein Bild eines 15 Jährigen als Erwachsener auf deiner Harddisk .. Und der Junge sagt auf Druck (Eltern oder was auch immer) er sei dazu überredet worden? ... 



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AndyG66 22.02.2017, 12:19
@AndyG66

Situation in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland kann Sexting bei Minderjährigen einen Verstoß gegen §184b oder §184c StGB begründen. Während laut ersterem sexuelle Darstellungen von Kindern unter 14 Jahren ausnahmslos verboten sind, lässt §184c im Fall sexueller Darstellungen Jugendlicher zwischen 14 und 17 eine Straffreiheit zu für den Fall, dass das fragliche jugendpornografische Material „im Alter von unter achtzehn Jahren mit Einwilligung der dargestellten Personen“ hergestellt wurde. Da jedoch insbesondere der §184c erst seit November 2008 Rechtsgültigkeit hat,[13] bleibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt abzuwarten, wie die deutsche Rechtsprechung diese neue Norm auf die Problematik des „Sexting“ anwenden wird.

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AndyG66 22.02.2017, 12:43
@AndyG66

Nicht der Junge macht sich strafbar - aber der Erwachsene... 

Camsex oder Chats würden in den Bereich des § 184 c StGB fallen, da es dann um eine pornografische Darbietung in dem Verbreitungsmedium Teledienste ginge, Aufnahmen von webcams fallen unter Angebote zur Nutzung des Internets im Sinne von § 2 II Nr. 3 TDG. 

Strafbar ist nach § 184 StGB die Verbreitung von pornografischen Schriften an Minderjährige, das Zugänglichmachen. 
Zugänglich machen liegt nicht vor, wenn der Nutzer die ID-Nummer eines deutschen Personalausweises angeben muss (vgl. KG NStZ-RR 2004, 249). 

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Libertinaer 22.02.2017, 13:27
@AndyG66

Schön, dass du versucht hast, Wikipedia genauer zu interpretieren. Aber ich bleibe, nicht zuletzt aufgrund des Schutzzwecks der Gesetze, vollumfänglich bei meiner Darstellung. 8-)

Lassen wir dann einfach mal beide Auffassungen so stehen ... :)

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AndyG66 22.02.2017, 13:41
@Libertinaer

@Libertaner

Ich versuche dazu zu lernen...  Wo wird denn das Zugänglich machen von Pornographie ab U14 aufgehoben?

Nach Absatz. 2 werden Täter ab 21 Jahren mit bis zu 3 Jahren bestraft, wenn sie Unerfahrenheit des Opfers ausnutzen.
Nach Absatz. 3 werden solche Taten (Absatz.2) nur auf Antrag verfolgt, der Richter kann von einer BEstrafung nach den Taten zu Absatz. 1 und Absatz.2 absehen.

Also das spricht wieder für deine Auffassung.. Ist das wirklich so unklar ? 

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Libertinaer 22.02.2017, 14:59
@AndyG66

Wo wird denn das Zugänglich machen von Pornographie ab U14 aufgehoben?

Überleg einfach, was der Zweck ist, Minderjährigen Pornographie nicht zugänglich machen zu dürfen.

Überleg weiter, dass Jugendliche Pornographie herstellen dürfen -  sowohl vor, als auch hinter der Kamera, sowohl mit Gleichaltrigen, als auch Älteren.

Und denk ferner daran, dass das ...

Nach Absatz. 2 werden Täter ab 21 Jahren mit bis zu 3 Jahren bestraft, wenn sie Unerfahrenheit des Opfers ausnutzen.

... schlicht falsch ist.

"Unerfahrenheit" ist weder wörtlich noch sinngemäß Teil des Gesetzes - weder des Textes, noch des Schutzzwecks.

Was der Absatz bedeutet (und wie bzw. warum er entstanden ist), habe ich in meiner Antwort ausgeführt. Ebenso, warum er hier nicht greift.

Sex zw. 21 & 15 IST prinzipiell legal - die Rechtsprechung ist da seit Jahrzehnten deutlich. Das Vorliegen einer (strafrechtlich relevanten) Ausnahme von der prinzipiellen Legalität ist zu beweisen. Hier fehlt jedes Indiz dafür. Und nochmal: Bei Cyber-Sex handelt es sich nicht um Pornographie, sondern um persönlichen Sex zwischen zwei miteinander sexuell interagierenden (und ab 14 auch sexuell selbstbestimmten) Menschen, nur eben mit modernen Mitteln ...

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AndyG66 22.02.2017, 15:10
@Libertinaer

Nun so ganz ist mir der Zweck U14 Pornographie zu verbieten nicht klar - wenn wildfremde Erwachsene die selben Jugendlichen online anbaggern dürfen und Porno von ihnen selber über die Leitung schicken :-)...  

Interessant wäre dann auch zu wissen wesshalb die grossen Livechat Sexportale erst ab 18 sind - strenggenommen geht man dort in einen Privatraum ...

Dürfen Ü14 Teens, Erwachsene für Sex bezahlen - nur umgekehrt nicht? Wär auch noch eine Frage welche sich mir mit schwarzem Humor gerade aufdrängt :-)

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Libertinaer 23.02.2017, 05:55
@AndyG66

Nun so ganz ist mir der Zweck U14 Pornographie zu verbieten nicht klar

Offensichtlich.

  1. Hier geht es nicht um U14, sondern um Ü14.
  2. U18 ist Pornogrsphie nicht verboten. Es darf ihnen nur nicht jeder Pornographie zugänglich machen.
  3. Dem ist so, weil man die sexuelle Entwicklung der Jugendlichen nicht gestört sehen möchte (eine veraltete, wissenschaftlich nicht haltbare These, aber sei's drum). Sie könnten ja z.B. glauben, dass der Pizza-Bote wirklich Sex statt Geld kriegt. ^^

wenn wildfremde Erwachsene die selben Jugendlichen online anbaggern dürfen

Ja, wildfremde Menschen dürfen sich anbaggern. Um nicht zu sagen: das ist sogar sehr verbreitet! ^^

Und wenn sie sich erfolgreich angebaggert haben, dann dürfen sie ggf. auch einvernehmlich Sex miteinander haben (auch Erwachsene mit Jugendlichen) - in welcher Form auch immer.

Was nicht geht, ist einem Unbekannten nicht einvernehmlich Pornographie zuzusenden - z.B. zwecks Anbaggern.

Aber darum geht es hier so oder so nicht ...

Interessant wäre dann auch zu wissen wesshalb die grossen Livechat Sexportale erst ab 18 sind

Frag DIE! Warum lässt Facebook übelste Hassreden stehen (nicht mit deutschem Recht vereinbar), und zensiert jeden nackten Busen (nach deutschem Recht kein Problem)?

strenggenommen geht man dort in einen Privatraum ...

Nicht zwingend.

Aber immerhin: Die "Förderung der Sexualität Jugendlicher" ist in Deutschland vor 16 strafbar, bzw. das dürfen bei U16 hierzulande nur die Eltern und die direkt Beteiligten.

Selbst virtuelle "Privaträume" können ggf. ein rechtliches Problrm sein (für den Anbieter, nicht die Ü14-Besucher).

Andere Länder sehen das lockerer oder strenger. Da dürfte 18 der kleinste gemeinsamr Nenner sein (von wenigen total durchgeknallten Ausnahmen einmal abgesehen).

Dürfen Ü14 Teens, Erwachsene für Sex bezahlen - nur umgekehrt nicht?

Ja. Volljährige (also nicht nur "Erwachsene") dürfen U18 nicht für Sex bezahlen, U18 die Ü18 hingegen schon.

Das ist auch üblich, wenn ein U18 die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nimmt. ^^

Und um deinen Humorbedarf zu stillen: In der Schweiz ist das mittlerweile ein echtes Ärgernis, weil die Jugendlichen gerne zu mehreren auftreten, oft alkoholisiert sind, und eine große Klappe, aber nur einen kleinen Geldbeutel haben. 8-)

So, und jetzt geh wieder spielen ...

... mit was auch immer. ;)

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AndyG66 23.02.2017, 12:34
@Libertinaer

Also.. jemanden Sex gegen Geld anzubieten gilt ja wohl auch als "Förderung der Sexualität"....   dann wär das wohl ab 16...

Da harter Alkohol erst ab 18 ist, sind betrunkene Jugendliche unter 18 kaum in Lokalitäten mit Alk Lizenz anzutreffen - und meist auch der Eintritt erst ab 18 erlaubt um nicht gegen das Ausschank Gesetz zu verstossen..

aber ich geh jetzt wieder spielen :-)

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Libertinaer 24.02.2017, 05:04
@AndyG66

(seufz)

Du machst es dir zu einfach.

Also.. jemanden Sex gegen Geld anzubieten gilt ja wohl auch als "Förderung der Sexualität"....

Nein. Direkt Beteiligte (hier Kunde/Prostituierte) dürfen fördern, wie sie wollen.

Selbst Bordell-Betreiber würden sich nicht deswegen strafbar machen, da Minderjährige nicht ihre Zielgruppe sind. In D erlauben Bordelle den Minderjährigen nicht den Zutritt, aber falls mal einer durchschlüpft ...

Quelle: Handbuch Sexualstrafrecht.

Da harter Alkohol erst ab 18 ist, sind betrunkene Jugendliche unter 18 kaum in Lokalitäten mit Alk Lizenz anzutreffen

Klar, weil man ja - insbesondere als Jugendlicher - auch nur dort Alkohol trinkt. LOL

Aber es ging ja auch um die Schweiz, nicht um Deutschland. Die sehen das lockerer ...

... während hierzulande teilweise schon ab 22 Uhr auch Erwachsene keinen Alkohol in Geschäften kaufen dürfen.

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Ob das bei dem 15-Jährigen so legal ist, bin ich mir nicht so sicher. Bei dem 17-jährigen okay, warum nicht? Soweit ich weiß, darf man sich ab 16 (?) seinen Sexpartner ja selbst aussuchen, ohne dass man die Einverständnis der Eltern braucht. Aber sicher bin ich mir da auch nicht so genau ..

user30 22.02.2017, 07:08

wer holt sich zum sex schon das einverständnis der eltern? x)

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Libertinaer 22.02.2017, 10:13
@user30

Soweit ich weiß, darf man sich ab 16 (?) seinen Sexpartner ja selbst aussuchen, ohne dass man die Einverständnis der Eltern braucht. Aber sicher bin ich mir da auch nicht so genau ..

Dem kann man abhelfen. :-)

In Deutschland (und Österreich) wird einem mit 14 prinzipiell die sexuelle Selbstbestimmung zugesprochen. D.h., BIS 14 dürfen die Eltern den Sex verbieten, AB 14 dann nicht mehr.

Und wenn ihnen der Partner nicht gefällt, haben sie halt Pech gehabt: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/urteil-zum-kindeswohl-15-jaehrige-darf-liebesbeziehung-mit-30-jahre-aelterem-mann-fuehren-a-1119197.html

Sprich: Auch der Umweg über das Umgangsrecht ist nicht gangbar.

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YukiBe 22.02.2017, 15:43
@Libertinaer

Das stimmt nach wie vor nicht ... Bis 16 haben die Eltern Mitspracherecht was die Auswahl des Partners angeht. Und abgesehen davon darf man, wenn man über 21 Jahre alt ist nicht mit Minderjährigen unter 16 Jahren schlafen.

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Libertinaer 23.02.2017, 05:13
@YukiBe

? WTF?

Das letztinstanzliche Urteil bezügl. einer von den Eltern unerwünschten sexuellen Beziehung ihrer 14-jährigen Tochter mit ihrem 47-jährigen Onkel ist der Beleg dafür, dass Du komplett Unsinn redest.

Zuerst weißt Du es gar nicht genau, und wenn man deine Wissenslücke mit einem für jeden nachlesbaren Urteil (Aktenzeichen wurde im Artikel genannt - Urteil steht im Netz) schließt, dann weißt Du es auf einmal besser als das Gericht?

LOL, DAS ist ja mal wirklich krass! Man lernt doch nie aus ... ^^

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Moin.

Mit dem 17-jährigen kannst Du in beiderseitigem Einvernehmen Sex haben. Mit dem 15-jährigen allerdings solltest Du das lassen:

Auszug aus § 182 StGB Abs. 3 und 4

(3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie

1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder

2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

und dabei die ihr gegenüber fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) Der Versuch ist strafbar.

Über einundzwanzig heißt ist diesem Falle: Wenn Du das 21. Lebensjahr bereits vollendet hast. Klartext: Am Tag nach Deinem 21. Geburtstag greift dieses Gesetz für Dich. Du musst nicht bereits 22 sein. Für den jüngeren gilt dieses Gesetz bis einschließlich am Tag vor dem 16. Geburtstag.

Im Gegensatz zu Abs. 1 ist im oben zitierten Abs. 3 auch keine Ausnutzung einer Zwangslage erforderlich. Die Strafbewehrung ergibt sich hier allein durch den Altersunterschied. Und hier spielt es auch keine Rolle, ob beide damit einverstanden sind.

Abs. 4 definiert auch den Versuch als strafbar. Und der Versuch muss hier nicht mal in Körperkontakt manifestiert sein. Es reicht, dem jüngeren im Gespräch, im Chat oder über WhatsApp und Co den Vorschlag zu unterbreiten, sexuell miteinander verkehren zu wollen.

Also Vorsicht auch beim Texten.

<

Libertinaer 22.02.2017, 10:09

Die Strafbewehrung ergibt sich hier allein durch den Altersunterschied.

Das ist falsch!

Die Strafbarkeit ergibt sich aus dem Altersunterschied UND einem nachzuweisenden(!) Mangel an Selbstbestimmungsfähigkeit UND der Ausnutzung dieses Mangels UND dem Wunsch, dies dann bestraft zu sehen.

Alleine durch das bisherige Verhalten des 15-jährigen ist bereits offensichtlich, dass es an der Selbstbestimmungsfähigkeit nicht mangelt. Damit ist es bereits irrelevant, ob die anderen Bedingungen erfüllt werden.

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ASRvw 22.02.2017, 15:57
@Libertinaer

Moin.

Alleine durch das bisherige Verhalten des 15-jährigen ist bereits offensichtlich, dass es an der Selbstbestimmungsfähigkeit nicht mangelt. Damit ist es bereits irrelevant, ob die anderen Bedingungen erfüllt werden.

Ist dem so? Dazu heißt es im BGH-Beschluss vom 27.02.1997, AZ 4 StR 40/97:

Der § 182 Abs. 3 StGB hat dagegen ganz spezifische Altersgrenzen. Zur Erfüllung des Tatbestandes müssen das Opfer unter 16 Jahren und der Täter über 21 Jahre alt sein. Damit sollen dem typischen Machtgefälle zwischen den Personen angemessen Rechnung getragen und gleichzeitig typische gleichaltrige jugendtypische Beziehungen von vornherein ausgeklammert werden. Der Abs. 3 bildet damit auch eine Verschärfung im Gegensatz zum ersten Absatz. So muss nach Abs. 3 keine Zwangslage ausgenutzt werden, sondern es reicht bereits das Ausnutzen der fehlenden Fähigkeit der sexuellen Selbstbestimmung aus.

Was ist aber unter der "Ausnutzung der fehlenden Fähigkeit der sexuellen Selbstbestimmung" zu verstehen? Festzuhalten ist, dass diese Norm ausschließlich den einvernehmlichen sexuellen Kontakt regelt. Darüber hinaus ist es aber extrem umstritten, wann eine fehlende Fähigkeit der sexuellen Selbstbestimmung vorliegt. Denn es kommt maßgeblich auf den Betrachtungswinkel an. Ein Jugendlicher mit häufigen wechselnden Sexualpartnern und einem offenem Sexualleben kann sowohl als "frühreif" als auch gerade als "unreif" bezeichnet werden. Aus diesem Grund muss in jedem Einzelfall vom Gericht die Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung festgestellt werden.

Ich an Deiner Stelle würde es mir also zwei Mal überlegen, ob oder ob nicht. Es sei denn, Du möchtest im Falle des Falles auf die gerichtliche Feststellung der Selbstbestimmungsfähigkeit hoffen.

Dazu solltest Du allerdings wissen, dass der § 182 StGB nicht nur zur Anwendung kommt, wenn das Opfer selbst klagt. Eine Strafanzeige nach § 182 StGB kann durchaus auch durch Dritte gestellt werden. Seien es die Eltern des Jugendlichen oder sei es auch jemand völlig Fremdes, der Euch einfach nur erwischt hat.

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Libertinaer 23.02.2017, 04:37
@ASRvw

Ist dem so?

Ja, dem ist so.

Dazu heißt es im BGH-Beschluss vom 27.02.1997, AZ 4 StR 40/97

Das ist gelogen!

Dein Zitat entstammt nicht dem spezifischen BGH-Urteil, sondern wohl dem allgemeinen Online-Text eines x-beliebigen Rechtsanwalts, der in seinem Text u.a. auch auf das Urteil verweist.

Im BGH-Urteil geht es nicht um das "Machtgefälle" beim Sex zw. einem 21- und einem 15-Jährigen (Wow, was ein Gefälle ^^), sondern um die Themen: "sexueller Mißbrauch von Jugendlichen (Begriff der 'Zwangslage' i.S.d. § 182 Abs. 1 Nr. 1 StGB); Anwendung des Zweifelssatzes 'in dubio pro reo'."

Ein 57-Jähriger wurde von einem Landgericht verurteilt, aufgrund sexueller Handlungen mit einem 12-jährigen Nachbarsjungen, den er angeblich für 14/15 hielt.

Das LG hat den Tatbestandsirrtum anerkannt (was eine Bestrafung nach § 176 StGB ausschließt) und beim Sex mit dem vaterlosen Jungen eine Zwangslage gemäß § 182 StGB konstruiert, weswegen der 57-Jährige dann doch noch verurteilt wurde.

Der BGH hat das Urteil aufgehoben, weil es hier weder eine Zwangslage erkennen konnte, noch einen anderen Verstoß gemäß § 182 StGB!

Der Fall wurde an die untere Instanz zurückgewiesen, mit der Maßgabe, stattdessen zu prüfen, ob der Angeklagte den Jungen tatsächlich irrigerweise für 14/15 halten konnte.

Das LG hätte dies dem Angeklagten nämlich leichtfertig geglaubt, obwohl aufgrund der Nachbarschaft sowie langen Bekanntschsft der beiden zumindest Zweifel angebracht gewesen wären.

PS: In der Tat ist sogar eine Verwandschaft kein gerichtsfester Beweis für die Kenntnis des korrekten Alters! Aber das Gericht sollte da dann zumindest (stärker bzw. überhaupt) an den Auslassungen des Angeklagen zweifeln.

Es ist dann Pflicht des Staatsanwaltes zu beweisen, dass der minderjährige Sexualpartner zum Tatzeitpunkt zumindest vom Anschein der körperlichen Entwicklung her einen eher kindlichen, vorpubertären Eindruck machte (s. Tanner-Stadien). DANN nämlich hätte der Angeklagte fahrlässig gehandelt (was den Tatbestandsirrtum aufhebt), und er wäre, wie üblich bei Sex mit 12-Jährigen, aufgrund § 176 StGB "Sexueller Mißbrauch von Kindern" verurteilt worden.

Der örtliche Staatsanwalt/das LG hat sich diese Mühe nicht gemacht/nicht machen wollen (obwohl Fotos von den sexuellen Handlungen und mithin von der körperlichen Erscheinung des Jungen vorlagen), und hat dafür die Quittung bekommen ...

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Ab 14 kann man Sex haben, ja. Nur das auch nur mit Personen bis 21 Jahren. Hier ist nur die Frage, ob die 21 mit inbegriffen ist und was seine Eltern dazu sagen, wenn das rauskommen sollte.
Moralisch ist es eine ganz andere Sache und wenn man mich fragen würde: Wieso musst du dir einen 15Jährigen dafür suchen. Wie du sagtest hast du auch Sex-Partner in oder über deinem Alter. Nutze den Jungen dafür doch nicht aus. Wenn es um Gefühle ginge, wäre das eine andere Sache.
Letztendlich müsst ihr das aber entscheiden.

Libertinaer 22.02.2017, 11:11

Sex darf man in jedem Alter haben. In allen drei deutschsprachigen Staaten.

Begrenzt ist nur, von Staat zu Staat unterschiedlich, wer mit wem Sex gsben darf.

Und da gilt in Deutschland prinzipiell: U14 dürfen mit allen die möchten, Ü14 aber nur mit anderen Ü14.

Auch 47 & 14 ist legal: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/urteil-zum-kindeswohl-15-jaehrige-darf-liebesbeziehung-mit-30-jahre-aelterem-mann-fuehren-a-1119197.html

Die Frage solte also eher lauten:: Was will der Jugendliche?

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Wäre mir zu jung, ganz ehrlich.

In 10 sind 6 Jahre Unterschied nichts. Ihr seid aber beide noch Kinder (vom Alter her). Ich würds nicht machen, es sei denn es ist die große Liebe. Und danach hört es sich bei dir nicht an.

Libertinaer 22.02.2017, 10:20

? Vom Alter her ist hier absolut niemand ein "Kind"!

Was soll der Quatsch?

Und was die "große Liebe" angeht: "Eine der großen Lügen, die wir Kindern erzählen, ist, dass Sex für Liebe steht. Menschen nutzen Sex, um alle möglichen Gefühle und Motive auszudrücken, etwa Abenteuerlust oder Fürsorge (...)" (Dr. David Schnarch, Sexualtherapeut)

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