Sollte es verboten werden manche Dinge leugnen zu dürfen (z.B. den Treibhauseffekt) wie es beim Holocaust der Fall ist?

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19 Antworten

Nein, dass sollte es natürlich nicht. Ich selber bin zwar kein Freund von Verschwörungstheorien, und beispielsweise vom (so gut wie ausschließlich durch den Menschen verursachten) Klimawandel überzeugt, aber eine andere Meinung zu haben und auch zu vertreten, soll natürlich erlaubt sein.

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Was motiviert dich zu dieser Frage?

Stört dich die Meinungs- und Pressefreiheit, die Falle des Holocaust nur deshalb eingeschränkt und zu einem Straftatbestand erklärt wurde, weil das Leugnen der Tatsache eines der grausamsten Verbrechen der Menschheit nahezu ausschließlich propagandistischen Zielen dient.

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Wissenschaft hat es nicht nötig, sich Verbote zu beschaffen. Sie braucht zwingend die Gegenargumente, um sicherzustellen, dass Ihre These kein Irrtum ist.

Treibhauseffekt und hauptsächlich menschenverursachter "Klimawandel" sind unklare Thesen, seit 15 Jahren stagnieren gegen die These die Temperaturen und die sogenannte Wissenschaft sucht hektisch nach neuen Erklärungen.

Vor ca 40 Jahren wurde von Wissenschaftlern einhellig eine Klimaabkühlung, eine neue Eiszeit vorausgesagt!! 

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html

Waldsterben war vor ca 15 Jahren das Angstthema.

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Nein und ich finde auch nicht, dass Holocaust-Leugnung verboten sein sollte. In den USA bspw. ist sie nicht verboten. Hat sich da bereits die Anti-Holocaust-Partei durchgesetzt? Nein. Und warum? Weil die Beweise für den Holocaust jeden vernunftgeleiteten Menschen zu der Annahme bringen müssen, dass es ihn gegeben hat.

Jedenfalls, jeder Mensch kann seine Meinung haben, egal wie abgedroschen und dumm sie auch sein mag. Die Fakten sind das was zählt. Und wenn das Volk gegen Fakten resistent wird, dann hat es auch nichts anderes verdient als von Idioten regiert zu werden, die diese Fakten auch ignorieren.

Ja, ich schaue dich an US of A.

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Nein, der Holocaust ist eine Tatsache, der Klimawandel hingegen eine Prognose. Und Prognosen sind bekanntlich immer schwer, vor allem wenn sie auf die Zukunft gerichtete sind.

Außerdem finde ich, dass es da einen qualitativen Unterschied gibt. 

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Kommentar von watchman
20.06.2017, 07:32

Die Vorhersagen zu, Klimawandel sind Prognosen aufgrund von Szenarien. - (sh. DWD)
Der Treibhauseffekt ist eine Tatsache. Sonst würde die Erde ein Eisplanet sein...

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Es sollte grundsätzlich nicht verboten sein, seine Ansichten öffentlich kund zu tun und argumentativ zu belegen. Im eigenen Interesse sollte man dabei versuchen, sich nicht lächerlich zu machen, obwohl der Main Stream oft Stroh-doof ist und über Vieles lacht, was er nicht versteht.

"Leugnen" kann man nur Tatsachen, die man auch als solche erkannt hat. Es ist z.B. eine Tatsache dass Hitler-Deutschland SEHR viele Juden ermordet hat, aber nicht jeder weiß, dass das eine bewiesene Tatsache ist. Diese Unwissenden können oben genannte Tatsache also bestreiten, aber nicht leugnen. Es ist auch bewiesen, dass zumindest einige Juden durch Hitler-Deutschland vergast worden sind. Wie viel das waren, ist aber schon nicht mehr gesicherte Wahrheit. Noch weniger ist gesicherte Wahrheit ob die Vergasungen durch HCN, oder CO, oder Tabun oder Sarin stattfanden. Ich finde es schade, dass eine diesbezügliche naturwissenschaftliche Forschung ständig von unserer Justiz bedroht wird. 

Es ist eine bewiesene Tatsache, dass seit Beginn der Industriealisierung die Globaltemperatur um ca. 1°C gestiegen ist. Es ist ebenfalls eine bewiesene Tatsache, dass seit Beginn der Industriealisierung die CO2 Konzentration in der Atmosphäre von etwa 290ppm auf etwa 400ppm gestiegen ist. Ob die Erhöhung der Globaltemperatur von der Erhöhung der CO2-Konzentration verursacht wird, ist immer noch die große Frage. Ich kann vorrechnen (falls gewünscht), dass die Erhöhung der CO2-Konzentration nur eine Erhöhung der Globaltemperatur von ca. 0,1°C bewirkt. Meiner Ansicht nach wird die Erhöhung der Globaltemperatur von dem Flugverkehr in großer Höhe verursacht, bzw. der damit verbundenen Bildung von Eiswolken in großer Höhe. 

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Kommentar von earnest
19.06.2017, 15:47

Nein, es ist KEINE Tatsache, dass Hitler Juden ermordet hat. Er LIESS morden.

Und es ist doch völlig gleichgültig, mit WELCHEM Gas Juden ermordet wurden. Zu deiner Infomation: Zyklon B.

"Einige" Juden? Du meintest sicher: einige MILLIONEN Juden.

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Denk- und Sprechverbote bezogen auf politische, geschichtliche oder wissenschaftliche Meinungen sind immer schlecht. Es gibt ein Recht auf abweichende, der Mehrheit unsinnig erscheinende Aussagen. Das ist der Sinn der Meinungsfreiheit. Was ist das Problem, wenn ich behaupte, die Erde sei eine Scheibe? Die besseren Argumente der Mehrheit werden meine Aussage als unrichtig erweisen. 

Im Fall der menschengemachten Klimaveränderungen gibt es nur Hypothesen. Eine ganze Reihe renommierter Wissenschaftler lehnen die Mehrheitsmeinung ab. Es wäre ein Witz, diese Stimmen mundtot zu machen. 

 Für Beleidigung oder Volksverhetzung gibt es schon Paragrafen. 

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Kommentar von earnest
19.06.2017, 22:28

Mal eine indiskrete Frage, hutten: Hast du dich nach dem den Holocaust leugnenden "Freundeskreis Ulrich von Hutten" benannt?

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Meinungen kann und darf man nicht verbieten.

Wer allerdings öffentlich den Holocaust leugnet, der verhöhnt damit die Opfer. Stell dir vor, deine Familie ist in Auschwitz vergast worden und du hast als einziger überlebt. Und dann kommt so ein Nazi und sagt: "Stimmt garnicht. Die leben noch alle (oder haben sich einfach so in Luft aufgelöst)!" Wäre heftig, oder?

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Der Holocaust ist eine geschichtliche Tatsache.

Der Treibhaus-Effekt ist eine Hypothese, deren Richtigkeit oder Falschheit sich in einigen Jahrhunderten herausstellen wird. Da Klima ist eben ein sehr langfristiger Vorgang.

Aber entschuldige: Zwischen Holocaust und Klimawandel gibt es schon noch andere subtile Unterschiede.

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Ich würde das Leugnen von irgendwelchen Thesen NIE auf Strafe stellen. Nicht einmal die des Holocausts.

Wer das wirklich ernst meint, der wird in einer aufgeklärten Welt keine Zustimmung finden. Aber die freie Meinungsäußerung wäre gewahrt. Solange man keine Volksverhetzung, Beleidigung, üble nachrede oder Verleumdung betreibt, kann man von mir aus sagen was man will und leugnen was man will.

Ich leugne auch die volksverblödende These vom menschengemachten Klimawandel. Wenn das wissenschaftliche Denken unter Strafe stehen würde, dann wäre es kein Rechtsstaat mehr.

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Nicht immer macht ein Verbot und Strafandrohung wirklich Sinn.

Besser, man kommt durch Nachsinnen selbst zu der richtigen Erkenntnis. Regeln z. B. befolgt man viel lieber, wenn man die Grundsätze dahinter erkennt.

Das mag mit einem Lernprozess und sogar mit bitterer Erfahrung verbunden sein.

Beispiel Strassenverkehr: manch einer rast gern und setzt sich über Verkehrsgesetze hinweg. Selbst empfindliche Strafen helfen wenig. Bis dann derjenige durch Nachsinnen / Reifeprozess / böse Erfahrung selbst den Grundsatz hinter den Verkehrsgesetzen erkennt: "Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme".

Bleibt jemand unbelehrbar, muss er allerdings zum Schutz der Allgemeinheit aus dem Verkehr gezogen werden — dann für immer!

Dasselbe Prinzip wendet Gott an. In 1. Mose 1:28 gab er der Menschheit den Auftrag, sich liebevoll und verantwortungsbewusst um seine Schöpfung zu kümmern. Das soll aus Liebe geschehen — nicht aus Angst vor Strafe.

Gott macht allerdings auch darauf aufmerksam, dass er "die verderben" wird, die unbelehrbar weiter "die Erde verderben" (Offb. 11:18).

Gott MUSS so handeln — zum Nutzen der Allgemeinheit. Wie sonst würde sein Vorsatz Wirklichkeit werden können, dass wir Menschen mal für immer die Erde bewohnen werden (Psalm 37:29).

In dieses Ziel wird allerdings niemand hineingezwungen. Gott liegt am Herzen, dass wir ihm aus Liebe gehorchen — nicht aus Zwang:

"Was uns betrifft, so lieben wir, weil er uns zuerst geliebt hat." (1. Joh. 4:19

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Es sollte generell gar nichts verboten werden, die Amerikaner haben "uns" leider nach der Besetzung dieses hohe Gut ihres Landes nicht überlassen sondern statt dessen Verbotsgesetze installiert.

Die freie Meinungsäusserung ist sowas wichtiges..

Ob etwas Wahr ist bestimmt nicht die Politik sondern Rationalität und Beweise.
Wenn jemand sagt den Holocaust gabs nicht dann ist das ja ganz einfach zu entkräften mit entsprechenden wissenschaftlichen Beweisen.
Insofern das aber nicht der Fall ist dann hilft auch kein Verbotsgesetz, nicht im Zeitalter des Internets in dem sich Informationen nicht mehr unterdrücken lassen.

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Kommentar von earnest
19.06.2017, 22:22

Die gemäß § 194 StGB strafbewehrte Holocaustleugnung ist kein "Ami-Gesetz".

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In keinem Fall. auch im Falle offensichtlicher Fakten (Holocaust, Kugelgestalt d. Erde o.Ä.) finde ich das eine eigene "Meinung", und damit auch das leugnen anderer Meinungen, erlaubt sein sollte. Somit bin ich auch gegen ein Verbot der Holocaustleugnung. Jeder hat das Recht sich mit jeder beliebigen Meinung als Idiot hinzustellen.

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Warum denn die Tags Christentum, Islam und Jesus?

Leugnen kann ich alles mögliche. Die Frage ist, in welcher Position ich mich befinde, welche Konsequenzen es also hat.

Ob der Klimawandel menschengemacht ist und ob ich als Mensch einen Einfluss darauf habe, ist so lange unerheblich, bis jemand mit Macht kommt und aufgrund seiner Meinung dazu aus Verträgen aussteigt, die weniger Umweltverschmutzung zum Ziel haben – Umweltschutz schadet nie, egal welche Konsequenzen die Umweltverschmutzung hat.

Und nein, man sollte meiner Meinung nach nicht immer über Verbote gehen.

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es sollte doch schon jeder seine meinung haben dürfen. bei allen dingen. und sie auch frei äussern dürfen

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Kommentar von SirKermit
19.06.2017, 10:47

Du kannst gerne eine Meinung haben, ob dir ein Essen schmeckt oder ein Mensch gefällt oder nicht. Ob du aber 50 km/h zu schnell warst, ist keine Meinung, es ist ein Fakt, so diese Überschreitung denn messtechnisch korrekt gemessen wurde.

Wenn unser Klima also sich beobachtbar ändert und erhöhte Temperaturen gemessen werden, verlassen wir den Bereich der subjektiven Meinung. Denn laut Duden: http://www.duden.de/rechtschreibung/Meinung gilt:

"persönliche Ansicht, Überzeugung, Einstellung o. Ä., die jemand in Bezug auf jemanden, etwas hat (und die sein Urteil bestimmt)

im Bewusstsein der Allgemeinheit [vor]herrschende Auffassungen hinsichtlich bestimmter [politischer] Sachverhalte"

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Nein, sollte es nicht.

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Nein, natürlich nicht.

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ein treibhauseffekt wird nicht geleugnet (sowas gab es in der erdgeschichte schon tausendmal, mal mehr, mal weniger), aber dass er von menschen verursacht wäre...

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Meiner Ansicht nach gibt es da schon ein paar Dinge.

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