Sollte ein Künstler realistisch malen können, bevor er sich an abstrakte Kunst macht?

13 Antworten

Wenn Du mit "realistisch" fotorealistisch meinst, dann nicht, weil diese Vorstellung von Kunst längst überholt ist. Wenn Du damit aber meinst, dass der Künstler/die Künstlerin auch figurativ etwas Glaubhaftes und Ansprechendes zustande bringt, dann schon. Ein gewisses Studium an der Natur, z. B. durch Aktzeichnung, Portrait, Landschaft, Gegenstände, Architektur schult das bildnerische Darstellen ungemein. Die Natur ist ja schließlich unser aller Grundlage. Natürlich darf man auch ohne dies wild Farbe auf die Leinwand klatschen. Wenn es denn genug Käufer findet. Es muss ja nicht jeder mögen. Ist schon auch Geschmackssache.

Eine solide Ausbildung schadet natürlich nicht, im Gegenteil. Aber heutzutage ist alles erlaubt. Und die Fähigkeit, perspektivisch zu zeichnen, ändert an einem Jackson Pollock auch nichts... ;-)

Ja, natürlich muss man realistisch malen können, die Dinge begreifen, bevor man sie abstrahiert.Studiert mal ein bißchen Kunst!! Viele sogenannte Pseudokünstler oder solche "tollen KünstlerHausfrauen" sind oft schrecklich. Nur weil sie es nicht besser können, ist das noch lange keine Kunst. Die Kunst derer besteht darin, die Werke trotzdem zu verkaufen mit einem großen Selbstbewußtsein solche Dorfausstllungen zu organisieren. Heute schimpft sich doch jeder Künstler, furchtbar.

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