Sollte Eigentum an Wäldern und Seen verboten werden?

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Das Ergebnis besteht aus 9 Abstimmungen

Nein 88%
Ja 11%

15 Antworten

Nein

Das " Stück Natur " was in Deutschland in Form von Wäldern vorzufinden ist, dürfte in den meisten Fällen Nutzwald sein, der vor Jahrzehnten zum Zweck der Verwertung angepflanzt worden ist.

Das nennt sich nachhaltige Forstwirtschaft und wird schon seit Generationen betrieben.
Privates Eigentum an Wald ist damit im Grunde nichts anderes, als Eigentum an einem Kartoffelacker oder einem Maisfeld.

Im übrigen ist die Nutzung zur Erholung in den meisten Wäldern viel öfter durch Naturschutz eingeschränkt, als durch die Befindlichkeiten des Besitzers.

Normalerweise dürfen auch Nutzwälder zum Zwecke der Erholung genutzt werden, insofern steht das private Eigentum da  dem öffentlichen Interesse nicht im Wege.

" Seen " sind hingegen eher selten Privateigentum und wenn, dann zumeist sehr kleine oder eher Teiche die z.B. zur Fischzucht genutzt werden.

Die allermeisten Gewässer befinden sich in öffentlicher Hand und sind normalerweise ohne größere Beschränkungen nutzbar und zugänglich....: die meisten Beschränkungen werden aber auch hier aus angeblichen Naturschutzgründen erhoben.

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Ja

Was es bedeutet, wenn etwas "allen Menschen gemeinsam" gehört, kann man in vielen Städten gut an diversen total verkommenen Parkanlagen ablesen, obwohl es natürlich auch viele sehr gepflegte Parkanlagen gibt.

Ähnlich verhält es sich mit Badestränden oder sonstigen Ausflugszielen.

Das Wesen "Mensch" ist leider nicht so beschaffen, daß auch unter dem Strich alles so gut ist, wie man es gerne hätte.

Das Hauptproblem ist, daß wir sehr vieles gerne haben möchten, aber wenn wir es haben und es zum Allgemeingut machen, dann wird es oftmals veraast. Andererseit hat niemand etwas von Dingen, die er allenfalls einmal von außen anschauen darf.

Dadurch bleibt das Thema umstritten und ist ziemlich resistent für Problemlösungen.

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Kommentar von Aussendienst
05.02.2017, 03:30

Es darf doch jeder den Wald im Sinne von Freizeitnutzung nutzen. Außer manche Naturschutzgebiete, aber da ist es aus Gründen des Naturschutzes und nicht, weil der Besitzer es verbieten würde.

Wenn aber jeder anfangen würde, sich sein Brennholz oder gerne auch mal Bauholz aus dem "niemandem gehörenden" Wald zu schlagen, wäre das bald kein Wald mehr.

Die jetzige Regelung ist doch vollkommen in Ordnung.

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Und wenn man den Wald abholzt und eine Wiese draus macht, darf man's behalten? Unser Wald wird zu 99,7% wirtschaftlich genutzt... das ist eine ganze Industrie, die Du da abschaffen willst?

In den meisten Waldstücken darfst Du doch einfach so rumlaufen, sogar Pilze sammeln, etc.

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Nein

Soso, und wer bezahlt die Bewirtschaftung der Wälder und Seen?

Das sind Wirtschaftsobjekte, die mit viel Aufwand bewirtschaftet und gewartet werden müssen, damit sie nutzbar sind. Wenn du deren Besitzer enteignest, dann ist keiner mehr da, der die Arbeit auf sich nimmt und Ahnung davon hat. Die Wälder würden verwildern (gefährlich für Fußgänger) und die Seen wären bald leergefischt oder verlandet.


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Nein

Wälder und Seen sind schon lange im Privateigentum oder gehören den angrenzenden Gemeinden. Müssen diese dann erst enteignet werden?.

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Kommentar von Tondar
04.02.2017, 23:12

Darauf zielt meine Frage ab. Dürfen Gemeinden im Besitz von Wäldern sein und über sie bestimmen dürfen?

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Seit wann sind bei uns Wälder Natur? Zu 98 % ist unser Wald Nutzwald, das Holz wird also geerntet, damit es gewinnbringend vermarktet wird. Damit ist der Wald vergleichbar mit landwirtschaftlichen Flächen. Wird der Wald nicht wirtschaftlich genutzt, werden auch keine Bäume angepflanzt. Warum auch? Keine wirtschaftliche Nutzung = kein Wald!

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Wälder und Seen können doch von allen genutzt werden.

Ich kann da überhaupt kein Problem sehen.

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Kommentar von Realisti
04.02.2017, 21:28

Was willst du denn an See und Wald nutzen, was du jetzt nicht darfst?

Die Fische darin hat der Angelverein oder der Seebesitzer eingesetzt. Den Wald hält der Förster, Besitzer und die Jäger gesund.

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Kommentar von vitus64
04.02.2017, 21:33

Dass nicht jeder Angeln darf, ist schon aus Gründen des Tierschutzes zu begrüßen.

Auch sorgen die Fischereiberechtigten um die Gewässerqualität.

Auch um die forstwirtschaftliche Bewirtschaftung muss sich jemand kümmern.

Ich wüsste nicht, was gewonnen wäre, wenn man das ändern würde.

Immerhin ist eine normale Freizeit-Nutzung erlaubt.

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Nein

Zur Erholung darf ja auch jeder in den Wald. Nur die Nutzung für Forstwirtschaft und Jagd ist reglementiert.

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Kommentar von Aussendienst
05.02.2017, 03:27

Er würde aber gerne in den Wald ziehen und sich eine Buche umlegen, weil Baum... weil Brennholz...

anders kann ich die Frage nicht verstehen... 

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Ist ziemlich egal, solange die Öffentlichkeit, also die Leute, Zugang zu Wäldern und Seen haben. Dies ist im Allgemeinen der Fall.

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Nein

Die Gründe sind genannt . Ich stimme den meisten voll und ganz zu .

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Nein

Unsere Wälder und Fluren dürfen ja begangen werden. Ihre Pflege gehört zu den Aufgaben der Eigentümer. 

Was wollen wir mehr?

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Kommentar von Aussendienst
05.02.2017, 03:24

Fluren dürfen meines Wissens nur im Winter betreten werden, also zumindest nicht dann, wenn gerade die Pflanzen austreiben.

Traurig, daß man dafür überhaupt Gesetze braucht.

2

Und wer macht sauber, hegt und pflegt?

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Kommentar von matmatmat
04.02.2017, 21:27

Saubermachen halte ich für gar keine so tolle Idee. Totholz rausziehen, etc. reduziert ganz enorm die Artenvielfalt...

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Wenn einer seine Wiese aufforstet, dann sollte er notfalls enteignet werden, wenn er nicht freiwillig verkauft?

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Kommentar von matmatmat
04.02.2017, 21:26

Er muß die Bäume nur rechtzeitig absägen. Wenn dabei der Nahegelegene Wald kaputt geht darf er das Stück Land dann auch kaufen ;)

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Nein

Auch private Wälder müssen nach den Richtlinien der Forstwirtschaft bewirtschaftet werden. In aller Regel sind sie auch frei zugänglich.

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Nein

NEIN !!!

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