Sollte es eine Obergrenze für Privatbesitz geben?

 - (Geld, Politik)

Das Ergebnis basiert auf 42 Abstimmungen

Nein 52%
Ja 31%
Etwas anderes 14%
Vielleicht 2%

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja

ab einem bestimmten Betrag geht es nunmal nicht mehr darum ob man sich etwas leisten kann sondern nurnoch um Macht, diese sollte nicht konzentriert werden...

Nein

Das Vermögen ist definitiv ungleichmäßg verteilt.

Aber das muss keine Problem sein. Das Vermögen liegt ja nicht ungenutzt in irgendeiner Ecke und steht niemandem zur Verfügung.

Es bildet sich aus Immobilien, Unternehmen, Anteilen von Unternehmen, Wertpapieren und jeder menge Luxusgegenstände.

Immobilien muss jemand planen, bauen, erwalten, betreuen, reparieren -> jede Menge Arbeitsplätze

Unternehmen = Arbeitsplätze

Anteile von Unternehmen und Wertpapiere, heißt, das man dem Unternehmen Geld leiht. Damit kann investiert werden = Wachstum und mehr Arbeitsplätze

Luxusgegenstände muss auch erstmal jemand planen und bauen = jede Menge Arbeitsplätze

Probleme entstehen erst, wenn jemand mit so viel Vermögen dieses nicht mehr der Wirtschaft zur Verfügung stellen würde oder wenn man versucht wird mit dem Vermögen die Gesetzgebung zum eigenen Vorteil zu beeinflussen.

Darüber hinaus sind Milliardäre oft einfach auch Visionäre und schaffen dadruch im alleingang Dinge, die Staaten so garnicht leisten können.
Sie können es sich dabei leisten etwas auszuprobieren und milliardäre Dollar in den Sand zu setzen, sollte das vorhaben krachend scheitern. Welcher Politiker würde sich das trauen? Keiner und das auch zurecht. Aber solche Visionäre braucht die Menscheit eben auch, wenn der Fortschrit weitergehen soll.

Daher sehe ich keinen Grund, den Privatbesitz zu beschränken.

Worüber man jedoch nachdenken könnte wäre, dass Superreiche dazu verpflichtet werden, einen Teil ihres Vermögen für soziale Projekte einzusetzen. Dafür müssten sich aber die meisten Länder der Welt einig werden.

Etwas anderes

Sofern wir nicht fundamental etwas an unserem System ändern, wird diese Entwicklung weitergehen und es wäre auch verlogen etwas daran zu ändern, letztlich ist es in einem (ungebremsten) Kapitalismus so, dass immer mehr Kapital unter immer wenigeren geteilt wird.

Ich denke aber dieses Kapital dürfte nicht vererbt werden.

Es sollte einen Freibetrag geben (das kann ruhig genug sein für ein Leben ohne Arbeit der Kinder aber eben nicht mehr der Kindeskinder). Dann hätten Ultrareiche auch ein Interesse daran eine Gesellschaft zu hinterlassen in der ihre Nachkommen in Frieden leben können und wären gezwungen zumindest in Maßen altruistisch zu handeln.

Etwas anderes

Es sollte einen progressiven Steuersatz für Privatvermögen geben, der im Maximum mehr als 50% beträgt und einen ordentlichen Freibetrag ausweist... meinetwegen ein 1 stelliger Millionenbetrag.

Mit Demokratie hat das wenig zu tun, aber mit Fairness. Wir leben in einem System endlicher Ressourcen.

Was der eine mehr hat, hat ein anderer zwangsläufig weniger. Wohlstandszuwachs kann es nur durch Verluste an anderer Stelle geben.

Ja

Nein aber eine progressive Einkommenssteuer die bis weit über 90% gehen sollte.

Und dann denkst du, dass solche Leute nicht auswandern? Bitte weniger träumen und die Realität betrachten

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@Jonasrk

Die Frage ist ja theoretischer Natur und wenn sollte man das natürlich weltweit machen.

Ansonsten einfach mit Unternehmensgewinnen das gleiche.

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